Beiträge von Riippumatto-Joerg

    In wieweit spielt dabei eigentlich die RL-Länge bzw. der Durchhang allgemein eine Rolle, wie mehr oder weniger komfortabel man bei differenziellem Whip liegt?

    Man könnte annehmen, wenn ich die Mittenbereiche kürzer fasse, sollte ich auch die RL etwas kürzen... (im Hängetest kann ich bisher aber noch keinen klaren Unterschied feststellen.)

    Was ist da Eure Erfahrung?

    Danke für die Hinweise auch an Hammock Fairy , jetzt hab ichs endlich begriffen: Den Kurvenfaden näht ihr nicht durch, um ihn als visuelle Hilfe beim Whippen zu nutzen, sondern eben, um den Stoff damit für den Whipp einfach und millimetergenau zusammenzuraffen! Natürlich!!!

    Liege gerade in meinem ersten Prototypen (w.o., ohne Isomatte) und bin immer noch zufrieden damit. Ist natürlich noch lange nicht gerade aber eben schon etwas höher, und brauche eigentlich schon kein Kniekissen mehr unbedingt (Langzeittest?).

    Werde auf jeden Fall weiter experimentieren. Erst mit dieser (11ft, 70den RSN, 145cm breit) und später mit breiteren Matten => grösserem Liegewinkel, einfach um alles mal selber zu erfahren. Vielleicht verbessere ich am Ende auch meine Dutzendfuss, aber erstmal sehen. Die ist eben sowieso lang genug und auch sonst meine perfektionierte "Unterwegs-Matte" (dont touch a running system).

    Die Idee, eine richtig kurze Matte mit agressivem Whipp zu schaffen, finde ich vom Ansatz her übrigens auch interessant, v.a. für jemand, der/die wie du hin und wieder wochenlang zu Fuss unterwegs ist und sowieso nicht Basketballspielerstatur. Ich würde da auf jeden Fall weiter testen, mit welchem Stoff und Schnitt usw., wär dann sicher auch ein interessantes Nischenprodukt (?). Evtl. kombiniert mit einem leichten Unterkniekissen, dann kann die Kurve etwas konservativer ausfallen?

    Heute habe ich an meiner 11ft General Electric Thermomatte das Verkürzen der Mittenbereiche getestet. Vorbild: Dieser ausgezeichnete Bericht von Waldläufer70 .

    Ich hab erst mal nur eine Seite testweise neu gewhippt, ohne meine Nähte aufzudröseln, und dazu deine Wertetabelle alle 10cm als grobe Richtlinie genommen, aber ungefähr verdoppelt (da nur eine Seite). Mit Filzstift die Whipplinie grob angezeichnet. Sicher nur +/-5mm genau aber nach Augenmass iteriert (das Whippen selbst bekomme ich ohne Hilfsmittel noch nicht genauer hin, ob man am Whipp-Falz eine grosse Nadel gegen anfängliches Verrutschen durchstecken könnte? So eine Nadel wie für Doppelbelege im Supermarkt an der Kasse früher?).


    Dabei habe ich nur die ca. 120cm in der Mitte kurvig verjüngt, die Ränder gerade in voller Länge belassen. Wodurch der Durchhang an den Fersen und am linken Arm noch etwas ausgeprägter werden sollten, was ich in dieser HM immer als angenehm empfunden habe.


    Das Ergebnis war trotz geringer Genauigkeit so ermutigend, dass ich als nächstes beide Seiten etwas genauer (mit Bügeln und ggf. neu umnähen) bearbeiten werde. Danke Waldläufer70 für die tiefen und breiten Experimente und deren Berichte!

    Noch ein Kommentar an @TreeGirl :

    Ich kann dennoch nachvollziehen, welche "Nebenwirkungen" du meintest: wenn man es übertreibt, wird die Mitte zu "hart" und "unruhig", dadurch leidet dann der Komfort wieder irgendwann, vermute ich. Und es ist eben immer sehr subjektiv.

    Auf jeden Fall wieder eine feine Spielerei für mich! Werde ab und zu berichten.

    (Admins, falls dazu ausser bei den kurzen Fragen und Antworten gerade doppelt diskutiert wird...)

    an einer tatsächlichen 90°-Hängematte (Quer-Hängematte). Eine GE-Hängematte ist das dann nicht mmehr.

    Jep. Dann sind wir bei einer Tuch-Cross-HM.

    Aber deinen Faden les ich mir definitiv durch! Offenbar kanns auch mit kleineren Winkeln gelingen (pro Raumnutzung, pro Gewicht usw.)

    Ok, Zeit, das in einem separaten Faden zu verfolgen, klingt super spannend. Danke für Eure Hinweise!

    ...muss jetzt noch folgendes anmerken:

    Im Bild ist mein Jüngster aus dem verglasten Multimediakino ins Freiluft-Multimediakino umgezogen:

    Die blauen Sitzpolster (die aus der Ferne wie riesengrosse Heidelbeeren aussehen) sind zu Mückendurchstechschützern umfunktioniert.

    Dann noch Bären-News:

    - In Ost-Finnland sind wir zum Glück keinem begegnet. (Dort sind sie häufigsten.)

    - Morgen hat meine Frau auf einem Teddy-Fels- (Nallekallio-) Campingplatz angemietet.

    - Direkt danach las meine Frau eine Bekanntmachung der Polizei, dass in unserer Heimatstrasse ein vollwüchsiger Bär gesichtet wurde. Quasi am Stadtrand der grössten Binnenstadt Skandinaviens.

    - Ich schlafe heute Nacht, wie eingeweihte wissen, in einem Bä(e)renburrito (oder auch Chilischote) direkt an einem fischreichen Fluss im Wald mitten in der Blaubeererntezeit.

    Na dann mal Gute Nacht!

    =O

    Ich habe Ruka im Sommer noch nie so belebt (voll??) gesehen…und eine Kugel Eis über 4€

    Ruka überlebt. Ja war erstaunlich voll da für Sommer. Andererseits für (Post-)Covid-Sommer war ich auf schlimmeres vorbereitet.

    Heute in Pudasjärvi auf dem Weg an die Westküste. Das angekündigte kühlere Wetter in Lappland treibt uns allmählich zurück ins südlichere Finnland. Hier das Bild für die Kommende Nacht, ich schlaf in der Grünen, meine Frau im Blauen und die Jungs im Weissen:

    Naphtet : falls wir uns auf den Straßen des Ostens entgegen gekommen sind: Wir haben eine weisse Automatik-Grusshand und idR. zwei Gruß-Fuss-Sohlen im Cockpit (mein rechter Arm hatte begonnen zu schmerzen):

    wirkt sich das nicht aus auf die Reissfestigkeit der HM?

    Ja und nein.

    An den Stellen am Rand (oder an sich überall) gibt bei Überbelastung der Stoff zuerst nach, der für weniger Kraft ausgelegt (und dünner) ist, das ist meist der Underquilt. Bei Pattsituation. i d.R. beide. Naja und auch die Naht selbst kann robuster sein als der Stoff selber, und ihn dadurch schwächen.

    Aber selbst wenn auch an der GE-HM ein paar Nahtlöcher am Seitenrand aufgezogen werden, ist das m.M. noch nicht kritisch.

    (Bei GE-Hängematten wohl gemerkt, bei Brückenhängematten sind auch und vor allem die Ränder belastet!)

    Anders wird das, wenn man in der Nähe der gewhippten oder genähten Enden was falsch vernäht, oder bei (Quer-) Nähten, an denen die volle Last anliegt. ZB wenn man KuFa-UQs annäht und durchsteppt, muss die UQ-Lage in jeder Lastsituation "länger" oder dehnfähiger sein. Sonst entstehen Dehnungslöcher. (Selbst dann reisst eine HM nicht gleich, es sei denn, die Nähnadel hat Fasern verletzt.)

    Aber im Zweifelsfall: Probier es nicht daheim aus, es sei denn, du weisst was du tust. :)

    Es ist Urlaubszeit in Finnland! Also meine fast vollständige Familie und drei HM geschnappt, zur Sicherheit auch noch ein Zweimannzelt aus meinen besseren Tagen, und unser Eulen-Mobil. Sind gerade in Lappeenranta und morgen gehts Richtung Norden.

    Im folgenden Bild teste ich gerade mein Ultra-Heavy-Tarp. Wenns regnet, muss ich die HM wohl höher hängen...8o

    Das schöne: Ich habe die erste Nacht in meinem Leben in der HM auf nem echten Campingplatz verbracht! Und? Geht!

    Die Familienmitglieder krieg ich auch noch dazu, es zu probieren - tagsüber ist die Thermo-HM praktisch schon immer belegt...

    Ich hatte wie gesagt ca. 8cm lange Gummibänder an mehreren Stellen verwendet und Kordelhaken dazwischen. Die Kordelhaken kann man ggf. durch Druckknöpfe ersetzen, durch die Gummibänder hat man mehrere cm Toleranz in Längsrichtung.

    Oder eben durch Klettband an selben.

    Ich hatte auch anfangs Bedenken mit Klettband, habs dann aber mit guten Erfahrungen an den Minitüren des dünnen UL-Tarpstoffs verwendet. Man muss die Bänder halt kraftgerecht konfigurieren, scharfe Kanten abrunden usw.

    Und nicht dass das jetzt das wichtigste wäre aber auch Shug liebt Klettband! :P

    Verschmutzung sehe ich bei mir nicht als Problem, da ich HM wie UQ nicht wie robuste Dinge wie Jacken oder Schuhe einsetze. Aber ich verstehe @Treegirls beschriebene Erfahrungen. Im Hardcorebetrieb ist das ne ganz andere Sache.

    Ich habe aber noch Bedenken, dass der sehr dünne UL-UQ-Stoff in ungünstiger Verpackung mal durch die harte Häkchenseite aufgetrennt wird. Sicher unbegründet aber...

    Das scheint mir auch die perfekte Lösung zu sein, mach ich später bei meinen UQs und der Haupt-HM auch noch.

    (Selber hab ich momentan ja 8 Kordelhaken an angenähten Gummibändern an diversen Stellen, aber die Haken rutschen manchmal auch raus.)

    Hatte überlegt mit Abnähern 90° zum Tunnel zu arbeiten befürchte aber dass das zu wenig Zug nach oben generiert.

    Hauptsache, der Loft bleibt.

    Der Bogen rechts wäre sicher besser als die Ecke links (gleichmäßige Straffung)?

    Und wenn du zunächst justierbar straffende Kordeln oder Gummis an den Rändern anbringst? Und sobald du dir sicher bist, dann erst einnähen bzw. kürzen?