Kleine Modifikation der Spreizstäbe für die KOMA

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    • Offizieller Beitrag

    Ich liebe es, in meiner Brückenhängematte, einer Winter-KOMA von dendronaut, zu schlummern. Nur eine Sache nervte mich immer ein bißchen. Beim Zusammenstecken der Spreizen wusste ich nicht, wohin ich die Endkappen aus Gummi legen sollte. Später dann, beim Einpacken der Hängematte, ging die Sucherei nach den Endkappen los.
    Das nächste kleine Problem war das Zusammenstecken der insgesamt 5 Segmente und die Befestigung an der Hängematte. Welches Rohrende kommt jetzt wohin und in welches Aufnahmestück muss es gesteckt werden? Alles nur Kleinigkeiten, aber wenn man etwas verbessern kann, sollte man es tun. Wenn man sich genervt hinlegt, schläft man nicht so gut. :nea:

    Die richtige Reihenfolge beim Zusammenstecken habe ich mir durch Farbmarkierungen erleichtert. Nagellack ist hervorragend dafür geeignet. :) Grün am Kopfende, Braun am Fußende. Kleine Eselsbrücke: Ein Baum ist an der Krone grün, an der Wurzel braun. (Die Amis bevorzugen eine andere Farbkombination: red - head, blue - shoe.) Die Seite des Rohres mit dem Farbring zeigt jeweils nach links. Jetzt ist es ganz einfach, das richtige Rohrende in die Aufnahme zu stecken.

    Die Endkappen habe ich mit einer Schnur verbunden. Einfach ein Loch in die Kappe bohren, Schnur durch, Knoten knüpfen (ich habe einen Ashley Stopperknoten genommen), überschüssige Schnur abschneiden und fertig. Nun können die Endkappen nicht mehr verloren gehen, weil ich sie an der Aufhängung der Hängematte befestige.

    Ein weiterer Vorteil: ich vergesse die Spreizen nicht mehr zu Hause (ja, schon passiert!:fool:), weil ich nun die Schnur mit einem kleinen Karabiner am Packsack der Hängematte einhänge. (Davon habe ich leider kein Foto gemacht.)

    Vielleicht dient meine Bastelei ja jemandem als Anregung, seine Spreizstäbe auch zu modifizieren. Oder hat jemand eine noch viel bessere Idee? Immer her damit!

  • Die Ideen sind wirklich gut.

    Das sichere Verstauen der Kappen lässt sich auch gut mit dem Packsack bewerkstelligen, sofern du ihn dran gelassen hast. Mann kann die Kappen einfach in den hängenden Sack schmeissen und die Kordel zuziehen. Aus Fauhlheit wähle ich in der Praxis aber immer die etwas unsicherere Variante: ich lege die Kappen nach dem Aufbau in die Seitentaschen rein. Rausgefallen sind sie mir bisher nie, auch nicht nach dem Umdrehen der Matte (für die Isolierung). Aber da du ein Modell ohne Taschen hast - wenn ich mich recht erinnere - fällt das so wie so flach.

    Farbmarkierungen wären ein sinnvolles Upgrade, gerade für das Zusammenlegen wo die meisten in Schwitzen geraten. Etwas Übung ist auf jeden Fall erforderlich. Dabei ist es relativ einfach, wenn man immer die glatten Enden ohne die Sicken ineinander steckt. Das funktioniert von groß nach klein oder umgekehrt.

    Das Vergessen der Stangen wäre natürlich der Super-GAU. Dabei würde es reichen, wenn beide Teile bei der häuslichen Lagerung zwangsweise verbunden sind, einmal unterwegs besteht die Gefahr des Vergessens kaum. Vielleicht zwei kleine Klettstreifen am Packsack... Mal sehen.

    Danke für die Anregungen, [USER="14"]Mittagsfrost[/USER]!

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    • Offizieller Beitrag

    Der Packsack! Da hat man die Lösung direkt vor der Nase baumeln! Na ja, nun habe ich das Aufbewahrungs- und nebenbei das Vergessensproblem anderweitig gelöst.

    Nein, der Super-GAU ist das Vergessen der Hängematte. Die Spreizstäbe kann man mit zwei stabilen Ästen, einem Messer und etwas Schnur zurechtfummeln. Die Zeit für's Basteln verringert natürlich die Netto-Hängezeit und damit den dringend benötigten Schönheitsschlaf.

  • WAS? Einfach 'n Knoten machen? ich gebe mir die aller größte Mühe, gehe in den Keller, hole die Bohrmaschine raus, Loch rein, jetzt wo sind die Ösenschrauben, ah, da sind ja auch Unterlegscheiben und selbst sichernde Muttern. Alles fest geschraubt und hoch, ja genau, ich hatte doch noch ein Gummiband und fertig ist die Angelegenheit. Mit 'nem Knoten geht's allerdings schneller.:rolleye:

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