Beiträge von jenshelge

    Bevor ich alles in den Packsack stopfe, wickel ich beide Tie Out Schnüre der Hm 2-3x um alles herum so daß eine Art Wurst entsteht .........dann vertüddelt sich nichts mehr...

    Super, danke, wuppitom , damit hast Du mir den entscheidenden Tipp gegeben! :thumbup:

    Ich habe mir das ganze nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

    TieOuts hat meine Hängematte nämlich nicht, aber das grundsätzliche Prinzip ist klar.

    Zuerst habe ich die Aufhängung von UQ und -Protecor am Whipping gegen Abrutschen gesichert, s. (leider unscharfe) orange Schnur.

    Dann wird der UQ-Protector mittig durch einen z.B. S-Biner verschlossen. Zufälligerweise hat er da Gummischnüre zum Raffen.
    Damit bilden Matte, UQ und -Protector schon mal eine Art sortierter Hülle.

    Das ganze wiederholt sich dann inclusive Mückennetz. Schnur aussenrum, Doppelknoten.

    Sieht dann so aus. Das 360°-Netz fungiert quasi als Snakeskin...

    ... und kann relativ bequem in den 30l-Packsack gestopft werden.
    Unten drin sind schon TQ und Kopfkissen, oben drin sind noch das Tarp und die Gurte.

    30l sind groß genug zum Befüllen. Bei Bedarf könnte ich ihn noch auf gut die Hälfte komprimieren.
    Aber solange ich das nicht muss, schone ich lieber die feinen Daunen.


    Das übungsweise wiederholte Auf- und Abbauen hat jedenfalls tadellos und tüddelfrei funktioniert.
    Und schneller ist es auch noch, als UQ und -Protector nachträglich ins Mückennetz einzubauen.

    Der Fall scheint damit gelöst! :)

    Danke an alle Beteiligten und herrliche Grüße
    jenshelge

    Danke Euch,

    dann werd' ich ihn demnächst mit rausnehmen.

    Das gemeinsame Ein- und Auspacken hab ich aus Neugier auch mal versucht, wuppitom . Am Ende hatte ich ein irres Knäul in der Ridgeline und war froh, als ich irgendwie alles heil und immer noch sauber wieder auseinander hatte.

    Aber das ist sicher eine weitere Übungsrunde wert, zumal ich ja noch zusätzlich das 360°-Mückennetz um meine netzlose WB-Traveler XXL habe.

    Dankeschön und herrliche Grüsse,

    jenshelge

    Moin ins Forum,

    zwar besitze ich bereits einen UQ-Protector (Outdoor-Ninja), habe ihn aber noch nicht genutzt.

    Ich habe verstanden, dass der vor Windchill schützt und damit ein wenig Temperatur hält.

    Gleichzeitig kann es Probleme mit innenseitiger Kondensfeuchte geben, was bei Daunen-UQs (ich nutze den WB Wooki XL) mglw. problematisch sein kann, wenn man die morgen relativ bald wieder einpacken muss.


    ->

    Nach welchen Kriterien sollte die Entscheidung für oder gegen die Nutzung eine Protectors also getroffen werden? Wann ist es sinnvoll, wann vielleicht sogar eher kontraproduktiv?


    Herrliche Grüsse,

    jenshelge

    Moin jannis.chr und willkommen hier.

    Oben in der Podcastzeile findest Du einen guten Beitrag zur grundsätzlichen rechtlichen Einordnung des Hängens draussen.

    Und EinMannimWald hat auf YouTube ebenfalls sehr gute Informationen zum Draussenübernachten in den verschiedenen Bundesländern.

    Bisschen reinfuchsen musst Du Dich schon.

    Herrliche Grüsse,

    jenshelge

    WASCHTAG!

    Da ich dauerhaft in der Hängematte schlafe, bleibt die Notwendigkeit des Waschens einfach nicht aus.
    Reduzieren lässt sich dan ganze Procedere, indem ich meine Bettwäsche im wahrsten Sinn des Wortes einfach anziehe.
    Also lange dünne Merinounterwäsche und dünne Socken. Das "schont" schon mal Hängematte und Topquilt.

    Die Ridgeline meiner WB Traveler XXL nehme ich ab und stopfe die Matte einfach in einen großen Wäschesack. Um weniger Verwicklungen zu haben, kommen die ContinousLoops einfach mit in dessen Schleife.

     

    30°C, Flüssigwaschmittel, Waschprogramm "Feines & Seide" und ab geht`s.
    Dabei stellt sich mir die Frage, wie man mit einem integrierten Mückennetz umgeht, wenn man es nicht komplett abzippen kann. Mitwaschen?


    Den WB Wooki XL komplett in die Maschine zu stopfen, bringe ich bisher nicht über`s Herz.
    Nötig wird aber manchmal der Kopfteil, sonst kann`s da von Kopf und Atem speckig werden.
    Also Daunen in den Kammern soweit zurückschütteln, wie`s geht - und ab in den Wäschsack. Raus guckt nur noch der Stoff des Kopfteils.
    Den wasche ich dann per Hand in einem Eimer mit Flüssigwaschmittel. Die Brause der Dusche spült danach alles wieder frisch.
    Das nasse Ende drehe ich anschließend in ein Frottehandtuch ein und drücke es kräftig aus.


    Im Anschluss kommen Hängematte und Underquilt an die frsiche Luft.


    Der daunengefüllte Topquilt und das kleine Daunenkissen kommen zusammen in die Waschmaschine.
    Daunenwaschmittel, Waschprogramm "Feines & Seide" und ab geht`s.
    Der (zum Glück vorhandene) Trockner hat dann anschließend viel zu tun. Mit in die Trommel kommen drei Tennisbälle. Die helfen, Verklumpungen der Daunen immer wieder aufzulockern.
    Insgesamt ist das Trocknern der längeste Arbeitsvorgang, denn ich lasse ihn im Schonprogramm laufen. Das ist weniger heiss, dauert allerdings nicht lang genug, den Topquilt in einem Gang trocken zu bekommen. Also schüttele ich ihn von Hand alle zwanzig Minuten einmal durch und starte die nächste Runde.
    Das kann schon mal ein paar Stunden dauern - aber es lohnt sich. Topquilt und Daunenloft sind dann wieder flauschig wie neu!


    Herrliche Grüße
    jenshelge

    Spricht eigentlich, vom Zusatzaufwand mal abgesehen, was dagegen, das HavenTentTarp wegzulassen und ein separates drüberzuhängen?

    Als tomtom neulich mit mir an der Elbe war, hatten wir darüber nachgedacht.

    Wenn's mal wirklich richtig regnet, bietet das originale Tarp ja nur wirklich so lange Schutz, wie man drinnen liegt und es geschlossen ist.

    Bei Regen auf- und abzubauen oder auch mal rauszumüssen oä. ist doch mit dem originalen gar nicht machbar, ohne nass zu werden, oder?

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie das ohne separates Tarp "über allem" trocken funktionieren kann...

    Wer's mal macht, bitte filmen. ;)


    Herrliche Grüsse,

    jenshelge

    Da stösst Du beim morgendlichen "Sonnengruss" einmal versehentlich mit dem Zeh gegen den Boden und am nächsten Tag ist alles dick.

    Heut hab ich's dann doch etwas besorgt nem Doc gezeigt und er hat's mal eben aufgemacht und den E***r abgelassen.

    Besser ist das wohl.

    Nun ist hochlegen angesagt. Ich hab ja grad ein paar Tage frei.

    Naja, lieber so als "richtig" entzündet.

    Herrliche Grüsse,

    jenshelge

    Moin und herzlich willkommen hier im Forum!

    Es lohnt sich, die Platzbetreiber im Vorfeld anzum@ilen.

    Ich schicke ein Foto von der Matte samt Tarp zwischen zwei Bäumen mit und schreibe auch, welchen Baumabstand ich möglichst haben möchte (~ 4-7 grosse Schritte).

    Damit können die sich was vorstellen und antworten i.d.R. sehr konkret.

    Unabhängig von Campingplätzen kann es sich lohnen, "trekkingplätze" zu gugeln.

    Der "Trekkingplatz Segeberger Heide" z.B. ist hängemattentauglich. Du findest ihn auch hier über die Forensuche.


    Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub! Es wäre toll, wenn Du auch hier berichten magst! :):thumbup:


    Herrliche Grüsse, ebenfalls aus dem hamburger Umland,

    jenshelge