Beiträge von Furbrain

    Da für das letzte Wochenende im August noch einmal ein super Wetter angekündigt war, beschlossen noodles und ich einen Packraft-Rundkurs mit Hängemattenübernachtung in der Feldberger Seenlandschaft zu machen. Auf den Spuren von Omorotschka und Cross Hammock erkundeten wir zu Lande und zu Wasser die Uckermark.

    Ursprünglich hatte noodles für die Region die große Bikepacking-Tour von vor zwei Wochen ausbaldowert, konnte aber aufgrund einer Erkrankung selber nicht daran teilnehmen. Da kam es ihm gerade recht, dass ich seit kurzem stolzer Besitzer eines Packrafts bin und es dieses Wochenende ausprobieren wollte. Aber ein Fahrrad gleich auf dem Boot mit zu transportieren, traute ich mich dann doch noch nicht ;) Somit setzten ein alter Paddelhase und ein Wassersportfrischling – nach einer amtlichen Kernmahlzeit und dazugehöriger Flüssigkeitsaufnahme in der Krüseliner Mühle – am sonnigen Samstag am Mechowbach ihre kompakten Packrafts ein, um sich am Samstagabend weiter stromabwärts ein schönes Plätzchen für ihre Hängematten zu suchen. Am Sonntagmorgen sollte es dann zu Fuß wieder zum Ausgangspunkt zurückgehen, also eine Rucksacktour mit Paddeleinlage im ureigensten Packraft-Sinne.

    Wer mit noodles eine Tour macht, hat schon halb gewonnen. Da es dem Mann unsäglichen Spaß bereitet, mit den technischen Mitteln der Gegenwart zu organisieren und herum zu kartografieren, lag eine exakt geplante Tourstrecke mit Kilometerangabe und Untergrundbeschaffenheit im GPX-Format vor, die uns auch während der Tour als GPX-Track auf der Armbanduhr eindeutig auf Kurs hielt.

    Zwar ist noodles ein erfahrener Paddeler, aber aus Solidarität (oder Erfahrung?) legte auch er seine Schwimmweste an. Auch sein Packraft war noch recht neu, so dass wir erst einmal unsere dünnhäutigen Wasserfahrzeuge richtig kennen lernen und kein Risiko eingehen wollten. Da wir auf unserer Tour auch einige Seen zu durchqueren hatten, erschien uns diese Entscheidung ratsam.

    Allerdings trug der Bach an manchen Stellen nach diesem Sommer nicht sonderlich viel Wasser, so dass wir auch immer einmal aussteigen mussten, um die Boote durch sehr flaches Wasser zu lotsen. Auch zweimaliges Umtragen auf der Strecke war vonnöten, um unser abendliches Ziel zu erreichen.

    Teilweise fühlte man sich wie in der totalen Wildnis. Assoziationen von Mangrovensümpfen oder den Everglades kamen uns in den Sinn.

    Immer wieder öffnete sich der Bachlauf und durch das Schilf und die Seerosenfelder hindurch wurde ein weiterer See sichtbar, den es zu durchpaddeln galt, um am anderen Ende den Eingang zum weiterführenden Bach zu entdecken. Gerade die Einfahrt in den Großen Küstriner See erzeugte ein erhabenes Gefühl in mir. Das Panorama war großartig und rundherum war nur bewaldetes Ufer zu sehen - kein Boot, kein Mensch, keine menschliche Behausung weit und breit war zu erkennen. Wo wir uns vor kurzem noch durch meterhohe Pflanzen kämpften, wirkte der Blick über den See auf uns wie "Klein-Kanada".

    Kurz vor Sonnenuntergang hatten wir dann unseren Biwak-Spot erreicht. Nach einiger Kraxelei erreichten wir unser Ziel: "Owis Stein" wurde von Adolf-Heinrich Graf von Arnim-Boitzenburg für seine Mutter "Owi" dort aufgestellt, da sie den erhöhten Ausblick auf den See an diesem Ort wohl sehr mochte. Mittlerweile dient er auch als Geo-Cache ;)

    Es blieb nicht mehr viel Zeit im Abendlicht der untergehenden Sonne unsere Hängematten-Setups herzurichten. noodles hing in guter UL-Manier mit seiner seidigen Doppel-1.0-Hexon-Hängematte von Dutch, gut bedacht mit seinem DCF-Tarp, während ich im DIY-Modus meine 1.6-Hexon-W-Matte in mein selbstgenähtes Fronky-Moskitonetz friemelte. Aufgrund der Wettervorhersage hatte ich dieses Mal auf ein Tarp verzichtet und wurde – gottseidank – nicht enttäuscht.

    Am nächsten Morgen setzten wir nach einem minimalen Frühstück unsere Boote wieder in den See und durchquerten ihn zum Nordufer. Dort angekommen ließen wir die Luft auf unseren 1,8 kg schweren Gefährten und verstauten sie im Rucksack, um den knapp 8,5 km langen Rückweg über Land zurück zu unserem Ausgangsort durch die Uckermärkischen Wälder zu genießen.

    Vielen Dank an noodles für die gut vorbereitete Organisation und die Mitfahrgelegenheit! Ich kann nur jedem, der hier mitliest ans Herz legen, sich diesen wunderschönen Streifen Landschaft selbst einmal anzuschauen und insbesondere zu bepaddeln. Ich hätte nie gedacht, dass ich auf solch wunderschöne Ausblicke und Eindrücke stoßen würde, nur eine Stunde Fahrtzeit von meinem Wohnort Berlin entfernt – und die Uckermark ist mir zu Fuß und mit dem Rad wahrlich nicht unbekannt.

    Bei deiner Körpergröße von 172 cm wäre u. U. auch eine klassische Warbonnet Blackbird (ohne XLC) möglich, die 10 Fuß lang ist. Der Vorteil wäre hierbei wohl, dass du dann auch dein 3x3m Tarp weiterhin in der klassischen A-Frame-Aufhängung nutzen könntest. Hammock Fairy kann dir dazu aber konkrete Erfahrungswerte geben, da sie selber eine nutzt (glaube ich zumindest;)).

    Ich habe eine XLC und kann mein DD Tarp nur noch in Diamantform abspannen, damit die Enden vor Regen geschützt sind. Damit kann ich es nur noch im Sommer nutzen. Die diagonale Abspannung mag du ja nicht, hast du oben geschrieben. Das würde bei dem Kauf einer XLC auch ein neues Tarp bedeuten ...

    Vielleicht hat jemand Lust mit seinem Packraft durch die uckermärkische Seenlandschaft zu paddeln? Auf den Spuren von Omorotschka und Cross Hammock werden noodles und ich von Samstag auf Sonntag (31.8./1.9.2019) die Uckermark erkunden.

    Ursprünglich hatte noodles für die Region die große Bikepacking-Tour von vor zwei Wochen ausbaldowert, konnte aber aufgrund einer Erkrankung selber nicht daran teilnehmen. Da kam es ihm gerade recht, dass ich seit kurzem stolzer Besitzer eines Packrafts bin und es dieses Wochenende ausprobieren wollte. Aber ein Fahrrad gleich auf dem Boot mit zu transportieren, traue ich mich dann doch noch nicht ;) Somit werden am Samstag ein alter Paddelhase und ein Packraft-Frischling nördlich von Templin einsetzen und (nur unterbrochen von der einen oder anderen gastronomischen Einkehr) am Samstagabend einen Platz für ihre Hängematten suchen. Es ist eine tropische Nacht angekündigt, der Scandinavian Wooki bleibt also zuhause.

    Am Sonntagmorgen werden wir noch ein wenig weiterpaddeln und dann unsere Packrafts verstauen und uns für ca. 10 km zu Fuß durch die Uckermark auf den Rückweg zum Startpunkt machen. Klassisches Packrafting als kleine Rundtour, sozusagen.

    Falls noch jemand von euch spontan mit dabei sein möchte, einfach melden. Wir sprechen dann alles weitere ab. Ein Packraft ist allerdings unabdinglich, da die Kanäle zwischen den Seen sehr flach sind und zurzeit teilweise sehr wenig Wasser führen.

    Hallo Thomas G – Willkommen im Hängemattenforum. Wenn du möchtest, kannst du dich gerne in unsere Benutzerkarte eintragen. In der Schweiz ist noch ordentlich Platz ;) Um deine Position auf die Karte zu setzen, kannst du in deinem Profil > Über mich > Benutzerkarte deine Lokalisierung bearbeiten. Dir weiterhin viel Spaß in diesem Forum.

    Habe den von mir "gekürzten" T-a-R Slacker Snuggler nun beim August-Onenighter des Berliner Stammtischs benutzt und bin sehr zufrieden. Mit dabei hatte ich meine fünfte DIY-Hängematte – "Coconut" (340 cm, 1.6 oz Hexon W, 40D, Coyote Brown, 395g) und drum herum ein selbstgenähtes Fronky-Moskitonetz.

    Habe gut darin geschlafen, die Füße hatten genug Spielraum, nichts hat mehr gedrückt. Durch die Entlastung am Fußende hat sich der UQ sogar besser an meine diagonale Liegeposition angepasst. Kopf und Schultern waren von unten gewärmt, ich musste den Slacker Snuggler nur nach dem Einstieg nachjustieren. Eindeutig eine Verbesserung für mich. So komme ich gut durch den Sommer :thumbup:

    Hey stadtgecko , danke dass wir dein Wohnzimmer benutzen durften. Ich hoffe, wir haben alles wieder zu deiner Zufriedenheit aufgeräumt. Wenn die Sonne untergeht, wird das Plätzchen ja richtig romantisch. Aber keine Panik, wir werden auch wieder weiterziehen und andere Spots checken. Es gibt noch viel Jedermannsland ;) Und wenn wir nochmal vorbeikommen, dann klingeln wir natürlich vorher :P

    Abonnier doch den Stammtisch-Faden. Wenn du willst, setzten wir dich auf die Liste, wenn's wieder mal losgeht. LG, Furbrain

    Ich denke, dass du extex ein Feedback zukommen lassen könntest, auch wenn du keine Reklamation planst. Der Aufwand könnte sich lohnen. Vielleicht haben sie eine Erklärung für das Verhalten des Materials?! Abgesehen davon kann ich mir vorstellen, dass sie auch ein Interesse an deinen Informationen haben. Extex scheinen grundsätzlich an einem positiven Kundenverhältnis interessiert zu sein, was ja auch für so ein mittelständiges Unternehmen sinnvoll und notwendig ist.

    Als ich mal einen inhaltlichen Fehler auf der Homepage gemeldet hatte, haben sie ihn in kürzester Zeit berichtigt und mir noch eine Antwortmail mit kurzem Dank zurückgeschickt. Das war natürlich kein Materialproblem, aber es schien alles sehr engagiert.

    Hi Siebenschläfer Ich habe im Oktober 2017 meinen Sooki-Verschnitt genäht mit Climashield Apex. Angefangen hatte ich wie du mit einer Füllung von 133g/qm. Das Material erschien mir auch relativ dünn und die Faserigkeit der einzelnen Layer hatte ich auch bemerkt. Allerdings ist mir die Inhomogenität nicht so extrem aufgefallen wie dir. Und ich habe noch später mit einer Schicht 200g/qm "nachgefüttert", da konnte ich am Ende ohnehin nicht mehr viel Bauschdifferenz an unterschiedlichen Stellen erkennen.

    Was ich gar nicht kenne, sind die Krümmel, die du so plastisch auf dem Foto abgebildet hast. Das hatte ich die ganze Zeit über gar nicht, als ich mit dem Material gearbeitet habe :huh: Ich muss mal schauen, ob ich noch einen Rest Climashild in der Nähkiste habe, dann versuche ich da mal Kunststoffkrümel rausholen kann. Sollte ich noch etwas besitzen und ein Ergebnis bekommen, schreibe ich es in diesen Faden.

    So wie du es beschreibst, finde ich das Verhalten des Materials sehr merkwürdig und kann es auch für meine Arbeit damit nicht in dem von dir geschilderten Maße bestätigen. Da würde ich auch noch einmal mit dem Verkäufer Kontakt aufnehmen, bzgl. der Frage nach Reklamation. Die Bilder hast du ja schon vorliegen als Beleg. Allerdings verstehe ich auch, dass du nicht besonders scharf drauf bist, das Ding wieder auseinanderzunehmen. Das ist eine sehr unschöne Situation für dich, aber ich wünsche dir viel Erfolg, egal wie du dich entscheidest!

    Der Berliner Stammtisch Overnighter im August findet morgen am Freitag, 23.8., irgendwo im, am oder um den Grunewald statt. Sieben Leute haben zugesagt. Wer noch spontan vorbeikommen will, möge jemanden, der bereits zugesagt hat, kontaktieren oder mir eine PM im Forum senden.

    Aufgrund der relativ großen Anzahl von Leuten, müssen wir morgen ab 17 Uhr erstmal die Location checken. Danach sollten wir wissen, wie es dort aussieht mit der maximalen Anzahl an Hängeplätzen – damit keiner wieder nach Hause gehen muss, weil kein Platz mehr ist ;) Wer nicht dort übernachten will, ist natürlich auch herzlich willkommen.

    Hier die Daten für meine DIY-Matten mit breiterem Stoff von RBTR bzw. Dutch und einer Länge von +/- 340cm. Alle wurden gewogen mit Warbonnet-Whip, Dogbones, Firstleine und Packsack:

    Zweite DIY-Hängematte – "Lost in Space" (345cm, 1.6 oz HyperD XL diamond ripstop nylon, 40D, Charcoal Gray, 428g),

    Dritte DIY-Hängematte – "Sundowner" (338cm, 1.2 oz Robic XL hybrid ripstop nylon, 20D x 80D, Burnt Orange, 256g),

    Fünfte DIY-Hängematte – "Coconut" (340cm, 1.6 oz Hexon W, 40D, Coyote Brown, 395g),

    Sechste DIY-Hängematte – "Big Bertha" (347cm, 2.2 oz HEX70 XL ripstop nylon, 70D, Hunter Green, 530g)

    Meine HEX70-Matte schlägt gewichtsmäßig nach oben aus (kein Wunder bei dem Stoff), hat aber auch einen sehr wohlwollend dimensionierten Packsack bekommen. Bin gespannt, wieviel seine Blaue am Ende auf die Waage bringt ... :P

    War gestern bei extremtextil in Berlin und habe mal gefragt, ob denen ein spezieller Ripstop-Stoff am Markt bekannt wäre, der diese Lichtdiffusions-Eigenschaften hätte. Kannten sie auch nicht. Der eine Mitarbeiter hatte noch in Erwägung gezogen, ob es vielleicht die Beschichtung ist, die das Licht reflektiert und damit eine so gleichmäßige Streuung ermöglicht.