Und wieder erst sehr spät ne Antwort, sorry. Nee bin noch nie mit anderen quilts unterwegs gewesen um ehrlich zu sein! Bin 1.80m und hab nicht das Gefühl, der Yeti sei zu klein (eher die Warbonnet Blackbird) und ich hab ehrlich gesagt auch noch nie an den freiliegenden Stellen an den Beinen irgendwie gefroren. Solange Rumpf und Füße warm sind ist alle gut bei mir.
Beiträge von Steve
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Servus Hammockmonkey!
Hoffe meine Antwort kommt nicht zu spät. Ich habe beide quilts von Warbonnet , also das 3-season Yeti und das Winter Yeti. Das 3-season habe ich wirklich nur im Sommer dabei wenn ich weiß es geht nicht unter 10°C da er mir sonst zu kalt ist. Ich bin nicht wirklich verfroren und oben rum reicht mir locker ein leichteres Quilt, aber in der Hängematte kriege ich immer ne Kälte von unten im Bereich Nieren-Po-Oberschenkel. Würde dir also auf jeden Fall zum Winter-Yeti raten. Wiegt nicht wirklich viel mehr als das kleine und ist auch vom Packmaß her nicht viel dicker, lohnt sich aber auf jeden Fall. Wenn ich mit dem Auto zu Treffen fahr wo Platz und Gewicht nicht wichtig sind nehm ich sogar im Sommer das Winterquilt da es mir von unten noch nie zu warm war (geht das überhaupt?).
Außerdem solltest du in jedem Fall schauen, dass du dein Tarp so abspannst das kein Wind durch das Underquilt bläst, das ist der Tod. Bin deshalb auch am Suchen nach ner Möglichkeit das Yeti nochmal winddicht einzupacken, aber werd dazu nen eigenen Faden aufmachen.
Wenn du noch Fragen zu den Quilts von Warbonnet hast schieß einfach los. Hab auch die beiden Top-Quilts passend dazu (bei denen die 3-Season und Winter Zuordnung auch besser passt). -
Kann zwar leider nicht zum 2. Treffen kommen und war aus Zeitgründen in den letzten 3-4 Wochen nicht sehr oft hier, aber über sein Buch würde ich mich auch freuen hehe

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Das mit dem Regenüberzug ist ne geile Idee Hängematz, den hab ich eh immer dabei! Wird am Wochenende gleich mal ausprobiert, campiere da bei einem Treffen in der Nähe des Autos weshalb das Gewicht mal nicht so wichtig ist. Ansonsten bestell ich mal n paar Meter Ripstop. :good:
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Hm, also das mit der gathered-end-hammock in klein macht Sinn, nur das mit den Whoopie slings hab ich noch nicht gecheckt. Muss mir die in der Anleitung mitgeposteten Videos nochmal in Ruhe anschauen. Bekommt so eine Gear-Hammock dann auch eine strukturelle Ridgeline?
Danke jedenfalls schon mal für die Antworten! -
Hallo Leute!
Wenn es hier im Hängemattenforum schon einen tollen MYOG Bereich gibt, wollte ich mal nach folgendem fragen:
Bisher hänge ich meinen Rucksack immer an einen der beiden Abspannbäume der Hängematte und decke ihn mit nem Poncho gegen Regen etc. ab. Jetzt habe ich vor relativ kurzer Zeit erst gesehen, dass eine sogenannte Gear Hammock recht weit verbreitet ist die einfach wie eine kleinere Version der Hammock unter der eigentlichen hängt und in die man den Rucksack etc. geschützt unterm Tarp verstauen kann. Besonders praktisch natürlich bei nassem und schmutzigen Boden.Hat sich von euch mal jemand so ein Teil gebaut und hat mir einen Ratschlag? Mir schwebt da ja eine Art Netz vor um Gewicht zu sparen, weiß aber nicht genau was für ein Grundmaterial ich nehmen soll und wie die Form genau aussehen muss.
Bin mir sicher jemand von euch hat die ideale Gear Hammock schon mal selber gemacht und kann mir weiterhelfen! Danke! -
Ha, geil, tausend Dank Hängematz!

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Sieht nach nem coolen Treffen aus. Wem gehört denn die Warbonnet Blackbird mit dem dicken, großen Winterquilt? Habe nur ein 3/4 Winterquilt was auf Touren völlig okay ist, für solche stationären Treffen würde ich mir aber auch gerne so ein dekadent fettes Underquilt rauslassen!
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Also zu den bereits genannten Punkten möchte ich wirklich die Hochsitze nochmal hervorheben. Besonders die Hochsitze von denen aus auf Sauen gejagt wird sind ja zumeist im Wald. Wenn man da blöd im Bereich des Schussfangs hängt.... ich mein die Chance auf so ein Unglück ist immer gering, aber Hochsitze sollte man trotzdem meiden!
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Ich bin bei meinem Daunenquilt (Warbonnet) auch immer verwundert, wie leicht und dünn sich das anfühlt. Ich schüttel das nach dem auspacken auch erstmal ein paar Minuten lang kräftig von allen Seiten aus und zieh auch bewusst die Fülltaschen bisschen nach oben und unten auseinander damit sich das alles schön verteilt. Trotzdem wird es nie so fluffig wie ein Wattebausch, macht ja auch nichts, wärmen tut ja eh die Luft zwischen den Daunen. Die Daunen machen ja nur das Volumen. Warm hält es deshalb trotzdem.
Schüttel deines mal kräftig aus und versuch es bissl aufzubauschen, dann sieht das hoffentlich schon anders aus.
Falls nicht --> reklamieren. Oft ist das den Herstellern auch peinlich weil sie ja einen Ruf zu verlieren haben. Würde aber wirklich erstmal schauen ob das nicht von Transport oder Lagerung kommt und nur doof verrutscht ist! -
Versteh diese Angst vor den Wildschweinen nicht wirklich. Klar können Wildschweine einen platt machen wenn sie wollen. Das tun sie aber nur in äußerster Not wenn sie sich a) stark bedroht fühlen und b) keinen Fluchtweg sehen. Beides trifft auf ein nächtliches Zusammentreffen am Schlafplatz nicht zu. Hatte im Tarp auch schon Wildschweine die ums Tarp gegrunzt haben, vermutlich weil es interessant gerochen hat. Als sie dann aber gemerkt haben was da liegt sind sie schnell und friedlich wieder abgezogen. Also entweder nachts Ohrstöpsel rein und weiterschlafen oder sich über das Tiererlebnis freuen und genießen

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Hallo Leute,
bin der Steve, 27 Jahre jung aus der Nähe von Stuttgart. Bin in verschiedenen Outdoor- und Bushcraftforen unterwegs, meist jedoch passiver Mitleser.
Ich bin jetzt seit einiger Zeit mit meiner Warbonnet Blackbird unterwegs und möchte eigentlich auch so schnell nicht wieder auf den Boden zurück. Mein nächstes Projekt bezüglich Hängematte wird eine verbesserte Hammock Sock damit ich auch bei Temperaturen die deutlich im Minusbereich liegen noch mollig warm abhängen kann.
Freue mich schon auf den Erfahrungsaustausch hier!Beste Grüße!