Beiträge von 22kN

    Moin zusammen,

    es gibt etwas neues von Onewind...........ein Bridge Hammock Tent mit Bodenaufbau Option.

    Gruß von der Ostsee

    https://www.onewindoutdoors.com/de-de/products…ch-hammock-tent

    Ich mag Bridges und habe selbst ein paar davon, deshalb habe ich mir diese Neue genauer angesehen. Nach dem ersten Eindruck gibt es hier einen grundlegenden Fehler, der Stoff der Matte selbst ist PU-beschichtet. Für ein Zelt ergibt das Sinn, aber in einer Hängematte wird das Material dadurch zur Dampfsperre. Die übrigen Eigenschaften sind für mich eher Geschmackssache und einige davon nicht uninteressant, aber das Wichtigste ist, es muss primär als Hängematte funktionieren und das kann sie nicht, weil sie von unten nicht atmungsaktiv ist. Am Boden hingegen als Zelt funktionieren das bestimmt. Dann gilt für mich eine persönliche goldene Regel: keine Hängematte gehört auf den Boden, egal was ein Hersteller behauptet oder suggiert. Ein Loch im Hängemattenstoff zu reparieren ist schwierig und oft gar nicht möglich, besonders unterwegs. Ein Loch im Zeltboden zu reparieren dagegen ist einfach.

    Ich hatte gehofft, dass Onewind vielleicht einen Underquilt für Bridge-Hängematten herausbringt. Inzwischen hat Onewind 3 Bridges aber noch gibt es keinen UQ. Bei ENO ist es genauso. Mehrere Bridges, keinen dedizierten Underquilt dafür.

    3.5m ist zu kurz. Mind. 360.

    DD Tarps sind für 11' Matten okay, für 12' eher zu kurz oder zu lang.

    Knotten für die Matte, Becett Hitch.

    Knotten für die RL des Tarps, Bolin fürs Fixieren und Trucker Hutch fürs Spannen. Es gibt viele andere passende Knotten.

    Schaue dir die thp Original Bedava Hammock an. Ich kenne genau diese Hängematte nicht, weil sie erst zum Markt kommt, aber ich kenne den Stoff sehr, MTN XL Hybrid Ripstop Nylon (40D x 120D). Ich habe einige Matte aus ihm gemacht. Das muss man dem Hersteller lassen, er hat eine sehr gute Stoffwahl getroffen für die Signaturmatte der Marke. Neben dem Stoff ist die Länge der Hängematte sehr wichtig für Komfort. Die Hängematte hat die richtige Länge mit 365cm.
    Es gibt andere Desingdetails, die sinnvoll scheinen und zum Lierferumfang gehört alles was man braucht zum hängen.


    Zum Glück gibt’s da was. Hilft auch gegen Wildschweine.


    (Um mich bei den total ernst gemeinten und hilfreichen Beiträgen einzureihen. 😁)

    Das verklinkte Thema "Claymores" erinnert mich vage an einen Post in einem US-Kletterforum, in dem jemand nach etwas gegen Tiere in der Nacht gesucht hat. Ein Vorschlag dazu war, ein Stück Dyneema-Schnur mehrmals in verschiedenen Höhen um die umliegenden Bäume zu spannen, um so eine Art provisorischen Zaun bzw. Stolperdraht zu schaffen. Vielleicht bringe ich Forenbeiträge durcheinander, aber ich meine, es war eine Frau, die von einem Reh angerempelt wurde, während sie in ihrer Hängematte geschlafen hat.

    Motte148 Die Methode ist für mich aus der Not heraus entstanden. Meine GE-Hängematten sind unterschiedlich lang und breit und deshalb hat die Position des Whippings von Warbonnet nie gepasst. Selbst wenn die Länge des Wookie einigermaßen gestimmt hat, dann hat die Form nicht gepasst (Seiten hängen herunter). Dann gibt es auch die Position der Isolation. Ist sie unter meinem Körper wo ich sie haben möchte? Bei mir nicht, weil mein Fußende extrem höher hängt als das Kopfende.

    Die Idee mit dem Klemmheist ist also, das Whipping überall anbringen zu können, wo es gerade nötig ist. Der Klemmheist ist ein Whipping aber einstellbar. Einen Klemmheist an beiden Enden zu haben, ist nicht unbedingt notwendig, erleichtert mir aber die genaue Positionierung der Isolation zu bestimmen.

    Wenn man sich Hängematte und Wookie wie zwei separaten Schalen vorstellt, dann darf die untere Schale, der Wookie, nicht größer sein. Ihre From muss ähnlich sein auch wie die der Hängematte. Der Klemmheist hilft, das einfach zu korrigieren (Länge, Position und Form).

    Du hast recht, auf dem Bild ist das eine 3-mm-Schnur, und die Schlaufe ist recht klein. Das habe nur schnell gemacht für das Foto. Normalerweise benutze ich länger Loops mit Cordlocks, sodass auch die Loops verstellbar sind. Ich hoffe, das ergibt Sinn.

    Die solide Idee mit den „Ohren“, von Hammock Fairy glaube ich, ist eine gut Lösung, wenn die Form des Wookies zu anders ist. Ich zu breite untere Schale.

    Bei dem Klemmheist, wie bei jeder Reibungsknoten (friction hitch) muss man mit der Zahl der Wicklungen ein bisschen experimentieren. Ein Prussik würde auch passen.

    Hat jemand Rat?


    Bau zwei Loops aus Schnur oder besser noch aus Gummischnur – eine für jedes Ende. Befestige die Loops mit einem Klemmheist-Knoten an den Enden des UQs. Diese Loops werden deine neuen Aufhängepunkte für den UQ. Der Klemmheist-Knoten ist ein Klemmknoten, den du verschieben kannst, eine Art verschiebare Befestigungspunkte. Er funktioniert ähnlich wie ein Prusikknoten, ist aber richtungsgebunden und leichter feiner einzustellen.

    Indem du die Schleifen ein bisschen zur Mitte des UQs schiebst, verkleinerst du das Volum des UQs. Sobald du aber die Hängematte drüber selbst belastest mit ihrem nun größerem Volum als der UQ geben die Klemmheistknoten von selbst so viel Stoff frei, wie gebraucht wird. Spiel ein wenig mit der Festigkeit des Klemmheists, am Anfang nicht zu fest! Elastische Loops helfen dabei auch. Man kann mit der Methode auch eine dauerhafter bessere Passform der UQ zu der Matte hinbekommen. Ich hoffe meine Erklärung mach sinn. Ich nütze meine Wookie mit vielen Matten und muss immer wieder das Volum des Wookies einstellen (Volum = Länge und Form).

    Also, ich hätte jetzt ein Angebot vorliegen für ein Khibu Quilt.
    filled with: HYDROPHOBIC goose down
    fill power: 800 CUINcomfort value: 0 c
    Was ist eure Meinung zu diesem Angebot?
    Apropos: bei diesem Angebot mit 0 Grad Komfort würde er keinen Differentialcut machen. Sei wohl nicht nötig - wie sehen andere das?

    Ich habe keinen Khibu TQ aber einen Underquilt von ihm aus dieselben Materialien mit einem Comfort Value von -5c. Die Bauschkraft der UQ könnte nicht besser sein und der angegebene Comfort Value stimmt bei mir. Ein TQ braucht meiner Meinung nach keinen Differentialcut.

    Den Gravity 3 hab ich auch im Arsenal...
    Allerdings kann ich ( zum Glück ) nix zur Wintertauglichkeit sagen ;)

    Belian Der Gravity 3 wird bestimmt Wintertauglich sein. Der ist auch relativ Preisgünstig.

    Ich gehe mal davon aus, das Gewicht beim Basecamp keine alt zu große Rolle spielt? Da würde mir sofort der Trangia mit Gaseinsatz einfallen. Dann wäre das Problem mit dem Windschutz und stabilen Stand gleich mit erledigt;)

    Ja, das Gewicht ist egal. Der Trangia Gaseinsatz ist interessant und er ist auch wintertauglich. Der schaut so aus als wäre er der Primus Easyfuel nur re-branded und ohne Gestell. Finde ich gut. Der Easyfuel kommt auch auf meine Shortliste.

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    Momentan finde ich diese vier reine Gaskocher am interessantesten. Sie kosten unter 100€ und sind bis ca. -15c einsetzbar, wenn man weiß wie.

    Optimus Vega, 3700w
    Primus Gravity 3, 3000w
    MSR Windpro 2, 3200w
    Primus Easyfuel, 3000w

    Eine offene Bauweise ist mir wichtig, sodass jeder Topf passen kann und, sodass ich den Kocher in Betrieb aufhängen kann. Das ist sehr praktisch am Fels oder im Winter generell während Schnee auf dem Boden liegt.
    Hat jemand irgendeinen Optimius gerät, wie ist die Qualität bei dem Hersteller?

    Danke OutdoorBuddy. Ich habe nicht an den Stormbreaker gedacht, weil er im im Benzinbetrieb abgebildet ist, aber der hat auch einen Gaskartuschen Betrieb. Das Vorheißrohr ist vorhanden. Ich habe einen Amicus und einen Stormbreaker von Soto und die Quailität ist sehr gut. Der Stormbreaker ist auch leistungsstärker als der Windmaster. Das gefällt mir. Ich schaue mir ein paar review zu ihm an.

    Danke Bedava. Der Primus Ulti würde sehr gut passen, aber der größte Topf für ihn ist nur 1,7l groß. Ich brauche einen Kochen, zu dem auch größere Töpfe passen würden. Der ist bestimmt wirklich effizient und gut für exponierte Landschaften.

    Der Primus Gravity III würde auch passen von den gebrauchten Eigenschaften her. Er ist auch günstiger. Kennst jemand den? Mich interessiert wie der Schlauch und Ventil ist bei Primus. Ist der Schlauch flexible oder steif? Und der Ventil, kann mit ihm auch eine kleinere Flamme hinbekommen?

    Ich suche einen wintertauglichen Gaskocher für eine anstehende längere Winterklettertour in Norwegen und wäre sehr dankbar für Tipps. Ich habe bereits viele Kocher und weiß ziemlich genau, was ich suche:
    Keine Benzinkocher. Ich mag den Geruch beim Kochen und die Rückstände am Kochgeschirr einfach nicht. Meine Haut kommt auch mit Waschbenzin nicht klar.
    Kein Spirituskocher. Ich brauche eine hohe Leistung, weil Schnee zu Trinkwasser geschmolzen werden muss.

    Es muss ein Gaskocher sein. Ich werde nur ganz normale Butan-70/Propan-30-Kartuschen verwenden. Diese bekomme ich überall. Mir ist bewusst, dass diese Mischung einer Isobutan-Propan-Mischung oder speziellen Winterkartuschen (z. B. Primus Winter Gas) unterlegen ist aber jede Gaskartusche ist sowieso eine Herausforderung unter -10 °C. Das bedeutet, ich muss das Gas als Flüssigkeit und nicht als Dampf verbrennen. Diese Einschränkung bedeutet:

    Ich brauche einen Kocher mit Schlauch (remote cannister), bei dem ich die Kartusche auf den Kopf stellen kann. Der Kocher muss definitiv ein Vorheizrohr (pre-heat tube) haben, um das flüssige Gas in Dampf umzuwandeln, und das erhitzte Rohr sorgt nebenbei dafür, dass das Gas aus der Kartusche gezogen wird.

    Was ich suche, ist ein Kocher mit Schlauch und Vorheizrohr, der mit großen Schneemengen klarkommt. Er muss stabil und leistungsstark sein, eine Art Basecampkocher aber für Winter. Hat vielleicht jemand eine Empfehlung?

    Du liegst friedlich in der Hängematte und schnarchst. Da wirst du von lautem Gegrunze, Wühlen, Kratzen und Sabbern geweckt. Unter dir und um dich rum eine Horde Wildschweine, die deinen Rucksack untersuchen und an der Hängematte (an deinem Hinterteil) schnuppern. Was macht ihr in dieser Situation?

    Ich war drei Mal in ähnlichen Situationen. Mit Kühen während ich im Zelt war (Irland), mit Flusspferden (Uganda)und mit Wildschweinen während ich im Biwaksack lag (Deutschland). Die Tiere wissen, dass du da bist und haben es gewissermaßen akzeptiert. Daher ist es meine Einschätzung bei den Situationen gewesen, dass diese Situation braucht keine neue Variablen, also ruhig warten bis die Tiere gehen. Das hat geklappt. Vielleicht war es nur Glück aber welches Lebewesen braucht Drama?