Beiträge von TrueffelJus

    Jetzt auch ohne Baum. Ich glaube, meine Frau hält mich für bescheuert ;)

    Am Setup muss ich noch etwas tüfteln. Anfangs hing ich zu niedrig. Dann war es mir zu straff. Hatte aber keine Lust die Heringe zu versetzen und bei dem Seil, welches ich fürs Abspannen benutzt habe, funktionert der Topsegelschotstek nicht wirklich gut.

    Dafür sind das die Momente, warum ich hin und wieder draussen übernachten oder zumindest bequem wartend abhängen möchte:

    Jetzt fehlt nur noch eine Lackierung der Stangen, andere Seile, das perfekte Setup,... :D

    Als Heringe hatte ich normale, mit einem V-Shape, oder wie man das auch immer nennt. Orange screws sind aber schon im Hinterkopf ;)

    Lt dem Rechner von Ultimatehang.com müsste ich die Aufhängung ca 135cm überm Boden installieren um 50cm über dem Boden zu hängen, bei 15cm langen Baumgurten. Wenn ich die Stäbe aber zwecks Lastminimierung schief stelle, ca 60 grad, müssen die Stäbe schon ca 155 cm sein. Da es die im Baumarkt nur in 1m oder 2m Länge gibt, hab ich es so gemacht. Wenn ich mal eine längere Tour plane werde ich aber wohl kürzen, auch das Innere Rohr...

    Inspiriert durch zahlreiche DIY-Projekte hier im Forum und den amüsant geschriebenen Projekt-Fäden von Riippumatto-Joerg u.a. zur ELWMS (bin jetzt auf der Suche nach einer günstigen, gebrauchten Nähmaschine :D) möchte ich hier kurz meinen Alu-Baum vorstellen.

    In meiner kurzen HM-Laufbahn hat mir bisher an Punkten mit Aussicht ein zweiter Baum gefehlt. Deshalb war mein Ziel ein Gestell zu bauen, das günstig sein sollte, leicht zu bauen (so dass es auch meine zwei linken Büro-Hände es hinbekommen) und eingeschränkt auch wandernd/mit dem MTB einsetzbar ist. In ein, vielleicht zwei Stunden zu Fuß einen schönen Hängeplatz erreichen, gemütlich was leckeres Essen, ggf. übernachten und zurück...

    Herausgekommen ist ein Alu-Baum, bestehend aus insgesamt 6 Alurohren (je 1m lang, 4x ca 3cm Durchmesser, 2x so, dass es in die anderen rein passt) und 3 Schrauben mit Muttern.

    Jeweils zwei Rohre (Durchmesser ca. 3 cm, Stärk 2,4mm) werden mit einer Schraube verbunden, so dass man sie spreizen kann.

    Das ganze wird auf jeweils auf ein weiteres Rohr gesteckt, in welchem ein (fast) passgenaues Rohr steckt (in der Mitte des unteren Rohres ist eine Schraube, dass das innere Rohr nicht weiter runter rutscht, man es aber trotzdem zum Transport ohne Schrauben lösen raus nehmen kann).

    Letztlich hat mein einen "Spreizfuß" mit zwei zweimeter-langen Stangen. Fixiert durch eine Firstschnur und zwei Seilen zum Abspannen. Man muss die unteren Rohre jeweils in der Mitte mit einem Loch versehen und die oberen am Ende auch. Schrauben durch, zusammenstecken, fertig. Die Konstruktion hat mit hartem Boden super gehalten und auch einem Schaukeltest durch einen übermotivierten Schwiegervater gehalten. Ich hatte Angst um mein eben zur Belohnung geöffnetes Bier. Es hat sich auch kaum was durchgebogen. Durch den Winkel war der Baumgurt bei ca. 1,70m angehängt.

    Das ganze wiegt (ohne Seile und Heringe) ca. 2,5kg und lässt sich seitlich an einen größeren Rucksack klemmen und hat knapp 50€ im Baumarkt gekostet.

    Fazit: es ist schnell und einfach (auf-) gebaut, einigermaßen günstig und hat einen ersten Belastungstest super überstanden. Für jeden easy machbar. Es gibt noch ein paar Dinge, die ich in der kommenden Zeit optimieren möchte: oben hätte ich gerne noch eine Schraube mit Öse für die Firstschnur und idealerweise so belastungsstark, dass ich noch einen Karabiner zwischen die Stangen dranhängen kann. Ausserdem andere Seile, Paracord oder so. Bei weicherem Boden bin ich nicht sicher, ob die Stangen verrutschen oder in den Boden eindringen.

    Vielleicht kommt auch ein zweiter Ständer dazu, um auch mal ganz auf Bäume zu verzichten. Ich werde ggf. berichten...

    Update: nochmal Danke für all die Meinungen, Tips und Infos. Ich hab mich entschlossen ein uq zu kaufen. Selbst wenn ich es nur nutze um im Wald zu chillen und lesen. Da ich gerade eben dieses tue und dabei wieder fröstele, macht das für mich Sinn. Mein tarp bekommt gerade auch den ersten regen ab, obwohl es das Lt Wetterbericht nicht soll 🙈 Wollte es nur zum testen mal aufbauen und gleich lohnt es sich...

    Mit dem Handy bekomme ich es nur nicht hin, ein Bild anzufügen...

    Hey zusammen,

    als absoluter Neuling in der Hängematten-Welt hab ich ein paar Unsicherheiten und würde mich über Euren Rat freuen. Ich lese zwar gerade auch "The ultimate hang", bin aber erst am Anfang.

    Mein Equipement besteht aus einer (Billig-?) Hängematte mit Mosquitonetz, mit zwei Baumstraps, zwei Seilen zum ggf. Verlängern aus einem Baumarkt und einem Schlafsack (Komforttemp. 1Grad C). Eigentlich habe ich mich erst im Anschluss an den Kauf ernsthaft angefangen zu informieren, sehr schlau 8o. Aber je mehr ich lese, desto faszinierter bin ich davon. Bevor ich mir ggf. nach und nach gescheites Equipment zulege, würde ich das gerne aber mal ein/zwei Nächte testen, vorallem hinsichtlich Liegekomfort über eine ganze Nacht. Für Temperatur und Wetter gibts Lösungen, aber wenn mir die Liegeweise nicht taugt, dann hilft alles nichts. Wohnung ist hierbei aber keine Option. Keine Chance das Teil aufzuhängen.

    In einem anderen Thread habe ich gelesen, dass die meisten unter 20Grad nur mit zusätzlicher Isolation schlafen würden, welche mir abgesehen von einer alten Isomatte fehlt. Hier möchte ich auch kein Billig-Teil mehr kaufen. Wenn mir das HM-Schlafen taugt, dann gleich ein gescheites Underquilt. Gibt es irgendeine einfache Weise mich trotzdem von unten vor Kälte zu schützen? Isomatte plus Wolldecke oder so? Oder hilft sonst nur frieren oder auf eine warme Nacht warten?

    Bei den meisten Bildern von Schlafplätzen sind Tarps mit aufgebaut. Das habe ich bisher noch nicht eingeplant, sondern erst, wenn sich das ganze als gute Sache für mich rausstellt. Hat das neben Schutz vor Regen und ggf. freundlichen Grüßen von Vögeln noch weitere Vorteile oder kann ich das anfangs getrost weglassen?

    Vielen Dank für Eure Hilfe :)

    Hey Felix,

    danke für die Info. Whoopie slings schau ich mir gleich mal an. Und auch ins Lexikon ;)

    Servus zusammen,

    ich wohne in Ulm, komme aus dem schönen Nordschwarzwald und wollte mir eigentlich einen Mini-Camper (Carretta, Woody, o.Ä.) kaufen. Anstatt dessen - noch puristischer - habe ich jetzt eine günstige Hängematte...^^:D

    Jetzt muss nur noch das übernachten klappen :P Vor und nach VW-Bus hat mir immer der Schlafkomfort gefehlt, seitdem allerdings etwas die Freiheit einfach loszufahren. Zelten mit Isomatte war nie meins. Das ganze "draußen Leben" drum herum, hat mir aber immer sehr getaugt.

    Bisher war ich zwei Abende jeweils ca. eine Stunde rumgehangen. Für eine Nacht im Wald war das Wetter noch nicht gut genug, seit das Teil da ist. Für die kurze Zeit war das Komfort-Level super. Wenn sich das über Nacht bewährt, dann bin ich froh, tausende Euro gespart zu haben und investiere lieber noch in eine zweite, etwas größere HM :S