Beiträge von Hammock Fairy

    Egal wie du es drehst und wendest: Whoopie Slings benötigen deutlich mehr Platz als so ziemlich alle anderen Aufhängungen. Das ist keine Theorie und es geht auch nicht um 10 cm mehr oder weniger. Ich habe Whoopie Slings ca. ein halbes Jahr auf meiner Neuseelandreise verwendet. An meiner 10' langen Warbonnet Blackbird mit meinem 11' langen Mamajamba Tarp. Ich weiß nicht mehr, wie oft das Tarp zwischen die Bäume gepasst hat, die Hängematte mit Whoopie Slings aber nicht. Ich musste ständig herum basteln um hängen zu können. Und bevor das Argument kommt, dass ich mir halt andere Bäume hätte suchen können: ich habe die meisten Nächte auf Campingplätzen gehangen, die für Zelte und Wohnmobile gebaut wurden. Es gab oft nur 2 brauchbare Bäume. Mit Klemmschnallen gab es das Problem nicht mehr. Bei aller Liebe, aber der einzige Vorteil den Whoopie Slings gegenüber einer Klemmschnallen haben sind ein paar Gramm weniger Gewicht. Und mittlerweile gibt es sogar leichtere Gurte. Wenn dann noch dazu kommt, dass es sich bei der betreffenden Hängematte um eine Bridge handelt, die selbst ohne Aufhängung irre viel Platz braucht, ist für mich die Wahl klar. Aber YMMV. Wenn man ständig Baumabstände über 7 m hat, machen Whoopies vielleicht Sinn. In den 6 Monaten hatte ich halt 2 oder 3 mal den Fall, dass ich meine Aufhängung verlängern musste, aber gefühlt ständig den Fall, dass der Baumabstand zu kurz war. Ich verwende mittlerweile 10' Gurte mit Beetle Buckles, und habe ein Paar Whoopie Slings oder Dog Bones in der Tasche, um die Aufhängung ggf. verlängern zu können. Das ist aus meiner Sicht das Beste aus zwei Welten.

    Bury beim festen Auge mit Locked Brummel Splice: 2 Fids

    7/64” AmSteel = 2,5mm x 21 x 2 = 10,5 cm

    Bury beim verstellbaren Auge: 3,5 Fids

    7/64” AmSteel = 2,5mm x 21 x 3,5 = 18,4 cm

    10,5 cm + 18,4 cm = 28,9 cm nur an Burylängen. Dazu kommt noch die Länge des fixen Auges - bei mir ca. 7 cm - macht ca. 36 cm. Ich lasse gerne 3-4 cm Platz zwischen den beiden Buryenden, und das verstellbare Auge lässt sich auch nicht komplett zu ziehen, da es ja noch über den Toggle passen muss. Aber ehrlich gesagt ist es mir egal, ob ich die Whoopie Slings nun mit Trick 17 auf 30 cm verkürzt kriege oder ob doch 40 cm drauf gehen. Tatsache ist, dass ich mit Klemmschnallen weniger als die Hälfte Platz verbrauche. In der Praxis musste ich zu häufig herumbasteln um noch zwischen die zwei Bäume zu passen. Nach einem halben Jahr habe ich die Whoopies deshalb wieder ausgetauscht.

    Sieht für mich so aus, als ob du zu weit Richtung Wooki-Fußende liegst. Entweder du hängst die Hängematte am Kopfende tiefer - dann rutschst du automatisch weiter in Richtung Wooki-Kopfende. Oder du verlängerst die Wooki-Aufhängung am Kopfende und verkürzt sie am Fußende damit der Wooki weiter Richtung Fußende rutscht.

    Häng den Wooki doch einfach nochmal unter die Hängematte, mit der er funktioniert, und schau dir an, auf welcher Höhe die Isolierung unter deinem Kopf ist. Dann reproduziere die Position unter der 12' Hängematte.

    Ich verlängere an beiden Seiten, aber am Kopfende nur sehr wenig. Keine Ahnung warum dein Wooki verrutscht. Verrutscht er während du in der Hängematte liegst? Das ist mir nur mit normalen Underquilts mit einer elastischen Clew-Aufhängung passiert, die sehr straff aufgehängt war.

    Wooki einfach nach links ziehen? Wie jeder andere Underquilt muss auch der Wooki unter dem Nutzer hängen um zu isolieren. Wenn er nach dem Einsteigen zu weit links oder rechts hängt, weil die Hängematte z.B. viel breiter ist, zieht man ihn einfach unter sich.

    Die längste Hängematte, mit der ich einen Wooki verwendet habe war 4,50 m. Ich hatte keine Probleme. Es gibt keinen Trick, außer dass der Wooki immer fest anliegen muss. Wenn man eine Hand zwischen Hängematte und Wooki schiebt, während man in der Hängematte liegt, muss der Andruck vom Wooki deutlich spürbar sein. Sobald er nur locker unter der Hängematte hängt, entstehen Hohlräume, die man bei den derzeitigen Temperaturen stark spürt.

    Bridge Besitzer sind da m.E. klar im Vorteil, denn neben dem (spezifisch für die Warbonnet Ridgerunner geschnittenen) Lynx passen die (viereckigen) UQs von Cumulus auch ziemlich gut an die Ridgerunner und vergleichbare Matten. So ganz ohne rumbastelei und so... 8o

    Das kann ich für die Ridgerunner nicht bestätigen. Der Lynx ist so geschnitten, dass er in der Mitte hochgezogen wird, und an den Seiten nicht übersteht. Bei allen anderen, nicht speziell auf die Ridgerunner zugeschnittenen Underquilts gibt es immer einen mehr oder weniger großen Hohlraum unterm Hintern. Aber diese Diskussion gehört in einen neuen Thread :)

    Also wenn man es quasi „erzwingt“ dann kann man auch nach vorne oder hinten rausfallen.

    Wenn man es aber mit dem einsteigen und Balance halten ein paar mal gemacht hat, habe ich zumindest für mich, keine Probleme mit rausfallen.

    Das sehe ich nicht so. Die Draumr ist meine einzige Hängematte, aus der ich unabsichtlich herausgefallen bin - oder vielmehr abgeschmiert bin. Man fällt nicht - man rutscht. Und es ging auch mehreren Probeliegern so, denen ich die Draumr gezeigt habe. Ich bin nicht so groß, dass ich automatisch richtig in der Hängematte zu liegen komme. Auf der Suche nach dem Sweet Spot bin ich ein paar mal zu nahe an den Kipppunkt geraten. Wenn man sich davon nicht abschrecken lässt, gewöhnt man sich aber schnell an diese Eigenschaft - genauso, wie man sich ans fahrradfahren gewöhnt. Aber das Design ist halt nicht ganz so idiotensicher wie bei anderen Hängematten.

    Hab jetzt folgendes probiert.

    Ein Stück Schockcord als Loop eng um den Knubbel der HM gelegt und darein den Wooki mit original Aufhängung eingeklingt.... Höher bekomme ich den Wooki dann aber nicht...

    Klar liegt dann der Wooki nicht mehr an. Mit der Gummikordelschlaufe hast du die Underquilt-Aufhängung de facto um mindestens 5 cm verlängert. Eher 10 cm. Wie gesagt, es ist nicht einfach, den Wooki mit der Originalaufhängung in den Doppel-RV-UQP zu hängen. Ich habe das auch nie mit dem Gummiband gemacht, sondern eher so wie BoundryWaters - nur dass ich das Gummiband gleich komplett durch eine sehr starke 3 mm Gummikordel ersetzt habe. Ich bin von den Gummibändern nicht so begeistert. Die sind sperrig, schlecht zu händeln und altern vergleichsweise schnell.

    Man muss ein wenig an seiner Technik feilen, um den UQP ohne größere Kämpfe zu installieren. Bei mir funktioniert es wie bereits beschrieben am besten, wenn ich den UQP auf einer Seite komplett mit der Hängematte verbinde, den Wooki aufhänge, dann zuerst den zweiten RV am Kopfende einhänge, und als letztes den zweiten RV am Fußende. Dabei hilft es, wenn man die Hängemattenaufhängung auslässt, und Hängematte und Wooki evtl. sogar auf den Boden ablegt. Wenn kein Zug auf der Hängematte ist, kann man das Ende einfacher drehen, und die RVs auf eine Ebene bringen. Wichtig ist: nie Gewalt anwenden.

    Wie auch schon von Warbonnet geschrieben, ist das Design nicht ausgereift. Eine etwas weitere Öffnung würde alle Probleme beheben. Aber es war eben eine Nachbesserung. Ich liebe meinen Doppel-RV-UQP trotzdem, und würde ihn nicht mehr hergeben. Ich hoffe, Warbonnet bietet in näherer Zukunft wieder eine Doppel-RV-Variante an.

    ich selbst habe eine Amok Draumr 3.0 und hatte mal die Exped Ergo (1.Modell) und bin noch nie aus einer der beiden rausgefallen. Denen das passiert sind entweder betrunken oder von Natur aus Trottel?!🤭 Selbst wenn ich mich in der Amok Draumr viel hin und her bewege hatte ich noch nicht das Gefühl ich könnte irgendwie rausfallen.

    So lange dein Schwerpunkt im Teil der Hängematte bleibt, der direkt mit der Aufhängung verbunden ist kannst du dich herumwälzen so viel du willst. Aber wehe wenn du zu weit Richtung Fußende rutschst. Das ist der Nachteil der "schnurlosen" Zentralaufhängung. Der Vorteil ist, dass du die Draumr in einen Lounger verwandeln kannst.

    Ich habe auch den Trail Winder noch nicht in Natura gesehen - ich kenne nur die Fotos und ein paar Videos. Wenn ich es richtig verstanden habe, war das ursprüngliche Produkt ein Underquilt Protector, der später mit Isolierung ergänzt wurde. Die seitlichen Gummizüge sind vermutlich Überbleibsel des UQPs, aber sind nicht durchlaufend oder gewichttragend. Sie dienen nur dazu, die Seiten bei Bedarf in der Mitte hochziehen zu können. Dieses Feature haben die meisten UQPs.

    Da die Gummizüge kein Gewicht tragen, sollten sie auch nicht stören. Ich weiss von mehreren Wookinutzern, dass sie sich Gummizüge in den Wooki genäht haben, weil er an den Seiten so weit absteht. Ich habe dieses Problem ja mit einem Whipping gelöst, das aber einen ähnlichen Effekt hat. Wenn ich mir einen Trail Winder bestellen würde, würde ich ihn vermutlich in 11' bestellen, und das Fußende auf die perfekte Länge whippen. Wenn die Aufhängekordel alle elastisch sind, würde ich sie am Kopfende austauschen und den Quilt sozusagen wookifizieren. Aber das muss man ja nicht machen, wenn man nicht will.

    Querhängematte ist nicht gleich Querhängematte. Ich habe eine HammockTent, eine Exped Ergo, eine Amok Draumr und eine Cross Hammock Standard - und sie unterscheiden sich zum Teil gewaltig. Die Draumr ist tatsächlich viel kippeliger als die anderen Hängematten. Aus einer Cross Hammock kann man meiner Meinung aber nicht einfach herausfallen. Das Design ist ganz anders.

    Ansonsten sind hier meine Pros und Contras:

    + ich kann wirklich problemlos auf der Seite schlafen

    + man liegt flacher als in einer GE oder Brückenhängematte

    + häufig kann man die Hängematte auch als Lounger benutzen

    + die Bodennutzung ist einfacher als mit anderen Hängematten

    + geringes Gewicht

    + Ein-Baum-Aufhängung möglich

    o kurze Ridgeline und damit wenig Baumabstand nötig

    o die Isomatte ist eine Dampfsperre - mit allen Vor- und Nachteilen

    - ich mag die Überkopf-Schaukelbewegung nicht so gerne

    - man kann nicht einfach aus der Hängematte heraus greifen

    - Ein- und Ausstieg erfordern deutlich mehr Geschick als bei einer GE oder Brückenhängematte

    - eine Underquiltnutzung ist bestenfalls schwierig, schlechtestenfalls unmöglich

    - die Auswahl an passendem Zubehör ist deutlich kleiner

    - normale Ridgeline Organizer hängen zu hoch

    - schlechterer Wetterschutz als mit einer GE Hängematte

    - bei einer Schnuraufhängung ist die Hängematte nicht so robust

    Hab ich brobiert..... Dann hängt der Wooki aber zu lasch und hat teilweise keinen Kontakt mehr zur HM wenn man drinn liegt..... Doof.

    Hast du die Aufhängung original gelassen? Ich habe auch den nicht modifizierten Wooki so aufgehängt, und es war kein Problem. Es ist aber schwieriger den UQP so zu installieren.

    Wie whippt man den den Wooki neu?

    Das hängt davon ab, was du erreichen willst.

    Ich whippe meine Wookis so:

    • Gummiband abnehmen
    • Whippingkordel lösen
    • Stricknadel durch den Tunnelzug führen und den Stoff gerade zusammenschieben
    • Stricknadel entfernen
    • die letzten ~20 cm auf jeder Seite ein gutes Stück heraus ziehen, so dass eine leichte Badewannenform entsteht
    • mit einer Kordel abbinden
    • Whip ein oder zweimal nach innen einschlagen, so dass wieder ein Knubbel entsteht
    • mit einer Kordel abbinden
    • ich tausche dann das Gummiband gegen eine 3 mm Gummikordel mit starkem Rückzug - dadurch wird die Aufhängung noch mal schlanker

    Die Aufhängung am Kopfende bleibt unverändert.

    Achtung: diese Modifikation erfolgt auf eigene Gefahr! Ich whippe zwar alle meine Wookis und Wooki-Klone seit Jahren so, und bin mit dem Ergebnis extrem zufrieden - aber ich kann nicht ausschließen, dass der Quilt dabei u.U. überlastet und beschädigt wird.

    Zu Khibu kann ich nichts sagen. Der Underquilt scheint mir mit 130 cm Breite vergleichsweise schmal zu sein - aber vielleicht reicht das noch.

    Der SLD Trail Winder ist ein Wooki-Klon. Wobei ich nicht weiss, wie die Aufhängung gelöst ist.

    Und nein, es ist keine Clew sondern eine isolierte Unterhängematte wie der Wooki.

    Ja, der UQP mit Doppelschiene ist etwas fummelig und man muss vorsichtig sein, weil der Reißverschluss schnell überlastet werden kann. Siehe dazu auch Warbonnets Erklärung.

    Ich benutze meinen Doppel-RV-UQP seit anderthalb Jahren an meiner Heavyweight DL Eldorado, habe mich aber nach dem Post auf Hammock Forums nicht getraut, ihn mit einem XLC Aufbau zu verwenden. Mit dem Eldorado Aufbau geht es mit etwas Fingerspitzengefühl. Allerdings habe ich meinen Wooki neu gewhippt, um die Seiten hoch zu ziehen und ihn etwas zu kürzen. Dadurch liegt der Wooki-Knubbel weiter im UQP und übt nicht so viel Zug auf die Reißverschlüsse aus. Ich hänge die RVs auf der Nicht-Aussteige-Seite ein, hänge dann die Wooki ganz normal an die Hängematte (keine Verlängerung oder ähnliche Spielereien), und hänge als letztes die RVs auf der Einsteige-Seite ein. Der Wooki bleibt dann fest installiert, bis ich die Hängematte waschen oder den Wooki aufschütteln muss.