Das wäre sicherlich interessant, aber ob man die Unterschiede erkennen kann? Um objektive Daten gewinnen zu können, müsste man auf jeden Fall ansonsten identische Underquilts aus den unterschiedlichen Isolierungen nähen, sie unter identischen Bedingungen aufhängen, und dann den Wärmeverlust z.B. von einer Wärmflasche über einen festgelegten Zeitraum messen. Aber lohnt sich der Aufwand?
Nein, ich verwende einfach einen Climashield Apex Sooki in der Hängematte. Mit Schafffellen bin ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht warm geworden. Und bei Korkleder o.ä. fehlt mir die Bauschigkeit. Der Sooki in der Hängematte funktioniert deshalb gut, weil er die Hohlräume zwischen mir und dem Hängemattenstoff so gut ausfüllt. Natürlich geht durch das plattdrücken ein gewisser Isolierwert verloren - deshalb benötige ich auf jeden Fall noch einen Underquilt. Aber der Underquilt muss nicht mehr so warm sein.
Letzte Nacht habe ich mit einem 6 oz. Apex Sooki in der Hängematte und einem 20°F Wooki unter der Hängematte draußen geschlafen. Die Temperatur ist auf 7°C gefallen und alles war nass, aber mir war kuschelig warm. Mit dem 20°F Wooki alleine, ist mir ab ca. 19°C zu kalt zum schlafen. Auch mit einem 0°F Wooki allein wäre mir nicht so angenehm warm gewesen, wie mit dem Sooki in der Hängematte. Die Frage ist jetzt, wie dünn ich den Sooki machen kann, um noch einen guten Effekt zu haben. Letztendlich möchte ich ein Stück Apex in Liegerichtung auf die Hängematte aufnähen. Vielleicht komme ich dann tatsächlich mit einem 3/4 oder sogar 1/2 Underquilt aus. Wenn es gut läuft, komme ich damit vielleicht sogar leichter weg, als mit einem großen, dicken Underquilt. Und die Hängematte bleibt pflegeleicht.