Beiträge von Birja

    exTex hat in der Tat umgehend geantwortet und deine Vermutung bestätigt, Gironimo.

    >>leider haben wir keine genaueren Infos zur Imprägnierung. Daher gehen wir davon aus, das es sich um eine FC Imprägnierung handelt.

    Dass sie diese Infos von ihren Lieferanten nicht erhalten können, wundert mich ziemlich.

    Was genau fällt denn alles unter DWR? Das heißt ja erst mal nur "Durable water repellency", bezeichnet aber ja nicht genau, WIE die wasserabweisende Eigenschaft zu Stande kommt.

    Warum weiß ich auch nicht, aber es steht ja sowohl in der Überschrift als auch der Beschreibung. Um Genaueres zu erfahren, müsste man wohl ExTex anschreiben. Ich mach das einfach mal und werde berichten.

    Nanu, okay. Ich war letztes Jahr da und fand die Veranstaltung eigentlich ganz nett. Hatte hauptsächlich ein Packraft Probe gefahren, aber auch nen Vortrag gehört und mich sonst einfach neugierig umgeschaut. Die Hängematten werde ich also mit Vorsicht genießen :D

    Ich werde hoffentlich die Tage nochmal dazu kommen, meine zweite, die schwarze, Matte fertig zu nähen, dann kann ich eine große, feste Matte Probeschlafen.

    Gironimo Der ExTex Stoff kommt für mich wg. unbekannter Imprägnierung nicht in Frage, wie anfangs erwähnt.

    Viele Grüße

    Birthe

    Motte148 ich hab den Saum mit einer Naht mit großen Stichen genäht und dann sehr vorsichtig getestet und danach wieder aufgetrennt. Da selbst kleine Änderungen an der Krümmung krasse Auswirkungen haben, dachte ich mir könnte das whipping das Ergebnis vielleicht etwas verändern. Der Krümmungsverlauf ist bei beiden Matten ähnlich, mal abgesehen von der größeren Breite der schwarzen Matte.

    Der Thread von Waldläufer würde mich sehr interessieren, wie kann ich den finden?

    Ich hab in dem Zuge gerade mal in diesen Thread rein geschaut, das ist ja voll die Wissenschaft :D

    Mittagsfrost
    28. Juni 2017 um 15:46

    Ich werde auf jeden Fall größere Hängematten ausprobieren. Meine Reisehängematte ist ja jetzt schon richtig bemessen, der Stoff macht mich allerdings gerade beim Nähen mittelmäßig wahnsinnig, mal näht die Maschine klaglos ein paar Meter und dann auf Teufel komm raus keine 3 cm mehr ohne dauernd Stiche auszulassen. Mehrere Nadelwechsel und Garn neu einfädeln halfen nix. Daher bin ich noch nicht so weit, das Isoschubfach dran zu nähen, hab grad keine Lust einen weiteren Wutanfall zu erleiden :/

    Demnächst (31.5. / 1.6. ) ist Freiluft Testival von Globetrotter in Norderstedt, da kann ich mal verschiedene käufliche Matten probeliegen, bin sehr gespannt!

    MrHydeAndMe Hab grad nochmal nachgemessen, meine Canvas Hängematte, in der ich seit 6 Monaten schlafe, ist taatsächlich nur 283 x 116 groß. Leider hab ich die Teile, die ich abgeschnitten hab, damals flugs zu Tragetaschen verarbeitet, kann sie also nicht mehr wieder dran setzen :D aber ich könnte sie natürlich mit beliebigem Stoff noch verbreitern.

    Tatsächlich mangelt es mir darin aber an nichts, durch die Spezialform der kurzen Kante ist die Liegefläche relativ flach, ich kann so ca 20° schräg liegen. Tu ich aber selten, ich liege da auch mittig sehr komfortabel drin. Ich hab wirklich seit vielen Jahren nicht mehr so gut geschlafen wie in dieser Hängematte. selbst vor dem Auftreten der nächtlichen Rückenschmerzen vor 3 Jahren hatte ich davor auch schon immer Probleme mit schmerzenden Hüften und Schultern. Alles weg in der Hängematte.

    Hammock Fairy Ah danke! Ich hoffe doch, dass man sich auf die Herstellerangaben einigermaßen verlassen kann. Ist der Stoff denn wasserabweisend?

    barfuß hab ich mir angekuckt, danke für den Tip! Dann versuche ich es vorerst mal weiter mit meinem Einschubfach. Mein grober Plan war, mir eine passende Isolierung gefüllt mit ExTex Climashield zu nähen, auf der einen Seite einen eher luftoffenen, auf der anderen einen weitgehend (aber nicht ganz?) luftdichten Stoff. Dann kann man die Isolierung nach Bedarf drehen, bei größerer Kälte luftdicht nach außen, bei mittelwarm luftdicht nach innen, so dass die Isolierung durch die luftoffenere Schicht nach außen weniger wirksam wird. Sehr experimentell :D

    Ich hatte, während ich in meiner Discounter Matte schlief, schon länger die Augen offen gehalten nach einem Stoffschnäppchen für eine diy Hängematte. Fündig wurde ich dann in Form eines 3m breiten Reststücks Baumwollcanvas, das wegen eines ausgeblichenen Streifens in der Mitte günstiger war. Das war mir nun egal, da ich ja ohnehin da durchschneiden würde, also fix gekauft. Zu Hause stellte ich dann fest, dass Canvas überraschend dehnbar ist auf so eine Länge. Also 90° gewaschen und dann mit meiner Mutter Tauziehen gemacht in der Hoffnung, den Stoff damit gut vordehnen zu können. Das hat auch leidlich geklappt, inzwischen hat er sich gesetzt und dehnt sich in der Länge nicht mehr großartig, ist aber schön weich und anschmiegsam.

    Ich hatte erst Probleme mit einfallenden Seitenkanten und dachte dann na, wenn da eh keine Spannung ist, kann das ja auch weg, und hab die Matte leider auf 116cm Breite verschmälert, was aber auch nicht gegen die einfallenden Seiten geholfen hat. Daraufhin hab ich dann wie oben beschrieben die Form der Kopf- und Fußkanten angepasst und damit die Seitenkanten gestrafft. Das hat gut geklappt, jetzt hat die Matte eine schöne Form, hätte allerdings gut wieder breiter sein dürfen :D ups! Naja, ich bin nur 164 und liege auch in der schmalen Matte recht gut. Nur auf die Knie kommt natürlich so mehr Druck als nötig, mittelfristig muss ich also nochmal ran.

    Gedoppelt habe ich sie nur im Liegebereich. Schwer zu fotografieren. Ich hab da ein Rechteck 145x90cm etwa drauf genäht und ein paar Eingriffstellen an den Seitenkanten offen gelassen, wo man die Isolierung rein schieben und ausrichten kann. Durch die starke Haftung des Cavas bleiben die Isos dann normalerweise gut am Platz, falls nicht, gibt es aber auch kleine Schlaufen in den Ecken des Isofachs, wo man was ran knüpfen könnte. Musste ich bisher nicht, als Winteriso diente eine Schaffell und als Übergangsiso tatsächlich das, worin ich frühst gebettet war - meine Babydecke :D die hat meine Mutter aufbewahrt und siehe da, jetzt schlafe ich wieder darin.

    Und da bin ich jetzt neugierig, was haltet ihr von dieser Technik, ist das auch was für Outdoor? UQuilt schien mir immer etwas unnötig viel Material, oder muss auch der Bereich der Hängematte isoliert sein, auf dem man nicht liegt?

    Aufhängung, da Gewicht für die Zu-Hause Matte ja nicht relevant, sind etwas dickere Seile aus dem Baumarkt (ich denk das ist schonenender als scharfe, dünne Schnüre?) mit 8-er Knoten am Karabiner.

    Breite Gurte hab ich einfach schon dran, falls es doch mal an einen Baum geht.

    Viele Grüße

    Birthe

    Hammock Fairy Danke für die Tipps! Ich schließe ja nicht grundsätzlich bewährte Hängemattenstoffe aus. Was ich halt gar nicht möchte ist eine PFC Imprägnierung, egal ob c8 oder c6. Kunstfaser würde ich zur Not hinnehmen, wenn es sich einigermaßen angenehm anfasst.

    Der Bionic Eco Finish ist meines Wissens nach immerhin nicht ewig-giftig und angeblich unschädlich, ich bin bei sowas aber inzwischen misstrauisch. Ist der auf dem Hexon Stoff in deinem Shop drauf?

    barfuß Da bin ich ja beruhigt, dass das nicht nur mir so geht :D Isomatte hatte ich kurz getestet, ist aber auch nicht meins weil zu unflexibel, wie du sagtest. Schaffell hatte ich im Winter auch schon im Einsatz, und da ist jetzt Zeit meine bisherige Hängematte vorzustellen...

    Interessant!

    Die erste Probenacht war durchwachsen. Der Stoff ist quasi null dehnbar, das beeinträchtigt den Komfort mehr als ich gedacht hab. Die Breite ist ansonsten nett, aber die Gelenke haben gemeckert (was mir im Bett auch passiert, aber nicht in meiner dehnbaren Canvas Hängematte). Hmpf. Geforen hab ich auch im Sommerschlafsack, ist gerade noch keine Isolierung drunter. Ich denke ich mach das Isofach noch und versuche es nochmal, vielleicht kann ich trotz nicht ganz optimalem Komfort durchschlafen, wenn ich zumindest nicht friere.

    Vielen Dank für das herzliche Willkommen, ich finde es richtig toll, dass es noch lebende Foren gibt! Viele Foren sind ja gen Whatsapp und FB entvölkert, das finde ich höchst bedauerlich, weil mir da total System und Übersicht fehlt.

    Hallo liebe Hängegemeinde,

    Wie hier

    Motte148
    29. April 2025 um 00:23

    angekündigt, bin ich gerade dabei mir eine Reisehängematte zu nähen.

    Ich wollte keinen reinen Kunstfaserstoff (mag ich nicht vom Anfassen) und ins besondere keine Imprägnierung. Da ich bei dem einschlägigen Outdoorstoffhändler nicht fündig geworden bin, hab ich auf meine Bekleidungsstoffdealer zurückgegriffen und einen leichten Polyester / Baumwoll Popeline gekauft. Gab es nur noch in schwarz und beige, da fand ich, schwarz ist weniger schmutzempfindlich und schützt ja auch mehr vor Helligkeit.

    Mit der Vorgängermatte hatte ich schon verschiedene Formen der kurzen Kante ausprobiert, das hat schon bei geringen Abweichungen von der einfach geraden Kante krasse Auswirkungen auf die Liegefläche. Meine Alltagsmatte ist aber (versehentlich) recht schmal und kurz geworden, daher musste ich die Experimente mit dem 145cm breiten und jetzt 320cm (ich bin 164 cm) langen Stoff erneut machen. Ich habe also zunächst immer nur ein mal umgeschlagen und mit großen Stichen den Hohlsaum genäht, damit ich ihn leichter wieder auftrennen konnte.

    Der erste Versuch war zu doll, ich hatte den inneren Bereich kürzer gemacht, damit die Mittelachse der HM höher kommt. Die Außenkante war dann sehr schlaff, der mittlere Bereich sehr weich. Das hatte einen lustigen Effekt, nämlich dass beim diagonal liegen die Füße ziemlich tief zu liegen kamen und damit die Knie nicht so ganz durchgedrückt waren. Das war im Prinzip angenehm, aber am anderen Ende lag ich dann mit der Schulter von der strafferen Mitte hoch- und eingezwängt. Ich habe das also noch etwas entschärft und bin letztlich bei einer Form angekommen, die nur ganz leicht die Mitte hebt und Außenkanten strafft. Die Außenkanten schlappen trotzdem ein (ist das normal bei so breiten Matten?), stört aber nicht. Wenn ich zentral entlang der Achse liege, kann ich die Seiten ganz über mich klappen. Könnte für kalte Nächte vielleicht ganz nützlich sein.

    Erstes Probeliegen war angenehm, eine Testnacht steht noch aus.

    Kleiner Nähtipp, falls noch nicht bekannt - wenn man einen Saum näht, der breiter ist als die Stichplatte, kann man sich die Breite einfach mit einem Klebeband markieren als "Anschlag". Ich näh den Hohlsaum gern recht breit, weil ich mir dachte, dann kann der Stoff sich besser fälteln und wird nicht so strapaziert.

    Viele Grüße

    Birthe

    (Beim Bild auf dem Teppich ist die Matte entlang der Mittelachse doppelt geklappt, die Mitte ist oben, die Außenkante unten)

    Hallo liebe Hängemattengemeinde,

    ich bin ganz zufällig zum Hängemattenschlafen gekommen und tue dies jetzt schon seit fast einem Jahr. Ich hab ein Rückenproblem, das mich in den Jahren zuvor ziemlich zur Verzweiflung gebracht hat, weil es mich immer morgens um 4 mit Höllenschmerzen aus dem Schlaf geholt hat. In einem anderen Zusammenhang erzählte mir dann ein Freund, dass er früher auf seinen Reisen eher der "Hängemattentyp" gewesen sei. Erst dadurch kam ich überhaupt darauf und hab mir dann kurz drauf für 10 Euro beim blaugelben Discounter eine Hängematte gekauft (gibt's diese Woche auch grad wieder) und die in meiner Dachwohnung aufgehängt.

    Erst hab ich nur Nickerchen darin gemacht und fand es sehr bequem. Als ich dann mal wieder abends vorm Bett stand im Wissen, dass ich mich um 4 wieder raus quälen würde, hab ich den Schlafsack geholt und bin für die Nacht in die Hängematte gestiegen. Einen Tag Gewöhnung hat es gebraucht, am zweiten hab ich durch geschlafen und bin schmerzfrei aufgewacht.

    Eine mega Erleichterung. Ich hab monatelang in der Discountermatte geschlafen. Im Herbst hab ich mir dann eine neue selbst genäht (ich nähe viel, da schreckt eine Hängematte nicht).

    Ich hab mir Baumwollcanvas gekauft und bin damit erst mal baden gegangen, weil der sich wahnsinnig dehnte. Erst nach einer 90° Wäsche und Tauziehen mit dem nassen Stoff hat der sich fertig gedehnt und ich konnte die HM mit "doppeltem Boden" nähen. Ich hab die Form der kurzen Kanten im Lauf der Zeit noch etwas angepasst, um die perfekte Spannung zu erreichen und bin inzwischen sehr zufrieden damit.

    Nun kommt ja die Campingsaison und ich hab vor, mit Hängematte campen zu gehen ( hab bisher noch nie draußen geschlafen, aber auch schon indoors im Winter gemerkt, wie leicht man auskühlt).

    Die Outdoormatte will ich auch selbst nähen, weil ich eigene Ideen dafür hab. Das würde ich hier dokumentieren, wenn ihr Lust habt :)

    Ich hab bei extremtextil nach Stoff gestöbert, war aber mit nichts zufrieden, weil ich KEINE Imprägnierung will. Ich will nicht in PFAS gebettet schlafen.

    Letztlich habe ich jetzt einen leichten 70% Polyester, 30% Baumwolle Bekleidungsstoff bestellt. Ich glaube eigentlich, dass die Reissfestigkeit eines ganz normalen Stoffes völlig ausreichen müsste, zumindest für mich 58kg Person.

    Wir werden es in Kürze sehen!

    Viele Grüße und gutes Abhängen

    Birthe