Ist ja immer die Frage, wie dein Rucksackvolumen im Verhältnis zum Inhalt aussieht, also was hierzu 'klein' ist.
Ich halte nichts von zu kleinen Rucksäcken. Volumen wiegt nichts. Der bei weitem größte Anteil am Gewicht des Rucksacks sind Schultergurte etc. und nicht ein paar cm² mehr Korpus. Man hat keine Reserven für mehr Futter, muss viel zu penibel packen - und hat im schlimmsten Fall dann noch allerlei außen dran baumeln.
Das war mal so ein komischer Flex im UL-Bereich, wer hat den kleinsten, ist hoffentlich vorbei.
Sprich ich habe in meinem Rucksack mit 30l bis 40l Hauptfach im Verhältnis zum Inhalt jede Menge Platz.
Der Quilt - wohlgemerkt Daune - oder dabei das einzige loftende Teil, mit dem ich bauschaumartig sämtliche Lücken füllen kann, und der je nach Befüllung unterschiedlich und bei einiger Befüllung nie unnötig stark komprimiert ist.
Der Rucksack ist immer 'voll' und 'perfekt' gepackt, ohne bei den Einzelteilen akribisch packen zu müssen, da der Quilt immer den noch verfügbaren Platz einnimmt.
Das geht mit einem Poncho nicht ) und der ist ohnehin im Außenmesh ist oben auf für schnellen Zugriff - und ist außerdem ein Gegenstand, der während des Laufens, nicht im Lager genutzt wird, was mache ich dann?) meine Iso loftet nicht (Alpha), eine vielleicht 150g Daunenjacke, wie ich sie mir vielleicht noch sinnvoll vorstellen könnte, würde dafür auch bei weitem nicht reichen, um an verschiedenen Stellen zu füllen.
Wenn der Bedarf besteht, dass oben noch was drauf kommt, z.b. beim nachkaufen, mehr Wasser zupaden müssen o.ä. lässt sich der Rucksack samt Liner, Inhalt und Quilt wie ein Packsack komprimieren: rolltop greifen, nach unten stauchen und Luft (aus Quilt im Rucksack) raus komprimieren und zurollen, fertig.