Daunenschlafsack als Pod

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  • Hallo zusammen,

    endlich hat's auch hier in der Pfalz ordentliche Minusgrade, da musste ich gleich mal auf der Terrasse das derzeitige untere Limit ausprobieren. Da mir schon klar war, dass mein DIY Daunenunderquilt und mein 9°-Synthetikschlafsack als Topquilt nicht reichen werden für die angesagten -6 Grad, hab ich mir einfach noch einen alten Deckenschlafsack als Pod drübergezogen. Und: bombastisch. Mollig warm die ganze Nacht, nicht ein einziger kalter Fleck. Das Minimum bei sternenklarem Himmel war bei -7°C, ich denke, bis -10°C geht's locker.

    Jetzt ist natürlich das Problem, dass das Ganze Setup sehr schwer ist. Mein DIY UQ ist okay vom Gewicht her, der kommt auf knapp 600 Gramm. Aber die beiden billigen Synthetikschlafsäcke haben 1,2 kg und 1,5 kg. Das passt für längere Touren halt nicht so gut.

    Könnt ihr mir vielleicht einen geräumigen Daunenschlafsack mit gutem Preis-Leistung-Verhältnis empfehlen, den ich als Pod nutzen könnte? Komforttemperatur sollte so bei -5 bis 0°C liegen. Ich befürchte ja, dass ich unter 400-500 Euro nicht wegkommen werde. Aber vielleicht hat ja jemand einen Geheimtip für mich, der preislich etwas niedriger liegt.

    Einen Daunen-Topquilt werd ich mir dann wohl mal aus den USA kommen lassen.

    Vielen Dank!

  • Hallo,

    ich habe letztes Jahr meinen Yeti Primaloft Schlafsack Komfort -2° als Topquilt bei -14° benutzt.
    Allerdings habe ich mir im Schulterbereich ein 3mm Gummi gespannt, welches dann beim Liegen
    unter dem Schulterblatt ist.
    Somit liegt der Schlafsack auch an den Schultern prima an.
    Vielleicht wäre das auch was für dich, bis der Topquilt kommt. Der liegt noch dichter an.

    Gruss
    Konrad

  • Hallo zusammen,

    [USER="21"]Konradsky[/USER]: danke für den Tip. Bin leider momentan etwas knapp bei Kasse und werde versuchen, den restlichen Winter und den Sommer mit dem klarzukommen, was ich momentan hab. Das einzige, was momentan noch in frage kommt, ist eben ein Schlafsack zum drüberziehen wenn's richtig kalt ist. Ich überlege, ob ich zum Ende der Wintersaison schaue, ob ich vielleicht einen günstigen, herabgesetzten Schlafsack erhaschen kann. Mit meinem Underquilt und dem leichteren der beiden Synthetikschlafsäcke bin ich erstmal zufrieden, das reicht allein für etwa 0 Grad. Nen Topquilt und vielleicht einen professionellen Underquilt gibt's dann im kommenden Herbst.

    [USER="57"]Bernd Odenwald[/USER]: Ein Pod ist im Grunde nicht anderes als ein eng anliegender Socken aus Isolationsmaterial, der über die HM inklusive topquilt und Underquilt gestreift wird. Google mal nach PeaPod, das ist soweit ich weiß die Mutter aller Pods. Und schau mal hier bei Shug. Der nimmt einen -7°C-Schlafsack von Western Mounaineereing, zieht ihn über sich, HM, Top- und Underquilt, packt noch seine Daunenjacke über den Fußbereich, und hat damit bei -40°C (!) warm geschlafen. Der Schlafsack kostet aber etwa 500 Euro, das ist mir zu teuer und außerdem für den Pfälzer Winter überdimensioniert.

    Ich such was Günstigeres für weniger extreme Temperaturen.

  • HAllo,

    ich schrieb doch davon, daß du deinen vorhandenen Schlafsack pimpen solltest.
    Nicht das du neu kaufen solltest.

    Im Pod kann man aber nicht Diagonal liegen.

    Wenn, dann kauft man Daunensäcke bei Ibää im Sommer.

    Gruss
    Konrad

  • Hallo,

    Zitat von konradsky

    ich schrieb doch davon, daß du deinen vorhandenen Schlafsack pimpen solltest.

    Sorry, ich hatte das mit dem Gummiband zwar gelesen, es ist aber irgendwie nicht so recht in meinem Gehirn angekommen. Hat das wirklich so viel gebracht? ich hab mit dem Schlafsack als Topquilt eigentlich nicht die großen Probleme. Das ist ein McKinley Perth und ist auf 9°C geratet. Ich hab den aber auch schon bei 2 °C eingesetzt und fühlte mich wohl. Insbesondere an den Schultern hab ich noch nie Probleme gehabt. Wenn dann an den Knien, sofern sie angewinkelt waren. Das hat dann die Füllung komprimiert und dann wurd's kühl.

    Zitat von konradsky

    Im Pod kann man aber nicht Diagonal liegen.

    Ich kann's. Zwar nicht so stark wie ohne Pod, aber trotzdem so, dass ich ziemlich flach bin. Bis jetzt hab ich zwar nur nen Deckenschlafsack ausprobiert, der natürlich sehr viel Beinfreiheit gibt. Aber laut einem der Videos von Shug, in denen er sein Podsystem demonstriert, geht's auch gut in einem Schlafsack mit eiförmigem Schnitt, wie eben seinem Western Mountaineering Alpinlite. weiss leider nicht mehr, welches Video das war in dem er das anpricht. Er hat halt zusätzlich zum weiten Schlafsack noch ein Insert drin, das den Schlafsack weiter macht. Ich glaube aber, dass er das Insert nur drin hat, wenn er unten den dicken Underquilt drin hat. Beim Frankenquilt geht diagonal liegen wohl auch ohne Insert. Aber das wird sich alles zeigen, wenn ich das mal mit einem entsprechend geschnittenen Schlafsack ausprobieren kann. Es lebe das Internet, da kann ich mich auch mal reinlegen und das Ding dann trotzdem zurückgeben, wenn's nicht passt. Da würden die meisten Geschäfte nicht mitmachen.

    Zitat von konradsky

    Wenn, dann kauft man Daunensäcke bei Ibää im Sommer.

    Ja, darauf wird's wohl rauslaufen.

  • Hallo,

    scheint eine sehr kuze HM zu sein.
    Ganz ehrlich? Ich mag ja shuggi, aber so richtig diagonal ist das bei diesem Ding nicht.
    Wenn ich sehe, was der mittlerweile an Quilts und so benutzt, ist er vom UL momentan zum UH
    gewandelt.

    Gruss
    Konrad

  • Er wird oft drauf angesprochen, wieviel Gewicht er im Rucksack hätte und was er da alles so mitschleppt. Darauf antwortet er dann, daß es ihm eigentlich egal wäre...Der Punkt ist, daß sein Pod-System für sehr sehr tiefe Minusgrade ausgelegt ist und da liegt in Minnesota viel Schnee. Sprich, dann ist er immer mit der Pulka unterwegs. Wer so ein Ding wirklich mal in allen erdenklichen Geländeprofilen gezogen hat wird feststellen, daß es egal ist ob da 20,30 oder 40 Kilo drin liegen. Die zieht man mit nur einer Fingerbewegung...:-)

  • Hallo Helags,

    wie heißt du eigentlich richtig?
    Ist ja wie mit meinem Wanderwagen. Auf ebener Strecke macht der Spass.
    Aber wenn es die Berge hoch geht, merkst du jedes Kilo.
    Das müßte doch mit einer Pulka genau so sein, oder?

    Gruss
    Konrad

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