Beiträge von Siebenschläfer

    Kennst du den Unterschied zwischen den beiden Produkten, ausser dass das E43 anscheinend kein Toluol enthält.

    E43 scheint deutlich viskoser (dickflüssiger) und weniger reissfest zu sein, als E41.

    Beide Produkte scheinen stark ätzend zu sein (Arbeiten mit Handschuhen).

    Naja, Kleber an den Fingern finde ich eigentlich nie so besonders angenehm, auch einfaches Pattex nicht. Ich persönlich fasse möglichst nichts ohne Handschuh an, was ich nicht auf der Haut haben möchte. Und auch wenn Silikon ohne die Vernetzungsrückstände neutral sein sollte, will ich es lieber nicht auf der Haut haben.

    Dass durch die Vernetzung Essigsäure entsteht, ist ja bei vielen üblichen Silikonen so, auch oft beim Baumarkt-Fugensilkon. Ich hatte die Essigsäure-Konzentration in der Luft beim Abdichten der Tarpnaht allerdings unterschätzt und zu wenig gelüftet, das hat meinen Bronchien nicht gut getan.

    Welches Vernetzungsprodukt entsteht denn beim "Permatex Silikon Nahtdichter"?

    Hieraus entnehme ich, dass bei üblichen einkomponentigen Silikonen (RTV-1) entweder Essigsäure oder Amine entstehen, die vielleicht interessanter riechen <X, aber genauso mit Vorsicht zu genießen sind =O.

    Neben Silnet kenne ich noch das etwas günstigere Sil Tec, was gibt es sonst noch?

    Elastosil E43 ist bei UL-Foristen ganz beliebt, die dann teilweise auf Nähte komplett verzichten.

    Ich finde es ganz gut zu verarbeiten, aber ein gutes Timing und etwas Übung braucht man trotzdem. Es ist in der Konsistenz etwas fester als SeamGrip (PU), aber deutlich flüssiger als Fugensilikon in der Kartusche. SilNet kenne ich allerdings nicht.

    Ich habe mit Elastosil die Tarpecken ohne Naht verstärkt und die Mittelnaht abgedichtet. Manchmal könnte es noch flüssiger sein.

    «Windshield & Glass Sealer» (Flowable Silicone) von Permatex®

    Gibt's das auch in Deutschland oder hast du das importiert?

    Klingt sehr flüssig, sodass es nur eine dünne Schicht bildet.

    Hast du darüber Langzeiterfahrungen zur Haltbarkeit gefunden?

    Willkommen, Helge!

    Ja, die vielen neuen Eigennamen verwirren - mich auch immer noch regelmäßig. Aber ich unterscheide mittlerweile zwischen den mir wahrscheinlich wichtigen und unwichtigen. Zum Beispiel hake ich innerlich die ganze Gruppe der ständig wachsenden, sicher genialen Erfindungen von edlen Metallteilen ab, weil ich lieber ohne Metallschnickschnack auskommen möchte. Bei Knoten kann ich mir oft den deutschen Namen besser merken.

    Ansonsten finde ich den Vergleich von Hammock Fairy zum Segeln ziemlich passend. Wobei ich glücklich bin, dass Hängematten denn doch keine so komplexe Geschichte basierend auf Jahrhunderte alten Erfahrungen sind wie jedes Segelboot und das Thema Seemannschaft. Andererseits unterschätze ich Hängemattentechnik und -knowhow auch gern mal...

    Bei deinem Plan, die ganze Familie "aufzuhängen" finde ich bedenkenswert, dass klassisches Hängemattenschafen eine ziemlich distanzierte Angelegenheit ist, mit viel Abstand zwischeneinander - im Gegensatz zum Zelt, wo es immer eng oder kuschelig zugeht. Ich mag ja meine Ruhe um mich rum, aber mal eben im Schlafsack aus dem selben Topf essen oder sich eine Geschichte vorlesen funktioniert in der Hängematte nicht so gut - das kann auch ein Nachteil sein. Aber vielleicht passt das ja gerade für deine Kinder.


    Bei deiner Gewichtsrechnung müsstest du vielleicht den Underquilt gegen die Isomatte aufrechnen (oder auf den UQ verzichten und die Isomatte in die HM legen). Nur Tarp und HM müssten sich also mit dem Anteil am Zelt messen. Mit einem guten Kilo pro Person ist das schon machbar, denke ich.

    Aber in so einer Umgebung, die ja unser eigentliches Habitat darstellt, traue ich mich nicht mal heiße Gedanken zu denken, geschweige denn Feuer zu machen.

    Wenn ich meinen Bushbuddy/Solo Stove, sowie das verfeuerte Holz gut kenne, mich ausnahmslos auf den Kocher konzentriere und mir gleichzeitig der Gefahr eines möglichen Brandes bewusst bin, sehe ich für mich persönlich keinen Grund, ihn nicht zu benutzen.

    Solange der Kocher nicht umkippt, seitlich umgebenes Material berührt oder Glut herausspringt, kommt die Hitze nicht auf den Boden. Vielleicht gibt es noch andere Szenarien, derer ich mir noch nicht bewusst bin, aber diese kommen mir wesentlich vor.

    Manche Hölzer neigen zu kleinen Explosionen (Knacken), z.B. recht häufig Eiche und Lärche, wodurch oft Glut herumfliegt. Das finde ich schon wegen meiner Kunstfaserklamotten und den resultierenden Brandlöchern lästig. Allerdings schmelzen diese Kunststoffe deutlich früher, als ein Brand entfacht wird.

    Das vollständige Ausbrennenlassen bis zur kalten Asche ist natürlich am sichersten, dauert aber auch je nach Glutmenge bis zu 30min. Unbewachsene Steine oder feuchte Baumstümpfe vertragen auch mal heiße Glut aus dem Kocher, die dann recht schnell abkühlt und leider sichtbare Holzkohlespuren hinterlässt. In trockener Umgebung würde ich solch ein Abkühlen beobachten.

    Bei einem voll funktionstüchtigen Kocher bleibt der Boden bei einer Brenndauer von 15min so kühl, dass man ihn unten gerade noch anfassen kann, nach einer Stunde immerhin so kühl, dass er keinerlei Bräunung von Holz oder Blättern hervorruft. Das ist ja eine der Stärken dieser Konstruktion.

    Bei meinem Kocher dagegen ist mittlerweile nach weit über tausend Stunden Betriebsdauer der Boden der Glutpfanne korrodiert/verglüht, sodass die Glut nun leider auf den untersten Boden fällt. Das macht den Boden natürlich heißer, jedoch nicht so sehr, wie ich befürchtet hatte. Der Edelstahl läuft dort durch die Hitze kaum an und knacktrockene Blätter unter dem Boden werden braun, fangen aber nie an zu qualmen.

    Tatsächlich ist der Umgang mit Feuer nie einfach, auch wenn diese schicken Edelstahlteile einem anderes suggerieren. Mit entsprechender Erfahrung, Fähigkeit, Vorstellungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein verändert sich aber jede Risikobewertung.

    Wenn die Diagonale länger ist als nötig, könntest du das Tarp auch so aufhängen:

    Dann hättest du etwas mehr Wetterschutz.

    Echt ein Blickfänger, nennt man das "asym tarp"?

    Würde man dann am besten mit dem Kopf rechts vorne liegen, wo das Tarp zwar weniger weiter runter reicht, aber länger ist?

    Auf dem Sofa und in der Theorie beneide ich ja immer diejenigen, die es scheinbar einfach mit ihrer festgelegten Liegerichtung haben.

    Draußen bin ich dann froh, mich frei nach der Sonnen- und Wetterseite oder einfach dem interessanten Ausblick richten zu können. Und gerade das Wetter kann ja schon mal über Nacht seine Richtung wechseln.

    Ich hatte ein schlichtes 3x3m Silnylon Tarp ohne catcut von Tatonka (also mit völlig geraden Seiten), bevor ich mit dem Hängeschlafen angefangen hab und es ist bisher mein einziges geblieben.

    Es war also zum Bodenschlafen gedacht, hat mich aber dafür nie richtig überzeugt. Ich habe immer das Gefühl, zu wenig kreativ bezüglich der Aufbauformen zu sein, alle Experimente waren irgendwie nicht schlechtwettertauglich, aber wahrscheinlich sind die Varianten für nasses und gleichzeitig windiges Wetter wirklich sehr begrenzt. Als "Firstzelt" aufgebaut (2 gegenüberliegende Seiten auf dem Boden, die anderen Seiten mit Stangen aufgespannt, sodass zwei dreieckige Eingänge entstehen) finde ich es schön luftig und offen gegenüber einem Zelt, aber erstaunlich eng und schlecht gegen hereinwehenden Regen geschützt. Allerdings habe ich auch den Eindruck, dass man ohne Hängematte tendenziell windigere Orte wählt oder wählen muss (z.B. weil keine schützenden Bäume vorhanden sind). Kurz: Für den Boden theoretisch variabel, aber praktisch kompromissbehaftet.

    Wie sich 3x3m diagonal aufgespannt über der Hängematte verhalten, kennst du dann ja von deinem DD. Ich finde es - vielleicht auch mangels Alternativen - doch immer wieder erstaunlich trocken und komfortabel. Die großen trockenen Flächen zu beiden Seiten ermöglichen entspanntes Leben unter dem Tarp, besonders wenn der Boden noch trocken ist. Allerdings ist die Konstruktion nicht besonders windstabil, schon gar nicht verglichen mit dem Einsatz als Bodentarp. Dass sich die Windanfälligkeit bei einem etwas schmaleren Rechteck wesentlich ändert, kann ich mir dann aber auch nicht vorstellen. Zudem sehen mir die Ecken mit etwas spitzerem Winkel doch etwas knapp bemessen aus, sodass es dort vielleicht feuchter wird. Das wird aber ja von dem Grad der Abweichung von einem Quadrat abhängen. Ich wäre gespannt auf deine Erfahrungen damit.

    Bei meiner Pfaff ergibt sich genau dieses Nahtbild, wenn die Unterfadenmechanik länger nicht geölt wurde. Mir fehlen da die entsprechenden Vokabeln, ich meine die runden Metallteile, die sich drehen und aufeinander gleiten. Begleitet wird das ganze von einem unregelmäßigen Klackern, das in frisch geöltem Zustand nicht vorkommt. Um das Geräusch zu bemerken, muss man seine Maschine allerdings gut kennen. Ein Tropfen Öl an die entsprechenden Stellen kann in jedem Fall nicht schaden.

    da der Quilt aber super funktioniert machen die Falten entweder nichts aus, oder ich möchte nicht wissen, wie genial der Quilt geworden wäre wenn ich die Falten irgendwie vermieden hätte

    Ich hab dein Bild erstmal ganz groß gezoomt, um zu verstehen, wo da die Unregelmäßigkeiten sind ;)

    Apropos Tüfteln...

    Abgesehen von der optischen Perfektion finde ich eigentlich die Regelmäßigkeit der äußeren Befestigung gar nicht so wichtig - solange es durch die Falten keinen großen Luftaustausch gibt und sie stabil ist. Am Rand liegt die Isolation sowieso perfekt an, wird aber genau dort selten gebraucht.

    Was mich eher beschäftigt, ist eine eventuelle Befestigung in der Mitte der Matte, also genau da, wo ich optimale Isolierung immer brauche.

    Unser Kältebrücken-Test am Silbersee hat mich da ziemlich sensibilisiert (ich war ja das liegende Versuchskaninchen) und ich bin immer noch erstaunt, wie weit die Isolierung an einigen Stellen von der Matte entfernt war, auch bei einem gut positionierten Wookie. Beim Bodenschlafen mit Schlafsack gibt es solche Hohlräume durch die Schwerkraft selten - und wenn doch, merkt man die schlechte Isolation sofort.

    Als Abhilfe in der Mitte durch Außenstoff, Isolierung und Innenstoff durchzusteppen ist sicher eine der schlechteren Lösungen, um Kältebrücken zu vermeiden - immerhin liegt sie dann aber gut an. Aber ob eine Fixierung der Isolierung eher am Innen- oder Außenstoff optimal wäre, wie und wo, darüber rätsele ich noch. Bei Kunstfaserschlafsäcken gibt es da ja auch unterschiedlichste Varianten, wenn auch mit weit geringem Problempotential wegen der Schwerkraft.

    Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ohne mittlere Fixierung der Abstand zwischen Innen- oder Außenstoff während des Liegens immer so perfekt ist, dass die Isolierung optimal bauscht, und weder nach unten durchhängt, noch zu sehr komprimiert wird. Hat das vielleicht einer der vielen Selbstbauer mal von einer zweiten Person prüfen lassen, während er in der Matte lag, analog zu unserem Kältbrückentest?

    Ich mach dazu glaub ich nochmal einen separaten Faden auf. Die hier diskutierte Randbefestigung steht mir wahrscheinlich Ende Juli auch bevor und ich bin froh, dass ihr das nochmal durchkaut ;)

    Zu den schon genannten Kriterien schlage ich mein Lager gerne an einem nach Osten offenen Waldrand auf,

    ich liebe es nämlich, wenn mich morgens die Sonne weckt.

    Das geht mir im Frühling, Herbst und Winter auch so.

    Im Sommer finde ich Aufwachen im eigenen Saft um 5:00 morgens persönlich nicht so erholsam, zumal nicht nach dem Einschlafen um Mitternacht, weils da erst dunkel und still wurde.

    Sowohl das Wetter, als auch den Sonnenstand plane ich also für den nächsten Morgen bei der Wahl des Platzes mit ein.

    Mir ist noch aufgefallen, dass ich an schönen Orten meist zwischen "spektakulär/aufregend" und "langweilig/entspannt" in der Auswahl der Plätze pendele, und die Wahl auch von meiner aktuellen Verfassung abhängt.

    Mitten im Wald ist es oft besonders ruhig, aber oft auch tagsüber dunkel, optisch wenig ereignisreich und letztendlich wenig inspirierend. Gut, um mich ausschließlich auf mich zu konzentrieren.

    Am Waldrand ist das oft andersherum: hell, interessant, aber auch potenziell unruhig - und im Sommer eventuell frühmorgens sehr warm. Besonders klar wird mir der krasse Unterschied in Wäldern an Steilküsten (mein aktuelles Profilbild ist ja an einer solchen entstanden).

    Vor zwei Wochen hatte ich das Glück, an der Steilkante gleich beides zu haben: spektakulär (weiter Blick über die Ostsee, nachts befeuerte Seezeichen, das Schnaufen einer vorbeiziehenden Schweinswalfamilie) und gleichzeitig entspannt (ablandiger Wind, keine ungebetenen Besucher wie bellende Rehböcke oder Spaziergänger, morgens bewölkt).

    Er wird Furbrain geschrieben - deshalb klappt es nicht.

    Ok stimmt, das hatte ich übersehen. So wird das nichts mit dem automatischen Taggen.

    Ich versuchs nochmal, schreibe Hammock Fairy richtig. Und sogar beim Schreiben sehe ich schon ein kleines Popup, da scheint was automatisch zu laufen. Jetzt schreibe ich Hammock Fairy nochmal und klicke auf das Popup. Die Vorschau zeigt, dass beide Varianten getaggt sind.

    Öhm - hab ich mich bisher denn immer verschrieben oder warum ist das jetzt so einfach? :/

    edit:

    Ok, es ist so einfach. Richtigschreiben und @ davor reicht aus. Frage erledigt.

    Danke für die Hilfestellung, Hammock Fairy!

    Ich finde das Taggen von Forenmitgliedern ja eine prima Funktion. Aber ich bekomme es einfach nicht hin ;(

    Es sollte vermutlich so aussehen, wie im oberen Post: rote Schriftfarbe, ein @ davor, anklickbar und Mittagsfrost bekommt seine Erwähnung durch DL1JPH mit.

    erwähnt das Foren-Mitglied (@benutzer)

    Ich habe bisher probiert, den Namen korrekt zu schreiben oder zusätzlich mit @ zu versehen. Beides klappt bei mir nicht und man sieht im vorherigen Post, dass das auch bei anderen teilweise nicht klappt ("@Fubrian" ist in meiner Anzeige nicht getaggt, obwohl korrekt geschrieben).

    Alternativ kann man ja auch den Benutzer eines Posts in den eigenen Post ziehen, dann wird er rot. Aber ist das auch ein Taggen im Sinne der Software?

    Wie also tagge ich einen Benutzer korrekt im Sinne der Forensoftware?

    Und sehe ich das Ergebnis bereits beim Schreiben, in der Vorschau oder erst im endgültigen Post?

    Ich bin ja beim ersten Übernachtungsversuch mit Hängematte tatsächlich rausgefallen. Es fühlte sich an, als hätte sie mich einfach im Halbdunkeln abgeworfen :whistling:

    Wahrscheinlich hatte ich sie zu flach aufgehängt und die darinliegende Therm-a-Rest Isomatte zu fest aufgeblasen - die wollte nämlich immer rausflutschen. Und so hatte ich Mühe, die beiden Matten, meinen Schlafsack und mich selbst im Lot zu halten. Irgendwann war die Geduld am Ende und ich landete auf dem weichen Moosboden. Der Rest war zum Glück Routine: ich legte mich auf die auf dem Boden liegende Isomatte und schlief ein.

    Was ich also ebenfalls empfehlen kann sind gute Vorbereitung für Erfahrungen in kleinen Schritten (der entspannte Mittagsschlaf von Mittagsschlafprofi Mittagsfrost wäre für mich tatsächlich als Vorerfahrung hilfreich gewesen) und einen Plan B (mit meiner Isomatte hatte ich schon unendlich oft im Wald auf dem Boden geschlafen).

    Mit meiner ersten Übernachtung in der HM im Regen (im Elbsandstein) hatte ich mehr Glück: einen perfekten Wetterbericht, dichten Fichtenwald mit dicker Moosunterlage, keinen Wind und genügend Zeit zum Aufbauen des Tarps mit Tropfschnüren.

    geteerter Nylonschnur (engl. "Tarred Twine" oder auch "Bank Line")

    Wo hast du die her?

    Traditionell verwendet man auf Schiffen etwas ähnliches, das "Hüsing" heißt und geteert ist (Birkenteer) - früher aus Hanf, heute aus PP. Allerdings ist die dicker, als wir es für HM gebrauchen können. Zweck des Teers ist da ebenfalls u.a., dass sich Knoten nicht von allein lösen und die Schnur etwas klebrig bleibt. Nach jedem Knoten riechen die Hände noch lange danach, herrlich.

    Ich liebe ja den Geruch von Holzteer über alles.

    Ich wusste gar nicht, dass es hier überhaupt einen Punkt "Abmelden" gibt. :saint: Bei meinem Bildschirm von 768 Pixeln Höhe und ohne Zoom (100%) wird das Benutzermenü unvollständig und ohne Scrollmöglichkeit angezeigt.

    Gut, dass ich mich nicht ständig an- und ab- und an- und abmelden muss (vielleicht noch dazu mit einem dieser Jubileums - äh - Yubikeys, die ich jetzt hier einbinden könnte), sondern einfach per Cookie angemeldet bleibe. Manchmal liebe ich Cookies! ^^

    Vielleicht könntest du, Siebenschläfer, die offiziellen Online-Karten Schwedens und Norwegens noch hier verlinken.

    Die Links zu Norwegen und Schweden kann ich gern beisteuern. Allerdings kann ich im Gegensatz zu deinem obigen Direktvergleich zu beiden relativ wenig sagen, was tatsächliche Quelle, Qualität und Funktionen angeht - insbesondere zu der schwedischen Website. Das liegt vor allem daran, dass ich noch nie ein Smartphone oder Tablett besessen hab und in jedem Fall Papierkarten benutze. Für mich sind Online-Karten meist nur zur Vor- oder Nachbereitung interessant.

    Norwegen: https://norgeskart.no stammt vom staatlichen Kartverket und enthält u.a. auch Satelliten- und Seekarten

    Schweden: https://kso.etjanster.lantmateriet.se/ ist vielleicht in etwa vergleichbar

    Höhenlinien / Höhenkurven stimmen nicht mit der Realität überein (weder von der Höhe noch vom Verlauf her).

    Ja, das ist mir bei Openstreetmap / Opentopomap auch schon aufgefallen. Im Detail würde ich mich nicht darauf verlassen, nur als grobe Orientierung. In etwas flacheren Wäldern kann ich damit absolut keine Vorstellung von der Topografie entwickeln.

    Die Schweizer Landeskarten, die es da online gibt, erinnern mich an die offiziellen norwegischen und schwedischen Online-Karten. Beeindruckend. Gibts nicht öffentlich verfügbar für Deutschland, oder?

    Schöne Bilder, schöne Hängeplätze (besonders der oben zwischen den Fichten), schöne Holzkocherfrühstückspause!

    Zu den Kurven ist mir noch ein interessanter Aspekt aufgefallen, als ich neulich meinen Schotstek löste, um mal die Länge der Matte zu ändern: Da wir ja bei Kurven teilweise über wenige Millimeter Längenunterschied bei einer Gesamtlänge von über 3m reden (also im Promillebereich), sind Toleranzen nicht ganz von der Hand zu weisen. Und besonders große Abweichungen in der Länge der Matte ergeben sich - welch Wunder ;) - schonmal dadurch, wie der Stoff abgelängt und gesäumt ist.

    Mir fiel auf, dass meine Stoffbahn noch im Rohzustand war, so wie ich sie von extremtexil bekommen und als "ungefähr rechtwinklig geschnitten" beurteilt hatte. Als letztens beim Treffen Treegirl fast kleinlaut anmerkte, sie würde beim Ablängen "immer Kästchen zählen", wurde mir klar, dass das auch völlig unverzichtbar ist, wenn man davon ausgeht, dass die Liegeeigenschaften auch von den Längenunterschieden abhängen. Was für ein Glück, dass das Zählen bei Ripstop so gut geht!

    Und siehe da, Kästchen gezählt, 3cm Unterschied :whistling:

    Kein Wunder, dass mir meine Matte meist auf einer Seite "geschlossen", auf der anderen "offen" vorkam...

    Beim neuen Umsäumen mittels Einschlag-Umschlag fiel mir danach auf, dass ich den Saum nicht genauer als auf 5mm hinbekomme, also in leichter Schlangenlinie. Das ist also meine ganz persönliche, eingebaute Toleranz.

    Spontan würden mir als unsichtbare Toleranzen einfallen:

    • ursprüngliche Länge des Stoffs ("Kästchen zählen")
    • Toleranz der Säume
    • unterschiedliche Dehnung des Stoffs nach längerem Gebrauch (da es um Längenänderungen im Promillebereich geht)

    Ich bin jetzt erstmal ganz zufrieden, dass meine Matte nicht mehr schief ist. Wenn ich danach mal mit Kurven experimentiere, dann wohl eher mit ganzen Zentimetern.

    Nachtrag: Noch ne Toleranz... Beim Nachmessen vor dem Whipping war der Stoff nun 152cm breit, dabei liegt er nur 150cm. Keine Ahnung, wie das sein kann, belastet wurde er dort nicht. Vielleicht... zu heiß die Falten rausgebügelt? :whistling:

    Gut, dass die Breite erstmal keine Rolle spielt.

    Da hätte ich auch noch ein paar Bilder zur Endbefestigung rumliegen, die schon lange auf einen Post warten ;)

    Nichts neues, sondern eigentlich nur eine Alternative zu dem Video, das Mittagsfrost in seinem eindrücklichen Eingangspost unter Nr. 3 verlinkt hat.

    Nach meinem Eindruck ist es der selbe Knoten wie oben Waldläufer70's, der einem Schotstek ähnlich ist. Allerdings für Matten ohne Tunnelzug, also eine einfache Stoffbahn, die irgendwie gewhippt und danach einmal umgeschlagen ist.

    Damit es übersichtlich bleibt, habe ich für die Fotos exemplarisch statt des gewhippten Stoffbündels ein Band genommen.

    Ich wollte mich anfangs nicht mit der Liegelänge festlegen (und bin da immer noch nicht entschieden), deshalb kam ein genähter Tunnel nicht in Frage.

    So kam ich dann auf die in jedem Fall sichere Methode, den gewhippten, umgeschlagenen Stoff mittels Schotstek zu befestigen.

    Als continous loop verwende ich statt des oben abgebildeten Seils bisher eine Bandschlinge von 20mm Breite und bin gerade dabei, das auf 10mm zu reduzieren. Ich hoffe, dass durch die breitere Auflagefläche des Bands im Gegensatz zu einem Seil der Stoff mehr geschont wird und ich den Knoten leichter lösen kann, habe aber dazu keine Vergleichswerte.

    Nicht so einfach wie erhofft ist das Lösen des Knotens. Ich bekomme das mangels Marlspiker nur mit einer Zange hin.

    Nicht ganz sicher bin ich mir, ob durch das Umschlagen und leichte Verwringen durch diese Befestigung eine ungewollte "Kurve" entsteht, der Stoff also nicht an allen Stellen gleich lang bleibt. Ich halte die Toleranzen bei Kurven sowieso für unterschätzt und würde bei dieser Methode mit mindestens 5-10mm Toleranz rechnen.

    und so sieht's dann fertig aus (die Klammern benutze ich nur nach dem Falten und während des Knotens):

    Kennt jemand eine gute Quelle für Powerstretch?

    Ich möchte mir einen Kapuzenpulli aus Powerstretch nähen, also dem Fleece, das außen glatt ist und aus Polyamid, Polyester und manchmal Elasthan besteht. Muss nicht unbedingt das Original von Malden Mills sein.

    Extremtextil ist natürlich die erste Anlaufstelle. Die Stoffe sind sehr gut beschrieben, es gibt aber momentan kaum dunkle Farben zwischen grün und braun, wohl weil fast alles Restposten sind.

    Bei Funfabric gibt es keine verlässlichen Materialangaben. Da steht z.B. sowas wie "100% PL" oder "30% PE", wenn es vielleicht Polyester (PES) sein könnte, aber nicht Polyethylen (PE).