Beiträge von Hammock Fairy

    Ich glaube nicht, dass es bei feinmaschigen Moskitonetzen einen fühlbaren Unterschied gibt. Wenn du den entsprechenden Insektenschutz brauchst, musst du damit leben, dass sich die Hitze zu einem gewissen Grad darunter staut. Wenn du nicht damit zurecht kommst, musst du eben zu anderen Maßnahmen greifen (z.B. chemische Abwehr) oder akzeptieren gestochen zu werden. Wenn du nur Schutz vor größeren Insekten brauchst, kannst du es mit grobmaschigem Netz versuchen. Weiterhin ist der Hitzestau bei einem größeren Volumen (z.B. Netzsocke) nicht so groß.

    Ich würde vermutlich versuchen, mir zwei "Schlitten" aus Holz zu basteln. Also ein Stück Holzpfosten das über die Trägerbreite hinaus ragt, links und rechts vom Träger ein Stück Holz in der Dicke des Trägers, und darauf dann jeweils ein Stück Balken das in den Träger hineinragt. Das ganze mit starken Schrauben verbinden. Wenn die Schrauben nicht angezogen sind, sollte man den Schlitten verschieben können. Ob oder wie gut es funktionieren würde kann ich natürlich nicht garantieren. Das ist lediglich eine Idee, wie ich an die Sache herangehen würde.

    War zwar nicht gefriergetrocknet, sondern getrocknet, aber ich denke das ist eh praktischer weil es einfacher umzusetzen ist.

    Ob das Trocknen Nachteile gegenüber dem Gefriertrocknen hat, weiß ich nicht.

    Der Unterschied zwischen getrockneten und gefriergetrockneten Lebensmitteln ist teilweise gewaltig. Das Gefriertrocknen erhält die Aromen und die Konsistenz meist wesentlich besser. Ich mag beispielsweise keine Trockenfrüchte, weil sie gummiartig sind und einen ganz anderen Geschmack bekommen. Gefriergetrocknete Früchte finde ich aber meist OK, und zum Teil sogar lecker. Auch das Rehydrieren geht bei Gefriergetrocknetem schneller und besser. Der Vorteil von getrockneten Lebensmitteln ist allerdings, dass man es einfach selbst machen kann.

    Ich improvisiere meist mit dem, was ich vor Ort kaufen kann plus evtl. ein paar ausgefallenere Zutaten die ich im Outdoorladen gekauft oder im Internet bestellt habe. Beispielsweise wäre es nicht schwer, Pasta Bolognese zusammen zu mischen, wenn man gefriergetrocknetes Hackfleisch hat. Im Supermarkt kauft man Pasta (ich mag z.B. Cappellini wegen der kurzen Garzeit), Bolognesepulver oder Tomatensoßenpulver und geriebenen Parmesan. Etwas Olivenöl verbessert den Geschmack. Und ein Tütchen mit italienischen Kräutern wiegt nicht viel. Kommt das an die entsprechende Trekkingmahlzeit heran? Das kommt wohl auf den jeweiligen Hersteller an. Aber mit ein bisschen Fantasie und Übung dürfte der Eigenmix nicht viel schlechter sein, und ich habe aber mehr Kontrolle über den Inhalt. Und günstiger dürfte es auch sein.

    Ich schätze es kommt auf deine Ansprüche an. Nach einem Wandertag muss es für mich vor allem warm, fettig, kohlehydrathaltig und salzig sein. Hunger und frische Luft sorgen dafür, dass mir selbst simple Mahlzeiten gut genug schmecken. Ich habe beispielsweise aus Kartoffelpüreeflocken, Milchpulver, einem Brühwürfel, gefriergetrockneten grünen Bohnen, Trockenzwiebeln und Reibekäse einen Eintopf gemacht, mit dem ich zufrieden war. Salz und Pfeffer habe ich in einem kleinen Behälter dabei um nachzuwürzen.

    Ich habe aus dem, was ich im normalen Supermarkt finden konnte Mahlzeiten zusammengestellt. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich keine Maggi / Knorr Fertigmahlzeiten verwendet, aber durchaus Fertigsuppen und Fertigsossen gepimpt. Ich versuche Aromen und ähnliche Zusätze komplett zu vermeiden - das schränkt die Auswahl stark ein.

    Alle Funktionsshirts aus Plastik oder mit einem Plastikanteil über 20% die ich jemals besessen habe oder noch besitze stinken (meiner Beurteilung nach) nach einem normalen Wandertag im Sommer. Lediglich die Intensität mag sich etwas unterscheiden. Aber der Geruch ist definitiv unangenehmer als bei einem Baumwoll-Shirt - auch wenn ich keines von beiden am nächsten Tag wieder tragen möchte, ohne es vorher gewaschen zu haben. Entweder habe ich mehr Stinkebakterien, oder einen empfindlicheren Geruchssinn. Aber das Thema war ja KuFa-Isolierung - und dort ist mir keine ungewöhnliche "Geruchsentwicklung" aufgefallen.

    Naja, das ist klar. Nasse Daune riecht anders als nasse Wolle oder nasses Polyester. Das verstehe ich aber nicht unter Geruchsentwicklung. Geruchsentwicklung ist bei Kleidung die direkt auf der Haut getragen wird ein wichtiges Thema. Sogenannte "Funktionsshirts" fangen schon nach kurzer Zeit an zu stinken, und nach einiger Zeit lässt sich der Gestank auch nicht mehr auswaschen. Im Gegensatz dazu riechen Wollshirt nach feuchtem Schaf, was angenehmer ist als die Duftmarke "reifer" Mensch. Dieses Problem hatte ich jedoch noch nie bei meiner Isolierung. Bei ausreichend intensiver Nutzung müffelt jeder Quilt irgendwann. Aber zumindest ist meine Nase nicht fein genug um einen deutlichen Unterschied zwischen einem Daunenquilt und einem KuFa-Quilt festzustellen. Die Hülle ist auch in beiden Fällen 100% Synthetik.

    Das ist die beste, fluffigste und innovativste Kunstfaser die es je gab. Daune ist sowas von hinfällig.

    Sorry, aber nein.

    - Wie fühlt sich die Wärme im Vergleich zur Daune an?

    Schwer zu spezifizieren. Ich finde, man spürt die Wärme nicht ganz so schnell wie bei Daune. Und es wird mir etwas schneller zu warm. Aber das war zu erwarten.

    - Kannst du die +30% mehr Füllung gegenüber 850cuin Daune bestätigen?

    Sorry, ich habe meinen Top Quilt fertig gekauft, und bisher weder Daunenquilts noch UPquilts selbst genäht oder befüllt. Deshalb kann ich dir da nicht weiterhelfen.

    - Auch nach dem Waschgang wieder fluffig?

    Die Bauschkraft ist vom waschen nicht - oder zumindest nicht merkbar - beeinträchtigt worden. Allerdings verrutscht die lose Füllung ähnlich leicht wie Daune, d.h. man muss die Klumpen aufbrechen und gleichmäßig verteilen. Natürlich trocknet der Quilt wesentlich schneller.

    - Geruchsentwicklung?

    Die Frage verstehe ich nicht so ganz. Ich verwende den Quilt noch nicht lange genug um Schweißgeruch feststellen zu können. Aber ich nehme an, dass er bei entsprechend langer Nutzung genauso müffeln wird wie ein Daunenquilt. Warum sollte es da einen Unterschied geben?

    - Auch wärmend, wenn feucht?

    Sorry, aber ich schlafe nur in trockener Isolierung. Und bisher hatte ich auch noch nie das Problem, dass meine Isolierung - egal ob Daune oder KuFa - nass oder feucht geworden wäre.

    Leider nein, ich habe vor allem keinen Platz dafür. Das Kleingeld müsste ich auch noch einsammeln...

    Da gibt's bei mir in der Nähe einen, der fünf Geräte in Betrieb hat. Er trocknet damit hauptsächlich Hanfblüten aber auch Obst. Gegen einen Beitrag macht er mir alles fertig.

    Ich habe mal gegoogelt, aber bei mir in der Nähe scheint es keinen Service zu geben. Schade. Und für das Geld, das Geräte kosten kann man eine ganze Menge Fertigmahlzeiten kaufen.

    In den USA und in Neuseeland gab es teilweise in ganz normalen Supermärkten gefriergetrocknete Zutaten zu kaufen. Damit habe ich mir meine eigenen Trekkingmahlzeiten zusammengestellt. In den heimischen Supermärkten bin ich leider noch nicht fündig geworden - aber es gibt ja glücklicherweise das Internet...

    Gehen oder fahren? Sprich: musst du die Ausrüstung tragen oder kannst du sie auf das Fahrrad bzw. Motorrad oder sogar ins Auto packen?

    Wenn du zu Fuß unterwegs bist, würde ich mich auf ein Set-Up festlegen. Wenn du damit rechnen musst, regelmäßig auf dem Boden zu schlafen, und dazu noch das Wetter sehr mies sein kann, würde ich ein passendes Zelt wählen und die Hängematte zu Hause lassen.

    Wenn du mit einem Fahrzeug unterwegs bist, würde ich mir einen Tensa4 oder einen Carbon Tree holen, und auf das ganze Boden-Set-Up verzichten. Und ich schließe mich der Meinung der anderen an: teste dein Set-Up vorher ausgiebig zu Hause unter ähnlichen Bedingungen. Ansonsten kann das eine sehr ungemütliche Tour werden.

    Wer ist denn hier KältekönigIn und bekennendermaßen großer Fan des Winterhängens und wäre damit prädestiniert?

    Öh, zielte das auf mich ab? Beim allgemeinen Thema Isolierung kann ich schon mitreden - nicht aber beim Thema Winterhängen. Nach Oktober hänge ich nur noch Indoors ab. Einzige Ausnahme war das "Wintertreffen" im November 2015 in Mengerschied - und das zählt nicht, weil es da über 20°C hatte...

    Darf ich hier mal auf die Wurstsackthematik zurück greifen?
    Habt ihr die alle selber genäht? Oder gibt es die irgendwo fertig. Fürs Tarp so ein Snakeskin war ja kein Thema.
    Beim Selbernähen sähe ich das grösste Problem bzw den größten Kostenfaktor beim Reissverschluß. Der müsste ja entsprechend lang sein und somit auch entsprechend teuer. Oder zieht ihr einfach eine große Snakeskin von links nach rechts drüber?

    Ich habe sowohl fertig gekauft als auch selbst genäht. Allerdings ohne Reißverschluss. Es ist einfach ein großer, doppelendiger Packsack.