Muss nicht umso mehr Material beschleunigt werden, je länger die Leine ist? Ich bin ziemlich sicher, dass ein Hering weiter fliegt, wenn er direkt am Shock Cord hängt, als wenn zwischen Shock Cord und Hering noch 2,50m Schnur ist. Aber es käme wohl auf einen Versuch an.
Beiträge von Hammock Fairy
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Bitte beim Thema bleiben. Reparaturmöglichkeiten können gerne in einem separaten Thread diskutiert werden.
Ich denke, es ist unerheblich wie die Abspannleine am Hering befestigt wird. Wenn die Leine so gespannt ist, dass sie bei normalem Gebrauch nicht über den Hering rutscht, wird der Hering automatisch in Richtung Tarp gerissen.
Macht es wirklich einen Unterschied ob die Elastikschlaufe am einen oder anderen Ende ist ?
Doch, es sollte einen Unterschied machen. Wenn die Beschleunigung direkt am Hering erfolgt, dürfte sie deutlich höher sein als wenn zwischen Shock Cord und Hering noch 150cm unelastische Leine ist. Möglich, dass die Leine bei so einem heftigen Sturm kurz war, und der Hering deshalb stark genug beschleunigt wurde.
Da ich im Nachspanneffekt ohnehin schon lang keinen Sinn mehr gesehen habe, habe ich das Shock Cord eigentlich nur verwendet um mein Tarp vor Beschädigungen zu schützen. Ich bleibe häufiger als mir lieb ist an den Abspannleinen hängen, und habe mich gewundert, dass ich keines meiner Tarps beschädigt habe solange ich komplett unelastische Leinen verwendet habe. Vielleicht tausche ich das Shock Cord gegen eine schwächere Schnur aus.
Die roten MSR Heringe hatte ich vorher - in der "Needle" Variante wie oben auf den Bildern als auch als Groundhog - gebrochen ist mir keiner, aber das will nichts sagen.
Ich verwende seit 9 Jahren Groundhogs. Die habe ich so oft brutalst in die übelsten Böden gehämmert und sie sind immer noch ungebrochen und kerzengerade. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer katastrophal versagt. Meine Sorge war eher, dass mal einer aus zu weichem Boden gerissen wird.
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Ich dachte, dass "selbstspannende" bzw. nachspannende Tarpleinen nur dann problematisch sind, wenn das Shock Cord am Hering-Ende angebracht ist. Anscheinend habe ich mich getäuscht. Auf Hammockforums hat jemand sein Thunderfly geschrottet:
Bei einem Sturm ist ein Hering gebrochen:
Vielleicht überdenke ich meine Abspannung noch einmal

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Statt automatischer Löschung fände ich es besser, wenn ausgelaufene Threads in ein Unter-Unterforum "Erledigt" verschoben werden würden. Das wäre übersichtlich, und würde ein Archiv erstellen. Es ist ja häufig hilfreich, wenn man sehen kann was für Preise für welche Ausrüstung angemessen ist. Oder wie wahrscheinlich es ist, dass bestimmte Ausrüstung überhaupt irgendwann mal angeboten wird.
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Aus meiner Sicht hat sich das Thema für unsere Treffen erledigt. Mir war nicht bewusst, dass der Platzbedarf einer Kuppel so groß ist. Damit braucht man wesentlich mehr Material als für eine Würfelkonstruktion. Es wäre vor allem wegen der kürzeren Stangen und der höheren Stabilität interessant gewesen. Aber wenn der Preis dafür viel mehr Material ist, das ja irgendwie zum Platz transportiert werden muss, macht das keinen Sinn mehr.
Also doch 4, 6 oder 8 Stangen, Seile und Delta-Heringe...
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Wie wäre es, wenn man den Namen des Forums einfach von "Biete" einfach zu "Angebote" ändert?
Laut Forenstatistik gibt es im Biete-Forum 180 Themen. Der älteste Thread ist vom 05.05.2015. Das entspricht einem Thread ca. alle 9 Tage oder 3-4 Threads im Monat. Das ist meiner Meinung nach nicht so viel, dass sich dafür 2 Unterforen lohnen.
In einigen Foren muss man für den Titel ein Präfix auswählen. Ist das evtl. auch bei uns einstellbar? Oder jeder Poster wird gebeten, den Titel mit einem Präfix zu starten. Also z.B. "[Verkaufe] DD Frontline" oder "[Sonderangebot] Nähmaschine bei Lidl".
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Es muss doch möglich sein, damit ein Gestell für viele Hängematten zu bauen. Wie einen EdgeDome. Die Frage ist, wie lang dürfen die Holzstangen sein? Wie dick müssen sie sein? Und wie groß und schwer wäre ein Gestell für 3-4 Hängematten?
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Nicht einmal TreeGirl hatte Zeit, und sie verpasst normalerweise kaum ein Treffen.
Wenn ihr das Treffen auch in meinen ersten richtigen Urlaub seit über 2 Jahren legt...
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Aber noch ne andere Frage: wie fandet ihr denn nun den Platz? War er ohne die bisherigen Bäume sehr kahl und hattet ihr genügend stabile Bäume zum Abhängen in guter Entfernung vom Grill- bzw. Aufendhalthaus?
Das wollte ich auch gerade fragen. Wie schneidet der gelichtete Platz im Vergleich zu Silbersee ab? Sind Treffen mit 30-40 Hängern noch möglich?
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Das Tarp sieht nicht übermäßig lang aus. Ich meine eher eine 11' Hängematte mit einem +13' Tarp. Es ist möglich die Tarpridgeline etwas zur Hängematte zu drehen. Locker aufspannen geht auch bis zu einem bestimmten Grad, aber ich mag nicht wieviel Wetterschutz man an den Enden verliert.
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Gibt es eine Faustformel, mit der man die optimale Tarpgröße bestimmen kann?
So nach dem Motto: Länge der Hängematte plus x Zentimeter.
Ja. Aus eigener Erfahrung würde ich empfehlen:
Hex-Tarp -> Ridgelinelänge = Hängemattenlänge + mindestens 30cm
Also Hängemattenlänge 335cm - Tarplänge 365cm
Türen-Tarp -> Ridgelinelänge = Hängemattenlänge
Also Hängemattenlänge 335cm - Tarplänge 335cm
Etwas länger geht, aber je länger das Tarp im Vergleich zur Hängematte ist, desto breiter muss es sein, weil man längere Tarps mit einem größeren Abstand über die Hängematte hängen muss um nicht mit der Hängemattenaufhängung zu kollidieren.
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Vielleicht müssten man doch andere Garne als Mara für HM und Tarps verwenden. Nur: wo kriegt man den Solbond und so her? TreeGirl was denkst du darüber?
Ich denke, dass Solbond für unsere Anwendungen Overkill ist. Soweit ich weiss, verwenden die meisten UL Tarphersteller Mara, und ich habe noch nie gehört, dass das Garn ein Problem gewesen wäre. Es ist immer der Stoff, der irgendwann ermüdet oder überlastet wird und reisst, oder die Beschichtung wird abgetragen. Ich vermute, dass Solbond für Heavy Duty Ausrüstung Sinn macht - das sieht man ja auch auf den Fotos im Prospekt. Da werden Festzelte, Markisen, Sonnenschirme und Outdoor Möbel abgebildet. Die sind alle aus schweren Stoffen gemacht, und sind einem vielfachen an UV-Strahlung und Wetter ausgesetzt.
Weiterhin ist die Farbauswahl gering, und der Preis im Vergleich zu Mara oder Tera hoch, weil es das Garn nur auf großen Spulen gibt. Die dünnste Version wäre wohl das Solbond 40, mit 3.000m auf der Spule. Da kannst du viele Tarps mit nähen

Für unsere Tarps würde ich Tera 60 verwenden, weil es ähnlich stark wie das Mara 70 ist, aber dünner und glatter. Das heisst es lässt sich einfacher vernähen, und man kann eine dünnere Nadel verwenden - die weniger große Löcher im Silnylon oder Silpoly hinterlässt.
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Du rennst ja offene Türen ein!

Dann ist ja alles gut.

Na klar! Sicher werde ich hier auch "laut nachdenken" über das Projekt "pimp my hammock".

Ich bin gespannt. Vielleicht schaffst du es mit deiner km276 und der gepimpten Schlafsackhängematte ja mal zu einem Hängemattentreffen - zwecks Probeliegen und Vergleich

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never change a winning team ...
Naja, du willst ja einige Änderungen machen. Also bist / warst du ja nicht 100%ig zufrieden. Und du möchtest dieses mal nicht fertig kaufen sondern selbst nähen. Außerdem schreibst du, dass selbst die Konstrukteure den Hängeschlafsack nicht verbessern konnten: ihre Veränderungen haben neue Probleme geschaffen. Es besteht also eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit, dass du dir u.U. mit deinen Verbesserungen ebenfalls neue Probleme einhandelst. Darauf solltest du vorbereitet sein. Ich habe über die Jahre einige DIY-Experimente gemacht, und es ist nie etwas auf Anhieb glatt gegangen.
Ich habe bisher beim Abbauen noch keine Schäden an der Baumrinde entdeckt.
Bitte verwende Baumgurte wie wir alle. Es gibt gute Gründe dafür:
- Schäden sind nicht immer mit bloßem Auge erkennbar. Gerade wenn du deine Hängematte mit einem flacheren Aufhängewinkel als 30° aufhängst wirken schnell sehr hohe Kräfte auf einen sehr kleinen Bereich der Baumrinde. Leider sind mir keine Studien bekannt, aber je nach Baumart und Alter ist es möglich, dass die Kapillaren gequetscht oder sogar beschädigt werden, und den Baum dauerhaft schwächen oder schädigen. Das äußert sich aber vielleicht erst Jahre später und kann dann natürlich nicht mehr auf dein Verhalten zurück geführt werden.
- In den USA, wo Hängematten populärer sind als hier, und leider ziemlich viele Hänger Seile zum Aufhängen verwenden, sind Hängematten mittlerweile in vielen Gebieten komplett verboten (unabhängig von der Aufhängung!), weil Seile Schäden hinterlassen haben. Es ist nicht in unserem Interesse, wenn das Verhalten weniger Hängemattennutzer hier ähnliche Verbote zur Folge hat.
- Selbst wenn du ein Baumexperte bist, und weisst wann eine Seilaufhängung keinen Schaden anrichtet und im Zweifelsfall Gurte verwendest: kannst du dafür garantieren, dass Leute die sich die Aufhängung bei dir abschauen sich ebenfalls verantwortungsvoll verhalten?
Ganz im Ernst: Baumgurte wiegen nicht viel, kosten wenig, und sind eine Rückversicherung. Ich bin der Meinung, wir sind es den Bäumen die uns so viele erholsame Nächte ermöglichen schuldig, sie bestmöglichst zu schützen. Also bitte verwende Baumgurte!
Über die etwas dürftige Isolation muss ich mal in Ruhe nachdenken, währen ich hin und her schaukelnd in den Himmel schaue ...

Jetzt, wo ich die Nähmaschine endlich mal in Betrieb genommen habe, stehen mir ja vielfältige Möglichkeiten offen.
Ich könnte mit einer übergeworfenen Fleece-Decke anfangen - ein paar Klettpunkte sind schnell angenäht. (und wieder entfernt, falls es ein "Griff ins Klo" war)
Dann muss ich mir mal die ganze Nähkonstruktion genauer ansehen, vielleicht kann man das Ganze ja an einer geschickten Stelle öffnen und einfach "nachfüttern".
Der Schlafsack hat sowieso einen "doppelten Boden", in den ich eine konturierte Isomatte schieben kann. Also von unten wird es eigentlich nie kalt. Von oben ist es manchmal etwas dürftig und die tragende Seitenkonstruktion (auf den Fotos grasgrün) hat derbe Kältebrücken - aber das Nylon liegt doppelt ... da müsste eigentlich was zwischen passen ... wenn man erst mal anfängt, nachzudenken ...

Dann viel Erfolg beim experimentieren. Vielleicht magst du ja einen Bericht posten, wenn du dein Projekt fertig gestellt hast.
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Ohne die Schlafsackhängematte in Natura gesehen und ausprobiert zu haben, bin ich skeptisch dass sie besser funktioniert als eine simple Gathered End Hängematte. Auf den Bildern sieht der Schnitt sehr ähnlich wie der der Fatboy Hängematte aus, nur noch schmaler. Ich habe mal in einer Fatboy-Hängematte gelegen und fand sie durch die sich verjüngenden Enden eher kippelig.
Das wirst du vermutlich nicht hören wollen, aber ich würde dir raten, vor einem komplizierten und verbesserten km276-Klon erstmal eine ganz normale Gathered End Hängematte zu nähen und auszuprobieren. Ich könnte mir vorstellen, dass du so eine Hängematte bequemer findest als deinen Hängemattenschlafsack - vorausgesetzt du verwendest einen bequemen Stoff in ausreichender Breite und Länge, und hängst sie richtig auf.
Wenn du bei deinem Projekt bleiben willst, dann würde ich versuchen den Schnitt genau zu kopieren. Als Stoff für die Hängematte würde ich einen 70D Ripstop Nylon verwenden. Diese Stoffstärke hat sich für Hängematten bewährt. Ich würde aber versuchen, zu vermeiden Nähte in den lasttragenden Teil zu machen. Bei der Isolierung von unten kannst du dich an den Anleitungen für einen Sooki halten. Nachdem sich der obere Teil für dich bewährt hat, würde ich den so kopieren.
Anmerkung: Auf der km276-Seite bekomme ich den Eindruck, dass die Hängematte nur mit Hilfe von Seilen am Baum befestigt wird. Aus Gründen des Baumschutzes solltest du um den Baum unbedingt Polyestergurte mit einer Breite von mindestens 2,5cm verwenden.
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TreeGirl : Steht dein Angebot noch mit dem Tensa4? Mangels verfügbarer Alternativen würde ich dem Tensa wohl mal eine Chance geben (müssen)
Auch wenn ~6kg für auf dem Rad schon ordentlich sind...Ja, das Angebot steht noch. phlo hat sich letztendlich für einen anderen Weg entschieden, und ich bin immer noch an den Boom Stakes interessiert.
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Off-topic: Irgendwie finde ich es ja lustig, dass in den USA anscheinend Skandinavien als Inbegriff von «kalt» gilt, obwohl es in Skandinavien aufgrund des Nordatlantikstroms deutlich(!) wärmer ist als auf der vergleichbaren Breite in den USA und Kanada.

Soweit ich weiss, war den skandinavischen Warbonnet-Kunden der 0° Wooki nicht warm genug, so dass sie um eine wärmere Sonderanfertigung gebeten haben. Anscheinend waren es genug Anfragen, dass Warbonnet die skandinavische Version schließlich ganz normal angeboten hat.