Beiträge von Schwarzwaldine

    Bei längeren Touren, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, bin ich üblicherweise alle 1 bis 2 Tage irgendwo im Lebensmittelladen und kaufe Nachschub oder eben frische Sachen. O.k., beim Bob nimmst Du die gelbe Tasche mit rein, bei meinem Rad zwei Satteltaschen. Ich frage mich immer, wie die Bikepacking-User das machen. Alle Taschen abmontieren? Vertrauen, dass nichts geklaut wird? Das Rad einfach mit in den Laden nehmen? Und wie macht Ihr das, wenn es mal in die Pension geht?

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    OT: Wie remorque schon sagt: Gepäck dran lassen, Wertsachen mitnehmen - habe ich schon zu Schwerlastzeiten in vielen Ländern Europas so gehandhabt und nie ist was weggekommen, jetzt mit Gravels und Bikepackingtaschen ebenso. Wir haben für die Gravels ein einfaches, ummanteltes längeres Kettenschloss, damit werden die Bikes zusammengeschlossen, der Rest bleibt dran. Das Schwerlastrad hatte ich früher für kürzere Einkäufe noch nicht mal abgeschlossen, weil ich mit Bepackung so schlecht an das am Rahmen befestigte Schloss kam.

    Wenn wir in einer Pension oder im Hotel übernachten, nehme ich die Arschrakete ab, die Lenkertasche bleibt dran, die ist mir zu fummelig zum täglichen Abnehmen, QR hin oder her. Inhalt der Lenkertasche, die wir im Zimmer benötigen, kommt in einen Faltrucksack. Und die Räder selbst können immer irgendwo unter kommen. Neulich, in einem Hotel in Zürich, durften wir sie im Mini-Aufzug hochkant gestellt in den Abstellraum im 1. Stock mitnehmen.

    ... und wann hängst Du da mal?

    Auf die abstruse Idee muss man tatsächlich erst mal kommen. Und je weiter man schaut, desto abstruser wird es.

    Es ist ihnen gelungen, das mit 340g vermutlich schwerste Campingkissen der Welt zu erfinden - und dazu den mit 124*160 kleinsten Quilt *slow clap

    Aber vielleicht könnte das Kissen ja auch noch eine Option für Schwarzwaldine 's multiuse Teil sein, dass gar nicht soo viel kleinere Maße hat.

    Hey, danke, die Funktion als Kopfkissen ist, glaube ich, neu? Ich verwende ja einen Teil ganz gerne als Kniekissen, aber das Kopfkissen ist natürlich DIE entscheidende Ergänzung ;) .

    Schöne Bilder, pedal-ritter , danke fürs Teilhaben-lassen!

    Später habe ich dann doch noch das Tarp aufgebaut, da es doch recht frisch wurde und ein Wind aufzog.

    ... das mit dem Tarp hätte ich auch mal berücksichtigen sollen, dann hätte ich hier auch mal wieder posten können. Aber so hatte ich es zu Hause gelassen (sollte ja nicht regnen, relativ milde Nacht, wozu dann ein Tarp?) ... tja, mein neuer Lieblingshangplatz liegt aber auf einem Bergsattel und da hat es ziemlich kräftig und kalt geblasen, so dass ich erstmals in meinem Leben einen Overnighter nach ein paar Stunden abgebrochen und wieder nach Hause gedackelt bin. Kleine Belohnung: extra schöner Sternenhimmel und ein untergehender Halbmond :love: . Dafür habe ich es geschafft, zwei Segmente der Schwarzen Biene beim Abbau im Dunkeln in ein Paralleluniversum zwischen Rucksack und Nacht zu stecken - spurlos verschwunden, dabei war ich heute Mittag nochmals am Platz. Weg. Einfach komplett weg. :/

    ... naja. Habs als Anlass genommen, mir ein Upgrade zur Big Mama zu gönnen, der Buddy ist doch einen Tacken zu klein. :P

    Das MUT ist bei Nächten, die so warm sind, dass man auf die Daunenjacke verzichten kann, wirklich genial. Meins ist in etwa so schwer wie die Dauenjacke, aber flexibler in der Handhabung, deshalb hat es hier klar die Nase vorn. Im Schlafsack in der Cross Hammock bequem sitzen, das MUT liefert die warmen Arme dazu und später im Schlafsack wärmt ein Teil die Hüfte und Oberschenkel (bei mir immer der erste kalte Punkt), während das zweite Teil unter/zwischen die Knie kommt.

    Ja, so gehts mir auch. Mein Cumulus Selva 450 UQ hat ne Komforttemperatur von - 6 °C *(mit Topquilt Taiga 360). Ich hab nen Schlafsack mit 330g Daune (was dem Taiga 360 ja nahe kommt) und bei 3 Grad (plus) ist bei mir Schluss mit lustig!

    Das hab ich bisher drei Mal gemacht und mich jedes Mal gefragt, was zum Teufel ich eigentlich bei drei Grad nachts im Wald mache 😬😅😅

    330g Daune ist für Frauen aber auch nicht gerade viel ... mein Yeti hat knapp 300g und bei spätestens 7° ist für mich Schluss (allerdings auch nicht in Kombination mit einem Underquilt, sondern gepimpter Isomatte in der CH), dann aber schon mit Daunenjacke und Mufu-Teil um die Hüfte.

    DL1JPH : danke, die Verbindung kenne ich von früher - schöne Strecke, aber jetzt nicht gerade schnell ... wie gesagt, wenn es sich mit einem Besuch beim Schwesterherz kombinieren ließe und ich dann noch irgendwie meinen Mann untergebracht bekomme (den habe ich bisher nicht bekehren können - und da wir, wenn wir zu zweit unterwegs sind, auch absolute Kampfkuschler sind und Hängematten für die Nacht zu zweit doch nicht so das Wahre sind, wird das auch nichts mehr).

    Hui, sieht ja toll aus und klingt äußerst nett - aber ist vom westlichen BaWü auch eine ordentliche Ecke weg. Wenn überhaupt, dann geht der Termin Ende Mai, das wären noch Pfingstferien, vielleicht ließe sich da ja was verbinden (immerhin wohnt meine Schwester seit zwei Jahren einigermaßen in der Ecke und wartet schon lange auf einen Besuch ...)

    Es ist schon ein Geangel und ich muss das Moskitonetz weit öffnen oder es ist gleich zur Seite gerafft (hab die 2in1). Aber dadurch, dass die Gepäckmatte an der Daisychain hängt, kann ich sie gut noch etwas höher ziehen und dann reingreifen. Allerdings sollte der gesuchte Gegenstand nicht zu tief im Rucksack sein oder im Idealfall in so platziert werden, dass man gut dran kommt. Den Rucksack in die Hängematte holen funktioniert nicht.

    Durch die Nutzung als Rucksack-Regencover ist sie kein Extragewicht und ist einfach dabei.

    Ich komme ja leider wesentlich weniger dazu, Overnighter zu machen als gewünscht, aber bei mir war die Gepäckmatte jetzt fünf mal im Einsatz, an drei unterschiedlichen Orten, davon zwei am Hang. Einmal Schräghang, einmal leichte Neigung, einmal ebener Boden. Zweimal in Kombination mit einer Faltmatte und ich muss sagen, dass es mit dieser Kombi einfacher wird, da ich die CH höher hängen kann und trotzdem komfortabel ein- und aussteigen kann. Damit gibt es mehr Platz von der Höhe her für die Gepäckmatte. Sie ist immer dabei, ich schaffe es auch, in der Matte liegend an die Gepäckmatte ranzukommen und das Gegengewicht mit Anti-Pendel-Effekt finde ich immer noch sehr gut. Sprich: hat sich bewährt!