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Sehe ich das richtig, dass die Verstärkungsbänder an den Tie Outs nicht rundum an ihren Kanten auf das Tarp genäht werden?
Richtig.
Dann flappen doch Teile herum, können sich mal verhaken und reißen am Stoff?
Nein, das ist kein Problem.
Wenn du nur einen Underquilt anschaffen willst um damit das ganze Jahr über in Deutschland draußen zu schlafen würde ich dir den 0°F Wooki empfehlen.
Der Scandinavian Wooki ist nur etwas für Hardcore Wintercamper - oder sehr kalte Schläfer. Wenn du normal schläfst, könnte er dir im Sommer zu warm sein. Du kannst ihn zwar lockerer aufhängen, aber ich würde sagen, dass du den größten Teil des Jahres unnötig viel Gewicht herum schleppst.
Der 20°F Wooki ist meiner Meinung nach ein Dreijahreszeiten-Underquilt für normale Schläfer. Natürlich kannst du ihn mit zusätzlicher Isolierung (z.B. Isomatte) boosten, aber das geht meist auf Kosten den Komforts.
Der 0°F Wooki ist zwar im Sommer auch schwerer als nötig, aber nicht extrem viel. Und ein normaler Schläfer sollte damit gut durch den deutschen Winter kommen.
Wenn du das so machst, wie auf deiner Skizze angegeben, kannst du natürlich den Stoff oben, wo er sich in der Skizze nur gerade berührt, noch mit einer zusätzlichen Naht zusammennähen.
Ich glaube das läuft auf HammockForums unter "Faux Baffles" und wird meist beim Modifizieren eines gekauften, durchgenähten Quilts angewendet. Wenn man aber einen Quilt komplett selbst näht, dürfte es weniger aufwändig sein, gleich Stege einzunähen.
Natürlich kannst du die Kammern durchnähen. Dann hast du aber Kältebrücken, d.h. wenn du zwei Quilts hast, die bis auf die Kammerkonstruktion identisch sind, ist der Quilt mit Stegen deutlich wärmer.
Theoretisch (aber vom Hersteller nicht empfohlen) könnte man hier flächig auf Stütznähte sogar weitestgehend verzichten.
Nicht nur theoretisch sondern auch praktisch. Die meisten Climashield Apex Quilts die ich gekauft habe sind ohne Stütznähte, und bei meinen eigenen Apex Underquilts habe ich auch keine Stütznähte gemacht. Bisher hat sich das nicht negativ ausgewirkt.
Das auf dem Bild ist keine Brückenhängematte sondern eine Gathered End Hängematte mit Gestänge für das Moskitonetz. In dem Fall sollte ein "normaler" Underquilt funktionieren, wobei du evtl. die Seiten in der Nähe der Gestängehalterung fixieren musst, weil es den Underquilt sonst zu sehr zusammen zieht. Oder du nähst gleich einen Wooki-Klon (auch unter dem Stichwort Sooki/e im Forum zu finden).
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Welche Brückenhängematte hast du denn?
Frau würde mir ne Hängematte nähen😌,
nur das mit dem Moskitonetz wäre nen Akt für sich.
Entweder aus dem China Dingen raustrennen und dran nähen,oder gleich von nen 380 grad Netz für nen fuffy kaufen.
Es wird dir nichts bringen, ein Netz von einer integrierten Hängematte abzutrennen und an eine netzlose Hängematte anzunähen - es sei denn, die Hängematten hätten exakt die gleiche Länge. Das bringt dir ungefähr so viel wie das Oberteil von einem schlecht passenden Schuh abzutrennen, und auf eine besser passende Sohle zu nähen bzw. kleben... Wenn du schon die Hängematte nähst, ist es nicht mehr allzu schwer, auch einen Bottom Entry Bug Sock zu nähen (z.B. Tutorial).
Worüber du dir im Klaren sein solltest ist aber, dass du mit DIY eher kein Geld sparst. Das Material kostet was es kostet und meist klappt es beim ersten Versuch nicht so wie man es gerne hätte. Von der investierten Zeit ganz zu schweigen. Wenn du kein Interesse am Basteln hast, ist es sinnvoller in den sauren Apfel zu beißen und einmal etwas Geld auszugeben. Das Preis-Leistungsverhältnis von Onewind kann man z.B. eigentlich nicht mehr toppen.
Nur dann wäre. Gleich ne doppelte Schicht bzw einschub Sinnig für ne Isomatte,
welchen Stoff wäre da am besten geeignet ?
Ich würde keine doppellagige Hängematte nähen, nur um eine Isomatte einzuschieben. Und das Amazonas Design würde ich auch nicht kopieren. Wenn du dich nicht von der Isomatten-Idee abbringen lassen willst, nähe einfach einen zweiten Stoff gleicher Größe auf den Trägerstoff und lass an einer Seite einen Einschub offen. Welchen Stoff du dafür nimmst ist unerheblich, denn er soll ja nur die Isomatte fixieren.
Eine Quelle für Hexon Wide 2.4? Es gab leider nie eine extra breite Version von Hexon 2.4, und die normale Version wurde schon vor über einem Jahr ausgephast. Soweit ich weiß, wird es auch keine Neuauflage geben. Leider. Die Amis stehen nicht so auf 70D. Und das 2.2oz HEX70 XL hat nichts mit dem Hexon 2.4 gemeinsam. Es ist wesentlich glatter, steifer und dehnbarer. Am nächsten wirst du dem Hexon 2.4 wohl mit einer Kombination von zwei Lagen leichteren Hexons kommen.
Meiner Meinung nach ist es nicht hilfreich, die Aufhängung von einem anderen Nutzer zu kopieren, weil sich die Liegepositionen ganz offensichtlich massiv unterscheiden. Ich hänge alle meine GE Hängematten z.B. ähnlich wie meine Warbonnet Hängematten auf (Kopfende deutlich tiefer als das Fußende), und verlängere das Kopfende deshalb nur minimal. Selbst bei meinen 12' Hängematten habe ich am Kopfende nur maximal 15 cm zugegeben.
Die beste Herangehensweise ist nach wie vor: erst die Hängematte so aufhängen, dass man die bequemste Liegeposition hat. Anschließend mit einer längeren Verlängerung anfangen als man letztendlich braucht, und sich Stück für Stück an die Einstellung herantasten, die den Wooki perfekt unter dem Liegebereich zentriert. Da gibt es keine Abkürzungen - es sei denn, man kopiert auch die Hängemattenneigung.
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Ist Incubator hier die Modellbezeichnung oder eine Art von Underquilt?
Der Incubator ist ein Ganzkörper-Underquilt von Hammock Gear.
Den Wooki hatte ich auch schon im Auge, aber ich war mir nicht sicher, ob er zum Einstieg das Richtige ist.
Warum sollte der Wooki nicht für Einsteiger geeignet sein?
Die Hängematte muss halt mindestens 320 cm lang sein, damit du den Wooki nicht kürzen musst. Wenn du den Wooki mit einer anderen Hängematte als die für die er designt wurde verwenden willst, musst du ihn einfach mit einer Kordelschlaufe verlängern - siehe dazu auch hier.
Außerdem ist der Wooki asymmetrisch isoliert, d.h. die Liegerichtung ist vorgegeben.
Du schreibst nicht, was für eine Hängematte du hast, aber ich gehe davon aus, dass es sich um eine Gathered End Hängematte, d.h. eine geraffte Hängematte handelt. Der beste Underquilt ist ein ein Underquilt, der die gleiche Form hat. Sprich ein Warbonnet Wooki (Daune) oder ein Simply Light Designs Trailwinder (Synthetik). In beiden Fällen ist aber das Budget zu knapp, und es kommt auch auf die Länge deiner Hängematte an.
Ein traditioneller Underquilt, d.h. eine Decke die an den Ecken aufgehängt wird, passt nicht ganz so gut, ist aber flexibler. Und die Liegerichtung ist nicht vorgegeben.
Die meisten Quilts werden heutzutage mit behandelter Daune gefüllt, die wasserabweisend ist. Damit sind die Quilt unempfindlicher was Feuchtigkeit betrifft. Im Wasser untertauchen sollte sie man aber trotzdem nicht. Bevor ich auf einen Wooki umgestiegen bin, habe ich jahrelang einen Hammock Gear Incubator benutzt, mit dem ich im Großen und Ganzen zufrieden war. Ich will gerade einen Incubator los werden, der deine Anforderungen relativ gut erfüllen würde. Wenn du Interesse hast, schau mal auf den Marktplatz.
Ich habe noch nie eine Nadel heiß genäht. Die Klebeorgie hat bei kalter Nadel stattgefunden. Wenn du dir nicht gleich die Maschine versauen willst, probier doch zuerst ein paar Stiche von Hand zu machen. Wenn etwas hängen bleibt, würde ich es nicht mit der Maschine vernähen.
Was ich vergessen habe zu erwähnen: ich habe für einen Underquilt Odif 505 Sprühkleber verwendet. Das Nähen war kein Problem, aber der Kleber ließ sich leider nicht rückstandsfrei auswaschen. Möglicherweise habe ich ihn zu üppig aufgetragen und nicht ausreichend abtrocknen lassen bevor ich Isolierung und Stoff zusammen geklebt habe.
Ich denke, die Wahl der Nadel hat wenig bis keinen Einfluss darauf ob der Kleber daran hängen bleibt oder nicht. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich qualitativ hochwertiges selbstklebendes Klettband von Prym bzw. YKK vernäht habe, und sich nach wenigen Stichen große Klumpen mit Klebstoff gebildet haben, die durch die Nadel nach unten in die Nähmaschine befördert wurden. Ich habe einen halben Tag damit verbracht die Maschine zu säubern, aber trotzdem hat der Nähmaschinentechniker, der meine Maschine ein halbes Jahr später gewartet hat, mich darauf hingewiesen, dass noch reichlich Klebstoff im Mechanismus kleben geblieben ist.
Irgendwo habe ich später gelesen, dass man die Nadel ölen kann, um zu verhindern, dass der Klebstoff anpappen kann, und evtl. hilft auch eine Teflonnadel - aber mir ist das ehrlich gesagt zu viel Aufwand und trotzdem ein zu hohes Risiko. Ich fixiere nichtklebendes Klettband jetzt mit ein paar Heftstichen und nähe es anschließend fest.
Meiner Meinung nach besteht die Gefahr bei allen dauerhaft klebenden Klebstoffschichten - je dicker, desto schlimmer. Wenn der Kleber aushärtet (z.B. Silikon) sollte es aber keine Probleme mehr geben.
War auch mein "erstes Mal" und das Nähen durch das Klebeband ging mit den Microtex-Nadeln einwandfrei...!
So hab ich mir mal meine Nähmaschine versaut. Hab selbstklebendes Klettband von Prym bzw. YKK mit Microtex-Nadeln festgenäht. Es hat die Klebe bis in die Unterfadenspule und den Mechanismus gezogen. Nie mehr wieder. Es gibt sicherlich Kleber der sich ohne Sauerei nähen lässt - aber das weiß man vorher meist leider nicht. Ich habe auch gehört, dass man die Nadel ölen kann, und damit verhindert, dass der Klebstoff anpappen kann. Aber wenn ich es irgendwie vermeiden kann, verzichte ich lieber auf Klebstoff.
Ich habe einige Wanderstöcke durch, aber auf meine Mehrtageswanderungen kommen seit 8 Jahren eigentlich nur meine Fizan Compact Stöcke mit (angeblich 316 g/Paar - habe ich aber nicht nachgewogen). Ich habe immer noch ein Paar Leki Carbonlite Stöcke, Jahrgang 2008, Gewicht 382 g (selbst nachgewogen), mit denen ich auch eigentlich ganz zufrieden war. Aber als ich gesehen habe, dass es in der Gewichtsklasse auch Alustöcke gibt, habe ich umgesattelt, weil ich in Metall mehr Vertrauen habe als in Carbon. Ob das gerechtfertigt ist weiß ich nicht. Bisher habe ich noch nie Stöcke kaputt gemacht.
Die Fizan Griffe sind aus Plastik, passen aber gut in meine Hände. Wichtig ist mir, dass ich mich beim bergab gehen auch von oben gut darauf stützen kann. Aber ehrlich gesagt hatte ich noch nie mit Wanderstockgriffen ein Problem. Mit diversen Schlaufen aber schon. Vielleicht liegt es an meiner Handform bzw. an der mangelnden Handbreite, aber bei sehr vielen Schlaufen kommt die Naht unter der Handkante zu liegen, was bei der permanenten Bewegung schnell scheuert. Sehr unangenehm.
Vor 3 Jahren habe ich mir ein Paar Black Diamond Women's Trail als Ersatz bestellt, um meine heißgeliebten Fizans zu schonen. Die sind aber dünner, und die Schlaufe scheuert...
Grundsätzlich ist es mir egal ob die Stöcke faltbar oder ausziehbar sind, solange sie zuverlässig halten. Ausziehbar ist platzsparender, was aber keine Priorität für mich hat, da ich die Stöcke beim Wandern nur sehr selten verstaue.
Und ich nutze nur zwei Stöcke, weil ich beide Knie entlasten und beide Arme nutzen möchte. Einen Stock nutze ich nur, wenn ich eine Hand brauche, z.B. um einen Hund an der Leine zu führen.
Multiuse: Ich würde gerne beide Stöcke für eine Ein-Baum-Hängemattenaufhängung verwenden (siehe auch 1 tree + 2 Trekking Poles), traue mich aber nicht, meine UL Stöcke dafür zu verwenden. Ich schleiche schon länger um ein Paar Gemsen herum. Allerdings sind 300 g pro Stab deutlich schwerer zu schwingen, und bei der Investition wäre ich schon gerne sicher, dass ich damit zurecht komme.
Meine derzeitigen Stöcke verwende ich ansonsten regelmäßig um eine Seite meines Tarps hoch zu halten.
... vielleicht weil das nicht alle wissen oder einfach auf "Nummer Sicher" gehen wollen.
OK, dann stelle ich die Frage anders: gibt es UQPs die direkt am Underquilt befestigt werden und deshalb nur mit einem bestimmten Underquilt kompatibel sind? Vielleicht habe ich da ja etwas übersehen.
Es ging um den uqp also Underquilt Protector😉 also passt deine Antwort, allerdings nicht zu seiner Frage…
Ah, zu früh am Samstagmorgen ![]()
Da der UQP aber die gleiche Aufhängung hat wie ein Underquilt bleibt die Frage gleich: warum sollte er (nicht) am Wooki passen bzw. halten? Er hat ja seine eigene Aufhängung und wird deshalb wie jeder andere UQP unter dem Underquilt aufgehängt.