Winterhängematte

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  • Ich möchte im Winter mit meiner Hängematte campen gehen und möchte es natürlich warm haben. Jetzt habe ich gesehen, es gibt in Amerika spezielle Winterhängematten. Beziehungsweise 4-Jahresmodelle.

    Kenn sich jemand aus. Wo liegt der Unterschied zu den Sommerhängematten? Kann ich mit meiner DD Hammock im Winter draußen schlafen?

    Was trefft Ihr für Vorberitungen für Winternächte: Tarp, HM, Befestigung,...

    Ein schlechter Tag im Wald ist besser als ein guter Tag im Büro.

  • [USER="5"]Olaf[/USER] na das klingt doch nach einem Abenteuer. Die Winterhängematten, welche ich kenne, haben ein enger maschiges Mückennetz. Optional verwenden viele ein Wintertarp, welches nach allen Seiten verschließbar ist. Ich halte davon bei wenigen Minusgraden nicht viel, da man dann auch zelten kann.

    Mit deiner DD Hammock kannst du unbesorgt im Winter draußen schlafen, vorausgesetzt, du holst dir die entsprechende Isolation von unten und oben.

    Für Winternächte packe ich ein wenig mehr Kaffee ein :) und mein Winterquilt von UK Hammocks.

    • Offizieller Beitrag

    Ich würde mal behaupten, spezielle Winterhängematten gibt es nicht. Jede Hängematte kann im Winter benutzt werden. Maßnahmen zum Wärmeschutz können sein:
    -Tarp: Es schützt nicht nur vor Nässe, sondern verhindert auch, daß kalter Wind die vom Körper abgegebene Wärme wegbläst (Prinzip Windjacke).
    -Isolation von unten: Ein Schlafsack alleine reicht oft nicht, da er durch das Körpergewicht unten zusammengedrückt wird und damit einen Großteil seiner Isolationswirkung einbüßt. Man kann in die Hängematte eine Isomatte legen oder bei zweilagigen Hängematten auch in das Isomattenfach einschieben. Die andere Variante sind sogenannte Underquilts und sehen aus wie eine dicke Steppdecke. Sie werden unter der Hängematte befestigt und können daher nicht durch das Körpergewicht zusammengedrückt werden.
    -Isolation von oben: Zum einen läßt das Tarp die nach oben strömende warme Luft nicht entweichen. Ein Moskitonetz (je engmaschiger, desto besser) behindert die Luftströmung ebenfalls. Da man nach unten schon isoliert ist, benötigt man eventuell keinen Schlafsack, sondern kommt mit einem Topquilt aus. Das ist vereinfacht gesagt eine Steppdecke mit Fußsack. Den Kopf kann man mit einer warmen Mütze schützen.
    -zweite Isolationsschicht: Für ganz kalte Nächte kann man die Hängematte noch mit einer winddichten Hülle versehen. Sie übernimmt die Rolle des Tarps - Wind abhalten. Man sollte aber ein genügend großes Luftloch zum Atmen lassen und hat sehr wahrscheinlich Kondensationsprobleme.

    Nicht zu unterschätzen ist auch der Standortfaktor. Wenn man kann, sollte man zugige Berggipfel ebenso vermeiden wie kalte Talsohlen. Im Windschatten einer Hecke ist es oftmals geringfügig wärmer.

    Es gibt noch viel zum Wintercamping zu sagen, aber das soll es von mir vorerst gewesen sein. Die Experten können sicher noch jede Menge Tricks verraten.

  • Hallo, ich ahbe bei -14° mit meiner Brückenhänegmatte im Harz übernachtet. Selbstgenähter Daunenunderquilt und Zlite Isomatte im Doppelfach und den Schlafsack als Topquilt benutzt. Demnächste werde ich die Xtherm nehmen, da die noch wärmer ist als der UQ. Gruss Konrad

  • Der nächste Winter gehört mir und meiner Hängematte! :aggressive:

    können wir uns denn nicht den Winter teilen?

    :( Ich möchte doch auch mitspielen ...

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