Beiträge von Gironimo

    Hmm Berghoch ??

    ich bin noch nicht so gut zu Fuß und um die Jahreszeit muss man doch eine Menge Gerümpel mit sich schleppen.

    Wie weit wie hoch ist es denn von der Parkmöglichkeit aus, ca.??

    Grüsse aus dem Münsterland

    Volker

    Das ist ein Bergchen typisch für das bergische Land. Nicht hoch u. Kuhwiesen u. Einfamilienhaussiedlung drum herum. Parken direkt vor der Einrichtung.

    Es zog das letzte mal aber wie Hechtsuppe da oben. Wir hatten nachts -1C° und dann Wind u. etwas Schnee morgens. Am Lagerfeuer und im Hof gings aber. Nehmt euch besser noch extra was gegen mögliche Kälte mit.

    Ich werde mir auch mehr mitnehmen wenn das wieder um die 0C° sind..

    Sehr spannend. Danke euch beiden.

    Ich würde gerne genauer den "Foam" sehen und und wie ihr beides zusammengenäht habt.

    Bitte jenshelgeeine Sterne (1-5 Sterne) o. Schulnotenbewertung abgeben, was den Schlafkomfort gegenüber Daune o. Kufa angeht. Bitte auch mal ein Bild von dem Isoliermaterial als reine Packungseinheit posten.

    Danke.

    Feuchtes Wetter ist einfach nervig. Stundenlanges Feuer unter einem Dach ist wohl das einzige was das erträglicher macht.

    Ich wollte zum Wintertreffen vielleicht Stücke aus dem Stahlgitter flexen und darauf dann Asado-Fleisch befestigen und ans Lagerfeuer hängen, sofern ich einen Spieß in den Boden an der Feuerstelle bekomme. Man kann ja alles nehmen von Hühnchen bis zu Rippchen.

    Ich fand Streusel u. Outdoordude haben uns super versorgt, insbesondere mit dem Kümmel-Schnapps. Jetzt kann man sich natürlich besser vorbereiten und weiß was man braucht.

    Das wäre sicherlich interessant, aber ob man die Unterschiede erkennen kann? Um objektive Daten gewinnen zu können, müsste man auf jeden Fall ansonsten identische Underquilts aus den unterschiedlichen Isolierungen nähen, sie unter identischen Bedingungen aufhängen, und dann den Wärmeverlust z.B. von einer Wärmflasche über einen festgelegten Zeitraum messen. Aber lohnt sich der Aufwand?

    Nein, ich verwende einfach einen Climashield Apex Sooki in der Hängematte. Mit Schafffellen bin ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht warm geworden. Und bei Korkleder o.ä. fehlt mir die Bauschigkeit. Der Sooki in der Hängematte funktioniert deshalb gut, weil er die Hohlräume zwischen mir und dem Hängemattenstoff so gut ausfüllt. Natürlich geht durch das plattdrücken ein gewisser Isolierwert verloren - deshalb benötige ich auf jeden Fall noch einen Underquilt. Aber der Underquilt muss nicht mehr so warm sein.

    Letzte Nacht habe ich mit einem 6 oz. Apex Sooki in der Hängematte und einem 20°F Wooki unter der Hängematte draußen geschlafen. Die Temperatur ist auf 7°C gefallen und alles war nass, aber mir war kuschelig warm. Mit dem 20°F Wooki alleine, ist mir ab ca. 19°C zu kalt zum schlafen. Auch mit einem 0°F Wooki allein wäre mir nicht so angenehm warm gewesen, wie mit dem Sooki in der Hängematte. Die Frage ist jetzt, wie dünn ich den Sooki machen kann, um noch einen guten Effekt zu haben. Letztendlich möchte ich ein Stück Apex in Liegerichtung auf die Hängematte aufnähen. Vielleicht komme ich dann tatsächlich mit einem 3/4 oder sogar 1/2 Underquilt aus. Wenn es gut läuft, komme ich damit vielleicht sogar leichter weg, als mit einem großen, dicken Underquilt. Und die Hängematte bleibt pflegeleicht.

    Das Bild einer Wärmebildkamera würde zumindest einmal zeigen wo UQs die meiste Wärme verlieren, wie weit sie sich nach Außen aufwärmen u. Wärme abgeben, oder ob sie eben die Wärme komplett abschirmen. Das könnte unser Verständnis nur verbessern. Bei YT vergleicht ein User TQs u. Schlafsäcke mit Wärmebild. Das ist schon ziemlich aussagekräftig was so eine moderne Kamera zeigt.

    Das was Du testest mit dem Apex in der HM ist gut. Denke damit wirst Du weiterkommen. Ich würde die Liegefläche genau ausdefinieren, dann eine Lage 100gr. Apex zuschneiden und auf die Ränder, dort wo man noch liegt einen "Kranz" aus 200-400 gr. per Hand auf die 100gr Lage aufnähen. Der Kranz könnte dann so ca. 20 cm Breite haben. Shell drum und vielleicht sogar direkt in die HM einnähen, damit nichts verrutscht. Die Grundidee ist top.

    Ich habe bei meinem Sooki das Apex was sich von unten anschmiegt. Genau dieses Problem mit dem Ausfüllen der Hohlräume habe ich nicht, und weil das ganze Material inkl. Windschutz an jeder Schulter ca. 20cm übersteht, habe ich eine gute "Klima-Mulde" in der ich liege und der Schlafsack dadurch auch besser arbeiten kann. Könntest Du mal eine Nacht testen. 5C° sind damit für mich noch komfortabel. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich ein großes Rückenstück, übrigens auf Deinen Rat hin, zusätzlich aufgenäht habe, d.h. der Torso hat 400gr. Das merkt man in jedem Fall.

    Ich gehe davon aus, dass es sich um lose Fasern handelt. Die verhalten sich wie Daune, bauschen also mehr als Climashield Apex und wandern an die richtigen Stellen. Wenn der Körper Konturen in der Hängematte drückt, können die losen Fasern die Hohlräume also besser ausfüllen.

    Subjektiv habe ich noch keine bessere KuFa-Isolierung benutzt als Apex. Aber vielleicht ist das auch Einbildung. Einen Blindtest habe ich nicht gemacht. Für private Bastelprojekte finde ich den etwas höheren Preis von Apex aber nicht wichtig. Ich würde mich ärgern, wenn ich Stunden und Tage in das Nähen eines Quilts stecke, und er dann ein schlechteres Wärme-Gewichtsverhältnis hat. Das ist für mich sparen an der falschen Stelle. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

    Hängematten mit integrierter Isolierung haben durchaus Vorteile. Allerdings geht der Gewichtsvorteil bei einer doppellagigen (eine Hängemattenlage, eine Quiltlage) verloren. Es bleibt also nur der Vorteil, dass der Underquilt nicht extra aufgehängt werden muss, und nicht verrutscht. Dass ist mir bei Daune zu wenig um den riesigen Pflegenachteil wett zu machen. Persönlich denke ich, dass ein Hybridansatz mehr Vorteile hat: eine dünne, angenähte Apex-Isolierung plus Daunen Wooki. Durch die Apex-Isolierung kann man einen etwas leichteren Wooki wählen. Momentan experimentiere ich mit Innenisolierung (also nicht Under- oder Zwischenquilt sondern quasi Auflage) und hatte damit die besten Ergebnisse.

    Wir müssten alle möglichen Isolierungen mal mit einer Wärmebildkamera prüfen. Das ist die einzige Möglichkeit wie man ein objektives Bild erhalten könnte zu den verschiedenen Fasern, Gewicht usw. Die ganzen Angaben und Einschätzungen sind unpräzise.

    Das was Du schreibst mit dem zusätzlichen leichten Wooki ist wahrscheinlich die beste Option. Sehe ich auch so.

    Auflage wie ein Lammfell meinst Du, nehme ich an. Dafür würde sich wahrscheinlich Korkleder auch gut eignen.

    Superior Gear habe ich noch nicht getestet, aber ich gehe nicht davon aus, dass ihre Kunstfaserfüllung besser ist als andere wie z.B. UP. Ich habe einen 0°F UP Underquilt und einen 20°F UP Top Quilt und hatte das Gefühl, dass keiner genauso warm ist wie ein entsprechender Climashield Apex Quilt. Der Vorteil von loser Kunstfaser ist allerdings, dass Luftlöcher besser ausgefüllt werden - und das Packmaß ist natürlich auch geringer. Ersteres kann bei einem integrierten Underquilt evtl. etwas besser funktionieren als eine Vlies-Isolierung.

    Von Superior Gear hat mich immer abgeschreckt, dass sie nirgendwo Details zum Stoff (Denier!) oder die Breite angeben.

    Ich denke auch, dass es einfach nur günstiger in der Beschaffung ist als Apex Climashield. Es kann doch nicht besser Luftlöcher ausfüllen als Climashield Apex, oder was meinst Du?

    Bin auch am überlegen ob ich einfach mal günstige Polyester-Fasern teste. Man zahlt den doppelten bis dreifachen Preis für Apex, nur weil sie ein Patent haben auf die "Endlosfaser-Technologie". Es hält aber genauso warm wie günstige Fasern d.h. im Verhältnis zum Gewicht.

    Die Bushcraft Youtuber Greg Ovens u. Zachary Fowler nutzen das Daunen-Modell von Superior Gear seit ein paar Jahren fast ausschließlich. Die beiden sind viel unterwegs und mögen das Konzept, dass man nichts mehr einstellen muss. Wieviel Denier das ist weiß ich auch nicht.

    Hallo,

    Superior Gear in den USA hat sein bekanntes HM-Konzept mit integr. UQ jetzt auch als Kufa-Version im Angebot. Das Daunenmodell scheint ganz gut anzukommen, insbesondere bei Erstkäufern, weil sehr praktisch.

    Um den Preis um die Hälfte zu reduzieren haben sie jetzt ein KuFa-Futter eingesteppt. Mich interessiert diese KuFa, deshalb wollte ich fragen ob jemand schon Erfahrung hat mit solchen KuFa-Watten als Futter. Wird beworben mit:

    "Imitation Down Polyester 3D Fill"

    Sollte das besser isolieren als Climashield, fände ich das interessant, trotz dass man es quilten muss.

    Kennt jemand etwas vergleichbares, und ob es Bezugsquellen gibt in DE?


    Danke.

    Nachdem ist heute Nacht mal wieder kalte Beine hatte, habe ich heute morgen nich mal nach der Ursache geschaut. Das Problem scheint zu sein, dass sich die HM am Füßen stramm zieht, wenn ich drin liege, während der weiterhin durch hängt. Dadurch entsteht ein Hohlraum zwischen HM und, wo sich fröhlich die Luft austauschen kann. Merkt man auch daran, dass der an den Stellen eiskalt ist, während er sich unter meinem Oberkörper schön war anfühlt.

    Also habe ich gleich das schöne Wetter genutzt und versucht den Mangel abzustellen.etwas strammer gespannt und zusätzlich hoch gebunden:

    Das Problem hatte ich auch bei ersten UQ-DIY-Tests mit Decken entdeckt. Drückt sich die Isolierfaser leicht an den Körper, wird die Wärme direkt im Loft eingefangen. Selbst wenige Zentimeter Luft zwischen Körper u. Fasern, reichen aus, dass sich die Wärme nicht richtig aufbaut, auch wenn da nichts zirkuliert und die Luft quasi im Hohlraum steht.

    Das ist bei einer Jacke auch so. Die Schurwolle oder das Synthetik-Futter muss schon anliegen, damit einem sofort warm wird.

    Deine Ober, Unterschenkel u. Fersen sollten in "Kontakt" sein mit dem UQ.

    Wann verdreht sich die Hängematte denn bei dir? Während der Benutzung? Das ist mir mit einer GE Hängematte noch nie passiert. Da müsste die Hängematte wirklich sehr straff gespannt sein. Und dann hilft eine Ridgeline auch nur insofern, als dass sie es verhindert, dass du die Hängematte zu straff spannst. Den gleichen Effekt erreichst du auch, wenn du die Hängematte ohne Ridgeline einfach nicht so straff spannst.

    Eine zu straff gespannte, breite Hängematte würde dann auch die Aufstehprobleme erklären. Wenn du kannst, probier mal eine DD Frontline aus. Die sind aus sehr dehnungsarmem Stoff und dazu gedacht, sie straff zu spannen. Sie sind auch schmaler geschnitten, damit der Badewanneneffekt minimiert wird.

    Bei mir verdreht sich nichts. Das passt alles. Es geht mir um das "Sicherheits"- Gefühl u. tatsächlich um einen besseren Ein- u. Ausstieg. Ich habe das im August auch extra getestet mit einer Nacht ohne RL.. War kein Problem, aber mir fehlte beim Aufstehen der Griff nach oben. Das hat sich schon fest etabliert bei mir.

    Es ging darum einen Ersatz zum Bett zu erörtern und warum ich denke, dass eine RL stets montiert sein sollte. Ich habe letztes Jahr eine Situation erlebt als mein 75 jähriger Vater und seine 65 jährige Partnerin Probeliegen wollten:

    Mein schlanker sportlicher Vater mit 70Kg lag sofort in der HM ohne, dass ich irgendwas erklären musste. Die RL hat er gar nicht beachtet. Ein u. Ausstieg kein Problem. Seine Frau ist mittlerweile recht schwer und behäbig und sie hat noch nie in einer HM gelegen. Im ersten Moment wusste sie überhaupt nicht wie sie einsteigen sollte und war merklich unsicher. Das hätte auch nach hinten losgehen können. Ich habe ihr dann nur geraten mit einer Hand die RL zu greifen, und sofort wusste sie intuitiv wie man sich nun am besten in die HM setzt.

    Ich würde sagen, dass wenn man von einem vollwertigen Bettersatz spricht, dann sollte man auch berücksichtigen, dass es unsportliche u. schwere Menschen gibt die ggf. Schwierigkeiten haben ihr Gleichgewicht zu halten. Ich beende das Thema dann hier.

    Mal ehrlich: Wie relevant ist es in der Praxis, wenn das Tarp nicht direkt nach dem Regen trocken ist? Bevor man sich da verrückt macht, würde ich erst einmal abschätzen, wie oft der Nachteil überhaupt ins Gewicht fällt.
    Wenn ich den kanadischen Regenwald durchqueren würde, wäre das Wasser wahrscheinlich schon nervig — aber als Schönwettercamper will ich von vorn herein eigentlich gar nicht, dass mein Urlaub von Niederschlägen geprägt ist...

    Mich nervt das schon, weil ich Zuhause das Teil dann nochmal auspacken, trocknen u. wieder wegpacken muss. Ich achte da jedes mal drauf, dass ich es direkt trocken abbaue.

    Habe das einmal skizziert was ich meine mit mehr Stabilität. Bei 1. ohne RL kann sich die HM in sich verdrehen. Ja, es spielen dabei andere Faktoren noch eine Rolle die das Verdrehen beeinflussen, aber es ist grundsätzlich möglich.

    Bei 2. mit RL bilden sich durch das Körpergewicht Kräfte, die weil sie gegeneinander wirken, das Verdrehen unterbinden.