Beiträge von Walkabout

    Man kann aber auch eine schlechte Thermosflasche oder andere stabile Flasche mit warmem oder heissen Wasser füllen, evtl in eine Socke stecken, damit es nicht zu heiss ist und an die Füsse legen. Das ist mir lieber als Feuer oder Lithiumakkus im Schlafsack.

    Wenn es wirklich kalt draussen ist habe ich den Taschenofen nicht nur zum schlafen angefeuert sondern auch tagsüber in einer Tasche. Meistens in einer Brusttasche von Hemd oder Jacke.

    Wenn so richtiges Uselwetter ist läuft der Ofen auch schon mal de Woche lang durch, nur zum Tanken kurz den Kopf runter und direkt wieder angefeuert. Auch zu Hause leg ich mir das Teil gerne in den Nacken wenn ich auf dem Sofa liege .... Kann man sich einfach dran gewöhnen immer eine warmen Fleck dabei zu haben.

    So ei Kettenblatt ist erst wirklich runter wenn die Kette durch rutscht weil statt Zähnen nur noch Hubble übrig sind. Alles anderer sind die verschieden Stadien des normalen Verschleiß-Prozesses.

    Ich vermute mal das deine Kettenspannung einfach zu gering war. Schau dir mal den Kettenspanner genau an ob da nicht eine Feder hin ist oder das Teil einfach verklemmt ist.

    Was auch passierten kann ist dass du mal mit dem Kettenblatt aufgesetzt hast und dabei ein Zahn verbogen wurde. Den solltest du dann aber schnellstens finden und richten denn der wirft dir sonst die Kette immer wieder ab..

    Vielleicht könntest du an 2 Seiten stabile Holzleisten anschrauben, um den Pfosten zu verstärken? Wenn du sie dann auch grau streichst wird es kaum auffallen.

    Hmmm, wenn du mit "Leisten" zwei weitere Balken meinst und mit "anschrauben" meinst dass die Balken mit umlaufenden Stahlbändern verbunden werden kann das echt was bringen.

    Aber wenn wir mal unterstellen das der Balken wirklich überlastet ist dann ist Schrauben da rein drehen bestimmt nicht förderlich für seine Stabilität. Ich rede dabei nicht von ein paar Spaxschrauben die eine Dachlatte fest halten können....


    Ich würde da einfach mal eine Messung machen: Schnur mit Gewicht dran oben am Balken fest machen und messen wie groß der Abstand vom Balken auf Höhe der Mattenaufhängung ist. Dann ein paar Nächte in der Matte schlafen und erneut messen. Alternativ die Matte belasten (mit einer Person oder entsprechendem Gewicht) und dann messen. Wenn der Balken gesund und nicht überlastet ist dürfte sich da nicht viel tun. Bei mehr als 5mm Veränderung würde ich vorsichtig, bei allem darunter würde ich ruhig weiter schlafen....

    Aber: dass ist alles mein gesundes Halbwissen, ich bin kein Statiker und lass mich gerne durch fachkundige Leute eines besseren belehren.

    Wegen dem Balken selbst hätte ich jetzt keine Bedenken, ich hänge seit Jahren an einem 10cmx10cm Balken und da tut sich nix. allerdings ist mein Balken etwas kürzer und nicht gerissen....

    Mehr Sorgen würde ich wegen der Verbindung des senkrechten Balkens zu dem waagerechten Deckenbalken machen. Wenn die Verbindung nur für Druckkräfte gedacht ist kann dir der Balken seitlich abrutschen wenn der Zug groß genug wird......

    Mir kommt dieser Balken aber eh komisch vor, hat der eine tragende Funktion oder ist das nur ein Raumteiler??

    Mein letzter Framehit hat mir ein Loch in Tür zum Arbeitszimmer verschafft.

    Hab mit der kleinen Pouch für die 6mm Kügelchen eine 10mm Tonkugel auf die Reise Geschick. Die Kugel hat vor dem Ende der Beschleunigungsphase die Pouch verlassen und eine Begegnung mit dem Frame gesucht. Davon war sie dan so abgelenkt das sie aus dem Zimmer flüchten und durch die Tür wollte. Sie hat es aber nur IN die Tür geschafft und dabei einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Wenn ich mir aber vorstellen der der Frame aus meinen Fingern bestanden hätte... =O||;(

    Ich musste mal wieder etwas basteln.....

    Zu Weihnachten gabs ein neues Leuchtmittel 8)


    Da ich meisten nur in eine Richtung Beleuchtung brauche wurde der 3D Drucker angeworfen und ein Reflektor gedruckt...


    Wo ich schon dabei war wurde dann auch gleich ein Schirm gedruckt...


    Und da die Lampe am Fuß ein Gewinde hat und ich noch ein kleines Dreibein rumfliegen hatte, wurd auch das noch schnell zusammen geschraubt..

    Ideal für gutes Ausleuchten auf dem Campingtisch :)

    ..... aber nass kalt und windig und ich habe im Dunkeln aufgebaut mit klammen Fingern. Solche Aktionen zerschmettern alle noch so sorgfältig im warmen Wohnzimmer ausgeheckten Pläne brutal ;) .

    Es klappte gar nix und ich war echt gepestet musste dann aber nach einem kleinen Wutausbruch wieder lachen, die Klamotten warn nass und ich konnte mal gleich den Vorteil von Kufa ausprobieren ;)

    Deswegen gilt auch beim Hängematten Setup das Prinzip KISS: Keep It Simple Stupid

    Oder auf deutsch Einfach und Narrensicher .....

    Ein Duschzelt könnte ich noch mitbringen und eine 12V Dusche die Wasser aus nem Falteimer ziehtb, enutzen wir beim Trialen wenn es keine Infrastruktur gibt. Warm Wasser könnten wir dann auch auf nem Feuer machen, muss ja nicht kochen sondern reicht wenn wir was zum Mischen haben.

    E.G. ne Feuerschale mit Dreibein und Topf drann in der Nähe der Sauna würde da reichen um immert heißes Wasser zum Mische zu haben.

    Mal ein kurzes Update zu den Trekking Treez im Wintereinsatz.

    Es sind mir bei der letzten Tour an beiden Treez die Schnellspanner für die Längeneinstellung gebrochen. Der erste einfach so beim laufen und der zweite etwas später als ich ihn etwas strammer stellen wollte. Da ist wohl der Kunststoff in der Kälte zu spröde geworden obwohl die Temperatur gerade um die 0°C waren.

    Ich konnte das abends mit jeweils einem Kabelbinder notdürftig reparieren aber jetzt muss ich schauen das ich Ersatz für die Spanner bekomme.

    Mir geht's schon wieder deutlich besser, hab zwar immer noch nen Husten und Schnoddernase aber alles im normalen Rahmen für eine Erkältung. DANKE für eure Genesungswünsche

    So eine Situation ist mein Albtraum.

    Aus Interesse: mit der gemachten Erfahrung, was - wenn überhaupt - würdest du rückblickend anders machen (ohne zu wissen, wie schlimm die Erkrankung letztendlich geworden ist)?

    Gute Besserung einstweilen!

    Im Rückblick denke ich das es in meiner Situation besser gewesen währe einfach noch mindesten einen Tag in der Hütte zu bleiben. Ich hatte ja keine Not schon los zu gehen. Ich hatte Wasser (Schnee), Essen, Brennstoff, war aus dem Wind, hatte einen warmen Schlafplatz in der Hängematte und vertreiben wollte mich auch keiner. Zu dieser Einsicht wäre ich bestimmt auch gelangt wenn ich vor dem Zusammenpacken einfach mal versucht hätte den Weg neben der Hütte so 100m rauf zu gehen, dann wäre schnell klar geworden wie geschwächt ich wirklich noch war und ich hätte mich schnell wieder hin gelegt.

    Ich denke mein größtest Problem war das ich das Scenario "Krank werden auf der Tour" nicht auf dem Schirm hatte und mich in keinster Weise damit auseinander gesetzt habe was ich denn in so einer Situation tun und lassen müsste. Ich hab mich damit befasst was ich tun kann wenn ich einen Unfall habe, wie ich Rettungskräfte zu mir führen kann, wie ich mit Materialversagen umgehen kann usw.... Aber das mich so eine blöde Atemwegsinfektion derartig aus der Spur holen kann war nicht auf meinem Schirm. Das wird bei zukünftigen Tourplanungen jetzt bestimmt ein fester Punk über den es nach zu denken gilt.