3-season Yeti oder doch der winter Yeti

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  • Hallo zusammen,

    hat einer von euch Erfahrungen mit dem Yeti von Warbonnet?

    Ich bin am Überlegen mir so ein Teil zuzulegen...

    Nun stellt sich mir die Frage welcher der beiden!?!?

    Ich weis, die eierlegende WMS gibts nicht, aber ich hätte eben gerne nur einmal investiert...vorerst zumindest :-))) Ihr wisst ja wie das ist mit der Ausrüstungssucht....

    Eigentlich versuche ich schon mit möglichst leichtem Gepäck unterwegs zu sein. Da würde der 3-season schon gut ins Beuteschema passen.
    Jedoch bin ich auch im Winter ab und an mal bei unter 0 Grad draußen unterwegs und will dann nicht noch mit irgendwelchen Isomatten rum basteln.
    ....würde den UQ allerdings auch wiederum gerne im Sommer benutzen wollen. aaaahhhhhh

    Man kann ja den UQ etwas "über Kopf" siehen, um hier ein belüftungsloch zu erzeugen. Nur reicht das im Sommer aus um nicht im eigenen Saft zu schlafen?

    Würde mich über eure Erfahrungen mit dem Yeti; oder andere Ideen freuen.

    • Offizieller Beitrag

    Ich hab den 3-season Yeti. Allerdings benutze ich ihn nur im Sommer für Tagesausflüge (und zum Ergänzen meiner anderen Underquilts), weil mir ein 3/4 Underquilt Nachts zu kalt ist. Wenn du an den Beinen wenig bis keine Isolierung brauchst, ist der Yeti auf jeden Fall super. Hat ein sehr kleines Packmaß und ist auch sehr leicht.

    Das willst du jetzt vermutlich nicht hören, aber ich würde dir 2 Underquilts empfehlen: einen 20°F Underquilt (also 3-season) für Frühjahr bis Herbst, und einen 0°F Underquilt für den Winter. Und für den Winter-Underquilt lohnt es sich full-length zu gehen. Wenn man nur einen Underquilt kaufen will, den aber Winters wie Sommers nutzen will, muss man Kompromisse machen. Entweder man kauft sich einen Winter-Underquilt der im Sommer eigentlich zu warm ist und schleppt den größten Teil des Jahres zuviel Gewicht mit sich herum -- oder man kauft sich einen 3-Jahreszeiten-Underquilt, muss aber im Winter noch eine Isomatte dazu nehmen. Gehen tut natürlich beides. Ich würde dann halt den Quilt wählen, der für mindestens 75% der Zeit geeignet ist.

    • Offizieller Beitrag

    Ich hab mal bei Warbonnet nachgeschaut. Der 0F-Yeti wiegt 525g und ist für -18°C gedacht, der 20F wiegt 354g und ist für -7°C gedacht.
    Die Entscheidung, welchen Underquilt Du nehmen sollst, kann Dir keiner abnehmen. Aber vielleicht hilft es, wenn Du Dir folgende Fragen beantwortest:

    Bei welchen Wintertemperaturen möchte ich draußen in der Hängematte schlafen? (Vielleicht klärt sich das Problem schon hier.)

    Bin ich ultraleicht unterwegs oder fahre ich mit dem Auto zum Hängen (spielt das Mehrgewicht von 6 Unzen =170 g für mich eine große Rolle)?

    Kann ich die Mehrkosten von >35$ verkraften oder täte es mir leid um das rausgeschmissene Geld?

    Bin ich eine Frostbeule, komme ich mit den angegebenen Temperaturen in Schlafsäcken zurecht oder brauch ich's eine Nummer wärmer?

    Ich persönlich habe nicht den Ehrgeiz Kälterekorde zu knacken und habe mich daher für die 20-Fahrenheit-Variante entschieden. Your mileage may vary.

    • Offizieller Beitrag

    Eins ist mir aber noch nicht ganz klar. Angenommen ich entscheide mich für den Winter Yeti (die 150gramm schwerer mal außen vor);
    Bekomme ich den denn im Sommer überhaupt soweit "runter gekühlt" wenn ich das besagte Lüftungsloch so berücksichtige?

    Ich muss gestehen, dass ich diese Frage nicht wirklich beantworten kann. Zum einen ist es in meinen 5 Hängematten-Jahren maximal 10x (eher weniger) vorgekommen, dass mir mein Underquilt zu warm war - und zum anderen benutze ich ja einen full-length Underquilt. Alle full-length Underquilts die ich habe, haben am Kopf- und Fußende Gummikordel eingezogen mit denen man sehr einfach einstellen kann wieviel Lüftung man haben will. Der Yeti hat keine Kordel. Vielleicht könnte man die Aufhängung etwas lockern - aber ich habe keine Ahnung wie gut das funktioniert. Mein Problem ist eigentlich meistens, dass ich zuviel Lüftung habe :)

    Legst du dir dann zur Isolierung der Beine ein Stück Isomatte in den Schlafsack?

    Ich habe das versucht, aber die Sitzmatte war für mich zu kurz und ist mir auch immer weg gerutscht. Ein 3/4 Underquilt ist vor allem für Leute geeignet, die
    a) an den Beinen recht kälteunempfindlich sind - viele nutzen ab 15°C gar nix unter den Beinen und Füßen; viele andere nutzen nur etwas unter den Füßen (die Beine bleiben mehr oder weniger nackig)
    b) einen Top Quilt mit zugenähter Footbox nutzen. Da kann man dann die Sitzmatte wunderbar rein schieben, und da wird sie wohl auch relativ gut fixiert. Ich reguliere meine Schlaftemperatur über die Füße, d.h. meine Footbox hat einen Reissverschluss der häufig unten offen ist. Wird mir zu warm, hänge ich schnell die Füße raus. Nur leider verabschiedet sich da dann auch die Sitzmatte...

  • Servus Hammockmonkey!

    Hoffe meine Antwort kommt nicht zu spät. Ich habe beide quilts von Warbonnet , also das 3-season Yeti und das Winter Yeti. Das 3-season habe ich wirklich nur im Sommer dabei wenn ich weiß es geht nicht unter 10°C da er mir sonst zu kalt ist. Ich bin nicht wirklich verfroren und oben rum reicht mir locker ein leichteres Quilt, aber in der Hängematte kriege ich immer ne Kälte von unten im Bereich Nieren-Po-Oberschenkel. Würde dir also auf jeden Fall zum Winter-Yeti raten. Wiegt nicht wirklich viel mehr als das kleine und ist auch vom Packmaß her nicht viel dicker, lohnt sich aber auf jeden Fall. Wenn ich mit dem Auto zu Treffen fahr wo Platz und Gewicht nicht wichtig sind nehm ich sogar im Sommer das Winterquilt da es mir von unten noch nie zu warm war (geht das überhaupt?).
    Außerdem solltest du in jedem Fall schauen, dass du dein Tarp so abspannst das kein Wind durch das Underquilt bläst, das ist der Tod. Bin deshalb auch am Suchen nach ner Möglichkeit das Yeti nochmal winddicht einzupacken, aber werd dazu nen eigenen Faden aufmachen.
    Wenn du noch Fragen zu den Quilts von Warbonnet hast schieß einfach los. Hab auch die beiden Top-Quilts passend dazu (bei denen die 3-Season und Winter Zuordnung auch besser passt).

  • Und wieder erst sehr spät ne Antwort, sorry. Nee bin noch nie mit anderen quilts unterwegs gewesen um ehrlich zu sein! Bin 1.80m und hab nicht das Gefühl, der Yeti sei zu klein (eher die Warbonnet Blackbird) und ich hab ehrlich gesagt auch noch nie an den freiliegenden Stellen an den Beinen irgendwie gefroren. Solange Rumpf und Füße warm sind ist alle gut bei mir.

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