Beiträge von Jimbo

    Deine Malaria hat mich an ein Gerät erinnert, ich hoffe ich ziehe das ganze jetzt nicht zu weit ins Offtopic aber vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen.

    Es gibt da einen Youtuber aus Kanada (Steve Wallis), welcher bei den dortigen Mückenschwärmen ein Thermacell-Geräte verwendet hat, das hatte ich mir letzten Sommer auch überlegt, nachdem mir beim Lager aufschlagen und Suppe kochen der ganze Rücken zerstochen wurde. Aber keine Ahnung, was Zecken von dem Ding halten ^^

    Wens interessiert: in einigen Videos geht er auch nebenher auf das Gerät ein, ich hab spontan aber nur das hier gefunden

    Wenn man nicht gerade am Großstadtrand oder im Stadtpark sein Lager aufschlägt ist es sehr unwahrscheinlich dass nachts jemand in dein Lager kommt. Was sollen die auch nachts im Wald?!

    Das ist genau der Punkt, ich wohne in einer größeren Stadt (Augsburg) und wir haben hier einen ziemlich langen Stadtwald, der sich entlang des Lechs etwa 20km richtung Süden zieht. Der Stadtnahe Teil ist gut besucht, der rest aber gerade in den Abend / Morgenstunden recht ruhig. Gibt halt viele Wege, da ist man selbst im Unterholz selten weiter als 50m vom nächsten Pfad entfernt.

    Es gibt aber dennoch viele Pendler oder Jogger, die auch außerhalb der Stoßzeiten unterwegs sind
    - und einmal eben einen Kerl mit dickem Scheinwerfer, der Nachts um 3 den Waldweg und mein Gebüsch ausgeleuchtet hat Oo

    (da fällt mir ein, dass ich jetzt mal langsam die Paria-Tarp-Leinen gegen etwas ohne Reflektor tauschen sollte)

    Danke für die ganzen Tipps, da hatte ich mir am Anfang auch mehr Gedanken gemacht aber man gewöhnt sich schnell dran und letztlich ist mir außer der einen seltsamen Begegnung noch nie jemand unfreundlich begegnet.


    Ist primär eine Kopfsache und da ist es schön, wenn man nicht allein ist. Und wozu hat man den Vierbeiner denn schließlich :D

    Ich war letztes Jahr mit den Hunden meiner Freundin im Wald, einer 45cm hohe Mischlingshündin. Ab und zu war dann auch noch der größere dabei. Probleme mit Tieren hatten wir keine, die Kleine liebt den Wald, da ist es so aufregend.
    Nachts ist sie einige male aufgewacht, hat leise geknurrt und mich geweckt. Nicht gerade schön, so aus dem Schlaf zu schrecken, aber besser so als anders. Tiere kamen uns bisher nie zu nahe, Nacht-Wanderer hat sie mir aber gut angezeigt.
    Ohne Hund würde ich nur ungern rausgehen, da wird es nachts doch arg einsam.

    Für die kalten Nächte hab ich ihr einen kleinen Schlafsack mitgenommen, auf dem sie schlafen kann. Sie schläft dann direkt unter mir am Boden und hängt mit einer 2m Leine an mir (Leine am Oberarm). Der Größere hat ein dickes Fell, den weckt weder Kälte noch ein Geräusch auf.


    Wegen anschlagen: Laut Bellen hatte ich nur einmal in einem Garten, als die Oma morgens um 5 mit dem Gärtnern angefangen hat. Da sind die beiden direkt los und haben auf dicke Hose gemacht. Im Wald knurrt die kleine lediglich leise. Laut genug für mich, aber 20m weiter hört man davon nichts. Und als böser Mann / Schwein im Walde würde ich mich vor einem Hund im Unterholz eher fernhalten.

    Probiers einfach aus, pass aber auf die temperatur auf

    Fand die Debatte - und erst recht Bernds aufschlüsselung - wirklich interessant und kann beide Seiten verstehen. Das ist letztlich eine individuelle Entscheidung, wieviel man sich leisten will und kann - ich fühle mich persönlich in meiner China-Matte etwas weniger wohl als in der TTM meiner Mutter.
    Ich fühle mich an Derek Hansens antwort auf "buy american!" erinnert, die ich hier gerne verlinke:

    Das sieht ziemlich nach meinem geplanten Setup aus - ebenfalls für D und SWE.
    Paria hab ich schon, find ich für den Preis echt spitze - klein, günstig, solide und leichte Heringe sind auch dabei.

    Die XLC wird im Frühjahr hoffentlich ebenfalls bei Treegirl ausgeliehen und getestet. Sonts lacht mich die TTM Pro an.

    Und den Cumulus habe ich bereits auf der Liste, bin nur noch am überlegen ob 300, 450 oder 600. Ersterer ist mir ein bisschen knapp, gerade wenn es im Herbst kühl wird, letzterer ist mir aber zu groß, 8l (und der Packsack soll ziemlich stramm sein) nimmt einfach viel Platz weg, da sind 450 und 300 mit je 2l weniger durchaus attraktiver. Vll. wird es dann der 450er - halbiert mein Packmaß und geht dennoch tief genug runter um bis in den Winter nicht zu frieren.
    Hat jemand erfahrung mit den verschiedenen Modellen?

    Sonst halt uns auf dem laufenden, was es geworden ist ;)

    Entschuldigt, dass ich den Threat wieder ausgrabe, ich stehe ebenfalls kurz davor einen 300er zu ordern.
    Ich hab allerdings mit der Temperatur ein paar Fragen:
    Furbrain meinte mit 2°C wirds trotz Kleidung frisch, hab ich das so richtig verstanden? Sind die -5°C dann absolutes kritisches Erfriehrungslimit oder kann man mit ordentlichen Schlafsack und Kleidung doch etwas unter den Gefrierpunkt?

    Ich merk nur schon, wie es mir jetzt schon in den Fingern juckt und da würd ich meinen Quilt ungern nur für warme Frühlingsnächte planen. Aber der 450 ist so groß :/

    Das nenn ich timing, pünktlich seit gestern liegt der UTH2 bei mir auf dem Nachttisch und da ich das gerade für die technischen finessen interessiere bleibt es wohl weiterhin das Buch der Wahl :D

    Hey Mari,

    schön noch mehr aus der Umgebung im Forum zu sehen :D

    An den Themen knabbere ich auch gerade, auch wenn es bei mir im Sommer eher Schweden und damit hoffentlich ein wenig wärmer werden wird.
    Meine aktuelle Ausrüstung ähnelt deiner (Tarp ist etwas leichter, HM etwas schwerer - dafür aber mit Bugnet und Straps - also doch leichter :/ ). Wir waren diese Woche im Wald, Sonne genießen und da ich dort ungern mit dem großen Rucksack durchmarschiere und wegen des unklaren Wetters lieber mehr mitgenommen habe, fiel schnell auf, dass das Packmaß das zentrale Problem bei unserem Setup ist. Genau daran tüftel ich gerade herum und da das auch für dich relevant sein könnte, schreib ich einfach kurz ein paar eckdaten, die bei mir auf dem Zettel stehen:
    als erstes ersetze ich meinen ineffizienten und zu großen UQ
    Billig UQ -> Cumulus Selva 300 (sollte notfalls bis 0°C halten, ist aber nur 40% vom Volumen und Gewicht meines alten UQs)

    Dann kommt mein dicker großer und auch echt toller Schlafsack an die Reihe, der ist auf -15°C ausgelegt und im Frühling-Herbst völlig überdimensioniert. Der Schatz kommt zukünftig nur noch im Winter zum Einsatz oder wenn ich so richtig Lust auf warm habe.

    Dicker Daunenschlafsack -> Cumulus Taiga (wie oben, spart aber nochmal deutlich mehr Gewicht und Volumen).

    Damit sollte ich mit HM (incl Straps 700g), Tarp (mit Haken 500g) und eben den beiden Cumulus (1kg) ziemlich klein und leicht unterwegs sein und vielleicht passt dann doch eines Tages alles in einen kleinen Rucksack. :D

    Ah, falls du in Bayern auf schöne Trails stoßen solltest... ich suche noch verzweifelt ;)

    Ich bin ebenfalls noch auf der Suche nach einem ordentlichen Quilt und nutze seit letzten Sommer den OneTigris Quilt (den Twilight gab es damals noch nicht, daher das 20€ günstigere standart ding).

    Der Quilt ist für 5-20°C geratet, das kommt aber nicht wirklich hin. Im Sommer war er für das Geld super, meiner Freundin wurde es im Herbst aber etwas zu kalt. Ich hab ihn noch bis 5°C verwendet, das ist aber wirklich unteres Ende - selbst mit Kleidung und warmen Schlafsack. Uns ging es darum möglichst schnell einen günstigen Quilt für unseren Urlaub zu erhalten, dafür hat er gut gepasst.
    Der größte Nachteil ist die größe: mit 2,8 x 1,2m ist der Standart relativ schmal geschnitten und passt auch eher zu Hängematten, die hier im Forum als 'Kinder'-Matte gefasst werden dürften. Jedenfalls war er an der Draka von TreeGirl nicht wirklich zu befestigen. Das dürfte mit dem Schnitt vom Twilight besser sein und dieser könnte damit tatsächlich einen günstige und gut verwendbaren Quilt abgeben - vielleicht versuch ich es nochmal mit der OneTigris HM - sozusagen als ultra-budget lösung bis sich mein Budget ändert und dann für Freunde. Von der Verarbeitung macht er einen ordentlichen Eindruck, ist aber klar China Ware.

    Du hast schon recht, an sich kann da nichts weltbewegendes passieren. Idr. werden die Login-Daten verwendet um schnell an Geld zu kommen. Paypal, Bank u.ä. sollte man mit eigenen Passwörtern schützen - und natürlich die dazu hängende Email-Adresse.

    Wenn sich nun aber jemand Mühe gibt, langeweile oder wut im spiel ist, kann man mit den individuellen Daten natürlich mehr Unfug treiben. Eben beispielsweise deine Kontakte spammen (klappt erstaunlich gut, wenn man um kleinere Geldsummen bittet), oder konkret aufs Forum bezogen: löschen.

    Das ist nicht sehr warscheinlich, aber bei Zugängen, die Admin- oder Moderatorenrechte haben, sollte ein solides PW verwendet werden, sonst bedankt sich letztlich derjenige, der die hoffentlich aktuelle Sicherungskopie suchen und einspielen muss.

    /edit: ah, der Haustechniker hat das Thema schneller aufgegriffen

    Dann mache ich mich auch gleich an einen Testbericht:

    Hängematte und Quilt wurden heute bei etwa 15°C im Wald getestet, darin schlafen ging leider noch nicht, da ich ohne Auto ziemlich lange bis zu einem passenden Platz im Stadtwald radeln muss und dann in der Dunkelheit aufbauen... vielleicht schaffe ich es ja heute, das gute stück hinter dem Haus in der Nacht einem Kältetest zu unterziehen.

    Hängematte:

    Wie zu erwarten ist die Matte ist deutlich besser als meine

    und ja, ich brauche dringend eine größere Hängematte für meine 1,80. Auch die Breite hat mich überzeugt, die Lesovik kommt mir ziemlich geräumig vor.

    Wie mein Vortester bin auch ich vom Organizer begeistert und da ich bisher noch keine Hängematte mit Ridgeline testen konnte, verstehe ich nun auch, warum so viele ihre Matten damit versehen. Fand ich richtig angenehm, auch wenn man sich daran gewöhnen muss, ständig einen Strick am Kopf zu haben.

    Das Netz lässt sich komplett abmachen, benötigt dazu aber etwas fingerspitzengefühl. Jedoch würde ich im Sommer nicht ohne Netz gehen und im Winter... da ist man wohl über die leichte Wärmekapsel dankbar.

    Das Netz ist sehr fein gewebt und nimmt leider auch etwas die Sicht nach aussen, hält aber auch etwas Wind ab.

    Die Gummileinen, mit denen sich die HM seitlich aufspannen lässt sind eine nette Dreingabe.

    Underquilt:

    Der Underquilt bringt bei mir knapp 900g auf die Wage und ist damit schon schwerer als die angegebenen 820g.
    Dafür ist er aber auch ziemlich groß und schlägt meine

    bei weitem. Ob er sich auch in der Herbstkälte beweisen kann wird sich ggf. heute Abend zeigen.

    Bei der Aufhängung waren wir anfangs kurz ratlos, da ich mich erinnerte, dass bereits andere Tester damit ihre schwierigkeiten hatten, habe ich mir die Methode von der Herstellerseite abgeschaut und dann war es doch leichter als gedacht.

    Auch gut: DER UQ lässt sich mit den beiden zusätzlichen Karabinern unten zumachen, dadurch schließt er bei Füßen bis zur Brust hoch ab. Das geht aber nur ohne netz und finde ich daher nicht wirklich praktisc. Trotzdem nice to have. Auch das Material fühlt sich gut und wertig an.

    An sich ein wirklich schickes teil, wobei ich gerne noch ein paar °C mehr hätte, einfach um noch Luft nach unten zu haben, wenn die Sonne weg ist und Wind und Regen kommen. Hier lohnt es sich vielleicht doch noch mehr Geld in die Hand zu nehmen und in einer höher Preisklasse zu investieren.


    Tarp:

    Zum ausführlichen testen des Tarps war das Wetter zu gut, ich schließe mich hier meinen Vortestern an: solides Tarp, was aber bei der Preis-Leistung hinter dem Paria Sanctuary Tarp zurückstecken muss. (Danke an das Forum für den Tipp)

    Hier noch ein kurzer Vergleich der beiden:
    Größe: Identisch (360×300 cm)
    Aufhängung: fast identisch

    Material: Identisch? 100% nylon ripstop (Lesovik spezifiziert hier nicht genauer, Paria benutzt 30 Denier rip-stop nylon)

    Verarbeitung: Bei beiden sehr gut! Die Verstärkung der Kanten des Lesovik wirken hochwertiger, hier wurde ein dickeres Material untergenäht.

    Gewicht: Lesovik: 490g (10g über den Herstellerangaben, aber noch OHNE Haken). Paria 440g MIT haken

    Preis: Eigentlich der einzige deutliche Unterschied. Hier zieht das Paria mit 79€ incl. Heringen deutlich am 129€ teurem Lesovik vorbei


    Aufhängung:

    Der überaschungssieger des Abends. Ich hätte nicht erwartet, mich über so eine kleinigkeit derartig zu freuen, aber meine alten Baumgurte (Öse am einen Ende, mehrere Laschen am anderen) fliegen endgültig raus. Die hier getestete Aufhängung ist leichter, länger und lässt sich vor allem deutlich einfacher justieren. Endlich muss ich meine Bäume nicht mehr nach der perfekten Distanz auswählen. Herzlichen Dank dafür!

    Den Kältetest versuche ich heute Nacht durchzuführen.


    Fazit:

    Ein tolles Paket, auch wenn die HM mit 170€ nicht wirklich für Schnäpchenjäger ist und ich nun mit dem Gedanken spiele, gleich ins hochpreisige Segment vorzustoßen. (Vor allem, da mein billig-UQ nicht gut mit der größeren HM abschließt)

    Vielen Dank an TreeGirl für die Möglichkeit eine hochwertige HM zu testen, ich habe mich sehr gefreut.


    Nachtrag: Der UQ ist vom Hersteller auf 10°C/-7°C konzipiert. Nach einer Nacht bei ca. 6°C kann ich dem soweit zustimmen, gerade in kombination mit einem guten Schlafsack wird es wohlig warm. Ich hatte nur Tshirt und Jogginghose an, an der Stelle lässt sich also sicher noch etwas drehen, um an den 0-Punkt zu kommen.


    Anhang:

    1 Bild - Lesovo HM mit Billig-Bananen-Quilt (passt offensichtlich nicht gut)

    2 Bild - Lesovo und meine alte

    3 Bild - Detailaufnahme des Netzes

    4 Bild - Das Lesovo-Paket (Tarp befindet sich leider bereits verpackt hinter der Matte)

    hey SlippyStoat, freut mich hier einen weiteren Hänger aus der Umgebung zu finden, vielleicht entdeckt ja doch mal jemand ein paar schöne Plätze in der Gegend ;)

    Bei deinen Schweden-Bildern werde ich direkt neidisch, da wollte ich diesen Sommer eigentlich auch mit dem Kanu hin. Wie sind denn die Temperaturen und das Wetter um die Jahreszeit? Vielleicht muss ich mir den Spätsommer merken, da dürfte es bei Mücken und anderen Treckern wieder nachlassen.

    Ich hing jetzt auch mehrfach im Stadtwald oder den Alpen herum. Alleine ist das trotz Hund kein großes Thema, da man in der früh nicht lange bleibt und sich sonst auch kaum bermerkbar macht. Mit mehreren Freunden, wenn man auch ein Feuer machen möchte, platziere ich die Hängematten aber etwas abseits, so kommt kein Lagercharakter auf und man verraucht die Matten nicht.

    Leider gibt es bei uns in Bayern abgesehen von der nördlichen Landesgrenze kaum Trecking oder andere Naturbelassene Plätze, auf denen man legal übernachten oder feuer machen darf, da bin ich doch verdammt neidisch auf die von Hesmon gepostete Route. Legal schläft es sich auch angenehmer ;)