Posts by short_handed_norse

    Moin Bastian,


    grundsätzlich ist nach meinem Wissen der flachere Winkel kein Problem im Sinn der Last auf den Stützen/Stangen. Beim flacheren Winkel läuft die Last mehr in der Längsrichtung der Stangen. Das ist gut.

    Wird klarer, wenn du dir die Extremfälle betrachtest: bei senkrecht stehenden Stangen hättest du viel Zug/Kraft von der Seite auf die Stangen. Nicht gut.

    Laufen die Stangen im gleichen Winkel wie die Aufhängung der HM, fliesst die Kraft fast nur in der Längsrichtung der Stangen. Das ist gut, in der Richtung vertragen sie am meisten.


    Soweit mein Verständnis.

    ich hab mir nen Deckenschlafsack mit (ausgeklappt) 210x160cm zugelegt. Komfort 2°, Limit -3°, Extrem -20°.


    An der HM hängend werden die beiden offenen Seite per Gummizug gehalten und die Spannung kann per Kordelstopper eingestellt werden.

    Am Kopfende hat er einseitig einen Wärmekragen und dieser kann per Kordel gerafft werden. Das passt dann bei mir ganz wunderbar zur HM, liegt eng an wenn ich drinliege und geht über den Kopf. Wird per Gummizug zur Aufhängung HM gespannt.

    Am Fußende habe ich die kurze Querseite mit dem Reißverschluß geschlossen und senkrecht hängen. An der dann oberen Ecke ist eine starre Aufhängung.

    Die untere Ecke wird per Gummizug nach oben gezogen, so das des Schlafsack mittig schön an der HM anliegt.

    Gestern ist von Extex Stoff für die Türen am Tarp und für einen UQP gekommen.

    Wenn die genäht sind will ich die Aufhängung des UQ am Fußende noch etwas perfektionieren und die Aufhängung am Kopfende noch um zwei Kunststoffösen und festere Gummis erweitern. Dann hängt der UQ an den beiden Enden in den Kunststoffösen mit Gummizug für die Gesamtspannung.

    Die Spannung im UQ selbst kann dann durch die Kordelspanner der Längsseiten reguliert werden.

    Moin,


    Ich bin gerade als Rookie etwas verwirrt. Ich habe mir aus einem Deckenschlafsack einen UQ gebaut. Nun probiere ich gerade mit der Aufhängung etwas herum und komme dabei zu folgender Frage:

    Muß ein UQ immer eng anliegen oder sollte er eine handbreit unter der HM hängen?


    Beide Aussagen sind mir bislang im Netz schon begegnet. Aber was ist richtig?


    Freue mich auf Erleuchtung in dieser dunklen Jahreszeit. 🤣

    Moin,


    nachdem ich hier viel gelesen, studiert, kopiert, gelernt und nun auch meinen eigenen "Kischadron" HM-Stand gebaut habe, stelle ich mich kurz vor:


    Der Michael aus Schleswig Holstein. Hab mit 53 Jahren letztes Jahr noch meinen Motorrad Führerschein gemacht und bin - bei der Suche nach dem richtigen Übernachtungs-Equipment für das Bike - auf die HM gekommen.

    UL ist für mich kein Thema, da meine 50 Pferdestärken ein paar Kilo nicht jucken. Platzbedarf ist da schon eher ein Kriterium.


    Viele Dinge baue ich selbst. Nähen hab ich mir selbst beigebracht und seit dem ersten Projekt "Dachzelt" klappt das so einigermaßen. Nicht immer schön, aber immer haltbar.


    Ich mag es durch die - vorzugsweise skandinavische - Landschaft zu cruisen und abends dann frei zu campen.

    Im Sommer hängt meine HM oft auch zwischen Mast und Vorstag auf meinem Boot - irgendwo auf der Ostsee.

    Ich denke auch, das die Vorgehensweise die Beste ist. Ich habe gerade die 2,80'er in den Stand gehängt und das paßt. Erstmal. Mangels Vergleichswerten liege ich traumhaft.

    Nun stell ich den Stand, das Tarp und den Underquilt erst mal auf die 2,80'er ein, nähe mir fix ein paar Türen und gehe mit dem Equipment mal dieses Jahr an den Start.

    Danach weiß ich mehr und hab Erfahrungswerte. Dann kann es kommenden Winter auch 'ne andere HM und ein richtiger UQ werden.


    Ich bin erst mal froh und finde das Teshadron so schon echt geil. Ist zusammen mit den Tarp Extensions und dem Pol-Mod toller geworden als erhofft. Und gibt mir bei meinen Motorradtouren die absolute Freiheit: wild hängen mit Bäumen oder ohne Bäume oder auch Campingplatz.


    Ist jetzt mein KISCHADRON.

    "K"eep "I"t "S"imple + "Ch"eap. Tensh"adron"


    Furbrain : Die Idee spukt mir auch schon im Kopf rum. Ein Dachzelt hab ich mir auch genäht, das sollte also klappen. Zu den 30€ Stoff kommen bei mir dann noch Einfassband etc., aber trotzdem interessant.

    Ist der Stoff von Extremtex "raschelarm" und damit "Gute Nacht" geeignet?


    Sonst kommt vlt die Cacoon ultralight mosquito noch in Frage. Gibt da einen positiven Bericht hier im Forum, gibt es auch Gegenstimmen?

    Rocketman : definitiv klasse die Khibu. Aber leider genauso defenitiv "out of Budget".


    barfuß : hört sich gut und vernünftig an. Leider scheint das beim Shop von Treegirl was längeres zu sein. Welche Lesovik meinst du denn? Die Duch hat ja auch "nur" 3m wie mir Google verrät.


    Modfrey : Klasse. Hast du auch mit 2,30m langen Poles gebaut? Ich hab je 5x50cm mit 4x5cm Überlappung = 2,30m minus jeweils 5cm die Aufhängungslöcher vom Ende entfernt.

    Ich hab jetzt mit 2,30m Ridgeline und HM direkt an den Poles beim sitzen gerade mal die Füße auf der Erde. Da ist noch Luft....

    Ok. Da muß ich mal schauen, ob ich eine 11ft auch in den Stand kriege. Das sind dann 2,65m Ridgeline, also aufgehangen so um die 2,75m.


    Ich habe die Länge des Standes nach dem Bauplan von Pepe dimensioniert. Der original Tensa4 ist je Stange 30cm länger, er lädt also weiter aus.

    Aber ich hab bei mir am Stand gerade mal 2,75m eingestellt, das sah ohne HM gut aus. Ich verliere da nicht viel Sitzhöhe und ausserdem hänge jetzt mit der kurzen Matte schon relativ hoch - da ist noch Spielraum. Könnte klappen.


    Gibt es Empfehlungen, welche 11ft in Europa kaufbar und gut ist?

    Ok - das ist mal 'ne Aussage. 😉

    Sehen das Alle hier so?


    Ich hab erst mal mit dem gestartet, was ich so im Keller noch rumliegen hatte. Ist auch dem Budget geschuldet, das bei mir *reusper* übersichtlich ist.


    Aber eine 10ft GE HM krieg ich in das Gestell auch rein. Die ist dann seit "jetzt gerade" auf Nummer 1 der Einkaufsliste gerutscht.


    Aber dann müssen definitiv "doors" an das Tarp, sonst wird das feucht bei Regen.

    Bei freiem Hängen am Baum nehm ich dann das Tarp diagonal, so werden aus 2,85m komfortable 3,40m. Da reicht das ohne "doors" (gibt es da ein deutsches Wort? Tarp mit Türen?).

    Die ersten Stunden Schlaf sind gemacht - aufgrund der Temperaturen noch im Kellerraum. Klappt soweit prima - bislang alles fest und nichts gibt nach.


    Heute auf der Terasse den Pole-Mod am Tarp installiert. Gefällt mir gut, nur die Länge der Firstlinie des Tarp ist mit 2,85 m nicht üppig. Das passt zwar wie angegossen zum Tenshadron-Stand, aber ich habe Bedenken, das wenn der Regen mal mehr waagerecht fliegt die Hängematte was abkriegt. Die hat eine Ridgeline von ca. 2,20 m.


    Was meint ihr?


    Danke dir.


    Die Idee mit den Holzverstärkungen gefällt mir. Muß wohl noch bis nach dem Lockdown warten, damit ich in den Baumärkten nach einem Stiel mit 26mm Duchmesser suchen kann.


    Die 5cm Überlappung hab ich von der Bauanleitung ohne hinterfragen übernommen. Pepe hat in seinem Blog keine negativen Erfahrungen erwähnt und Schaumkuppel hat diese Bauanleitung als gut erwähnt. Grundsätzlich scheint mir das auch ausreichend, da zum einen die Rohre bei 1mm Spaltmaß auf den beiden Kanten am meisten belastet werden. Da ist dann die Länge der Überlappung fast schon egal. Zum anderen habe ich 2mm Wandstärke je Rohr, das ist schon wirklich massiv. Auch sind meine Durchmesser mit 30, 35 und 40mm noch über den Werten des Bauanleitung dimensioniert. Vergleiche ich die Werte mit dem Tensa4, dann sehe ich dort den Sportwagen und bei mir meinen Frankenstein-Stand. ;)

    Die ersten Tests waren zumindest positiv, aber ich werde weiter berichten.

    Moin,


    einen lieben Gruß aus dem Norden mit vielem Dank für eure Inspirationen. Besonders an Schaumkuppel und das Team von Tensa outdoor für die Informationen die geteilt wurden.

    Ich bin noch neu im Hängematten-Business, aber seit den ersten Bildern, die ich sah, extrem angefixt. Da ich diesen Sommer meinen Motoradführerschein als "Spätberufener" gemacht habe, musste neben dem Moped noch die Tourenausrüstung her. Und das ist nun Hängematte, Underquilt, Tarp und ein DIY-Tenshadron.


    Die letzten Tage konnte ich das Tenshadron zusammenbauen. Ich habe mich dabei an die Bauanleitung von Pepe mit 5 Segmenten gehalten: Pepe's Bauanleitung


    (Die Ridgeline der HM hängt nur durch da im unbelasteten Zustand die Gummis der Tarpstützen den Stand zusammenziehen)









    Bei den Alurohren bin mit dem Durchmesser eine Abstufung höher gegangen: 30x2mm, 35x2mm und 40x2mm. Jeweils 50cm lang mit 5cm Überlappung der Rohre, das bringt mir 4 einzelne Stangen von jeweils 2,30m. Die Löcher der Aufhängungen und die Bodenleine sind jeweils 2,5cm von den Enden gebohrt.

    Da auf dem Motorrad nicht auf 100g gearbeitet werden muss, war Stabilität wichtiger als Gewicht. So denke ich im Sommer mit den Stangen auch zwei Hängematten für meine Sozia und mich hängen zu können. Entweder als Tandem nebeneinander oder die Stangen jeweils als Solo

    Bei den Bolzen hatte ich Bilder von Rohrklappsplinten an einem Teshadron gesehen. Hab ich so übernommen, da ich glaube das ein durchgehender 6mm Bolzen mehr Haltekraft als ein Federbolzen hat.


    Die Verbindungen sind 5mm Leinen als Loop, aus Splinten hab ich die Einfädelhilfe gebaut.

    Aufhängung und Abspannung sind Daisy-Chains.


    Die Tarpstangen sind erst mal provisorisch gespannt: die Gummileinen müssen noch mit Edelstahlringen anders geführt werden. Aber das Tarp hat schon nette Spannung in der Firstlinie, klappt also.




    Hängematte ist mein Versuch eines "Flexibler armer Mann Underquilt"-System. Innen eine 2,60m Hängematte, aussen drum eine 2,80m Hängematte mit Gummizügen als Hülle für den Underquilt. In die äußere Matte wird je nach Temperatur von einer Fleecedecke bis zu einer dicke Daunendecke nach Bedarf eingeclipst und dient als Underquilt. So kann ich je nach Temperatur die Isolierung einfach variieren. Scheint bislang ganz gut zu klappen, aber der Praxistest steht noch aus. Da ich auch noch keine Erfahrung habe, kann ich das nicht mit einem richtigen Underquilt vergleichen, aber am Ende ist mir halt entweder warm oder ich friere. Ich werde berichten.




    Das ist jetzt also mein erster Tenshadron. Kosten der Ausrüstung waren zirka


    Alustangen 75,-

    Rohrklapp-Splinte 15,-

    Gummikappen 8,-

    Gummileine und Clips Underquilt 15,-

    Hängematte 9,-

    Hängematte für den Underquilt

    inkl. Aufhängung und Baumgurten 18,-

    Diamond Tarp mit Stangen + Tasche 20,-

    2x Daisy-Chain je 2,5m 15,-

    Restliche Leine etc. lagen noch in der Werkstatt rum


    Jetzt probiere ich noch etwas an der richtigen Einstellung der HM-Aufhängung rum und dann geht's bei etwas besserem Wetter zum Test in den Garten. Dazu noch zwei Aluzeltstangen für den "Pole-Mod" und ich denke die erste Basisausrüstung steht.


    Gruß


    Michael