Moin,
dann bin ich was mein Kälteempfinden anbelangt wohl bei Bedava. Die zweite Nacht (14°C) war bis zum Einsetzen des Windes von der Isolierung okay. Ich begebe mich dann mal auf die Suche nach einem geeigneten UQP...
Moin,
dann bin ich was mein Kälteempfinden anbelangt wohl bei Bedava. Die zweite Nacht (14°C) war bis zum Einsetzen des Windes von der Isolierung okay. Ich begebe mich dann mal auf die Suche nach einem geeigneten UQP...
Geht mir bei 200er Apex nicht anders. Für mich geht das auch nur bis 9 / 10 grad runter.
Danke für die schnelle Antwort. Dann bin ich erstmal sehr beruhigt und verbuche die von SLD angegebenen 20°F einmal als sehr optimistisch.
Moin, um den Faden einmal aufzugreifen. Ich bin mit einem Trailwinder 6,0 oz (also 200er) unterwegs. Damit sollte ich für die aktuelle Jahreszeit eigentlich schon überversorgt sein. Trotzdem werden mir Schultern und Hintern bei 7°C Nachttemperatur kalt. Da der UQ für mein Empfinden aber bereits gut anliegt bin ich mit meinem Latein etwas am Ende. Kennt jemand das Phänomen? Übersehe ich eine Einstellungsmöglichkeit?
Beste Grüße aus MV
Hallo sakura,
dann will ich mal aushelfen. Die 12" Double inkl. Baumgurte und Moskitonetz hat ein Packmaß von etwa 32 cm x 13 cm.
Ich bezweifle, dass du eine Gathered End Hängematte finden wirst in der du quer liegen kannst. Leicht schräg, bzw. diagonal ist aber ausreichend um nicht wie eine Banane durchzuhängen,und ist auch die Standardliegeart in diesen Matten um gerade zu liegen.
Bin heute nun auch dazu gekommen meine Onewind 12 Fuß Wide zu testen. Kann mich da nur anschließen, Liegekomfort ist super. Aber auch bei meinen 1,87 m ist noch reichlich Stoff an den Seiten übrig. Bis auf das ästhetische Problem stört es aber nicht.
Das Moskitonetz sitzt dafür aber wie angegossen. Meine Vermutung wäre, dass Onewind hier nur eine Ausführung fertigt und damit die Matten aller Längen ausstattet.
P. S. Da mein Hängeplatz noch nicht fertig ist musste ich zum Pferdestall ausweichen. Leider ist die Aussicht dort nicht ganz so fototauglich.
Ich habe auch Dachschrägen und die Befestigungsschrauben für die Aufhängung durch die Wandplatten in die Dachbalken gebohrt. Dazu bin ich auf den Dachboden gestiegen und habe abgemessen, wo die Balken verlaufen und in welchen Abständen.
Es hat zwar nicht auf Anhieb geklappt, aber ich habe erstmal nur kleine Löcher gebohrt und die, die bei denen die Position falsch war, hinterher zugegipst und überstrichen.....
Bitte vorher prüfen wie der Deckenaufbau aussieht,und ob so z.B. die Dampfsperre beschädigt wird. Der Schaden wird zumeist klein und vernachlässigbar sein (auch wenn einige Schrauben zum reißen größerer Löcher neigen), aber im Zweifel gibt es am Ende vermeidbaren Ärger mit dem Vermieter.
Solche Nächte hatte ich auch schon das gibt sich mit der Zeit
Kann ich nur bestätigen. Beim Zelten und jetzt auch in der Hängematte habe ich häufig bis zur dritten Nacht gebraucht um gut zu schlafen. Da die Hängematte aber häufiger auch außerhalb von Touren zum Einsatz kommen kann hoffe ich auf einen Gewöhnungseffekt.
Ansonsten habe ich mich heute damit befasst, einen Sitzplatz auf unserem Hof vorzubereiten. Wenn der fertig ist kann/darf ich mich auch dem anschließenden Hängemattenplatz widmen.
Ich wollte eigentlich erstmal bis nach meiner Tour auf der Seenplatte warten (falls ich die Hängematte danach frustriert in die Ecke werfe), aber ich bin mal optimistisch. Ich würde Freitag anreisen und Sonntag dann den Heimweg antreten.
Dann wünsche ich dir viel Erfolg beim ersten Overnighter in deiner Hennessy.........👍👍👍
Danke dir! Die ersten Overnighter sind schon auf dem heimischen Hof erfolgt (eine abgebrochene Nacht in 2019 und jetzt zwei Nächte mit dem Lesovik Otul und eine Nacht nur mit dem Pad). Die Tour auf der Seenplatte ist aber auch der Grund warum ich gerade ein wenig an meinem Setup feile. Und das zentrale Thema ist hier die Isolierung. Die Ergänzung des Setups um ein weiteres Pad habe ich überlegt, aber so ganz mag mir der Gedanke von zig Zusatzschichten zwischen den Lagen der HM nicht gefallen. Der Otul ist ganz schön, aber nur wenn man die Tie-Outs / Pull-Outs nicht nutzt, wodurch das Mückennetz nicht gespannt ist. Daher denke ich gerade ernsthaft über den Trail Winder nach, hätte aber noch ein paar Fragen:
1. Wie schätzt du das Temperaturrating von SLD ein? Sind die angegebenen Werte realistisch? Ich schwanke gerade zwischen 3,6 oz und 5,0 oz Climashield. Einsatzzeitraum soll primär Sommer sein, aber auch Herbst und Frühjahr sind nicht ausgeschlossen. Ist da ein UQ für beides überhaupt realistisch?
2. Beim Stoff verlässt es mich dann ehrlich gesagt vollständig. Ion oder Argon 90. Gibt es Erfahrungswerte? Nach grober Recherche würde ich aktuell zu Argon 90 tendieren.
Nabend,
vielen Dank für das Feedback!
Aber wenn Du Bastler bist, kannst Du Dir vielleicht einen passenden Underquilt nähen. Das müßte doch zu machen sein.
Schöne Idee, und an den handwerklichen und näherischen Fähigkeiten soll es nicht scheitern, aber leider ist momentan die Zeit doch arg begrenzt (Arbeit, Famile, Haus und Hof ...). Insofern muss ich wohl erstmal weiterhin die Arbeitsleistung anderer in Anspruch nehmen und im Zweifel einen fertigen und passenden Underquilt dazu kaufen ...
ich verwende auch die HH Schaumstoff Matte........allerdings solo, ohne Aufpeppung erst ab +15C. Manchmal lege ich die HH Double Bubble Matte noch zusätzlich unter die Schaumstoff Matte. Beide zusammen sind für mich dann bis max. +5C ok.
Dann liegt es also nicht (nur) an mir, dass ich den Temperaturangaben von Hennessy hier nicht traue. Ehrlich gesagt irritiert mich alleine schon das "open cell", da dann ja theoretisch gar keine wärmende Luftschicht entstehen kann. Da klingt die Double Bubble Matte, da closed cell, schon irgendwie sinnvoller.
Da das Foam Pad für mich nicht so ganz funktioniert habe ich mich auch schon an den Lesovik Otul als Underquilt gewagt, allerdings ist dieser doch so breit, dass die Tieouts nicht funktionieren (wenn ich die Tieouts spanne hängt der Otul leider wie ein Sack unter der HM ... und ohne Tieouts hat man das leichte Gefühl in einem Graben zu liegen).
Super passt mein SLD Trail Winder unter die HH XL Modelle. Da der Trail Winder ähnlich geschnitten ist wie der Wooki sollte dieser eigentlich auch sehr gut unter einer HH passen.
Danke für den Tipp! Der Trail Winder ist, im Vergleich zum Wookie, ja auch preislich ganz okay.
Wenn das beim Trail Winder auch mit den Tieouts gut funktioniert ist er eine Überlegung wert (die anderen schaue ich mir auch noch mal in Ruhe an). Welche Länge hast du hier für die XL Modelle im Einsatz?
Wenn dir der Stauraum deines Ridgeline Organizer nicht reicht........montiere doch einen zweiten 😉
Steht schon auf der Liste ![]()
Wenn dich die Seitenwände an der Hängematte sehr stören, kommt für dich vielleicht eine Hm wie die SLD Trail Lair in Frage!?
Und schon ist die Kandidatenliste für die "Zweitmatte" um einen Eintrag länger. SLD hatte ich bisher gar nicht auf dem Schirm. In jedem Fall ein interessantes Konzept, aber erstmal freunde ich mich weiter mit meiner Explorer an ... an die hohe Seitenwand gewöhne ich mich noch. Am Wochenende war es mit Tarp und dem Otul nur etwas sehr beklemmend in der Matte. ![]()
Wenn man also grundsätzlich zufrieden mit seiner Hm ist kann man sie immer noch durch oft wenig Aufwand verbessern und personalisieren!
Vor der Zweit- oder Ersatzmatte werde ich das auch erstmal tun. Vor allem steht noch der Test auf Tour aus - für Ende Juli geht es für ein paar Tage auf die mecklenburgische Seenplatte.
So, ich gehe jetzt mal meine Bucket-List für die Erweiterung / Anpassung der Hängematte schreiben. Schönen Abend euch.
Hallo,
2019 war es nun soweit: ein neues Setup für Paddeltouren sollte her. Wie ich auf Hängematten gekommen bin kann ich gar nicht mehr so genau sagen ... wahrscheinlich eine Mischung aus indoor Erfahrungen mit meiner brasilianischen Stoffhängematte und ein paar YouTube Videos.
Bei der Recherche welches Setup es denn nun werden soll fand ich mich am Ende schwankend zwischen der Warbonnet Blackbird XLC (und passendem Underquilt) oder der Hennessy 4season Explorer XL. Den Ausschlag für die Explorer hat, in Ermangelung von Vorerfahrung, am Ende der Preis gegeben. Für einen (halbwegs) überschaubaren Preis gab es eine Hängematte mit Tarp und Isolierung (laut Website bis runter zu 4°C). Ein entsprechendes Set mit der Blackbird wäre am Ende doch deutlich teurer geworden.
Wie schlägt sich nun die 4season Explorer aus meiner Sicht?
Aufhängung: Bei der Aufhängung habe ich mich für die klassische Hennessy-Aufhängung entschieden, d.h. keine Karabiner, Buckles, etc. Wenn man sich einmal an den Knoten gewöhnt hat geht er schnell von der Hand und ist auch ausreichend vertrauenserweckend. Was ein wenig stört ist die aufwändigere Feinjustage (Matte soll dichter an den linken Baum? --> Knoten lösen und neu knoten; Winkel stimmt nicht? --> Knoten lösen und neu knoten ...). Das kann einen doch ziemlich stressen wenn man eigentlich nur in der Hängematte liegen kann. Insofern wird die Aufhängung beizeiten durch ein leichter anzupassendes System ersetzt. Was genau es wird kann ich noch nicht sagen, suche noch nach der passenden Lösung.
Tarp: Beim Tarp habe ich das kleine Standardtarp, welches aber einen super Ausblick ermöglicht, sowie das große Hex-Tarp. Viel kann ich zu beiden eigentlich nicht sagen ... sie tun halt was sie sollen.
Hängematte: Die Matte (inkl. Insektennetz) finde ich an sich schon recht bequem, auch wenn ich gerne noch etwas flacher liegen würde. Schön sind die Tie-Outs, da sie einem zumindest gefühlt mehr Raum in der Matte geben. Was ich unterschätzt habe ist wieviel Stoff noch "übrig" ist wenn man in der Hängematte liegt, so hat man auf der einen Seite des Kopfes doch immer eine beachtliche Wand (Hier würde ich bei Gelegenheit einmal eine kürzere Matte testen wollen um zu sehen, ob das einfach dem "XL" geschuldet ist). Der Ridgeline-Organizer ist nett, könnte aber etwas mehr Stauram / Taschen vertragen - Buch und Brillenetui füllen den Organizer soweit, dass das Telefon kaum noch Platz findet.
Isolierung: Die Isolierung ist für mich der heikelste Punkt an der Explorer. Das Open Cell Foampad merkt man beim in der Matte liegen kaum. Es verrutscht nicht und ist auch breit genug, dass auch die Schultern etwas davon abbekommen. Nur die 4°C mag ich nicht so recht glauben, da mir auch schon bei 15 / 17°C etwas Kälte an Hintern und unterem Rücken hochkriecht (evtl. bin ich da aber auch einfach empfindlich, denn auch mit dem Lesovik Otul als Underquilt hatte ich das Gefühl). Das Space Blanket hilft dabei, aber ist in der Handhabung doch etwas nervig und aus meiner Sicht wirklich nur als Notfallmaßnahme geeignet.
Soweit meine spontanen Gedanken zur Hennessy. Insgesamt eine ganz schöne Camping-Hängematte nur mit der Isolierung hadere ich doch noch etwas.
Über Anregungen zur Optimierung meines Setups würde ich mich freuen!
Moin moin,
ich bin Torsten (37) aus der Nähe von Greifswald. Durch den Umzug in die Nähe der Peene ist bei mir wieder die Begeisterung fürs Paddeln aufgekommen und damit verbunden natürlich auch die Begeisterung fürs Campen. Nachdem früher immer das Zelt herhalten musste ist nun die Hängematte dran. 2019 habe ich mich dann nach etwas Recherche für die damals gefühlte "eierlegende Wollmilchsau", die Hennessy 4Season Explorer XL (XL da 1,87 m groß), entschieden. Als Komplettpaket aus Matte, Isolierung und Tarp für einen halbwegs okayen Preis klang das schon recht verlockend. Naja, so ganz am Ziel bin ich mit dem Setup noch nicht und freue mich auf zugehörige Diskussionen mit euch hier im Forum.
Beste Grüße aus dem Norden,
Torsten