Beiträge von HarryOnTrail

    Ist ok, jeder hat so seinen Tick, wobei ein Beutelchen fürs Zeltgestänge keine 10m DCF verbraucht.

    Den Grund, weswegen du nicht gerade liegen kannst sehe ICH eher in der Tatsache, dass du statt der UL vielleicht doch besser die normale Version hättest nehmen sollen ... so wie es die Nähte verzieht würde ich mich nicht mehr so oft reinlegen, wenn ich die Matte zurückschicken wollen würde.:/

    Levi

    ... mal eine ganz doofe Frage ... dir ist schon bewusst, dass DCF - anders als 95% der anderen Tarpstoffe richtig Kohle kostet.

    Allein die Materialkosten für dein Wunschtarp mit 3,30x4,00m liegen etwa bei 500€ und dann muss es auch noch jemand zusammetackern, der auch 3 Geld 80 dafür bekommt. Geht mich ja im Prinzip nix an, aber ich denke, das ist durchaus ein Punkt den man in Betracht ziehen sollte, ob einem 200g Gewichtseinsparung den 5-fachen Preis wert ist.

    Nicht falsch verstehen, ich gehöre auch zu denen die 2 Zpacks-Zelte hier liegen haben, da ist aber auch die Gewichtsersparnis eine ganz andere Hausnummer und der Preisunterschied zwischen eine Premium non-DCF-Zelt zu einem DCF-Zelt ist deutlich kleiner.

    Weil vorhin von multiuse die Rede war: die Maße von HarryOnTrails Regenrock (117x72 cm) haben mich da auf eine Idee gebracht. Mein Hängesitz hat in etwa diese Maße. Das wäre doch was - Regenrock, Hängesitz, Tarptür oder Bodenplane, je nach aktuellem Bedarf. Ich glaube, ich habe das nächste Bastelprojekt. :thumbup:

    Mach mal :thumbup: und im Steigerwald können wir dann probesitzhängen 8)

    Entstanden durch Brombeer Dornen versteckt im Gras, irgendwelche anderen nadelspitzen Planzenteile , harten Resthalmen auf gemähten Wiesen (Stoppelwiesen), Glasscherben und was weiß ich noch. Da sie nur als Bodenplane herhalten musste war es mir eigentlich egal.

    ... und da sind wir genau bei dem Punkt, den ich angesprochen habe ... Augen auf bei der Lagerplatzwahl ... ich habe mich noch nie in Brombeersträucher gelegt ... wobei :/ eine 400g schwere Elefantenhaut würde ich da drauf schmeissen und erwarten dass sie hält was die Masse verspricht, eine 40g Polycro verwende ich dann doch mit Bedacht.

    Da sind die Prioritäten einfach anders gelagert, der eine fährt die 400g Elefantenhaut mit Fahrrad und Anhänger durch die Gegend der andere schleppt 40g Polycro auf dem Buckel :D ... beide haben Spass und sind zufrieden mit ihrer Wahl 8)

    Bisher nur behelfsmäßig, war ok so weit ich mich entsinne.
    Meist komme ich allerdings mit Poncho oder Schirm klar und habe weig Probleme damit, wenn die meist eh nackten Beinreste, die noch aus dem Poncho luken feucht werden...

    Kann ich verstehen ... ich bin nicht der Poncho-Typ, ich verwende lieber Regenjacke und Regenrock und wenn die Beine nass werden, dann werden sie auch wieder trocken, denn ab 5°C trage ich kurze Hose beim Laufen (nicht beim Rumsitzen!!!)

    Regenrock wiegt 65g, Regenjacke 95g und ein Polycro (120 x 230cm), das ich unterm Zelt genutzt habe bzw. nutze dient unter der Hängematte als Groundsheet und wiegt 47g.

    Mit dieser Kombi komme ich seit Jahren gut klar und hatte noch nie Probleme.

    ... und den Rest, was du zur Eignung und Haltbarkeit von Polycro schreibst kann ich nur bestätigen, da habe ich ähnliche Erfahrungen :thumbup:

    Ich habe immer zwei/drei Patches Tenasious Tape dabei, die wiegen nix und man kann nahezu alles damit flicken und wie gesagt, bisher ist noch nie etwas passiert ... hängt halt auch immer ein wenig davon ab, wie man grundsätzlich mit der Ausrüstung umgeht; ich schau mir eben den Boden vorher an, bevor ich den Regenrock drauf lege ... ich habe auch keine Löcher in Rucksack, Zelt, Tarp, Jacke oder was auch immer ;)

    Ich weiß gar nicht wie man überhaupt darauf kommen kann seinen Regenrock/Poncho als Fußmatte zu benutzen.?!

    Ich möchte auf jeden Fall vermeiden das mein Regenschutz irgendwie beschädigt wird und deshalb würde ich nie darauf rumtrampeln.

    Ich nutze meinen Regenrock seit über 3 Jahren als Unterlagen zum darauf stehen, sitzen, liegen oder Ausrüstung trocken und sauber darauf abzulegen und habe noch kein Loch drin und wenn es doch mal passiert kommt ein Klebeflicken drauf und wenn zu viele Flicken drauf sind, dann darf er in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

    Das Billigteil von Lixada ist verdammt rubust :thumbup:

    ... mit einer 170€ Regenjacke würde ich das nätürlich nicht machen ... falls dein Regenrock/Poncho in diese Kategorie gehört ;)

    :/ ... es ist schon kurios ... da machen sich jetzt Leute, die genau wissen, dass es im Grunde nur EINE wirklich gute Lösung für die Isolation von unten in einer Hängematte gibt Gedanken darüber, welche Möglichkeiten es gibt etwas zu basteln, was schlecht oder gar nicht funktioniert ... :/ ... verkehrte Welt :D:D:D

    dünn ist wahrscheinlich egal, bei leicht habe ich das öfter schon gehört, wobei das wohl auch an der Wicklung liegen muss, denn wieder andere schwören drauf.
    Hab auch schon gesehen, das jemand ein paar Centstücke mit Klebeband am Saum unten angebracht hat, was angeblich geholgen hat.

    Hätte es dir besser gefallen, wenn ich geschrieben hätte "zu leicht und fipsig"?

    Hast DU es schon mal ausprobiert? Mit der Wicklung hat es nämlich recht wenig zu tun, denn da sind die Möglichkeiten eher begrenzt, sofern du auch damit laufen willst und dich nicht mit Geisha-Tippelschritten fortbewegst.

    Das mit den Gewichten im Saum ist natürlich die genialste UL-Idee ... ich nehme leichtes Material, damit es funktioniert verwende ich Zusatzgewichte und da es Münzen sind und ich sie zum Bezahlen verwenden kann sind sie Verbrauchsgüter, die nicht ins Baseweight reingerechnet werden :/ Geil, wieder was gelernt!:thumbup:

    die_luise

    Du hast doch geschrieben, dass du so gut nähen kannst ... der güstigste UQ dürfte eine günstige synthetische Bettdecke (bekommt man schon um die 20€) sein, die du zurechtschnibbelst, ein paar Ösen anbringst und fertig ist dein "provisorischer" UQ zum Ausprobieren.

    Ich denke selbst mit dieser Quick & Dirty Lösung, die bestimmt nicht tourtauglich ist bist du besser dran als mit einer Isomatte in einer GE-Hängematte.

    Damit machst du nicht viel Geld kaputt und kannst den DIY-Pseudo-UQ immernoch zuhause verwenden, wenn du in der Matte chillen willst.

    Trotz Matte Glatze

    Nachtrag: Zu leicht und dünn sollte ein Regenrock nicht sein, sonst kannst du ihn dir im Prinzip auch sparen, da der kleinste Windhauch dann dafür sorgt, dass du "unten ohne" da stehst, ergo "Thema verfehlt".

    Noch ein Wort zu Polycro ... ja, das ist die leichteste Möglichlichkeit, was das Basismaterial betrifft, aber um es einigermaßen nutzbar zu machen musst du so viel Tape draufkleben, dass der Gewichtsvorteil nahezu weg ist, darüber hinaus ist es mit den Tapeverstärkungen im Packmass deutlich größer als ein Regenrock aus Ripstop-Silnylon ... wobei wir hier von marginalen Größen- und Gewichtsunterschieden sprechen.

    Ein paar Stunden draußen gewesen, Kaffee getrunken und ein bisschen gekocht. Es gab Kichererbsen Curry mit Reis

    Sieht lecker aus ... ich stelle mir hierbei immer nur die Frage, wie wohl der nächste Kaffee schmeckt, den ich in dem Topf zubereite :/

    Ja ... ich habe keine 5 Töpfe und 3 Pfannen dabei wenn ich unterwegs bin. :saint:

    JasBaer

    Wie du schon richtig sagst, ist es subjektives Empfinden und es gibt keine allgemein gültige Formel.

    Grundsätzlich bist du mit deiner Annahme schon ganz gut, denn oben rum kannst du ja auch relativ leicht mit Kleidung nachhelfen (Jacke, lange Unterhose, dicke Socken usw.), von unten ist es da schon schwieriger, der UQ sollte dann doch eher recht nahe an der Zieltemperatur liegen.

    Wie bei Allem ... Versuch macht klug ... denn es sind ja durchaus noch mehr Faktoren die da mit reinspielen wie z.B. Luftfeuchtigkeit, Wind, körperliche Verfassung, persönliches Temperaturempfinden, ...

    Cross Hammock

    Gut, das ist dann halt so und man muss damit leben, dass Quilts nicht für jeden in allen Lebenslagen geeignet sind ist ja kein Geheimnis ... die einen kommen damit zurecht, andere nicht ... und sich exponiert in den Wind zu legen ist ja auch nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss, oder? :/

    Etliche Male in der Nacht ist mir der Wind sogar unter den Quilt gefahren und hat mich dadurch unsanft geweckt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich hier auch ziemlich exponiert hänge. Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht? Fazit: mit Schlafsack wäre das nicht passiert.

    Wenn man einen Quilt richtig verwendet passiert das nicht ... es gibt halt doch so ein paar kleine Unterschiede zwischen Boden- und Hängemattennutzung und in deiner Cross Hammock bist du quasi ein "abgehobener Bodenbrüter" 8o

    Vielleicht hilft dir dieser Clip weiter dein Problem zu lösen ;)

    ... übrigens, schönen Urlaub wünsche ich euch ...