Beiträge von Meldaro

    Mein zweites Paket aus Litauen kam bei mir an, also noch mal alles antesten und vorbereiten für das Zeltlager ab Donnerstag bis Montag mit vorraussichtlich vieeeeel Regen.

    Bei über 20°C brät die Frühlingskombo aus TQ und UQ mit der normalen Tageskleidung ganz schön. Kalt sollte mir nicht werden.

    Aus einem Reststück Kohtenstoff habe ich mir ein Peak Shelf geschnürt, genäht wirds wann anders.

    Ich hab auf Lager schon von Lok bis Großjurte in allem geschlafen, aber Kröte kam mir eben noch nicht unter. Ich bin beide Gewitternächte trocken geblieben! Wir sind nunmal sehr traditionell auf unseren Lagern, da hat jedes Zelt ein Schwarzzelt zu sein, sonst passts nicht ins Bild. Ab Donnerstag gehts den NRWler Landesverband auf ihrem Lager besuchen, da teste ich mich dann auch erstmalig auf Lager mit HM aus. Hab ja extra eine aus Kohtenstoff angefertigt. Leider werde ich bei der Wettervorhersage auf mein NFT Tarp setzen, denn da traue ich mich nicht mit einer Jurtenseitenbahn als Regenschutz zu fahren und der ganze Kram muss ja auch noch in den Rucksack passen, wenn man mit dem Zug anreist.

    Bachelorthesis heute abgegeben und direkt auf Zeltlager. Hätte man mir früher gesagt, dass die Zelte schon voll sind, hätte ich mir wirklich die Hängematte mitgebracht. So muss ich jetzt ganz traditionell mit nur einer Kohtenplane vorlieb nehmen.

    Gewitter ist angesagt, wird schon klappen, morgen ist ja warm, da kann ich notfalls alles trocknen.


    Achso, motorisiertes Longboard ist natürlich auch dabei, irgendwie muss ich ja hierher kommen.


    ich denke das Problem bei Stöcken, vor allem als Ersatz für den Carbon-Stab, liegt darin, ob man bereit ist, Lebendholz zu verwenden. Ansonsten kommt es bei mir oft vor, dass ich oftmals froh bin überhaupt Stöcker zu finden, um das Tarp seitlich hochzustellen und trotzdem ordentlich fest abzuspannen. Da ist an was statisch stabiles kaum zu denken. Ich bin aber auch häufiger in Laubwäldern statt Nadelwäldern unterwegs.

    Mir war bei meinen Whoopies der Teil zwischen Tunnel und Loop am Ende zu lang. Da ich kein Werkzeug zum Spleißen besitze und die paar Gramm, die ich beim Einkürzen sparen würde nun wirklich nicht den Unterschied machen, habe ich überlegt, mit welchem Knoten ich das ganze auf schöne Art und Weise einkürzen kann. Nach etwas überlegen und experimentieren, habe ich mich auf den Schmetterlingsknoten oder Alpine Knot besonnen, der noch tief irgendwo in meinem Gedächtnis etwas verstaubt rumlag. Jetzt habe ich damit nicht nur die Mindestlänge massiv eingekürzt, sondern noch dazu einen Wasserstopp eingebaut und für trockene Nächte einen Aufhängepunkt für Equipment. Ich hab aus der Aufhängung jeweils einen Loop geform und alle meine Kraft reingesetzt, da rutscht nix an dem Knoten. Morgen mal testhängen, da Dynema ja schlüpfrig ist, aber nach meiner Theorie sollte das bei diesem Knoten egal sein. Theoretisch senkt der Knoten die Reißfestigkeit des Dyneemas auf circa 80%-90%, aber das dürfte bei meinen entspannten 80kg kein wirkliches Problem sein.

    So bleibt wohl nur die Isomatte und da muss ich rausfinden, was am besten funktioniert. Nach einigem Probeschlafen vermute ich dass es eine mit offenporigem Schaum ("selbstaufblasend") werden wird, da die den Körper besser stützen als solche die nur mit Luft gefüllt sind.

    Für Zeltlager und Tippeln bin ich mittlerweile bei der Klymit Klymaloft gelandet und würde sie empfehlen. Die findet für mich einen guten Kompromiss zwischen dem Gewicht und Packmaß von reinen Luftisomatten und dem Komfort von Schaumstoff. Ist nicht ganz leicht, aber nicht so voluminös und schwer wie Selbstaufblasenden. Habe sie seit einigen Jahren und hatte bisher noch keinen Schaden dran. Nur die R-Werte sind wohl gewürfelt bei Klymit. Dazu kann ich nix sagen, aber mir war bei -3°C mit der normalen (nicht Insulated) nicht kalt.

    Hatte es schon als Instagram-Post gesehen und es freut mich sehr für dich! Ein sehr herzliches Projekt. Zwar habe ich persönlich keine Verwendung für solche Tassen, aber schick ist sie schon und andere freuen sich bestimmt darüber

    Wirklich sehr schön, optisch könnte man glatt auf dem ersten Bild meinen, dass gar keine Structural Ridgeline verbaut ist.


    Hast dir aber für dein Fußende ein ziemlich dünnes Bäumchen ausgesucht......

    Ach, das gute Bäumchen wächst mit seinen Aufgaben!

    Das Video/der gesamte Kanal ist komplett KI-generiert. Da würde ich auf keine der Infos viel drauf geben, aber die Maße habe ich auch auf der Website von Nightcat finden können. Damit wäre das ganze für diesen Preisrahmen sogar relativ interessant, aber ich werd's nicht kaufen, hab ja ein gutes Setup und hätte dafür keine Anwendung, außer zum Ausleihen für Freunde


    Edit: die maße könnten natürlich auch die des Tarps sein, das ist ja länger als die Hängematte selbst

    Ich würd die einfach übers Fußende zwischen Tarp und Hängematte hängen.

    Dafür bräuchte man eine durchgehende Ridgeline (haben viele), die aber so dermaßen auf Zug ist, damit der Rucksack plus etwas Restinhalt nicht zu tief baumelt. Ab dem Punkt mache ich mir bei der dünnen Schnur, die zumeist für Ridgeline verwendet wird wieder Sorgen um den Baum.

    hast du dabei dann noch lange Kleidung an? Das macht ja einen großen Unterschied, was mir immer in so Beschreibungen fehlt. Ich persönlich schlafe immer gerne mit möglichst wenig am Körper, also am besten nur die Unnerbuchse, aber beim Topquilt hab ich im Herbst und Frühling dann doch eher eine lange Unterhose und ein T-Shirt an, weil der mir sonst zu frisch ist und ich bei meinem das Hautgefühl nicht so gut finde wie bei meinen Schlafsäcken, die ich auf Zeltlager verwende.