Beiträge von Motte148

    Du musst kein schweres Material verwenden. Es gibt auch winddichtes Ripstop mit 35g/qm . Ich wollte ein Fleece mit Membran, um auch noch mehr Wärme zu bekommen.

    Okay, danke. Dann recherchiere ich besser noch ein bisschen :)

    Wenn Du ein wenig Erfahrung hast mit Nähmaschine, dann kriegst Du einen Daunen UQ schon hin, allerdings würde ich dann ganz behutsam vorgehen. Nichts überstürzen. Lieber sich regelmäßig 60-90 Min. hinsetzen und sich dann zwingen aufzuhören, und an einem anderen Tag weitermachen. Dadurch vermeide zumindest ich Flüchtigkeitsfehler. Unbedingt vermeiden irgendeine Frist einzuhalten und sich zwingen das Teil an einem Wochenende fertigzunähen. Der kleinste Fehler kann dann schnell zu einem echten Problem ausarten, weil die Konzentration schwindet.

    Die Erfahrung muss ich noch sammeln. Ich habe die Nähmaschine letztes Jahr von meiner Oma aufgeschwatzt bekommen. Die hatte sie günstig gekauft, aber ihre alte gefällt ihr besser, weswegen die neue nur ungenutzt herumstand.

    Genäht habe ich bisher nur ein paar Kleinigkeiten. Ich habe z.B. einen Turnbeutel, bei dem sich eine Naht gelöst hat, wieder repariert und noch ein paar vergleichbare Kleinteile. Ansonsten habe ich, außer einer ersten, ganz simplen, Hängematte noch nichts genäht..

    Aber Übung macht den Meister, von daher danke für den guten Hinweis :)

    Danach habe ich mir mein Material für mein DIY-UQ-Projekt zusammengestellt und habe noch extra ein schweres winddichtes Microfleece als unterste Schicht verwendet. Das schützt den Kufa-Loft nochmal extra gegen kalte Luftströme. Das Klima von unten ist jetzt super, egal ob kalter Wind durchs Tarp zieht. Ist aber natürlich für die meisten hier viel zu schwer. Mir war erstmal nur wichtig eine robuste Allzweckwaffe bis ca. 0C° zu haben. Gewicht u. Packmaß war mir fürs erste Projekt egal.

    Daher würde ich definitiv ein winddichtes Material ganz unten standardmäßig einbauen.

    Ich hatte gehofft um schwere Materialien herumzukommen. Aber der Wind kann echt gemein sein, das kenne ich nur zu gut.

    Vielleicht kann ich ja standardmäßig eine Rettungsdecke, oder die von wuppitom vorgeschlagene Alu-Luftfolie reinlegen. Zumindest für die isolierte Fläche sollte das ja ein bisschen was bringen, würde ich vermuten.

    Das DIY Thema macht wirklich viel Spaß, aber wenn auch Du bei Frost gerne und häufig draußen schläfst, dann vergiß Kufa und widme Dich direkt dem Thema Daunen.

    Seit ich mir meinen ersten Daunenschlafsack zugelegt habe, schwöre ich auch darauf. Im Kontext DIY habe ich aber Respekt davor. Die nötigen Kammerkonstruktionen erscheinen mir schwierig zu nähen. Ich bin ja schon froh, wenn ich eine ganz einfache Naht halbwegs gerade hinbekomme.. ^^

    Ein unten hängendes Einschubfach für Decken wird nicht funktionieren, weil die Decken dann einfach zum tiefsten Punkt rutschen. Um diesen Effekt zu vermeiden, werden bei loser Isolierung ja Kammern eingenäht.

    Ja, das habe ich befürchtet. Wie oben schon beschrieben, Kammern zu nähen traue ich mir (noch) nicht zu.

    Ein oben aufliegendes Einschubfach für Decken ist meiner Meinung nach sinnlos, weil du die Decken trotzdem noch irgendwie fixieren musst, damit sie nicht zu stark verrutschen. Lass das Einschubfach weg, und leg die Decken einfach so in die "Stützhängematte". Oder noch besser: modifiziere deine Decke(n) einfach und bastele direkt einen Underquilt daraus. Wenn du dir einen Wooki-artigen UQP dazu nähst, bekommst du die meiste Leistung für die aufgewendete Arbeitszeit.

    Du glaubst also nicht an die "Klemmwirkung" des Einschubfachs? :huh:

    Mich hat Gironimo 's Theorie dazu eigentlich überzeugt.

    Den Thread mit der modifizierten Decke kenne ich. Ich finde die Idee auch so genial wie simpel, hatte allerdings an eine etwas weniger improvisiert anmutende Lösung gedacht. (Nicht falsch verstehen, eigentlich wäre das genau mein Style :) )

    Wenn du einen Sooki nähen willst, würde ich es richtig machen und gleich 2 m Climashield Apex bestellen. Du kannst dann immer noch Decken in den Sooki legen und die Isolierung nach Bedarf steigern.

    Führe mich nicht in Versuchung.. :D Obwohl das wahrscheinlich die logische Konsequenz wäre, wenn mir die modifizierte Decken-Konstruktion zu improvisiert daherkommt.

    Wenn ich mir noch Apex dazu holen würde (nur mal ganz theoretisch angenommen), dann wahrscheinlich direkt die 200g, oder ist das übertrieben?

    Die gibt es aber Oneline als Thermo-Luftfolie oder Alu-Luftfolie auf Rollen zum zurecht schneiden zu kaufen.

    Alles klar, vielen Dank für den Tipp. Werde ich mir besorgen. Einige Cozys wollte ich eh mal neu machen. Zum Teil haben die schon Maggi-Instant-Gericht-Geruch angenommen <X:D

    Es drückt sich leicht zusammen. Man muss halt den Dreh raus haben mit der Einstellung der bzw. des Gummis. Es soll sich der UQ nur leicht anschmiegen, dann hat man unter sich eine richtige aufgebauschte "Decke" wie man sie üblicherweise kennt. Ich gehe davon aus, dass wenn man einen x-beliebigen Kufa-Schlafsack einspannt der genauso wärmt. Je mehr Kufa desto wärmer.

    Alles klar, danke! :)

    Ich denke ich würde es mit einer Kammerhöhe von 15-20 cm probieren. Das richtige Einstellen der Aufhängung, sodass die Kammer zwischen HM und Trägerstoff gut "eingeklemmt" ist, wird dann sicher viele Versuche kosten.

    Ein wilder Mix geht. Der Loft sollte natürlich gleichmäßig bauschen können. Wichtig ist, dass die unterste Schicht winddicht ist, im besten Fall sogar Wärme mach innen reflektiert z.B. mit einer Rettungsdecke. Damit ist schon viel gewonnen. Der Vorteil liegt aber eher in der Versatilität und ggf. dem Aussehen. Das Problem mit dem großen Packmaß und Gewicht ab einer Komfortanforderung von ca. 3C° bleibt bestehen.

    Du meinst die unterste Schicht der Isolationsfüllung, richtig? Oder sollte auch der Trägerstoff besser winddicht sein? Ich hatte ein 15den Monofil Nylon gesehen, bei dem ich mir dachte, dass ich das vielleicht nehmen könnte. Aber ich habe ehrlich gesagt absolut keine Ahnung von Stoffen.8|

    Haha, gut zu wissen ;)

    Ist das für LKW eine ähnliche Folie wie für PKW, oder ist die besser? Die für PKW benutze ich immer für Pot Cozys.

    5-8°C klingt wirklich ordentlich und die Folie raschelt auch sicher nicht wie Rettungsdecken, sie ist zwar deutlich sperriger, aber die probiere ich ganz sicher aus! :)


    Sowas in der Art habe ich mir auch bereits überlegt und die Umsetzung ist relativ einfach, wenn man den Sookie o. Wookie so näht dass die Isofläche "innen" liegt.

    Man müsste sich einfach nur den Aufwand sparen die Kopf u. Fuß-Seite der Isofläche auf den Trägerstoff zu nähen (2. HM die von unten die Isofläche hält) d.h. man vernäht nur die Längsseiten der Isofläche auf der Trägerstoff.

    Das wäre wirklich genial. Dann war es bestimmt in deinem Thread, in dem ich gelesen habe, dass Climashield auch noch ganz gut funktioniert, wenn es ein bisschen zusammengedrückt wird. Kann man das generell auf Kunstfaserisolation verallgemeinern?

    Was man dort einschiebt sollte auch "ok" in Position bleiben ohne Hilfsmittel, weil das Körpergewicht es bereits fixiert. 2 - 3 Stoffklammern könnten es dann komplett verrutschungssicher machen.

    Denkst du das geht auch noch mit einem wilden Mix an Reingestopftem? Also so etwas wie zwei verschiedene "Decken" plus Daunenjacke plus ganz unten eine Rettungsdecke.

    Nächster Vorteil wäre, dass man von außen die hässliche rote Karo-Wolldecke von 1965 auch nicht sehen würde. Sie würde unter dem Trägerstoff und der Isolierfläche verschwinden. Ich glaube viele achten doch verstärkt auf das Aussehen des Setups.

    :D Geil

    1,75 fids, was ist das für eine Maßeinheit? Wie wäre die Rechnung in mm oder cm?

    Du erhälsts das Ergebnis immer in der selben Einheit, in der du den Durchmesser angegeben hast.

    1 fid = 21* Durchmesser der verwendeten Schnur

    Wenn du also eine 2,5 mm Schnur verwendest ist 1 fid = 21*2,5 mm = 52,5 mm

    1,75*1 fid sind dementsprechend 91,875 mm

    Theoretisch könntest Du die Isomatte unter die CH legen, aber auch da würde ich unter das teure Teil sicherheitshalber einen Durchstichschutz unterlegen.

    Machen Bodenbrüter eigentlich immer und hat nichts mit der CH zu tun.

    Dem kann ich als langjähriger Bodenschläfer nur zustimmen. Es gibt nichts nervigeres als in der Nacht aufzuwachen, weil man Bodenkontakt hat. Gute Isomatten sind ja außerdem nicht billig.

    Für mich hat sich zum Unterlegen eine dünne Evazote Matte in Torsolänge bewährt. Spitze Dinge auf dem Boden entferne ich natürlich trotzdem vorher. Die kleine Unterlage kann man zusammengefaltet als ausreichend dickes Sitzkissen verwenden, oder auch als Windschutz beim Kochen. Funken können ihr auch nichts anhaben.

    Gibt es eine Maßangabe wie die Länge der Spleisse, welche in das Mittelstück gezogen werden mindestens sein muss? Darf man die Spleisse nicht kürzen?

    Bei Dog Bones mache ich immer 1,75 fids. (also 1,75*21*Schnurdurchmesser) Haben bisher immer gehalten. Dabei zähle ich aber den ausgedünnten Teil nicht mit.

    Das ist so die kleinste der gängigen Angaben die man findet. Darunter würde ich persönlich nicht gehen.

    Hallo zusammen,

    mich hat kürzlich das DIY Fieber gepackt. Neben einer Hängematte die ich jetzt bald nähen möchte, bin ich gedanklich schon auf großer Reise zu weiteren Projekten. Ich möchte eines nach dem anderen machen, von daher ist das erstmal nur ein grobes Brainstorming. Ich denke zur Umsetzung finde ich frühestens nächstes Jahr die Zeit. Trotzdem macht es mir Spaß jetzt schon darüber nachzudenken.

    Da ihr so gute Hinweise und Ideen für mein geplantes Hängematten Projekt hattet, wollte ich jetzt schon mal eure Meinung zu einem weiteren einholen, nicht dass ich mich hier auf eine Schnapsidee versteife.:D

    Es geht um einen "Wooki" mit einer Art Einschubfach.

    In meiner Vorstellung kann ich damit verschiedene Isolationen nutzen/ausprobieren. Ich habe zum Beispiel eine Kufa Steppdecke, einen alten Schlafsack, meinen momentanen UQ (den ich auch mal testweise reinpacken könnte )und auch eine gute Luftisomatte (schlaff aufgepumpt).

    Falls du dir gerade denkst: "Ein Einschubfach? Isomatte? Dein Ernst?" Ich habe den Krampf mit dem Amazonas Isomatten Einschubfach auch schon hinter mir, aber bin trotzdem neugierig. ;)

    Zurück zum Einschubfach: Durch das Fach könnte ich erstmal den Kram den ich schon habe nutzen und müsste kein Isolationsmaterial kaufen. (Vielleicht würde ich mal eine von diesen Ikea Decken holen, aber da ist der Preis ja wirklich überschaubar.) Außerdem wäre es ja theoretisch möglich, je nach Temperatur die passende Isolierung auszuwählen. Das finde ich schon ganz cool.

    Ich sehe da aber noch einige Schwierigkeiten.

    Allgemein habe ich hier auch schon von einem Sooki gelesen, der eine Basisisolation unten hat und zwischen Trägerstoff und Hängematte, also oben, Befestigungspunkte für Zusatzschichten. Ich denke das ist allgemein die elegantere und von der Wärmeleistung her deutlich bessere Variante. Aber wenn ich mir dazu die Mühe machen würde, dann würde ich wahrscheinlich auch kein Risiko eingehen wollen und mir ordentliche Isolation kaufen, statt die zu nutzen, die ich schon habe. Außerdem übersteigt das wahrscheinlich auch meine Fähigkeiten an der Nähmaschine..

    Auch bin ich noch relativ ratlos wie man das Einschubfach gestalten müsste. Wenn es groß genug sein soll, damit auch für kältere Temperaturen entsprechend viel Isolationsmaterial reingestopft werden kann, dann ist es wahrscheinlich gleichzeitig zu schlaff um eine dünnere Schicht im Sommer nah am Trägerstoff zu halten.

    Ich denke auch, dass sich die Isolationsschicht (en) in einem Einschubfach, wenn dieses nicht sehr gut sitzt, leicht verrutschen können. Dann müssten die Isolationen wahrscheinlich trotzdem zusätzlich befestigt werden um das zu vermeiden. Mein UQ hat zumindest ein paar Schlaufen mit Druckknöpfen, die ich nutzen könnte, denn diesen würde ich auf gar keinen Fall umnähen wollen. Um mich da heran zu trauen, müsste ich nämlich noch viel üben..

    Vielleicht habt ihr ja Ideen, wie ich so ein Einschubfach gestalten könnte, oder sogar selbst schon einmal etwas ähnliches gebastelt?

    Oder halt den Hinweis, dass die Idee Quatsch ist.:D

    Es kommt auch wesentlich darauf an, was du mit dem Seil veranstaltest. Ein ganz normaler Knoten verringert die Festigkeit des Seils um bis zu 50%. Wenn du jetzt gängige Techniken anwendest (zB mit einem Stock) um das Seil zu spannen, erreichst du ganz leicht das theoretische Limit.

    Guter Hinweis mit dem Knoten, aber außer dem Topsegelschotsteg habe ich persönlich keinen Knoten in der RL, welcher belastet wird.

    Flaschenzug-Techniken oder mit Stöcken verzwirbeln mache ich nicht zum Spannen. Nutze aber gerne mal einen Stock als Toggle.

    BTW laut Samson Whoopie Anleitung verringert ein Eye Splice die Festigkeit um ca. 30%, wenn ich mich recht erinnere. Also nicht, dass das bei 500 Pounds ne große Rolle spielen sollte..

    Motte148 wie Stark ist dein Shock Cord für eine Tarp-Ridgeline?

    Sorry, da habe ich mich nicht klar ausgedrückt. Ich verwende, statt einer durchgängigen Ridgeline aus Paracord/Dyneema/Polyester, mittlerweile lieber Shock Cord an den Abspannpunkten.

    Dann ist entweder die Firstnaht des Tarps die RL, oder eine, an die Abspannpunkte geknotete Dyneemaschnur wie im Bild. Die ist nötig, wenn die Firstnaht zu sehr durchhängt, sodass sich eine Mulde bilden würde.

    Aus meiner persönlichen Erfahrung, würde ich das Augenmerk auch eher auf Dehnung und Grip des Seils legen, als auf die Zugfestigkeit. Ich hatte nie das Gefühl, beim händischen Abspannen in den Bereich zu kommen, bei dem die Schnur reißen würde. Eher hatte ich Angst, dass die Abspannpunkte am Tarp ausreißen. Diesbezüglich finde ich es auch gar nicht verkehrt, wenn die Ridgeline eine geringere Zugfestigkeit als das Tarp besitzt, denn dann reißt bei einem Sturm eher die Schnur als das Tarp, welches wahrscheinlich deutlich teurer ist.

    Mittlerweile benutze ich am liebsten Shock Cord, da habe ich ein gutes Gefühl bei Windböen und es kann auch mal jemand Nachts über die Leine stolpern, ohne dass etwas kaputt geht.


    Im Bushcraft Bereich wird ja gerne Paracord genutzt, das finde ich persönlich nicht wirklich optimal. Zwar hat es einen sehr guten Grip, allerdings ist es extrem dehnbar, vor allem wenn du eine geringe Stärke verwendest. Das dünnste Paracord welches ich verwendet habe, ist 2 mm stark und hat eine angegebene Bruchlast von 90 kg. Gefühlt bin ich nie an die 90 kg herangekommen. Häufig nutze ich eine Prusik, oder einen Topsegelschotsteg (tautline hitch), dabei wird der Mantel des Paracords aber sehr stark gestaucht, bzw aufgeschoben. Wenn ich Knoten, wie z.B. eine Prusik verwendet habe, hatten dünne Schnüre bei mir oft den Nachteil, dass sich Knoten allgemein schlechter knüpfen und auch schlechter wieder lösen ließen. Paracord saugt sich bei Regen auch sehr stark mit Wasser voll und ist dann schwerer. Bei kaltem Wetter feiert die vollgesogene Schnur auch gerne einmal ein.


    Diesbezüglich hat Dyneemaschnur für mich die Nase vorne. Diese ist nicht dehnbar und saugt sich auch nicht mit Wasser voll. Allerdings lässt sich Dyneema meiner Meinung nach schlecht verknoten und ist, was die Oberfläche angeht, zu rutschig. Außerdem habe ich immer ein ungutes Gefühl, wenn ich Dyneemaschnur über raue Baumrinde ziehe. Dabei franst die Oberfläche gerne etwas aus. Ein Vorteil von Dynema ist für mich, dass es sich Spleißen lässt. Ich habe öfters schon Ridgelines mit einem Schlitten (wie bei einer UCR, Jeff Meyers nennt das Shuttle) versehen. Die musste ich aber oft so lang ausführen, dass ich letztendlich meistens wieder zu einem Prusikknoten gewechselt bin.

    Die beste Erfahrung habe ich persönlich, neben Shock Cord, mit 3 mm Polyesterkordel gemacht. Die hat eine geringe Dehnung, trotzdem einen akzeptablen Grip. Mit der Reißfestigkeit hatte ich bisher nie Probleme. Es geht bestimmt auch dünnere Kordel, aber die finde ich nicht gut im Handling, also beim Knoten Knüpfen und lösen.

    Ich hab das damals als Ausrede genommen, mir meinen Wooki zu kaufen, der gibt es schließlich vor und weiß es genau, dachte ich mir ;)

    Gibt der Wooki dir denn eine etwas andere Position vor, als du vorher eingenommen hast?

    Schräger? Weniger Schräg? Mehr in Richtung eines Endes?

    Ich habe ein Bild von einem Wooki im Kopf, auf dem es so aussieht, als ob die Isolationsschicht ordentlich weit in Richtung eines Endes angebracht ist..

    Aber es lässt sich wohl auch stark vereinfacht damit operieren, dass der Sättigungsdampfdruck vereinfacht proportional zum Luftdruck ist.

    Bei genanntem Beispiel von rund 200hpa weniger auf ungefährer Höhe der Baumgrenze waren das wohl knapp 20% geringere Feuchtigkeitsaufnahme, die auf das Konto des geringeren Luftdrucks gehen wenn man den Temperaturabfall durch die Höhe von 10-15°C nicht einmal mitdenkt - bezieht man die auch noch mit ein, ist es ja noch mal einiges mehr.

    Da würde mich sehr interessieren was du bei der KI als Frage eingegeben hast. Denn der Sättigungsdampfdruck ist eine Größe die man für einen Stoff bestimmt, Luft aber ist ein Stoffgemisch. Das bedeutet dass die Einzelkomponenten der Luft alle ihre temperaturabhängigen Sättigungsdampfdrücke haben, das Gesamtgemisch allerdings hat keinen eigenen Sättigungsdampfdruck.

    Vor allem aber ist der Sättigungsdampfdruck ausschließlich von der Temperatur abhängig. Die Clausius-Clapeyron Gleichung macht genau das. Sie beschreibt den Zusammenhang zwischen Sättigungsdampfdruck und Temperatur. Mit ihrer Hilfe kannst du dann die Phasengrenze beschreiben, auf der z.B. der Taupunkt liegt. (Das schreibt deine KI ja sogar selbst)

    Sind Sättigungsdampfdruck (über reinem Wasser) und Partialdruck des Wasserdampfs (in der Luft) gleich, dann fängt der Wasserdampf in der Luft an zu kondensieren.

    Ob also der einzelne Stoff Wasser aus dem Stoffgemisch Luft auskondensiert hängt vom Zusammenspiel des Partialdrucks des Wasserdampfs in der Luft und das Sättigungsdampfdrucks des Wassers ab. (Beide sehr temperatursensibel)

    Ich vermute genau da liegt ein Problem. Denn hier wird in der Literatur nicht immer mit einheitlichen Bezeichnungen gearbeitet. Der Sättigungsdampfdruck wird manchmal vereinfacht auch nur Dampfdruck genannt (gerne im Ingenieurwesen). Dummerweise wird in manchen Werken auch von Dampfdruck gesprochen, wenn der Partialdruck von Wasser in einem Gas , wie zum Beispiel Luft, gemeint ist (das macht man in der Chemie wohl öfter so). Vielleicht schreibt die KI deswegen so etwas.

    Bitte versteh meine Widerrede nicht falsch. Ich versuche nur das zu beschreiben was ich kenne. Dazu muss ich sagen, dass ich kein Naturwissenschaftler, sondern Techniker bin und wir rechnen natürlich mit vereinfachenden Annahmen. Ich halte mich auch definitiv nicht für schlauer als eine KI. Deswegen habe ich das auch mal bei Chat GPT eingeklimpert. Meine KI bestätigt mir das was ich geschrieben habe. Über die KI hinaus tun das auch diverse Skripte für Thermodynamik deutscher Universitäten (einige kann man kostenlos downloaden).

    Vielleicht reden wir auch einfach aneinander vorbei, ich z.B. habe die Begrifflichkeiten nicht immer ganz sauber verwendet. Das ist oft in diesem Teilbereich ein Problem. Denn gerade Begriffe wie Feuchte bzw. Luftfeuchtigkeit werden oft ungenau verwendet. Hier macht es natürlich einen großen Unterschied ob man von absoluter Luftfeuchte oder von relativer Luftfeuchte spricht. Das was wir im Wetterbericht angegeben bekommen und womit die meisten wohl etwas anfangen können ist die relative Feuchte (das ist immer eine Feuchtigkeitsangabe in Prozent).

    Der Zusammenhang zwischen Luftdruck und Feuchtigkeit besteht natürlich schon, da der Partialdruck des Wasserdampfs in der Luft auch mit dem Gesamtluftdruck zusammenhängt. Dass der Partialdruck aber in gleichem Maße wie der Gesamtluftdruck (Summe der Partialdrücke aller Gemischkomponenten) ändert, ist nur unter der Annahme einer konstanten Feuchte gültig. Das heißt die Rechnung wird wahrscheinlich kompliziert.

    Ok, sorry, das war jetzt echt genug Nerd-Talk von meiner Seite :D