Beiträge von RoyalHang

    Ich bin 1.80 und bekomme bei mehr als 330cm auf jeden Fall noch einen Komfortzuwachs. 330cm (Gesamtlänge) x150cm ist für mich die unterste Untergrenze um darin komfortabel zu nächtigen... etwa wie ein Jugendherrbergenbett.

    Meine favorisierte UL-Hängematte ist 11,5feet oder 351x160cm - da liegt es sich komplett anders.

    Xiaomi steht eher für Technik als für Outdoor... Die Zaofeng wird mit folgenden Specs angegeben:

    Name:1-2Person Hammocks

    Size: 270x140cm/106.3x55.1inch

    Weight About: 700g

    Material: 210T Parachute Fabric

    Largest Weight Capacity: 300kg

    +2x2m Baumgurte und Carabiner.


    270cm Länge ist schon sehr sehr kurz. Es sei denn du bist sehr sehr kurz (so um die 142cm) dann ist diese Hängematte super für dich.

    Wenn du wirklich eine bequeme Hängematte haben möchtest nehme deine Körpergröße * 1,9 = Hängemattenlänge.

    Hängemattenlänge/2 = Hängemattenbreite. Sehr bewährte Faustformel.

    Ich weiß nicht wie „nett“ dein Hund ist und wie er mit seinen Krallen umgeht, und wie der Stoff das verträgt...

    UL Stoffe können sehr viel Flächenbelastung aushalten; reißen aber sehr schnell bei punktueller Belastung. Ich würde kein Tier neben oder in meiner UL-Hängematte haben wollen... Das Netz-Bodenkonstrukt was du planst kann am Ende 3-4x so voluminös und schwer sein wie die UL-Hängematte.

    Bezüglich deines Bodenstoffes würde ich dir Tyvek (softstructure 1443r (45g/m²) oder hardstructure 1057D [54g/m²]) empfehlen. Billig, leicht, atmungsaktiv, wind- und wasserabweisend.

    Ja, Du beschreibst das Problem gut. Vor allem hier in Morbid oder im Weeding ist es so, dass ich mich im Park unter all den grölenden Menschen, Brüllwürfeln, Hunden nicht so recht wohl fühle. Da traue ich mich nur die Augen zu zu machen, wenn der Rucksack neben mir in der HM liegt. Normalerweise ist es ja auch nett, wenn ich angesprochen werde, was ich da so mache... nur wäre es schön, wenn die Menschen da weiter als 50 cm von meinem Gesicht weg wären.

    Wo hängst du denn ab oder eben nicht? Die Rehberge sind derzeit zwar voller als sonst aber noch lange nicht auf dem Level vom Volkspark Friedrichshain. Ich finde immer ein ruhiges Plätzchen.

    Wieso? Nicht jeder wandert mit 70-Liter-Rucksack.

    Aber jeder hat die Möglichkeit beim "wandern". Hat irgendwer der den Vergleich von Rucksack vs. Bikepacking Bags heranzieht mal ein Bikepacking Setup gepackt? Die größte Tasche umfasst in der Regel keine 20l und ist wie eine Schultüte ;) welche fix am Bike dran ist und stehend beladen werden muss. Jetzt stell dir Mal vor wie du eventuell schon deinen Rucksack am Boden zu stopfen hast. Mit vielen kleinen Einzelteilen geht das SEHR VIEL EINFACHER.

    Nichts, es sei denn man nimmt sie als Spreizstäbe für eine Brücken-HM oder schafft mehr Freiraum unterm HM-Tarp. Wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe, dann ist die HM deshalb besser fürs Bikepacking geeignet als ein Tarp, welches Wanderstöcke oder Zeltstangen benötigt.

    Ich finde dies als Argument für ein Sub-Forum aber sehr schwach. Einen Wanderstock kann man sehr gut am Oberrohr befestigen oder in Segmente zerlegen und als Stabilisator für den Seatbag oder die Frontrolle nehmen. Oder man nimmt direkt teilbarer Stangen, die im Sitzrohr verschwinden. Aber vielleicht habe ich den Beitrag von RoyalHang auch falsch interpretiert.

    Richtig verstanden. Aber jedes Mal den Sattel abnehmen um die Stange herauszuholen? Die Luftpumpe, Flaschen und Rahmentasche sowie zwei Oberrohrtaschen sind doch schon recht einnehmend. Außerdem reden wir hier von Mehrgewicht das den einzigen nutzen der Übernachtung hat - einen Wanderstock am Fahrrad c'mon.

    Vielleicht sollte das Thema wirklich nicht hier her. So disktutieren vielleicht einfach zu viele ohne eigene Erfahrungen oder überhaupt einer Idee (kein Angriff mehr die Tendenzen dieses Threads beobachtend.)

    Die UQPs von 2QZQ sind ca. 145cm breit und bisher hat sich niemand beschwert, dass sie nicht breit genug wären. Wenn der UQP richtig aufgehängt wird, wird er nicht wie eine Hängematte belastet und entsprechend gestreckt, sondern hängt locker unter dem Underquilt. Trotzdem kann man ihn an den Seiten hoch ziehen. Ich vermute deshalb, dass der UQP von RoyalHang vielleicht anders konstruiert ist. Mit dem Design wie von Furbrain oder mir beschrieben, sollten normale Stoffbreiten ausreichen.

    Shug hat ein Video, wo man sehen kann wie locker der UQP hängt:

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    Meine Hängematten sind 1.50m+ in der Breite. Wenn darunter jetzt noch ein Wookie hängt möchte ich den nicht zusammenstauchen und brauche entsprechend etwas mehr. 1.45m Breite, wäre mir persönliich als Windschutz nutzend, zu wenig.

    Und bitte Wandern nicht vergessen!

    Wie unterscheidet sich die Hängemattenausrüstung die für Bikepacking ideal wäre denn von der, die für Wandern ideal ist? Oder soll das Unterforum für Themen sein, die nichts mit Hängematten zu tun haben?

    Es geht darum, dass beim Bikepacking aufgrund der Gegenheit des Stauraumes die Hängematte als Übernachtungssystem sehr sehr viel interessanter wird, als es beim Rucksack der Fall ist. Es gibt keine Wanderstöcke als müssen Zeltstangen an den Rahmen - Wohin? Die paar Taprs welche mit Rahmen arbeiten sind auch nur eher eine nette Spielerei.

    Ich glaube irgendwo im hammockforum habe ich UQP gesehen, die absichtlich viel breiter waren als 150 cm, und die man dann an den Seiten hochziehen konnte (durch Spannen der elastischen Kordel der Seiten), als Windschutz. Das finde ich eine interessante Idee...

    Damit das ganze funktioniert muss es aber auch wirklich mehr als 1.5m breit sein. In einer 1.5m breiten Hängematte mit 1.5m breitem UQP ist es schon sehr sehr knapp bemessen. Mein nächster Prototyp mit 1.6m Breite macht in der 1.5m breiten Hängematte schon deutlich mehr Spaß.

    Die Länge würde ich der Köprergröße anpassen. Für mich waren ca. 2.3m Zuschnittslänge für 1.80m Körpergröße mit Spielraum ideal.

    Die kurzen Seiten säumen, lange Seiten säumen und einmal ringsrum eine Gummikordel durchgzogen welche an den Ecken herausschaut und per Kordelstopper das einziehen verhindert. So kann der Underquilt als Bodenplane dienen oder "zusammengezogen" als Underquilt.

    Ich denke, dass das Unterforum sehr genutzt werden würde und einige neue User locken könnte.

    Beim Bikepacking geht es nicht nur um Gewicht sondern auch um Stauraum/ -volumen. Da die Wanderstöcke wegfallen und Isomatten im Vergleich zu Underquilts recht sperrig sein können ergibt die Hängematte einfach am meisten Sinn. Sehr viele, kleine, einzeln verstaubare Einzelte für die unergonomischen Bikepacking Taschen. Meine Hängematte ist immer Griffbereit im "Food Baggy" um jederzeit mal kurz ein Päuschen, je nach Temperatur zum akklimatisieren, eingelegt werden kann.

    Meines Erachtens gehen Bikepacking und (Ultra)leichte Hängematten Hand in Hand - wie hier im Forum auch immer wieder aufblitzt :)

    Bei Radwandern sieht die Sache schon wieder anders aus.

    Ich nutze eine modifizierte 3mm Dyneema Whoopiesling mit Diamantknoten + 25mm Dyneema Baumgurte mit Diamantknoten-Karabiner-Loop + 3mm Dyneema Dog-Bones mit Diamantknoten als Back-Up. Ich nutze keine Hardware.

    25mm Dyneema Baumgurt 3,65m + Diamant-Karabiner-Loop = 20g * 2 = 40g

    3mm Dyneema Whoopiesling (45-50cm adjustierbarer Spielraum auf jeder Seite) = 11,75g * 2 = 23,5g
    3mm Dyneema Dog Bone mit Diamantknoten (etwas mehr als 2m): 12,5g

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    75g für über 10m möglichen Baumabstand.

    Die Dyneema-Baumgurte haben einseitig eine vernähte Schlaufe mit doppelt durchgeschlauftem Continious Loop + "End"-Diamantknoten. Das ganze funktioniert als Karabiner, sodass nicht der ganze Baumgurt durch sich selbst gezogen werden muss.

    Bei einem Minimal-Stamm-Durchmesser von 25,5cm/ Umfang 80cm verbleiben ca. 3.5m auf jeder Seite. (+2m Dogbones als Reserve!).

    Bei einem Optimal-Baumdurchmesser von 40cm/ Umfang 125,7cm verbleiben nach wie vor jeweils 3m.

    Entsprechende Markierungen für Minimal- und Optimal- Durchmesser wurden bei den Baumgurten ergänzt.

    Je nach Hängematte und Ridgeline kommen 2.50m-3.20m noch dazu = maximaler Baumabstand von über 10m möglich. Um nicht auf den Boden aufzusetzen braucht es dann aber schon eine Aufhängehöhe von über 3m. Eher 3.30m. Der Baumgurt ist schnell Mal um einen höher liegenden Ast geworfen. Zuvor habe ich aber meine 1mm Ersatz-Abspann-Leinen Dogbones mit der Schlaufe des Baumgurtes verbunden = einmal dran ziehen und alles kommt einfach herunter.

    Das komplette Gegenteil: Bei Platzmangel wird das fixe Loop der Whoopiesling (hat als Abschluss/Ende des Loops direkt hinter dem folgenden, adjustierbaren Tunnel einen Diamantknoten) zum "Larks Head" und der Baumgurt eingeführt und auf entsprechende Höhe gebracht. Darunter setze ich einen "Slipery Half Itch"-Stopper Knoten. Der Larks Head schiebt sich auf den Slipery Half Itch, welcher sich im Anschluss deutlich einfacher als ein "Becket Hitch" wieder lösen lässt.

    Wenn es nicht auf jeden cm ankommt, die Bäume entsprechend auseinander stehen und alles optimal ist kann auch meine Whoopie Sling zum Einsatz kommen. Diese hat am adjustierbaren Loop ein weiteres, Continious Loop mit Diamantknoten in der Mitte. Nach dem selben Schema wird unter dem Diamantknoten, das Loop die Whoopie Sling per Larks Head mit dem Baumgurt verbunden. Zieht sich das ganze fest ist die Whoopie-Sling wieder freilaufend. Deraufsitzende Diamantknoten + Schlaufe macht das Lösen und adjustieren des Larks-Heads sehr einfach und bequem. Feinadjustierung gibt es dann per (verhältnismäßig) kurzer Whoopie Sling (45-50cm Spielraum*2) mit Zug zur Hängematte statt zum Baum.

    Lange Rede, schneller Aufbau:

    1. Beide 25mm/ 12ft (365cm) Baumgurte per Diamant-Karabiner fixieren.

    2. Whoopie Sling per Larks-Head auf den Baumgurt fädeln. Auf gewünschte Höhe bringen und einen Slipery Half Itch darunter setzen.

    3. Hängematte aus der Bishop-Bag (mit Snakeskin) ziehend ander anderen Whoopiesling nach Punkt 2 befestigen.

    4. Baumgurte glätten und nochmals checken ob diese nicht verdreht sind (einziger Minuspunkt wie Hemson schon erwähnte)

    5. Feinadjustierung per Whoopie Sling

    Im Anschluss stopfe ich alles wie es ist einfach in den Packbeutel meiner Hängematte. Die Dyneema Gurtbänder verknoten oder verheddern sich genauso wenig wie die kurze Whoopie Sling. Der Dogbone liegt unten, im Hängematten-Stuff-Bishop-Bag.

    Schmiegt sich so recht brauchbar, weil deutlich weniger Packvolumen, an die Lenkerrolle. Hat wer noch eine Idee oder Gedanken dazu?

    Ganz im Ernst - das Bikepacking-Zeug von Ortlieb ist der größte Gump. Das einzig gute ist die Wassersäule - das wars aber auch schon. Vorne für den Lenker empfehle ich einen Harnisch für ne abnehmbare Tasche und hinten gibt es auch Lösungen die im Wiegeschritt sich weniger bemerkbar machen.

    Der Buttonknot ist nur stärker weil die Enden zurückgespleißt werden und sich somit der Radius der hinter dem Knoten liegenden Schlaufe größer ist (die reißt in der Regel und ist der 'Weakspot'. Die Knoten selbst schenken sich glaube ich nicht viel... Außer das ein Diamantknoten 3x so schnell geknotet ist. Sowohl lern- als auch herstellungsmäßig.