Beiträge von Womble

    Ich nutze seit ein paar Jahren LocusMap Pro zum Anzeigen und auch Ablaufen / Abfahren vorgegebnen Touren oder Aufzeichnen meiner eigenen Touren. Gibt es soweit ich weiss aber nur für Android.

    LocusMap

    LocusMap setzt auf verschiedene Anbieter, teils umsonst wie OSM oder auch kostenpflichtig wie die IGN oder SwissTopo Karten. IGN setzt da z.B. auf ein Abo für 9€ pro Monat. Ein Mittelding sind die LoMaps, sehr viel günstiger im Vergleich zu kostenpflichtigen Angeboten vom offiziellen Dienst, aber etwas verbessert im Vergleich zu der (vermutlichen) Basis OSM, z.B. durch offline POI's und Adresssuche.

    Downloads und Käufe, wenn nötig (mit LoCoins), erledigt man im LocusShop. Ich musste bisher nur selten auf kostenpflichtige Karten zugreifen - dafür hatte ich mir ein Guthaben von 200 Locoins ( 2€ ) über den Playstore von Android angelegt. Die bisher teuersten Karten waren England mit 80 cents und Auvergne-Rhone-Alpes mit 50 cents.

    Naja, ich empfand den Verschub meines Beitrags ins "Biete"-Thema anfangs verwirrend (da wo ich ihn ursprünglich gepostet habe war er klar falsch - sorry dafür...). Ohne den Hinweis von TreeGirl wäre ich jedenfalls nicht auf die Idee gekommen, über ein fremdes Angebot unter "Biete" zu informieren...schließlich biete ich ja nicht aktiv etwas an.

    Die Angebote unter "Biete" sind ja meist auf einen oder wenige Artikel beschränkt - und ich denke, hier gelten die selben Regeln wie im Hammockforum, also der erste, der schreibt "ich nehms" hat dann auch eine Reservierung bis zur Zahlung. Weitere Bieter können sich dann als "zweiter" oder "dritter" melden, für den Fall das mit Nummer eins etwas nicht klappt.

    Andererseits können die Angebote unter "Biete" sehr kurz oder manchmal auch sehr lang sein, einfach bis das Angebot vom Bieter beendet wird, während kommerzielle Angebote ja meistens einen Start- und Endtermin haben. Ich finde daher, dass kommerzielle Angebote, auf die man per Zufall stößt, eher an einen anderen Ort gehören.

    Demnächst ist wieder einmal "Black Friday", nun quasi ein weltweiter Aktionstag, bzw. Wochenende. Vor allem die US-Cottage-Manufacturers machen da gerne mit, aber wer hat schon alle davon im Blick. Wenn man von Angeboten dann rechtzeitig erfährt könnte auch ein Sammelversand gut organisiert werden, so dass die Versandkosten auf mehrere Käufe verteilt werden. Diesbezüglich habe ich übrigens damals die sehr gute Erfahrung mit den Cottage-Verkäufern gemacht, dass sie sich quasi als Sammelstelle zur Verfügung stellen (sofern man natürlich etwas dort kauft).

    Ich habe meine Hängematte mal mit rund 10 Meter Baumabstand aufgehängt und da ist sie sicher auch etwa 50cm oder sogar etwas mehr nach unten gesackt, als ich mich in sie gesetzt hatte. Die Frage, die ich mir stelle, wäre einfach: Passiert das nicht bei kleinerem Baumabstand in einem vergleichbaren Maß auch, nur dass die Hängematte dann eben nur 10cm nach unten sackt und das deshalb dann nicht gross ins Auge fällt respektive keine grosse Rolle spielt. Ich muss das mal beim nächsten Mal mit einer meiner klassischen Hängematten ausprobieren!

    Ich denke schon. Wenn du deine Hängematte jedoch deutlich höher am Baum anbringst hat vielleicht auch die Flexibilität des Baums zum Absacken beigetragen.

    3,96 m erscheinen mir deutlich zu viel (sh. oben), 3,35 m vielleicht etwas knapp. (kaum etwas "gewonnen" gegenüber den vorhandenen 3 m)

    Ich denke, das Optimum für mich wird zwischen 3,50 m und 3,65 m liegen.

    Wie TreeGirl schon schrieb, bei einem Tarp mit Türen kannst du an Länge sparen. Das Problem bei Hex/Diamant ist ja, dass du am Kopf und Fussende nur Spitzen als Wetterschutz hast.

    Mit meinem 11er Superfly hatte ich nie Probleme mit dem Wetter. Ein Tarp mit Türen (ob fest oder Grizzbeak) ist flexibler, weil man die Türen ja innen abspannen kann wenn man sie nicht braucht - aber klar, macht einige Gramm mehr auf der Waage.

    Aber wie heisst es so schön - Prepare for the worst and hope for the best.

    Mein zwischenzeitliches Urteil zu den Dutchware Mantis


    img_2032.jpg

    Ein Mantis ist deutlich kleiner und leichter als ein Karabiner. Zusammen mit einem Dutchclip spart man so auf jeder Seite 2 Karabiner.

    Das Einhaken verläuft intuitiv und relativ leicht. Am besten, man "fährt" die Schlaufe nach dem Einsetzen kurz rauf und runter, dann plättet sich der Gurt i.d.R. wieder.

    Das Aushaken gestaltet sich jedoch etwas fummeliger. Hier muss man den Gurt ja in dem vom Mantis gestellten Platzangebot zu einer Seite drücken um dann die andere Gurtseite aus der Öffnung zu ziehen. Das klappt zwar, aber eben nicht mal eben so Ruckzuck - auch nicht nach mehreren Anwendungen. Wenn man nun auch noch jeweils Kopf und Fussseite 1-2 mal anpassen muss, wird das Aushängen etwas lästig. Vermutlich ist da mein Gurt etwas zu dick - vielleicht würde der Spider-Gurt von Dutch da leichter gehen.

    Hier noch wie versprochen weitere Bilder von meiner Hakenabspannung :

    tarp_s10.png

    tarp_s12.png

    2 Umwicklungen sind schon nötig, davon eine idealerweise über Kreuz. Die Elastikschlaufe müsste kürzer sein, hier "verschwendet" sie zuviel Distanz auf der Firstleine.

    Ich bin schlussendlich von der Lösung nicht so überzeugt wie von den bisher angewendeten Prusiks. Das Hauptproblem ist, dass man die Firstleine entspannen muss, um das Tarp zu versetzen. Also insgesamt 4 Schritte anstatt 2 mit den Prusiks und dazu noch das Abschätzen bei entlasteter Leine, ob das Tarp dann auch beim Spannen da ist wo man es haben will.

    Schau mal hier (ab 1:48 min)!

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Vielleicht hilft Dir der Tip.

    Im Video ist ja wohl der fetteste Alien-Loop den ich je gesehen habe :P

    Ich habe meine als Endlosschlaufen vorbereitet. Seit dem bin ich auf das Video von den Evo-Loops gestossen und werde jetzt erstmal ein paar davon ein Paar aus Amsteel und Zing-it vorbereiten. Mit den Zing-it Evos könnte ich mir den S-Biner ersparen.

    Wenn irgendwo, dann in Nord-Finnland solltest du eigentlich keine Probleme haben, Hängemattenbäume zu finden, denn das ist die waldreichste Gegend Europas.

    Das kommt drauf an wo - und auch auf die Jahreszeit.

    Entlang der E75, nördlich vom Arktischen Kreis in Richtung Norwegen habe ich auch längere Strecken mit wenig Wald in Erinnerung. Und viele Bäume standen im Wasser, weil der Schnee im Juni gerade erst geschmolzen war.

    Wir mussten damals auf einen Campingplatz, und der hatte nicht einen Baum.

    Nur mal so als P.S. : ein HandyHammockStand liegt auch bei mir noch im Keller herum - quasi nie gebraucht, weil es schlussendlich doch noch zu viele Bäume in Europa hat (ok, und nun schnell wech).

    Will mich auf keinen Fall barfuß vordrängen, falls seiner noch zum Verkauf steht, und müsste auch erst noch kontrollieren ob alles noch vorhanden ist.

    Eine DD Matte sollte aber kein Problem sein, die original mitgelieferte Matte war m.E.n. eine ähnliche Länge. Durch eine Verlängerung der Schnur zwischen den beiden Ständern mit z.B. Zing-it sollte doch eigentlich auch längere Matten möglich sein, oder ?

    Als bekennender Mopedfahrer interessiere ich mich z.Zt. auch mehr für die Teilbare Stütze mit Moped als Anker

    Ich hatte früher mal mit der SLS geliebäugelt. Das Prinzip ist ähnlich, aber in sofern anders, als dass man die Hängematte von der Tarp-Ridgeline abhängt. Hier mal die Bilder aus meinem Beitrag vom Hammockforum.net von 2013.

    singlelinesuspension_001.jpg

    singlelinesuspension_002.jpg

    img_1050.jpg

    Ich bin damals aus dem hier auch genannten Grund wieder abgekommen, dass das Tarp bei Belastung der Hängematte absackt. Vorteil war jedoch, dass wenn das Tarp erstmal hing, war die Hängematte automatisch gut positionniert. Die genaue Beschreibung würde diesen Thread kidnappen. Wen jemand mehr darüber wissen möchte, mache ich gerne einen neun Thread auf.

    (Bevor einer was schreibt : ja, der Dutch-Clip ist nicht gut positioniert ;) )

    Es gibt natürlich auch Beispiele für Abhänge-Situationen, die ich nicht wieder erleben möchte:

    • kalte, nebelige Nacht Ende Oktober; die klamme Kälte ist überall und kriecht in den Schlafsack ... am Morgen ist das Tarp von oben und unten gleich nass , ebenso wie der komplette Hängemattenschlafsack. Zum Glück war das auf einem C-Platz und die heiße Dusche nicht weit.
    • Nachtfrost im April und der eisige Wind weht unterm Tarp durch - der Komfortbereich des Schlafsacks endet bei +5°C ...
    • starker Wind mit heftigen Schauerböen von der Kopfseite und das Tarp ist einen halben Meter zu kurz
    • unerwartete Sturmböen in der Nacht und die Häringe halten das Tarp nicht mehr ...

    Im Zelt hält sich die Wärme, ein Teelicht kann Wunder bewirken und von den Schauerböen oder dem Sturm hätte ich kaum etwas mitbekommen.

    In der nassen Nebelnacht wäre natürlich auch das Zelt innen und außen klamm gewesen, aber im Innenzelt wäre ich trocken und ausreichend warm geblieben.

    Irgendwie gibt es ebenso viele Gründe für und gegen Zelt oder Hängematte ... :)

    Ich frage mich, in wie weit ein Tarp mit Türen und nah am Boden bei kaltem Nebel die Lösung ist. Nur im Test festzustellen - die Saison ist dafür ja jetzt da.

    Übrigens : bei unerwarteten Sturmböen (oder weichem Boden) halten auch bei Zelten die Heringe nicht immer. Bei meiner bisher letzten Nacht im Zelt hatte ich ein Erlebnis wie im Video Hammock vs Tent Camping in the Rain bei @3:50 weil sich Heringe an der Fussseite gelöst hatten.

    Schon mal probiert, die Bäume ins Seildreieck der Abspannung zu integrieren?

    Also <o[=]o> statt o<[=]>o.

    Das „o“ ist der Baum und „[=]“ die Brückenhängematte. :)

    Ja, aber leider reicht mein Jahresurlaub nicht aus abzuwarten, bis der Baum durch das Dreieck auf brauchbare Höhe gewachsen ist 8o


    Scherz beiseite, dafür müsste man die beiden Stränge , welche von den Rohren kommen im Apex trennen und jeweils mit Karabinern versehen, die dann jeweils in eine Schlaufe meiner Daisy-Chain eingehakt werden. Vielleicht wäre die Lösung hier jeweils ein Whoopie an jeder Ecke.

    Winter is coming - es gibt bald genug Zeit zum basteln.

    Wenn ich mit Leuten reise, die es nicht so mit freiem Campen ausserhalb von kommerziellen Strukturen haben, geht es eben "leider" schon mal häufiger auf Campingplätze. In der Alpenregion hatte ich bisher keine Probleme mit Bäumen - solange ich auf dem Platz relativ frei meinen Hängeort wählen darf. Sogar in Kroatien schaffte ich es, 2 Olivenbäume zu finden, die passend standen.

    Ich merke aber, dass es bei der RidgeRunner etwas komplizierter ist, da ich dort wirklich mindestens 5 - 6 Schritte Abstand brauche.

    Meiner Erfahrung nach hält ein Prusik richtig festgezogen (!) nach 4 Umdrehungen immer. (2mm/ 1.5mm \\ 2mm / 1mm \\ 1.5mm / 1mm). Wie viel Umdrehungen macht ihr? Braucht es dafür einen neuen Thread?

    Ich denke, es braucht keinen Thread dazu - es gibt genug Info hier und an anderen Orten. Ich kann mir jetzt auch nicht erklären, warum es nicht halten wollte. Wie gesagt, auf der alten Ridgeline vom Superfly habe ich Prusiks und auf den Abspannleinen auch, und die halten perfekt.

    1 mal im Jahr fahre ich eine längere Tour mit dem Moped, grundsätzlich planlos - der Weg ist das Ziel. In der Regel finde ich einfach einen ruhigen Platz, was im Wald oder in den Bergen selten ein Problem ist.

    Als Anfangspunkt hatte ich mir Verdun ausgedacht, und ausnahmsweise habe ich dieses mal versucht, einen Platz vorweg per Google Streetview zu finden. Ja, und ausnahmsweise hat mir das voll was gebracht ||

    Version Streetview screen11.png

    Version Realview img_2045.jpg

    Die Kommentare auf dem "Picnic"-Schild entsprachen genau meiner Meinung : "C'est nul sans les arbres ..." (auf Deutsch : Ohne Bäume ist es doof...)

    Wir sind dann den Weg hinter der Schranke noch bis zum Waldrand gefahren, den man im Hintergrund sieht. Und da war es dann viel schöner

    img-2012.jpg

    Ja, das Tarp hängt ziemlich schief - ich bin da wegen der Länge noch in der Lernphase.

    Nach einer Runde durch Luxemburg, Belgien, Eifel und zurück dann die nächste Nacht auf dem Camping municipal de St Quirin. Dieser Camping hat mich sehr positiv beeindruckt, weil er mit 3 Euro pro Person für die Nutzung der Sanitäranlagen sehr günstig und ansonsten überhaupt nicht reglementiert ist. Es gab daher keine Probleme, passende Bäume zu finden. In der Nacht hat uns jedoch ein Unwetter erreicht und es hat kräftig gestürmt und geregnet.

    img-2010.jpg

    Der Nordosten Frankreichs ist erstaunlich - wenn man von den schnellen Routes Nationales abweicht und über die Departementales oder sogar Communales fährt, dann kommt man durch Dörfer oder Weiler, in denen man sich 40 Jahre zurückversetzt fühlt. Sogar die Ortsschilder sind noch die alten und Geschwindigkeit auf die alten 45 km/h beschränkt :)

    Von da ging es dann weiter Richtung Süden. Die nächste Nacht haben wir dann zuhause verbracht, weil es genau auf dem Weg lag und campen in der Nähe von zuhause bei Regen dann doch zu blöd war. Die darauf folgende Nacht waren wir dann am See von Serre-Ponçon, in der Nähe von Gap. Am morgen waren wir leider etwas spät losgefahren, daher war es schon 19:30 bei der Ankunft. Es sollte ein tolerierter Campplatz am See sein, wir haben ihn aber nicht rechtzeitig gefunden und sind daher auf dem Camping Municipal von Savines-le-Lac gelandet. Diesmal 21 Euro, dafür kein Tisch zum Kochen am Hängeplatz =O

    img_2040.jpg

    In der Nacht hat ein Fuchs auf dem Campingplatz sein Unwesen getrieben. Ich habe ihn unter der Hängematte stöbern und dann plötzlich wegpreschen gehört. Am Morgen habe ich dann eine meiner Gummischlappen ca 30 Meter von der Matte zerkaut wiedergefunden ;(

    Am nächsten Tag haben wir dann kurz nach der Abfahrt über eine andere Strasse den Platz gefunden, denn wir am Abend gesucht haben. Tja, Pech gehabt.

    screen12.png


    Die nächste Nacht war die Suche nach einem geeigneten Platz dann schon etwas komplizierter. Wir waren nach dem Parc National du Mercantour überraschend früh in Italien angekommen. Die Italiener wohnen deutlich verstreuter als die Franzosen und selbst in den Bergen ist es manchmal schwierig, im gewünschten Abstand zu Häusern einen guten Platz zu finden. Wir hatten die Suche schon fast aufgegeben und wollten den nächsten Campingplatz finden, als wir dann bei San Romolo doch ein ruhiges und geeignetes Plätzchen gefunden haben. Naja ruhig ? Erst bellten ewig lange Hunde, die wohl unsere Witterung aufgenommen haben, dann war der Wald sehr lebhaft, inkl. Wildschweine - die Bäume dort sind hauptsächlich Kastanienbäume.

    img_2038.jpg

    Die Gegend um Imperia ist wunderschön

    img_2041.jpg


    Brücke aus römischer Zeit

    img_2044.jpg

    Brücke aus napoleonischer Zeit

    img_2042.jpg

    img_2047.jpg