Ich habe gerade eine Brückenhängematte mit Tenacious Tape geflickt. Nach 2 Nächten sieht es so aus, als ob es halten würde. Der Stoff ist allerdings extrem robust; der erste Flicken hat sich in der Nacht gelöst, und das Loch hat sich nicht vergrößert. Insofern mag das Resultat bei dir evtl. anders sein.
Beiträge von Hammock Fairy
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was meint ihr... ab welcher Temperatur kann man auf eine Isolation von unten in der Hängematte verzichten?
Ich kann ab ca. 30°C und absoluter Windstille auf einen Underquilt verzichten. Von anderen habe ich gehört, dass sie ab 10°C keine Isolierung mehr brauchen. Das zeigt dir, dass es nur einen Weg gibt, herauszufinden ob du bei 13°C 🥶 noch ohne auskommst: probiere es vorher aus! Oder nimm dir etwas Notisolierung mit (z.B. eine dünne, kurze Evazote Matte), damit du zumindest etwas Schlaf bekommst, falls dir doch zu kalt ist. In den Bergen würde ich allerdings immer damit rechnen, dass die Nachttemperaturen wesentlich tiefer fallen als erwartet.
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Ich sehe kein Problem darin, einen Soft Shackle oder sogar eine Seilschlaufe an den Gurtschlaufen zu befestigen. Aber letztendlich verstehe ich nicht, warum du die Gurtschlaufen überhaupt austauschen willst. Viel Gewicht sparst du damit nicht. Wenn dir die Aufhängung zu schwer ist, empfehle ich dir UHMWPE Webschlaufengurte mit eingespleißten Evo Loops am Baumende. Diese Aufhängung wiegt ca. 138 g und du kannst die Gurtschlaufen mit Hilfe der Karabiner einhängen.
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Wenn ich es richtig sehe, hat die Hängematte ein integriertes Moskitonetz? In dem Fall würde ich die Gurtschlaufen nicht ersetzen, bzw. wenn, dann die Schlaufe in den Tunnelzug spleißen. Du könntest auch normale Dog Bones verwenden - die bleiben dann allerdings offen und können leicht herausgezogen werden. Wenn du die Schlaufen durch den Tunnelzug ziehst und mit einem Ankerstich fixierst, verlierst du die Flexibilität des Stoffes. Meiner Erfahrung nach wirkt sich das negativ auf das Liegegefühl aus - vermutlich, weil du die Hängematte effektiv kürzt.
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In dem Fall geht es mir nicht um Geschmack oder Gefallen. Ich nächtige nicht damit im heimischen Wald oder europäischen Ausland. In Ecken dieser Welt die politische Probleme haben, ist im Busch verstecken mit Camouflage teilweise sehr heikel. Nur mal als Beispiel: Mauretanien lässt Geländewagenfahrer mit Oliv oder Camouflage nicht mehr ins Land, verwechslungsgefahr von beiden Seiten zu groß.
OK, wenn natürliche Farben so ein großes Problem sind, würde ich eben in den USA bestellen. Wobei ein bunter UQP sicherlich keine schlechte Lösung ist. Und fällt die Farbe vom Underquilt so ins Gewicht, wenn das Tarp bunt ist? Man sieht ja hauptsächlich das Tarp und nicht die Hängematte oder den Underquilt.
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Ich habe einen Schlafsack, der für mich eigentlich zu lang und auch zu breit ist. In der Form in der ich ihn haben wollte (ohne Kapuze, semi-rec) gab es leider nur Modelle für Herren. Der einzige Nachteil, und weshalb ich mir später einen kürzeren Schlafsack habe anfertigen lassen, war jedoch nur das höhere Gewicht. Ist der Schlafsack wirklich massiv zu lang, kann man ihn unten einfach abbinden oder Klamotten in den Fußraum stopfen. Und wenn es wirklich so kalt ist, dass sich die Weite unangenehm bemerkbar macht, schiebe ich das überschüssige Material einfach unter mich. So bekomme ich von unten sogar noch etwas mehr Wärme.
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Was ist dir wichtiger: die Farbe vom Schuh oder die Passform? Oder anders gesagt: wer schön sein will muss leiden.
Ich habe jahrelang Underquilts mit Eckaufhängung benutzt, und habe selbst jetzt noch 2 Modelle im eingeschränkten Einsatz. Aber der Unterschied zum Wooki ist nicht nur, dass man mehr einstellen und justieren muss, sondern auch dass immer relative große Luftblasen bleiben, und bei entsprechend strammer Aufhängung (die die Luftblasen etwas verkleinert aber nicht eliminiert) das diagonale Liegen stark eingeschränkt wird. Beim Deckenunderquilt muss man sich entscheiden: akzeptiert man große Luftblasen oder nimmt man den Druck der Aufhängung auf Kopf und Füße in Kauf? Beim Wooki muss man sich nicht entscheiden. Man spürt einfach nur die Wärme - sonst nichts.
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Ich würde einfach die Größenangaben vom alten Schlafsack zu Grunde legen. Wenn es keine Größenangaben gibt, weil es z.B. ein NoName-Modell war, würde ich den Schlafsack einfach ausmessen. Bei den besseren Schlafsäcken geben die Hersteller auch häufig an, für welche Körpergröße der jeweilige Schlafsack noch passend ist.
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Richtig, es geht um die Länge. Wenn die Hängematte in der Mitte 325 cm lang ist und an der Kante 335 cm, fällt sie zu den Seiten hin weg.
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Hast du den Stoff an den Ripstoplinien entlang zugeschnitten? Ist dein Whipping wirklich gerade? Wenn du wirklich zu den Seiten hin abrutschst, deutet das darauf hin, dass du die kurzen Seiten nicht so geschnitten bzw. gewhippt hast
I===I
sondern eher so
)===(
oder auch so
/===\
Jedenfalls so, dass die Hängematte innen kürzer ist als außen.
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Dort wo sich die Reißverschlüsse (ein langer und ein kurzer) treffen ist das Kopfende. Dort wo die Footbox ist, ist das Fußende.
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Tatsächlich spielt bei mir aber auch die Abneigung gegen Underquilts (teuer, groß, unflexibel, kompliziert) eine Rolle
Teuer - teurer als eine Isomatte - ja. Groß - nur im Vergleich zu Luftmatten wie der NeoAir, die aber mit Hängematten (Ausnahme 90° Hängematten) nur schlecht funktionieren und durch den fehlenden Bodenkontakt wesentlich schlechter isolieren. Unflexibel - kann ich nicht nachvollziehen. Kompliziert - das hängt wohl vom jeweiligen Underquilt ab. Wenn ich meine Erfahrungen mit Isomatten in diversen Hängematten mit meinen Erfahrungen mit Underquilts vergleiche, schneiden die Underquilts besser ab. Wenn ich Isomatten mit den am besten passenden Underquilts vergleiche, ist es kein fairer Wettkampf mehr.
und da Amazon gerade nur 60€ für ein Sky Bed will (afaics billiger als in Amerika), probiere ich jetzt mal spontan diese Lösung.
Bei dem Preis ist es sicherlich einen Versuch wert. Ich habe auch ein Sky Bed, konnte mich aber mit der Liegerichtung (ich bin zu sehr an Rechtslieger gewöhnt) und dem doch sehr anderen Liegeverhalten nicht so recht anfreunden. Vielleicht schreibst du dazu mal einen Erfahrungsbericht im Forum?
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Mein innerer Monk zuckt sehr nervös mit dem Auge, wenn ich zu dem braunen Wooki eine grüne Tasche bekomme

Sei froh dass es kein lila Packsack war. Warbonnet hat leider überhaupt keinen Sinn für Ästhetik
Andererseits: ich finde die Quilt-Packsäcke ohnehin nicht nützlich und benutze einen ca. 4x größeren Silnylon-Packsack, in den Wooki und Schlafsack gemeinsam hinein kommen.