Beiträge von bowrilla

    Mir ist gerade aufgefallen, daß meine Kofferwaage lb misst

    :D

    Gut, 14lbs sind rund 6,35kg. Das klingt schon VIEL sinnvoller als Basisgewicht. Damit wirst du wahrscheinlich keine großen Probleme mit Rucksäcken bekommen. Evtl ein Kompressions-Packsack für Schlafsystem und/oder Klamotten. Dann sollten 45-55l kein sonderliches Problem sein.


    Jetzt bekomme ich aber nicht raus, wie ich das Mistding umgestellt bekomme.

    Na, irgendwo wird ein Taster oder ein Schiebeschalter sein mit einer Beschriftung lbs/kg o.ä. Ansonsten: Google rechnet dir das problemlos um.

    Um das mal kurz hier abzuschließen als Thema: ich habe bei HG das The Quest 12ft mit Side Pull Outs bestellt. Da ich die Quilts eh schon von HG bestelle, die Entscheidung hatte ich für mich vor Tagen schon getroffen, war das Tarp die für mich sinnvollste Wahl dank der aktuell noch 15% Rabatt. Nach Steuern und Zoll komme ich knapp günstiger aus, als beim Lesovik Heksa und das bei ~100g weniger Gewicht. Das Hummingbird Pelican wäre zwar ein super tolles Tarp, aber mit Versand und nach Steuern und Zoll hätte ich effektiv rund 100€ extra bezahlen müssen und den Aufpreis war es mir nicht wert.

    Wir grobinger richtig anmerkte, hat auch das HG The Quest keine mittleren Tie Outs, da hatte ich mich verguckt. Die Dutchware Tarps sind sicherlich auch interessant, aber selbst wenn ich mich am Ende für die Dutchware Chameleon entscheiden sollte (was ich im Hinblick auf die Lesovik Draka aktuell noch nicht sehe) und die Versandkosten ignorieren würde, wäre ich am Ende nicht "besser weg gekommen". Nachdem Hammock Fairy ja auch darauf hinwies, dass es v.a. bei eine ungünstigen Orientierung zum Wetter nasser werden könnte und nachdem Felix ja selbst bei seiner überlangen Hängematte kein Problem hatte, gehe ich davon aus, dass das HG The Quest ein sehr gutes Tarp sein wird, mit dem ich ne Menge Spaß haben kann. 

    Danke für die Tipps!

    Sicherlich kein schlechter Ansatz. Der Tipp mit der Packliste und dem Auswiegen steht aber dennoch. Das was du oben genannt hast ist schon ganz schön heftig als Basis-Gewicht. Natürlich kein großes Problem, wenn du den Kram mit Kanu oder auf dem Rad bewegen möchtest. Wenn du auf Sicht Strecke wandern willst, dann solltest du dir da mal einen Überblick verschaffen und ggf. sortieren und mit der Zeit vielleicht optimieren. Vielleicht sprichst du auch vor Ort im Laden einmal an, wie es evtl. mit einem Umtausch gegen etwas größeres aussieht, wenn es zu Hause nicht passen sollte.

    Viel Spaß auf jeden Fall bei deiner geplanten Tour.

    Hab gerade mal den Großteil meines "Schlafzimmer" und die "Boardküche" in den ganz großen 22l. Ortlieb Packsack gesteckt. Damit ist er bis Oberkante voll, kann also nicht mehr zugerollt werden um wasserdicht zu sein.


    Das Päckchen bringt knappe 14kg an der Kofferwaage.

    14kg Basis-Gewicht??? Das ist schon ganz schön viel. Bedenkt man, dass jetzt mal 2-3l Wasser dazu kommen, dann pro Tag so 600-800g Verpflegung und Kleinkrams, da liegst du am Ende also bei 19-20kg. Bist du dir bei deiner Packliste sicher? Hast du eine Liste dazu mal erstellt und die einzelnen Gegenstände mal abgewogen?

    Gut, du willst "in den ca. 2km nahen Wald", also weniger wandern anscheinend, da wäre das sicherlich noch machbar. Aber >=20kg auf dem Rücken über Tage hinweg macht (mir zumindest) keinen Spaß. Den Fehler hab ich einmal gemacht und nicht wieder.

    Das er passen muß ist klar, aber an was für einem Volumen orientiere ich mich?

    Da gibt's keine so direkte Antwort dazu, hängt von deiner Ausrüstung, deiner Tour und der Jahreszeit ab. Die meisten Tourenrucksäcke bewegen sich so im Bereich 50-60, vielleicht noch 70l. Mehr ist normalerweise unnötig und verführt nur dazu, noch ein paar Sachen hineinzupacken. Grundsätzlich würde ich davon ausgehen, dass ein 60l Rucksack passen sollte, aber wenn du mit einem Basis-Gewicht von 14kg daher kommst, dann kann das schon sein, dass du die Faustregel sprengst.

    Die ganz ganz grobe Faustformel (wirklich nur Faustformel) für das maximale Rucksackgewicht sind ja so ~20% des Körpergewichts. Wenn du nicht gerade trainierter (Kraft-)Sportler bist, wirst du diese 20% wahrscheinlich sehr schnell sehr eindrücklich merken. Weniger ist hier sicherlich sehr sinnvoll.

    Versuch dir mal einen Überblick zu schaffen, entweder mit einer blöden Tabelle in Excel & Co oder mit einem Online Tool wie z.B. lighterpack. Alles mit der Küchenwaage abwiegen.

    Idealerweise nimmst du dann einen Kram, packst alles entweder in einen großen Rucksack-Liner oder in verschiedene Packsäcke, gehst in den nächsten Fachladen und testest ein paar Rucksäcke mit deiner Ausrüstung aus.

    LESOVIK HEKSA


    360x300cm, unter 480g inkl. Leinen und Spannern. Meins hat allerdings knapp über 500g (mag daran liegen, dass es ein älteres ist). 139€.

    Sehr interessantes Tarp. Ich kann da zwar jetzt nur schätzen, aber für Guy Lines und Spanner müsste man ja sicherlich 20-30g vom angegebenen Gewicht noch abziehen (selbst wenn nicht und es 500g sind, sei's drum), also etwa 100g mehr als das Hummingbird Pelican, dafür aber auch ca. 80€ günstiger. Das wären teure 100g.

    Etwas schade, dass das Heksa nur die 6 Abspannpunkte hat, aber nun gut, das kann man auch improvisieren, sollte es nötig sein. Ich finde zwar die Form vom Pelican sehr gut mit den "Türen" aber bei der Länge vom Heksa kann man da sicherlich im Fall der Fälle eine improvisierte Lösung finden und zumindest eine Seite so gut es geht schließen.

    Danke für den Tipp, rangiert gerade sehr hoch auf der Liste.

    Aktuell sind meine Kandidaten:

    Hammock Gear The Journey 11ft ("Winter"): 335x290 464g SilPoly

    Hammock Gear The Journey 12ft ("Winter"): 365x290 497g SilPoly

    Hammock Gear The Quest 12ft (Hex): 365x290 387g SilPoly

    Lesovik Heksa 12ft (Hex): 365x300 480g Nylon (wahrscheinlich SilNylon?)

    Da ich die Quilts bei HG bestellt habe (aktuell ja -15% auf alles außer Kits, Dyneema und Klamotten) würden hier keine Versandkosten extra mehr anfallen. Damit liegen alle Tarps bei 130-140€ nach Steuer und Zoll.

    • LESOVIK (DRAKA): 250kg als Limit vom Hersteller angegeben. Ich meine es ist 70D Ripstop Nylon. Knappe 800g für das ganze Set (Matte alleine 590g meine ich). Gibt's gewöhnlich auch bei Hammock Fairy im Shop. Hab diverse Sache von denen - gut verarbeitet. Mir persönlich ist sie nicht lang genug gewesen - bin aber auch 197cm. Preis: 179€
    • Khibu (Nirvana): Hat auch die viel zitierten 130kg als Limit. 40D Ripstop Nylon. Der DRAKA sehr ähnlich, aber knapp über den 600g bei gleichen Maßen. Von Khibu besitze ich allerdings noch nichts. Preis: 145€

    Danke für die beiden Tipps. Die Draka finde ich interessant. Wäre zwar schön, wenn es die auch nicht bunt gäbe, aber letzten Endes ist das ja eher nebensächlich. In den 590g ist das Moskitnetz mit eingerechnet? Ein wenig schade, dass die Details zur Matte etwas vage gehalten sind auf der Website. Ich habe zwar schon einen Satz Whoopie Slings (DIY, allerdings nicht aus Dyneema) und DD Treehugger, aber Ersatz ist nie verkehrt. Schnitt und Preis sind jedenfalls sehr interessant.

    Bei Khibu fand ich den Bestellprozess ehrlich gesagt etwas umständlich.

    Gibt's eine Option "Peak Shelves" einzusetzen? Die werden ja normalerweise einmal am Ende der HM eingehängt und mindestens an der Ridgeline, manchmal ja auch noch links und rechts an kleinen Ösen. Die Idee dieses Ordnungssystems finde ich nämlich recht attraktiv, was neben allerlei anderer kleiner cleverer Details einer der Gründe war, warum ich die Dutchware Chameleon interessant fand.

    Ich würde mir bei deinem Gewicht keine Gedanken über die Reisfestigkeit machen solange du 40D oder 70D Ripstop Nylon einsetzt, wie bereits empfohlen.

    Ja, zu dem Schluss bin ich nach dem Rat von Hammock Fairy dann auch gekommen und die 40D und Äquivalente sind damit dann auch zum Material der Wahl geworden.

    Vielleicht noch eine Idee: Eine Matte leihen oder eine ohne Moskitonetz selber nähen um den Komfort auszutesten. Wenn du dann weißt, was dir gefällt, kannst du Geld in die Hand nehmen und so ein voll integriertes System kaufen/importieren.

    Ich habe ja eine DD Frontline, die ist mir nur zu schwer, um sie auf längere Touren mitzunehmen, sie hat keine Ridgeline und ist letztlich nicht wirklich das, was ich gern hätte. Ich nehme gern ein HM aus Europa ohne Import-Gedöns. Bei den HMs ist das wohl auch wohl nicht so das Problem. Die Quilts aus Europa sind irgendwie ganz schön schwer im Vergleich zu US-Cottage Herstellern.

    Danke euch für die Tipps.

    P.S.:

    Da du nur 175cm groß bist,

    Ey ...

    Wenn es dir in erster Linie um den Regenschutz ankommt, und das Gewicht eine Rolle spielt, sind die Mini-Türen-Tarps von Warbonnet unschlagbar.

    Du meinst die Mountain-, Thunder- und Minifly Tarps? Schaue ich mir noch einmal genauer an. Danke für den Tipp.

    Du meinst wie ein Tarp mit Türen? Dazu bräuchtest du 4 weitere Abspannpunkte, und das Tarp müsste sehr steil abgespannt werden damit die Türen halbwegs schließen. Da dürfte deine Hängematte leichter in Kontakt mit dem Tarp kommen.

    Der Gedanke ist, dass man ggf. nur die Mitte der Seiten nach außen abspannt und dann die Ecken einzieht. Aber ja, die notwendige sehr steile Abspannung vom Tarp wäre sicherlich schnell ein Problem noch bevor es auch nur annähernd schließt.

    Ich tendiere aktuell stark in Richtung des Hummingbird Pelican ggü. dem 11ft Hex Dyneema Tarp von Hammock Gear. Das war auch immer nur in der Liste, weil es im Set mit deren Hängematte so günstig ist. Ich schaue mir noch einmal die Warbonnet Tarps an.

    Ich werfe mal prophylaktisch als alternative Option eine 90° in den Ring :saint:

    90° Hängematte oder 90°F Quilts? Ich find die Amok Draumr ja durchaus interessant, aber das ist mir halt zu schwer. 90°F/30°C Komfortrating bei Quilts oder Schlafsack wäre wohl "etwas" zu wenig für 3 Jahreszeiten in Skandinavien - und rein von der Temperatur wohl unnötig. :D

    Das schreibt Dutch doch:

    Hexon 1.6 – 350 Pounds / 158 kg
    Hexon 1.2 – 275 Pounds / 124 kg
    Hexon 1.0 – 200 Pounds / 90 kg

    Ich meinte bezüglich deiner Empfehlung von >=40D für eine Single Layer HM.

    Das macht bei bestimmten Anwendungen (z.B. Brückenhängematten) einen Unterschied, wurde aber sicherlich bei der Berechnung der empfohlenen maximalen Kapazität berücksichtigt.

    Okay, danke. Ich schließe daraus, dass ich den Angaben vertrauen kann. Damit ist die Frage beantwortet.

    Wobei ich mich frage, warum das für dich so wichtig ist. Mit deinem Gewicht bist du doch überall darunter.

    Der Vergleich zwischen den einzelnen Herstellerangaben ist eher Verwunderung. Das weckt dann meine Neugierde und ich frage mich, warum augenscheinlich ähnliche oder schwerere Materialien letztlich zu niedrigeren Angaben führen. Das ist alles.

    Ich erbarme mich mal: einen Blick auf die Seite http://www.hammockfairy.com/ hast du schon geworfen? Vielleicht lohnt sich das Warten bis 9.1.?

    Habe ich geworfen und den Urlaub gesehen. Den Urlaub gönne ich jedem auch von Herzen. Wenn ich aber bis dahin warte, ist das Problem, dass der 15% Rabatt bei Hammock Gear leider auch am 9.1. 12 EST abläuft. Das ist leider ein ungünstiger Zufall.

    Ich habe gerade im Übrigen festgestellt, dass der Standard Cedar Ridge Convector in der Länge eher dem Hammock Gear Incubator in Kurz entspricht und wenn ich die näher aneinander anpassen (also Convector als "long") dann ist der Cedar Ridge schwerer und die Kombination ist auch noch teurer.

    Allerdings handelt es sich bei fast allen Herstellereinstufungen um die untere Grenze des Komfortbereichs für einen "normal" warmen Schläfer. Und es wird dabei angenommen, dass deine sonstige Isolierung (z.B. Mütze und Bekleidung) sowie Windschutz adäquat sind. Aus dem Grund rechnen die meisten Nutzer ein paar Grad dazu. Wenn du also normal warm schläfst, und auch bei -6°C auf keinen Fall frösteln willst, nimm den nächstwärmeren Quilt.

    Okay, danke. Dann reichen mir 20°F/-6°C locker aus. Ich plane eigentlich keine dezidierten Winter-Trips. Der Bereich um 5°C in der Nacht wird wohl die Untergrenze darstellen, schlimmsten Falls bis 0°C in einer plötzlich fröstelnden Nacht. Zur Not kann ich dann ja immer noch ein Fleece anziehen und etwas längeres für die Beine, sollte mir wirklich kalt werden. Jetzt überlege ich eigentlich nur, ob ich für den Top Quilt nicht mit einem mit 30°F/-1°C Rating auskommen könnte.

    Für Gathered End Hängematten verwende ich nur noch hängemattenähnliche Underquilts wie den Warbonnet Wooki oder den Simply Light Designs Trailwinder. Underquilts mit Eckaufhängung passen sich einfach nur schlecht an eine GE Hängematte an.

    Der Wooki ist asymmetrisch geschnitten, oder? Ich wechsle manchmal die Liegerichtung von einer auf die andere Schulter, da ist ein asymmetrischer UQ evtl. nicht ideal. Ich fand den Lynx Full Length noch interessant, aber die Versandkosten bei Warbonnet sind schon arg hoch und der Diamondback gehört auch noch zu den teureren TQ. Bei einem Custom Lynx 20F 15D und einem Custom Diamondback 20F 55" Breite, Pad Loops und Side Elastics komme ich auf 580USD zzgl 82,41USD Versand. Bei einer Einordnung als Steppdecke/Schlafware wären das doch 3,7% Zoll (Produkt) und 19% USt (Gesamtrechnung) sind das dann ca. 810USD bzw 715€. Bei den Hammock Gear Custom Premium Quilts wäre ich bei rund 580€ für das vergleichbare Set und bei Cedar Ridge bei 605€. Hätte Warbonnet wenigstens einen "normaleren" Versandpreis von 30-40€ und nicht 75€, wäre es wohl interessanter. Fairerweise: Hammock Gear hat gerade eine Rabatt-Aktion von 15% und Cedar Ridge von 10%. Ist natürlich ein Vorteil für die beiden.

    Danke für die ausführlichen Infos. Wie sind denn Hexon 1.6 und 1.2 von Dutchware einzuschätzen? Ich habe nach kurzer Recherche gefunden, dass sie D40 (Hexon 1.6) bzw. D30 (Hexon 1.2) sind, aber augenscheinlich ja mit einem anderen (stärkeren?) Webmuster. Die reguläre Kammok Mantis ist aus D40 und die OG Blackbird als SL entweder 40D oder 70D.

    Zu meiner alten DD Frontline habe ich keine Infos gefunden, aber sie ist auf jeden Fall DL. Nun frage ich mich natürlich, wie DD mit der schweren DL Hängematte (auch für DL schwer) ein weight limit von 125kg angibt, während die 3 anderen als Single Layer teilweise 50% höher liegen (im falle der Kammok Mantis sogar fast beim Doppelten). Ich verstehe natürlich, dass die Messung der Tragfähigkeit schwierig ist und von vielen Faktoren abhängt. Alleine dynamische Lasten beim Umwälzen oder eben das etwas unsanftere Hineinsetzen werden ja locker das 1,5-2x des Eigengewichts erreichen.

    Auch wenn eine gewisse Standardisierung von Belastungstests sicherlich großartig wären, ich nehme mal stark an, dass der Markt viel zu klein ist, als dass sich hier etwas etablieren wird.

    Vielen Dank aber nochmal für den Hinweis zum Material und die ausführliche Erklärung!

    Zur besseren Les- und Suchbarkeit teile ich hier mal meinen Vorstellungs-Thread auf die verschiedenen Unterthemen auf. Die Einleitung findet sich dort.

    Ziel-Gewicht (Top & Bottom): <1300g

    Ziel-Komforttemperatur: 20°F/-6°C

    Breite Top-Quilt: idealerweise 55“ / 140cm

    Preis (inkl. Versand, USt und Zoll): <600€ gesamt

    Wunsch-Feature TQ: Isomatten-Straps, Reißverschluss o.ä. Footbox

    Wunsch-Features BQ: Volle Länge, kein ¾ or ½ Quilt

    Bisherige Auswahl:

    Hammock Gear Economy Incubator/Burrow (Pro: günstiger, umso mehr im Wanderlust Kit; Contra: schwer)

    Hammock Gear Premium Incubator/Burrow (Pro: ggf. Im Set zu sehr gutem Preis, dann aber nicht custom; Contra: schwerer)

    Cedar Ridge Convector/LeConte (Pro: leichteste 20°F/-6°C Kombination, die ich finden konnte; Contra: minimal teurer, sehr lange Lieferzeiten)

    Ich persönlich schlafe gerne etwas kühler. In ein paar Nächte im Zelt in Schottland bei ~5-7°C war mein Mountain Hardwear Lamina 20 (20°F/-6°C Komfort) jedenfalls so warm, dass ich die Seite am Schlafsack öffnen musste. Abgesehen von Unterwäsche und Socken musste ich auch nichts weiter im Schlafsack tragen.

    Wie sind die Erfahrungen mit diesen Quilts? Gibt's weitere Empfehlungen? Wie verlässlich sind die Komfort-Temperatur-Angaben der Hersteller?

    Zur besseren Les- und Suchbarkeit teile ich hier mal meinen Vorstellungs-Thread auf die verschiedenen Unterthemen auf. Die Einleitung findet sich dort.

    Must Haves: vollständiges Moskitonetz, teilweise oder ganz abnehmbar, interne strukturelle Ridgeline

    Körpergröße: 175cm

    Akt. Gewicht: 95-100kg (Pandemie sei Dank)

    Schlafposition: Rücken & Seite

    Ziel Gewicht (HM ohne Aufhängung): <600g

    Ziel Tragfähigkeit: >150kg (?)

    Preis (nach Versand, USt und Zoll): <250€

    Ich bin immer wieder über die recht niedrigen Trägfähigkeiten europäischer HM überrascht. Wenn bei einer DD Frontline mit fast 900g Eigengewicht ohne Aufhängung lediglich 125kg angegeben werden, wenn beispielsweise eine Half Zipped (wegen des Preises an dieser Stelle mal gewählt) von Dutchware als Single Layer mit Hexon 1.6 rund 150kg tragen können soll bei knapp unter 500g Eigengewicht. Qualität der Nähte so unterschiedlich? Oder rechnet DD höhere Sicherheitsfaktoren ein? Oder geht Dutch hart an die Belastungsgrenze des Materials?

    Europäischer HM-Markt wirklich so karg?

    Was mir in den letzten Wochen mal wieder aufgefallen ist: in den USA ist Outdoor einfach deutlich populärer, wie es aussieht und praktisch sämtliche US Hersteller mit interessanten Produkten (sowohl im Sinne der Features als auch vom reinen Gewicht her) haben keine internationalen Fullfillment Warehouses. Ich habe mich nun schon etwas damit abgefunden, aus den USA importieren zu müssen, wenn es leicht und gut durchdacht sein soll.

    Aktuelle Kandidaten nach Recherche:

    Dutchware Chameleon Hexon 1.6 SL (Pro: 11ft, dem Vernehmen nach sehr bequem; Contra: schwer)

    Dutchware Half Zipped Hexon 1.6 SL (Pro: Gewicht, Preis; Contra: einseitig fest vernähtes Moskitonetz)

    Hammock Gear Circadian (Pro: Preis da Teil vom Wanderlust/Wanderluxe Kit; Contra: etwas schwerer)

    Kammok Mantis (Pro: Tragfähigkeit, Preis dank Set; Contra: schwer)

    Warbonnet Original Blackbird SL (Pro: leicht, dem Vernehmen nach sehr bequem; Contra: Preis dank horrender Versandkosten)

    Gibt es Empfehlungen (sowohl in o.g. Auswahl als auch generell)? Wie sind die Erfahrungsberichte mit den genannten Hängematten? Wie muss man die Tragfähigkeits-Angaben der verschiedenen Hersteller einschätzen?

    Zur besseren Les- und Suchbarkeit teile ich hier mal meinen Vorstellungs-Thread auf die verschiedenen Unterthemen auf. Die Einleitung findet sich dort.

    Ziel-Gewicht: <500g (Schmerzgrenze 600g)

    Mindest-Länge: 11ft / 335cm

    Mindest-Breite: 9ft / 274cm

    Preis (inkl. Versand, USt und Zoll): <200€ (Schmerzgrenze 250€)

    Kandidaten nach Recherche:

    Hummingbird Pelican

    Dutchware UL Xenon Winter 11ft

    Dutchware UL Xenon Hex 12ft

    Hammock Gear The Journey 11ft

    Hammock Gear The Quest 12ft

    Hammock Gear Dyneema Hex 11ft (als Teil vom Wanderluxe Set, aber Packmaß und Empfindlichkeit lassen mich daran zweifeln, auch wenn es preislich interessant ist).

    Fürs Tarp (ich finde die Option der Wintertarps, bei richtig schlechtem Wetter die Enden zu schließen schon sehr attraktiv). Aktuell habe ich nur einen Tarp-Poncho (den ich nie wieder als Regenschutz auf einer längeren Tour verwenden möchte).

    Dyneema ist natürlich sehr leicht, aber so wie ich das verstehe auch empfindlicher und muss loser verpackt werden, um keinen Schaden zu nehmen? SilNylon also doch die bessere Wahl? Beim Hammock Gear Wanderluxe Kit gibt es ja ein Dyneema Hex Tarp für einen guten Preis dazu, ansonsten hätte ich das nicht auf die Liste genommen.

    Reichen 11ft Hex auch bei richtig schlechtem Wetter aus, um unterm Tarp trocken zu bleiben? Theoretisch müsste man ein Hexagon ja auch so abspannen können, dass man die Ecken der Stirnseiten zusammenzieht und damit zumindest den Schutz erhöhen könnte. Natürlich nie so dicht wie ein Winter-Tarp mit Flaps, aber prinzipiell müsste es ja ähnlich funktionieren können. Hat damit jemand Erfahrungen?

    Noch eine Nachteule. Ob das mit dem Namen zusammenhängt?

    Ich bin 1,75m groß/klein und dank 2 Jahre Pandemie aktuell knapp unter 100kg, vor dem ganzen Chaos waren es immer eher 85-90kg. Ach ja, das waren noch Zeiten.

    Warbonnet hab ich auf dem Zettel gehabt und mir angeschaut (ich habe Gear Tabellen erstellt für Underquilts, Top Quilts, Hängematten und Tarps, alle samt vergleichbar konfiguriert soweit möglich, gelistet mit Eigengewicht und Preis inkl Versand, USt und Zoll ggf ... was man so an den Feiertagen macht) aber der von Warbonnet selbst aufgerufene Preis für den Versand (ca. 63,45€) versaut einfach immer den Endpreis. Die OG Blackbird Single Layer wäre vom Gewicht interessant, aber war dann mit dem Versand zu teuer. Gleiches gilt für die Eldorado Single Layer und die Blackbird XLC Single Layer. Die Ridgerunner hat eine kritisch niedrige Traglast und ist ganz schön teuer.

    Bei Hennessy gefielen mir die Sets nicht so und ich fand die Daten so karg auf der Website, dass ich sie gar nicht mehr aufgenommen hatte. Khibu, Lesovik und Onewind hatte ich noch nicht auf dem Schirm.

    Mein Ziel bei den Quilts waren 20f/-6°C Rating (die sind ja gerade bei den noch weniger regulierten Quilts noch optimistischer häufig genug angegeben als bei Schlafsäcken) und bei den Hängematten mind. 150kg Tragfähigkeit sowie eine interne Ridgeline unterm Netz zwecks Taschen/Netze für die Organisation in der Hängematte.

    P.S.: In Schottland war ich mit meinem alten Mountain Hardwear Thermic Micro Lamina 20 (20°F/-6°C) Schlafsack unterwegs und bei 5-7°C in der Nacht war mir noch recht warm. Warm genug jedenfalls, um die Seite etwas zu öffnen. So viel als Anhaltspunkt für mein Wärmeempfinden.

    Einen gesunden letzten Tag im Jahr zusammen!

    Ich bin derzeit auf der Suche, ein anständiges, leichtgewichtiges HM Setup zusammenzustellen, um 2022 ein wenig Norwegen und Schweden zu bereisen. Seit einigen Jahren habe ich zwar eine DD Frontline HM, bin aber noch nie dazu gekommen, sie beim Trekking wirklich mal zu benutzen. Die erste größere Tour habe ich 2019 in den schottischen Highlands gemacht - hier ging aber ein Zelt mit, da die Tour zu zweit bestritten wurde und das Vorhandensein passender Bäume dort teilweise doch stark eingeschränkt ist. Natürlich habe ich bei der ersten größeren Tour auch glatt hoffnungslos überpackt und hatte mit Verpflegung und Wasser am Ende rund 21kg auf dem Buckel - das schränkt den Spaß dann doch deutlich ein.

    Aktuell ist mein Ziel ein Basisgewicht von 7-7,5kg zu erreichen und dann letztlich inkl. Fotoausrüstung nicht mehr als 14-15kg (inkl. Verpflegung für 3 Tage und einer Tagesration an Wasser) zu erreichen.

    Da meine DD Frontline nur im Park gelegentlich mal genutzt wurde, sind weder Underquilt noch Topquilt vorhanden.

    Praktischerweise gibt es aktuell bei Hammock Gear und Cedar Ridge solide Rabatte derzeit.

    Rechnet man sich das alles zusammen, muss man zwar schon einmal etwas durchschnaufen beim Endpreis, aber wenn man schon in den USA bestellt, kann man sich auch gleich den Aufwand und Zusatzkosten sparen und komplett einkaufen. Stück für Stück wird dann imho nur unsinnig teuer.

    Spezifische Frage-Threads:
    Hängematten

    Top & Bottom Quilts

    Tarps

    An dieser Stelle dann erstmal einen guten Rutsch an alle!