Synthetik Isolierung hat halt einen viel kleineren Komfortbereich: es ist schneller zu kalt oder auch zu heiß. Bei zu kalt kann man noch einen Underquilt zusätzlich darunter hängen. Bei zu heiß kann man aber nichts tun. Deshalb würde ich die integrierte Isolierung nur so warm machen, wie ich es in den wärmsten Nächten noch aushalte.
Beiträge von Hammock Fairy
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Bitte erstelle für die Fragen, die nicht in die Vorstellung passen einen eigenen Thread im passenden Unterforum. Dann findet man die Antworten später einfacher wieder. Danke dir!
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Soweit ich weiß, sind alle Outdoorstoffe behandelt. Ob es nun drauf steht oder nicht. Ich denke, da müsstest du einen Stoff nach deinen Wünschen in China produzieren lassen. Und die Frage ist dann leider, wie viele andere wünschenswerte Eigenschaften er dann verliert. DWR macht den Stoff nicht nur wasserabweisend, sondern auch stärker (was gerade bei sehr dünnen Stoffen vorteilhaft ist) und windabweisend.
Um einen Stoff ohne Beschichtung windabweisend zu machen, muss er entweder sehr dicht gewebt werden (was ein deutlich höheres Gewicht zur Folge hat), oder er muss kalandriert (das heißt im Endeffekt angeschmolzen) werden (was ihn auch weniger atmungsaktiv macht).
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Wenn ich dich richtig verstehe, ist bei "kurz (300-330cm) und brauchbar" noch nicht richtig was auf dem Markt?
Ich bin ja nicht abgeneigt von dem Gedanken einer netzlosen Hängematte plus Netzsocke.
Die Lesovik Duch ist 300 cm lang und aus einem soliden 70D Ripstop Nylon. Mir wäre sie eher zu kurz. Und vom Netzstoff den Lesovik für seinen Magla Netzsocken verwendet war ich nicht beeindruckt. Brauchbare, kurze Hängematten mit integriertem Netz unter 150 € kenne ich aber keine. Ich liebe meine kurze (unter 300 cm) Warbonnet Original Blackbird Hängematte, aber da müsstest du Glück haben, sie unter 150 € gebraucht zu finden.
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Meine Erfahrung ist: wenn es keine (bequeme) Alternative gibt, schläft es sich problemlos in der Hängematte. Es hilft auch, wenn man ausgepowert ist.
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Schau dir mal diesen Thread an: Umgewöhnungsprobleme beim Umstieg vom Bett bzw. von der Isomatte in die Hängematte
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Ich bin 165 cm und 65 kg, und ich habe noch keine Amazonas Hängematte getroffen, die ich mochte. Cocoon habe ich nicht ausprobiert, gehe aber davon aus, dass sie für mich zu dehnbar ist. Außerdem würde ich mich eher nicht auf eine einlagige Hängematte aus 20D Nylon verlassen. Die haben die hässliche Angewohnheit recht plötzlich zu reißen. TTTM ist mir auch zu dehnbar.
Soweit ich den Markt überblicke, fallen die Hängematten im Preissegment unter 150 € entweder in die Kategorie "kurz und schlecht" oder "lang und brauchbar". Ich würde mir eine Onewind Hängematte holen. Oder noch ein paar Euros drauf legen und eine Khibu Nirvana bestellen.
- keine verstellbare Ridgeline
Wenn du eine Hängematte mit integriertem Netz haben möchtest, die möglichst gewichtseffizient ist, heißt das, dass das Netz genau auf die Liegeposition zugeschnitten ist. Das wiederum bedeutet, dass die Ridgeline nicht verstellbar sein darf. Stellst du sie zu lang ein, reißt das (kürzere) Netz. Stellst du sie zu kurz ein, reißt das (schmalere) Netz. Wenn du auf eine verstellbare Ridgeline Wert legst, hol dir eine netzlose Hängematte mit Netzsocke. Da kannst du hemmungslos mit verschiedenen Ridgelinelängen experimentieren.
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Was würdet ihr empfehlen?
Brauchbare Einsteigerausrüstung bietet Onewind an. Das würde ich den anderen genannten Herstellern vorziehen.
Brauche ich auch im Sommer eine Isomatte?
Nö. Du brauchst einen Underquilt. Es sei denn, du frierst gerne - oder produzierst selbst sehr viel Wärme.
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Absolut - den könnte man da direkt noch aus Sticky prominent platzieren, das Lexikon übersieht man doch allzu schnell.
Der Beitrag wird neuen Nutzern bereits prominent angezeigt. Bis sie eine gewisse Anzahl an Posts bzw. Punkten erreicht haben.
Vielleicht würde sich ein neues Unterforum "Kaufberatung" lohnen?
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Für Fragen ist das Forum ja da. Aber vielleicht möchtest du ja auch das Buch "The Ultimate Hang" von Derek Hansen anschaffen. Da werden Fragen beantwortet, von denen man noch gar nicht wusste, dass man sie hatte

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Hammock Fairy um ehrlich zu sein habe ich nicht verstanden was du da geschrieben hast. Ich befürchte ohne Bild wird das nichts
aus deiner Beschreibung heraus sollte das Teil zum Einhaken 3 Schlaufen haben? Bei mir ist ein Ende offen und eines hat ne Schlaufe und hängt im Karabiner.Ich kann gerade kein Bild machen. Wenn die Kordel nicht arretieren sondern durch die Klemme rutschen vermute ich, dass das die Schnur falsch herum eingefädelt wurde, bzw. das falsche Ende belastet wird. Wie gesagt: wenn die Schnur durchrutscht, zieh doch einfach mal am losen Ende. Wenn die Schnur in der Richtung nicht durchrutscht, sollte das das Ende sein, an dem der Underquilt aufgehängt wird. Hast du noch nie LineLocs verwendet? Die funktionieren genauso.
Natürlich kann es auch sein, dass deine Gummikordel zu dünn sind - aber das halte ich eher nicht für wahrscheinlich.
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Es ist ganz einfach: wenn du an der einen Schlaufe ziehst, rutscht die Gummikordel durch. Wenn du an der anderen Schlaufe ziehst, arretiert die Gummikordel. Wenn du die richtige Seite gefunden hast, hängst du die Schlaufe an der Seite in den Karabiner ein. Falls die Schlaufe auf der anderen Seite bereits eingehängt ist, häng sie aus. Dieses Ende sollte lose sein.
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Wenn die Gummibänder an beiden Enden eine Schlaufe haben, häng den UQ einfach mal an der anderen Schlaufe auf. Die Seilklemmen funktionieren nur in eine Richtung.