Testbericht Cumulus Jarrah Hängematte

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    Im Rahmen der Cumulus Hängematten Testaktion hatte ich Gelegenheit die Cumulus Jarrah Hängematte zu testen. Da der Hersteller ein Hängemattenmaß von 300cm x 145cm angibt, bin ich nicht davon ausgegangen, dass die Jarrah meinen Lieblingshängematten Konkurrenz machen kann -- aber ich war in erster Linie daran interessiert, wie sich ein Quiltstoff als Hängemattenstoff schlägt. Und die Länge lässt sich bei einer netzlosen Hängematte vom Hersteller auch vergleichsweise leicht anpassen.

    Die Jarrah ist eine normale, doppellagige Hängematte ohne Netz. Es gibt keine ungewöhnlichen oder neuen Features, weshalb man sich unbedingt diese Hängematte kaufen müsste. Aber das Angebot an doppellagigen Hängematten ist in Europa dürftig, deshalb wäre die Jarrah für Einsteiger die eine Isomatte als Isolierung verwenden wollen zunächst einmal nicht uninteressant. Ich habe sie zwar mit einem Underquilt verwendet, brauchte aber zwei Lagen um eine übermäßige Dehnung zu vermeiden. Die verwendeten Stoffe sind Pertex® Quantum 55g außen, und Pertex® Quantum 35g innen. Einlagig verwendet wie bei der Mugga oder Karri haben sie mehr Dehnung als ich vertrage. Zusammen haben sie eine vergleichsweise geringe Dehnung.

    Geliefert wurde die Jarrah in Einzelteilen, d.h. Aufhängung und Ridgeline waren nicht installiert. Die Hängematte kam zusammengerollt in einem kleinen Packsack. Die Aufhängung bestehend aus Gurten, Whoopie Slings und Karabinern, und eine verstellbare Ridgeline waren in einem noch kleineren Packsack verpackt. Um die Hängematte nutzen zu können, musste ich Aufhängung und Ridgeline erst einmal installieren. Kein Problem für jemanden, der ein wenig Ahnung von der Materie hat, aber wie Mittagsfrost bereits bei der Mugga schrieb, ist es für einen Anfänger vermutlich nicht so einfach. Ich habe die verstellbare Ridgeline zuerst für eine Whoopie Sling gehalten, und habe den Kopf über die seltsame Konstruktion geschüttelt, bis mir klar wurde, dass ich eine Ridgeline in der Hand halte. Die Ridgeline ist aus dem gleichen Seil (2,5mm Liros?) gefertigt wie die Whoopie Slings und unterscheidet sich nur in den Maßen.

    Ich gehe im Folgenden die Bestandteile durch und schreibe kurz was mir daran gefällt und was nicht. Der Liege-/Schlaftest kommt zum Schluss.

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    Hängematte / Body

    Die Jarrah selbst ist laut Cumulus 300cm lang, 150cm breit, und wiegt 410g. Ich habe nachgemessen und nachgewogen und komme auf 297cm Länge, 142cm Breite und 414g Gewicht. Es wäre nutzerfreundlicher, die Hersteller würden sich zur Abwechslung mal in die andere Richtung irren - bei 303cm x 158cm und 406g Gewicht hätte ich :thumbup: gesagt. So ist es leider ein :thumbdn:.

    Die äußere Lage ist aus schwarzem Pertex® Quantum 55g, die innere Lage aus grauem Pertex® Quantum 35g. Da es sich um Quiltstoffe handelt, ist eine Seite kalandriert und sieht weder schön aus, noch fasst sie sich gut an. Das stört aber bei der Jarrah nicht, da die kalandrierten Seiten nach innen weisen. Man sieht sie nur, wenn man eine Isomatte zwischen die Lagen schiebt. Die "schöne", äußere Seite hat mir dafür gut gefallen. Das Pertex fasst sich sehr weich und glatt an.

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    Die Nähte waren im Großen und Ganzen sehr gut und vor allem sehr gerade - da kann sich manch anderer Hersteller eine Scheibe abschneiden. Man merkt, dass die NäherInnen sonst Quilts nähen. Lediglich die Verriegelung an den Tunnelzügen war etwas schlampig. Funktionell sollte das aber kein Problem sein.
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    Die Tunnelzüge sind breiter als sie es sein müssten; wie schon von den anderen Testern angemerkt, hätte man hier etwas Länge gewinnen können, ohne Kosten oder Gewicht zu steigern. Schade. Dafür ist das Einfädeln der Aufhängung evtl. minimal einfacher.

    Persönlich gefällt mir der mittige Isomatteneinschub nicht so gut. Von Warbonnet bin ich es gewöhnt zwei Öffnungen zu haben, so dass man nicht lange wurschteln muss, bis die Isomatte an der richtigen Stelle sitzt. Aber die meisten Hersteller machen lieber eine Öffnung in der Mitte. Ich habe leider vergessen, eine Isomatte einzuschieben, deshalb kann ich nichts zur Größe der Öffnung sagen. Vielleicht hat das einer der anderen Tester gemacht?

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    Ridgeline

    Positiv ist als erstes anzumerken, dass eine verstellbare Ridgeline zur Standardausrüstung gehört. Das bieten nicht viele Hersteller an. Allerdings ist das Seil meiner Meinung nach etwas überdimensioniert. Da könnte man ein dünneres, leichteres Seil verwenden - was den Vorteil hätte, dass man sofort erkennt was Ridgeline und was Whoopie Sling ist.

    Als Rückzugstopper verwendet Cumulus einen Doppelloch-Kordelstopper, der damit nicht nur verhindert, dass die verstellbare Schlaufe in den Bury zurück gezogen wird, sondern eine Möglichkeit bietet, sie so an der Aufhängung zu fixieren, dass sie nicht mehr herunterfallen kann. Allerdings erschwert es die Längeneinstellung merkbar, weil der Kordelstopper an die jeweilige Einstellung angepasst werden muss. Einmal richtig eingestellt, muss man den Kordelstopper aber nicht mehr anfassen.
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    Aufhängung

    An der Aufhängung erkennt man, dass der Hersteller sich mehr mit der Materie beschäftigt hat als die Anbieter der allgemein bekannten und in Deutschland erhältlichen Kurzhängematten. Anstelle einer baumfeindlichen Seilaufhängung oder schweren Schlaufengurtaufhängung kommt die Jarrah mit Whoopie Slings aus Dyneema/UHMWPE, doppelschlaufigen Baumgurten und zwei Karabinern. Leider, leider muss ich hier aber wieder eine schlechte Note vergeben, denn Cumulus hat nicht gründlich genug recherchiert.

    Zunächst die Daten: die Baumgurte bestehen aus 2cm breitem Polyamid Gurtband, haben zwei Schlaufen, und wiegen bei einer Länge von 172cm 64g. Die Whoopie Slings sind aus hellgrauem Dyneema und wiegen 29g. Die maximale und minimale Länge habe ich leider nicht gemessen. Die Karabiner wiegen 40g.

    Die Baumgurte sind leider nutzlos, denn mit nur 2cm sind sie zu schmal (2,5cm sind der Mindest-Standard). Außerdem sind sie aus Polyamid :thumbdn: Das ist mir erst in dem Moment aufgefallen, in dem ich mich in die Hängematte gesetzt habe, und trotz meinem nicht gerade hohen Gewicht von 60kg gleich 15cm abgesackt bin. Das geht gar nicht. Die mit 172cm zu kurze Länge (reicht mit Ach und Krach für bis zu 50cm dicke Bäume) ist dann nur noch sekundär.

    Ich mag auch die mangelnde Flexibilität von doppelschlaufigen Baumgurten überhaupt nicht. Der Baumgurt müsste eigentlich um den Baum gelegt, und durch eine der Schlaufen gefädelt werden. Danach wird die Whoopie Sling mit Hilfe des Karabiners in die zweite Schlaufe eingehängt. Dadurch ist der Gurt in gefühlt 90% der Fälle zu lang oder zu kurz. Verkürzen kann man ihn unter Umständen, wenn man ihn zweimal um den Baum legt. Aber dann lässt er sich nicht mehr gut verschieben, was beim Nachbessern fast immer nötig ist.

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    Auch Whoopie Slings gehören wegen mangelnder Flexibilität nicht zu meinen Lieblingsaufhängungen. Sie eigenen sich gut wenn man größere Baumabstände hat, aber sobald es enger wird, hat man ein Problem, weil das unverstellbare Ende relativ lang ist. Zusammen mit den doppelschlaufigen Baumgurten hat man viel zu häufig das Problem, dass die Bäume zu weit auseinander oder zu nah beieinander stehen. Das schränkt die Auswahl der geeigneten Hängeplätzen stark ein. Ein längerer, einschlaufiger Baumgurt mit Toggle wäre sinnvoller gewesen.

    Unpraktisch ist auch die Verwendung eines Rückzugstoppers aus Gummi. Ich hatte das Problem, dass der nicht gut verrutscht ist, und ständig die verstellbare Schlinge blockiert hat. Meine Vermutung ist, dass Cumulus die Stopper an anderer Stelle als Kordelgriff verwendet, und es einfacher war, zu verwenden was man ohnehin schon hat. Dagegen spricht grundsätzlich nichts - aber in diesem Fall verschlechtert sich dadurch die Nutzbarkeit merklich.
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    Ich verstehe auch nicht, warum am losen Ende Plastikendstücke angebracht wurden. Ein einfacher Rückspleiß reicht vollkommen um zu verhindern dass das Ende versehentlich in den Bury rutscht. Das Endstück verhindert das zwar auch, gleichzeitig lässt sich die Whoopie Sling aber nicht mehr gut aufrollen. Und unnötiges (wenn auch minimales) Gewicht ist es auch.
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    Damit die Aufhängung überhaupt nutzbar wird, sollte Cumulus mindestens die 2cm Polyamid-Baumgurte durch 2,5cm Polyester-Baumgurte ersetzen. Und ich würde auch auf die zweite Gurtschlaufe sowie die Gummistopper und die Endteile verzichten. Da aber nicht jeder Nutzer Whoopie Slings mag, und die Hängematte ohnehin in Einzelteilen ausgeliefert wird, würde ich die Option anbieten, die Hängematte auch ohne Aufhängung zu einem günstigeren Preis zu bestellen. Es ist schade um Arbeitszeit, Material und Geld, wenn die Aufhängung vom Nutzer ohnehin gleich ausgetauscht wird.

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    Packsäcke

    Leider habe ich vergessen, die Packsäcke zu messen und zu wiegen. Hat das einer der anderen Tester gemacht?
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    Die Jarrah kommt mit zwei Packsäcken; einem "großen" für die Hängematte, und einem kleinen für die Aufhängung. Grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht, die Aufhängung getrennt einzupacken, auch wenn ich meine Aufhängungen bisher meistens in den Hängemattenpacksack gestopft habe. Aber die Gurte werden ja doch häufig harzig, und wenn es regnet, ist die ganze Aufhängung nass. Aber deshalb verstehe ich nicht, warum der kleine Packsack aus einem Netzstoff besteht. Der Netzstoff kann zwar dazu beitragen, dass die Aufhängung eingepackt trocknet, aber sicherlich nicht, wenn der Packsack in den Rucksack gesteckt wird. Im Rucksack kann sich die Nässe dafür schön verteilen. Natürlich kann man die Aufhängung auch in eine Außentasche packen, sofern man eine hat und die nicht schon belegt ist - aber ich bezweifele, dass sie da richtig trocknet. Wenn ich unterwegs bin, kommt die Aufhängung jede Nacht an einen Baum und kann dort bei entsprechendem Wetter lufttrocknen. Wenn es dauerhaft regnet bleibt sie halt nass. Zuhause wird die ganze Ausrüstung ohnehin ausgebreitet und getrocknet bevor sie in den Schrank zurück wandert. Der Netzbeutel hätte für mich also keinerlei Nutzen.

    Der Hängemattenpacksack ist für mich leider ähnlich unbrauchbar. Das einzige, was mir daran gefällt ist, dass er doppelendig ist. Aber der erste große Kritikpunkt ist, dass er viel zu klein ist. Die Hängematte kam ohne eingezogene Aufhängung sauber zusammengerollt im Packsack bei mir an. In diesem Zustand hatte sie ein wenig Platz bzw. saß locker im Beutel. Aber selbst wenn es möglich wäre, die Hängematte mit installierter Aufhängung bei jedem Einpacken einzurollen: wer tut das schon im Wald? In der Realität stopft man die Hängematte doch so wie sie vom Baum kommt in den Packsack. Und da muss man bei dieser Größe schon feste stopfen. Die Whoopie Slings gehen nur noch schwer rein. Der gefüllte Packsack ist eine kurze, fette Wurst, die sich nicht mehr gut im Rucksack in einen freien Winkel stopfen lässt.

    Der zweite große Kritikpunkt sind die verwendeten Materialien. Ich mag halbwegs wasserdichte Packsäcke. Zwar habe ich im Fall von Regen eine Rucksackregenhülle, aber wenn es länger und stärker regnet, wird der Rucksack irgendwann unweigerlich nass. Bei einem Thru-Hike würde ich vermutlich im Rucksack einen Müllbeutel als 2. Barriere verwenden, aber selbst dann ist es gut, wenn die einzelnen Packsäcke dicht sind. Es ist auch schon vorgekommen, dass mir im Rucksack etwas ausgelaufen ist. Außerdem verwende ich meinen doppelendigen Packsack gerne als zusätzlichen Hängematten-Fußenden-Schutz gegen Regen, der unter das Tarp geweht wird. Da kann man auch ganz wunderbar noch ein paar Kleinigkeiten aufbewahren. Der Jarrah-Packsack scheint aber aus Quiltstoff zu sein, und für den Fall dass der zu wasserdicht sein sollte, ist auf einer Seite ein Netzstreifen eingenäht :confused: Ich würde den Packsack also sofort austauschen.

    Ein Fragezeichen setze ich auch hinter das Gewicht der verwendeten Materialien. Der Netzstoff ist dick, und wiegt vermutlich mehr als selbst der stärkste Hängemattenstoff. Die Kordeln und Kordelstopper sind auch nicht von der leichten Sorte. Ich bin kein Zahnbürstenstielabsäger, aber es macht für mich überhaupt keinen Sinn an dieser Stelle zu klotzen wenn man bei den Hängemattenmaßen kleckert. Dünne Kordel und kleine Kordelstopper haben meiner Meinung nach überhaupt keine Nachteile und dürften genauso viel kosten wie dicke Kordel und fette Kordelstopper. Da kann man wirklich ungestraft Gewicht sparen - und dafür z.B. den Packsack etwas größer machen. Silnylon oder Silpoly wäre nicht nur leichter gewesen, sondern auch robuster und eben weitgehend wasserdicht.

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    Beim Design gibt es also ordentlich Luft nach oben -- aber letztendlich ist alles zweitrangig, wenn man in der Hängematte super schläft. Damit also zum Schlaftest.

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    Erster Eindruck

    Bei den Abmessungen der Hängematte habe ich keine Wunder erwartet. Umso überraschter war ich, als sie hing und sich richtig gut anfühlte! Der Stoff fasste sich für meine Begriffe nicht nur angenehm an, sondern bot auch ein gutes Liegegefühl: nicht extrem hart, aber keinesfalls dehnbar. Ich hatte auch nicht das Gefühl über die Seiten zu rutschen, wie das bei schmalen Hängematten oft der Fall ist. Ich war deshalb richtiggehend optimistisch, als ich das Licht aus gemacht habe.

    7-Stunden-Test

    Leider war die Nacht dann nicht so bequem. Ich bin zwar nicht nach 3 Stunden mit Rückenschmerzen und dem Gefühl aufgewacht, ganz dringend in eine andere Hängematte wechseln zu müssen, aber nach gut 7 Stunden bin ich dafür mit Schulterschmerzen aufgewacht. Soweit ich mich erinnern kann war das das erste mal bei einer Gathered End Hängematte. Woran es lag kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich vermute, dass die Hängematte doch zu kurz war - aber um sicher zu sein, müsste ich die gleiche Hängematte in länger testen. Nachdem ich den ganzen folgenden Tag verspannt war, und mich etwas verkatert gefühlt habe (... nein, es war kein Alkohol im Spiel ...), konnte ich mich nicht zu einer zweiten Testnacht überwinden. [HR][/HR]
    Fazit

    In der von mir getesteten Ausführung kostet die Jarrah neu 159€. Das würde ich persönlich keinesfalls ausgeben. Für ähnliches Geld gibt es da doch brauchbarere Optionen. Für unter 100€ inklusive Aufhängung wäre die Jarrah für kurze Leute evtl. einen Versuch wert. Ansonsten warte ich wohl auf eine längere Variante.

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    Sorry für die schlechten Fotos (meine Taschenkamera steht mit anderthalb Beinen im Grab, und mit der Spiegelreflex stehe ich auf Kriegsfuß - außerdem wurde ich beim Fotografieren von extrem fiesen Mücken angegriffen) und für die grausige Formatierung (... der Mensch denkt, das Forum lenkt...).

  • Das ist ja ein Monster Bericht!
    So viel hatte ich garnicht erwartet.
    Danke für Deine Mühen!

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    Das war einer der Gründe, warum es so lange gedauert hat. Und weil bei mir in den letzten drei Monaten ein elektronisches Gerät nach dem anderen (Drucker, Computer, Monitor, Kamera) den Geist aufgegeben hat. Ach, und mein teures Fotobearbeitungsprogramm wurde deaktiviert, weil der Shop von dem ich es vor 7 Jahren gekauft habe "nicht lizensiert" war. Hurrah. Dazu kamen noch ein paar andere nicht-technische Probleme. So langsam hätte ich ein Urlaub wirklich nötig...

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    Nachtrag

    Nachdem der Testbericht wohl etwas zu negativ rüber kam, noch ein Nachtrag. Die Jarrah hat meiner Meinung nach das Potential zu einer soliden, netzlosen doppellagigen Hängematte, sofern Cumulus

    • die 20mm Polyamid Baumgurte mit 25mm Polyester Baumgurten ersetzt und
    • die Hängematte selbst 25-35cm länger macht.

    Ich würde mir noch wünschen, dass

    • der doppelendige Hängemattenpacksack groß genug gemacht wird, damit sich die gebrauchsfertige Hängematte ohne Komprimierung einpacken lässt,
    • der Packsack aus Silnylon oder Silpoly ohne Netz gemacht wird, damit die Hängematte vor Feuchtigkeit geschützt ist,
    • die Enden von Whoopie Slings und Ridgeline einen einfachen Rückspleiß ohne Hardware bekommen,
    • und die Rückzugsstopper in den Whoopie Slings rutschiger sind.

    Wenn es dann noch die Möglichkeit gibt, die Hängematte auch ohne Aufhängung zu bestellen, würde ich die Jarrah empfehlen.

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