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Test der Ultraleichthängematte Mugga von Cumulus

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  • Test der Ultraleichthängematte Mugga von Cumulus

    Gestern klingelte der Postbote und brachte ein kleines Päckchen von Bernd. Darin war der im Rahmen der Testaktion angekündigte Ultraleichthängematte Mugga des polnischen Herstellers Cumulus. Bei der Bezeichnung "ultraleicht" bin ich mittlerweile ziemlich skeptisch, da der Begriff inflationär für fast alles benutzt wird, was etwas leichter als gewöhnlich ist. In diesem Fall trifft der Begriff ultraleicht wirklich den Kern der Sache.
    Aber seht selbst!
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    Dieser Winzling enthält die Hängematte samt Aufhängung und passt in die Jackentasche. Der Packsack kann beidseitig geöffnet werden, es ist also ein sogenannter Bishop-Bag, benannt nach dem User Blackbishop auf hammockforums.net. Der Hersteller gibt die Packsack-Maße mit 12x10 cm an (Volumen 0,9 l).
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    Meine Waage zeigt 261 Gramm an, der Hersteller sagt 285 g. Diese rund 20 Gramm Differenz wundern mich. Sollte irgendetwas fehlen?
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    Danach sieht es nicht aus. Es ist alles vorhanden, was man zum Aufhängen einer Hängematte braucht. Hängemattenstoff, Packbeutel für die Aufhängung, Packbeutel für das Gesamtsystem (den man durch die beiden angenähten Schlaufen auch als Ridgeline Organizer verwenden kann), zwei schmale Baumgurte, 2 Röhrchen aus Flugzeugaluminium und eine dünne Gummischnur sowie das "Wandoo" genannte Hängesystem (zwei Whoopie Slings aus 2 mm dünnem Dyneema mit einer Tragkraft von 660 kg laut Hersteller) und einer verstellbaren Ridgeline.

    Als erfahrener Hänger weiß ich, wie ich aus diesen Einzelteilen eine Hängematte zusammenbaue, ein Anfänger hätte jedoch vermutlich große Schwierigkeiten. Eine bebilderte Anleitung würde da sehr helfen. Aber vielleicht gibt es die Anleitung und sie wurde nur nicht mit eingepackt? Das würde die fehlenden 24 Gramm erklären.
    Zuletzt geändert von Mittagsfrost; 09.09.2018, 12:42.
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  • #2
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ID: 50187


    Schauen wir uns die Baumgurte näher an. Beide zusammen wiegen 37 Gramm, sagt meine Waage.

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ID: 50188


    Sie sind 12 mm breit und aus Dyneema gefertigt. Die Breite bereitet mir etwas Bauchschmerzen. Als gängige Breite für Baumgurte hat sich 1 Zoll bzw. 25 mm etabliert. Einige Parks in den USA fordern sogar 2 Zoll Breite. Hier hat man sich auf Kosten des Baumschutzes für Gewichtseinsparung entschieden. Na ja. An dieser Entscheidung scheiden sich sicher die Geister. Manch einer findet es in Ordnung, andere lehnen es ab. Ich zeige später, wie man die Rinde des Baumes auch mit dünnen Baumgurten schonen kann.

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ID: 50189


    Mit 170 cm sind die Baumgurte recht kurz geraten. Sicher stand auch hier die Gewichtseinsparung im Vordergrund, aber ich sehe das sehr kritisch. Bäume mit 60 cm Stammdurchmesser sind in meiner Gegend keine Seltenheit. Um bei diesen Bäumen den Stamm zu umfassen, müssten die Baumgurte 188 cm lang sein. Dann braucht man noch 15 cm für den Marlspiekerschlag, der das Röhrchen hält und 5 cm für die nicht knotbare, weil steife Endschlaufe. Für einen 60 cm dicken Baum benötigt man also mindestens 210 cm lange Baumgurte. Hier sollte Cumulus nachbessern. Für nur 10 Gramm Mehrgewicht bekommt man rund 1 Meter zusätzliche Gurtlänge.
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    • #3
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ID: 50191


      Der Stoff der Hängematte besteht aus Pertex Quantum DWR und hat ein Flächengewicht von 35 g/m². Ich muss zugeben, daß ich ziemlich skeptisch war, als ich den Stoff das erste Mal in den Händen hielt. Dieser "Hauch von Nichts" soll mein Körpergewicht aushalten? Der Hersteller gibt bis zu 100 kg als zulässige Belastung an, also sollte es mit meinen rund 90 kg möglich sein. Wieviel wiegt denn nun der Hängemattenstoff?
      Der Hersteller sagt 170 Gramm, meine Waage misst 166 Gramm.

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ID: 50192


      Laut Herstellerangaben beträgt die Breite 150 cm, mein Testexemplar ist leider nur 142 cm breit. Dabei beträgt die Saumbreite nur 1 cm. Bei einem Einschlag-Umschlag-Saum gehen da auf jeder Seite 2 cm verloren, also sollte man aus einer 150 cm breiten Stoffbahn eine 146 cm breite Hängematte herstellen können.

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ID: 50193


      Auch in der Länge werden die versprochenen 300 cm nicht eingehalten. Ich messe nur 294 cm. Schade! Wenn man die 5 cm breiten Tunnelzüge nur 2 cm breit gestaltet hätte (was völlig ausreicht), könnte die Hängematte bei gleichem Stoffverbrauch immerhin 12 cm länger sein. Zwölf Zentimeter, die sich beim Liegekomfort bemerkbar machen! Natürlich finde ich es toll, dass Cumulus sich nicht auf die bei den meisten als ultraleicht angepriesenen Hängematten üblichen 270 cm beschränkt, sondern eine etwas längere Hängematte anbietet. Der Standard für Reisehängematten liegt aber nun mal aus gutem Grund bei 11 bis 12 Fuß, also 335 bis 366 cm. Also, Cumulus-Entwickler, falls Ihr das lest: Bitte macht die Hängematte etwas länger! Wenn Ihr für die Packbeutel dünnere Schnüre und kleinere Tankas (Kordelstopper) verwendet, ändert sich auch nichts am Gesamtgewicht.
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      • #4
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ID: 50195


        Die Whoopie Slings nötigen mir Respekt ab. Ich kenne ja 1,7 mm dünnes Lash-It als Tarpabspannung und weiß, wie belastbar das Material ist. Aber die Hängematte an so dünnen Schnüren aufhängen? Das kann man schon als eine Revolution bezeichnen! Zusammengezogen sind die Whoopies 52 cm lang ...

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ID: 50196


        ... und in voller Länge messen sie etwa 200 cm. Die Verarbeitung ist erstklassig, selbst die Perle als Schutz vor übermäßigem Zusammenziehen wurde nicht vergessen. Dickes Lob! Die Endkappe aus schwarzem Kunststoff könnte man der Gewichtsoptimierung opfern, rein optisch finde ich sie aber schön.

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ID: 50197


        Auch eine verstellbare Ridgeline wurde beigelegt. Der Sinn des Kordelstoppers erschließt sich mir leider nicht. Eventuell soll er verhindern, daß die große verstellbare Schlinge der Ridgeline vom Ende der Hängematte rutscht.

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ID: 50198


        Das Gewicht von Aufhängung und Ridgeline beträgt laut meiner Waage 62 Gramm. Das ist rekordverdächtig, leider aber mit den oben genannten Einschränkungen verbunden.
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        • Mittagsfrost
          Mittagsfrost kommentierte
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          Nachtrag: Ich habe die Whoopi Sling direkt an der Hängematte befestigt, indem ich die feste Schlaufe durch den Stoffkanal der Hängematte geführt, dann den Rest der Whoopi durch diese Schlaufe gesteckt und zugezogen habe. Entstanden ist eine Art Ankerstich.
          Ob die Kombination aus hoher Last und dünnem Seilquerschnitt dem Stoff schadet, wird sich zeigen.

      • #5
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ID: 50200


        Nun zu den Toggels, den Aluminiumröhrchen. Da es keine Anleitung gibt konnte ich nur vermuten warum eine 180 cm lange Gummischnur beilag. Ich habe sie zerschnitten und jeweils am Röhrchen sowie an der schmaleren Schlaufe des Baumgurtes befestigt. So können die Toggels nicht verloren gehen.

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        Nun aber raus zum Testen!
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        • #6
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          Wie schon weiter oben bemängelt, sind die Baumgurte sehr kurz. An dieser Eiche wäre eine normale Aufhängung gar nicht möglich. Behelfsweise könnte man zu dieser Lösung greifen.

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          Ob das Röhrchen mit der Last klarkommt, weiß ich nicht. Vermutlich schon. Es müssten auf jeden Fall Maßnahmen ergriffen werden, daß der Toggle nicht rausrutschen kann.
          Da mir die Sache zu heikel war, suchte ich mir ein anderes Baumpaar.

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ID: 50205


          Dieser Baum ist etwas dünner, so daß der Baumgurt verwendet werden konnte. (Ja, ich weiß, der Austrittspunkt aus der Schlaufe sollte am Rand des Baumes liegen, nicht in der Mitte. Aus pädagogischer Sicht also ein schlechtes Foto.)

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ID: 50206


          Beim Einhängen der Whoopie Sling immer daran denken: "On the knot, not the toggle!". Die Schlinge über den Knoten legen, nicht über das Röhrchen. Das Röhrchen dient nur dazu, den Knoten zu stabilisieren. Die Last trägt der Knoten! Nur der Knoten, nicht das Röhrchen! Bricht das Röhrchen, liegt man am Boden.

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ID: 50207


          Und nochmal zur Erinnerung. "On the knot, not the toggle!"
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          • #7
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ID: 50209


            Hier sieht man die Verwendung des Packbeutelchens als Ridgelineorganizer.

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ID: 50210


            Jetzt ist es aber an der Zeit, die Hängematte mal bei der Arbeit zu zeigen. Mein rotes Hängemattenkissen habe ich per Gummischnur an der Ridgeline befestigt. Jetzt aber schnell wieder raus, bevor ich einschlafe. Ein Foto muss ich noch machen!

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ID: 50211


            So, hier ist dieses letzte Foto vor dem Testschlaf. Trotz Sonnenschein wird es doch etwas kühl an den Rücken, wenn man längere Zeit in der Hängematte liegt. Eine Luftpolsterfolie, wie man sie im Winter auf die Windschutzscheibe des Autos legt, dient mir hier als ultraleichte Isomatte. Gegen die Insekten hilf mein Half Bug Net.
            Jetzt wird aber die Hängematte getestet!
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            • #8
              Zum Baumschutz: An der dicken Borke der Eichen stellt der schmale Baumgurt wohl kein Problem dar. Bei Bäumen mit empfindlicher Rinde würde ich zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um dem Baum nicht zu schaden.

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ID: 50213


              Eine Möglichkeit wäre, den Baumgurt mehrfach um den Baum zu wickeln, damit sich die Last auf eine größer Fläche verteilt und der Anpressdruck geringer wird. Funktioniert aber nur bei dünneren Baumstämmen.

              Wenn die Gurtlänge ein mehrfaches Umwickeln nicht zulässt, kann man den Druck verringern, indem man geeignetes Material unter den Baumgurt legt. Das könnten die Ersatzschuhe sein, aber auch Rindenstücke oder Ästchen sind geeignet. Hier ein Beispiel (nicht perfekt, nur um das Prinzip zu zeigen).

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ID: 50214


              Man sollte auch darauf achten, daß der Baumgurt vollflächig aufliegt. Also vor der Verwendung noch einmal etwas glätten. Im folgenden Bild sieht man das Gurtband an der Stelle, an der der Marlspiekerschlag geknotet wurde. Es lässt sich aber recht einfach wieder halbwegs in Form bringen.

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ID: 50215
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              • #9
                Erstes Fazit nach einem halbstündigen Mittagsschlaf: Mit der Mugga hat Cumulus eine ultraleichte Hängematte auf den Markt gebracht, die diesen Namen zu Recht verdient.

                Der Hängemattenstoff Pertex Quantum DWR mit einem Flächengewicht von nur 35 g/m² ist stabil genug für Personen unter 100 kg Körpergewicht. Ich konnte nur wenig Dehnung feststellen, was denjenigen entgegenkommen dürfte, die keine dehnbaren Stoffe mögen. Mit Baumwoll-T-Shirt und einer kurzen Hose aus Kunstfasern bekleidet, konnte ich eine gewisse elektrostatische Aufladung wahrnehmen. In unmittelbarer Nähe zum Stoff richteten sich die Härchen an den Armen auf, zu unangenehmen "Blitzschlägen" kam es aber nicht. Das Liegegefühl ist für mich um einiges angenehmer als in der etwas gewichtsgleichen Superlight-Hängematte von DD Hammocks, was ich auf den besseren Stoff und die größere Länge der Mugga zurückführe.

                Von Packmaß und Gewicht bin ich begeistert. Ich würde mir die Hängematte ein bißchen breiter und 30 cm länger wünschen. Das wäre nur mit wenigen Gramm Gewichtszuwachs verbunden. Was mir überhaupt nicht gefallen hat, waren die zu kurzen Baumgurte. Da muß Cumulus meiner Meinung noch nachbessern. Zur Breite der Baumgurte kann man verschiedener Meinung sein. Eine Lösung könnte sein, daß Cumulus dem Käufer die Wahl lässt, ob er schmale (12 mm) oder normale (25 mm) Baumgurte kaufen möchte. Ich persönlich würde aus Gründen des Baumschutzes breitere Gurte bevorzugen.

                Ich werde jetzt die Hängematte noch eine Weile testen und dann meine Erfahrung damit hier ergänzen.
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                • #10
                  Toller und sehr aussagekräftiger Bericht, der alle wesentlichen Punkte vorstellt und bewertet. Super!

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                  • #11
                    Einer der Besten und Umfangreichsten Testberichte die ich hier gelesen habe!
                    DANKE!
                    Echt sauber gemacht.

                    www.gürtel-extreme.de
                    Ticket to the Moon Hängematten, Casström SE Messer und Jagdzubehör, Gürtel in Handarbeit
                    Kontakt nach DSGVO: klick hier

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                    • #12
                      Sehr interessant, super Bericht!

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                      • #13
                        Entspricht der Stoff einem dieser Stoffe von ExTex?

                        https://www.extremtextil.de/ripstop-...qm-2-wahl.html
                        https://www.extremtextil.de/ripstop-...ht-35g-qm.html

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                        • Waldläufer70
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                          Der erste ist es sicher nicht. Der wäre auch deutlich zu schmal. Den nutze ich vielleicht nächstens für ein Innenzelt. Der zweite geht sicher in die richtige Richtung, ist aber auch recht knapp von der Breite her.

                        • Mittagsfrost
                          Mittagsfrost kommentierte
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                          Die Fallschirmseide ist es definitiv nicht. Sie ist viel dehnbarer (ich habe sie für meinen Wooki-Clon verwendet). Das PTX Quantum könnte es sein, nur in einer anderen Farbe.

                        • Mittagsfrost
                          Mittagsfrost kommentierte
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                          Ich sehe gerade, das PTX Quantum bei extremtextil hat eine Rollenbreite von 144 cm. Das würde erklären, warum die Mugga-Hängematte nur 142 cm breit ist.

                      • #14
                        Zitat von Mittagsfrost Beitrag anzeigen
                        Auch in der Länge werden die versprochenen 300 cm nicht eingehalten. Ich messe nur 294 cm. Schade! Wenn man die 5 cm breiten Tunnelzüge nur 2 cm breit gestaltet hätte (was völlig ausreicht), könnte die Hängematte bei gleichem Stoffverbrauch immerhin 12 cm länger sein. Zwölf Zentimeter, die sich beim Liegekomfort bemerkbar machen!
                        Das ist mal ein umfangreicher Testbericht! - Mir wäre die Matte aber auf jeden Fall zu kurz!

                        Noch ein kleiner Hinweis: Wenn ich mich nicht täusche, wird die Hängematte insgesamt nur 6cm länger, wenn du die Tunnelzüge auf jeder Seite von 5cm auf 2cm Breite verkürzt (2*3cm = 6cm). Die Naht verschiebt sich dabei um 2*6cm = 12cm. Aber auch 6cm mehr sind besser als nichts. Auf jeden Fall.

                        Ich persönlich finde einen nur 2cm breiten Tunnelzug eher knapp. Ich mache meine rund 6cm breit, abzüglich der drei bis vier Nähte ergibt sich dann ein rund 4,5cm bis 5cm breiter Tunnel.
                        Meine Vorstellung (für Neue und Interessierte)

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                        • #15
                          Am Tunnelzug ist der Stoff doch doppellagig. Wenn ich also die doppellagigen 5 cm auf 2 cm verkürze, spare ich zwei mal 3 cm. Das sind dann am Kopfende 6 cm und am Fußende 6 cm, in der Summe 12 cm Stoff, um den ich die Hängematte einlagig verlängern könnte.

                          Ja, ein 2 cm breiter Tunnelzug ist sehr schmal. Ich hatte aber beim erstmaligen Einfädeln der ziemlich steifen, fast drahtartigen Whoopie Slings aus 2 mm Dyneema keinerlei Schwierigkeiten. Wenn man bedenkt, daß es sich um eine ultraleichte Hängematte handelt, wo jedes Gramm zählt, dann wäre auch eine leichte Unbequemlichkeit beim einmaligen Einfädeln sicher zu verschmerzen.
                          Anleitung: Wie binde ich Bilder in einen Beitrag ein? || Erweiterte Suche

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