Meine jetzige Amazonas Traveler XXL ist etwas 3,5 m lang, der auffächerbare Stoff gerade so 3,1 m. Nur glaube ich nicht in dieser HM schlafen zu können. Ich bin 1,78 m groß.
Mit 1,78m sollte eine ganz normale 11' Campinghängematte ausreichend Platz bieten. Die Amazonas Traveler XXL kenne ich nicht, weiss also nicht wie sie sich z.B. mit der Warbonnet Traveler XL vergleicht. Häufig sind solche Hängematten aber aus einem sehr dehnbaren Stoff genäht, was ich z.B. sehr unbequem finde. Außerdem stimmen die angegebenen Maße häufig nicht mit den tatsächlichen Maßen überein. Viele Hersteller rechnen einen Teil der Aufhängung zur Hängemattenlänge dazu, was Quatsch ist. Wenn du kannst, komm doch einfach mal zu einem unserer Treffen und probiere verschiedene Hängematten aus.
Im Fokus habe ich gerade eine 3,5 m BaumwollHM. Und die kriege ich da eher nicht ran. Dazu müsste ich eine Konstruktion ausdenken, so dass möglichst kein cm verschwendet wird.
Wenn du eine traditionelle Hängematte kaufst, dann eine möglichst lange. Die kurzen sind unbequemer als gleich lange Campinghängematten. Laut Rechner braucht eine 350cm lange Hängematte die im 45° Winkel aufgehängt wird 247,5cm Platz. Im 30° Winkel wären es 303.1cm - aber mit so einem flachen Winkel wirst du bei einer Baumwoll-Hängematte vermutlich nicht glücklich.
welche Nachteile haben die Gestelle, außer den bereits genannten (Verbiegt sich in der Länge, so dass die HM stark vorgespannt eingebaut werden muss)?
Und ist das so schlimm? Durch die Variabilität der Aufhängehöhe und Länge, müsste sich doch auch eine vernünftige Liegeposition finden lassen?
Oder mache ich da einen Denkfehler?
Gestelle mit einer \----/ Form verbiegen sich unter Belastung extrem. Diese Beobachtung haben DL1JPH und barfuß ja auch beschrieben. Bei Hängematten ohne Ridgeline die mit großem Durchhang aufgehängt werden, kann man das Problem vernachlässigen. Aber eine Hängematte mit Ridgeline im 30° Winkel oder flacher aufhängen ist unmöglich.
Weiterhin hat mich der extreme Platzbedarf gestört. Gerade wenn man nur wenig Fläche zur Verfügung hat, ist es nervig ständig um irgendwelche Teile des Gestells herum zu tanzen.
Ich mag auch keine Gegenstände unter der Hängematte. Auch keine Gestellteile. Es ist immer möglich, dass man aus welchen Gründen auch immer zu Boden geht. Da möchte ich nicht auf Rohre fallen.
Außerdem habe ich kein extra Schlafzimmer. Ich brauche den Platz tagsüber zum arbeiten. Ein Gestell lässt sich nicht einfach verräumen, und nimmt immer Platz weg. Die Balken an den Wänden nehmen so gut wie keinen Platz weg. Morgens hänge ich die Hängematte einfach auf eine Seite, und kann den Schlafplatz anderweitig nutzen.