"Nachtgewand" beim Indoor-schlafen

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  • Drinnen schlafe ich seit Jahren in einem dünnen billigen KuFa-Deckenschlafsack (Coleman Pacific). Das reicht für drinnen, für draußen ist mir das Packmaß+Gewicht einfach viel zu hoch. Finde das Innenfutter aus Baumwolle und die große Bewegungsfreiheit sehr angenehm, gerade im Vergleich zu dem Topquilt oder nackter Haut auf dem Nylonstoff der HM. Im Hochsommer ggf. komplett ohne Schlafsack. Da sich die KuFa nicht so stark komprimiert, hat man auch eine leichte Isolation nach unten.

    Normale Bettdecke habe ich auch probiert, die verrutscht mir aber zu sehr und es wird schnell kühl von unten.

  • Danke für euer aller Ideen! ich werde mich da mal rantasten, sobald die Dame hängt. (Drückt die Daumen, dass ich morgen beim Bohren nicht doch noch eine böse Überraschung erlebe!)

    Da sie nach dem Waschen gerade den 3. Tag trocknet und nach dem Waschen auch sprichwörtlich Sackschwer war (ich wusste nichtmal recht was stabil genug ist um sie zum Trocknen hin zu hängen) möchte ich häufiges Waschen absolut vermeiden. Es muss also unbedingt was zwischen mich und den Hängemattenstoff. Selbst wenn ich bekleidet schlafen sollte.

    Life is not measured by the numbers of breath we take, but by the places and moments that take our breath away!

  • Ein wenig Fazit vom Hängemattentreffen am gerade vergangenen Wochenende, gemixte neue und alte Erkenntnisse:

    Der Liegekomfort der mexikanischen Hängematten wurde von den Testern sehr gelobt und teilweise als "beste" in dieser Kategorie bezeichnet, da sie in Kniekehle, Lendenwirbel und Nacken abstützt, sich also dem Körper prima anpasst und dort von unten abstützt, wo es notwendig ist.
    Ein Schaffell, sehr dicke Decke oder gar einer Isomatte o.ä. überdeckt das feine Geflecht, somit (ver-)sinkt dieser Effekt damit erheblich bis komplett.

    Ein Leinenschlafsack ist nach wie vor bei leichtem Kühlegefühl prima: am bequemsten steigt man in diesen ein, bevor man sich in die Hängematte setzt bzw. dann hineinlegt!, dann sitzt er da, wo er soll und bleibt auch am Körper.
    Ein Daunenschlafsack ist auch flexibel, wärmt aber nur von oben.... was ich bis gestern nicht wusste, aber schon mal gemerkt hatte: Er wärmt von unten nicht mehr, da die wärmenee Luftschicht vom Körpergewicht so zusammen gedrückt wird, dass er seine Isolierfunktion verliert.
    Fazit: Nur ein Unterquilt kann die Wärme von unten effektiv bringen.
    Leider war die Zeit war zu knapp, die verschiedenen Underquilts der Teilnehmer beim Abbau für solch einen Test zu erfrage, um Lage, Sitz, Länge, Wärmeeffekt usw. zu testen. Es wird eine neue Gelegenheit geben.

    Oder jemanden, der es bereits probiert hat? Dann freue ich mich über die Test-Ergebnisse!
    Fazit: Selbst beim Indoorschlafen kann es nachts kalt werden. Die persönliche Wohlfühltemperatur ist sehr unterschiedlich. Eine Matratze wärmt von unten. Eine Hängematte, (fast) egal aus welchem Material, nicht. Diesen Job kann man dem Underquilt überlassen. Und das richtige finden. Es soll nicht so schwer sein, wurde mir versichert.

    Ute aus HWI: Expertin für teilstationäre mexikanische Mayahängematten und stationäre Tuch-Hängematten.

    Mehr dazu: Hängematten von Alasiesta.com

    • Offizieller Beitrag

    eider war die Zeit war zu knapp, die verschiedenen Underquilts der Teilnehmer beim Abbau für solch einen Test zu erfrage, um Lage, Sitz, Länge, Wärmeeffekt usw. zu testen. Es wird eine neue Gelegenheit geben.

    Oder jemanden, der es bereits probiert hat? Dann freue ich mich über die Test-Ergebnisse!

    Ich habe einfach meinen Wooki unter die Mexi gehängt. Hat wunderbar geklappt. Underquilts mit Eckenaufhängung dürften genauso schlecht funktionieren wie unter jeder normalen Campinghängematte.

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