Beiträge von Furbrain

    Inspiriert vom Kommentar des Viertelindianer beim Besten Kauf 2019, und da wir uns nun genau zwischen den Jahren und mitten in den Rauhnächten (und den unvermeidlichen medialen Jahresrückblicken) befinden, hier meine Frage an alle, die sich erinnern möchten: Was war für euch das beste Erlebnis mit der Hängematte im Jahr 2019? Es darf natürlich auch ein Erlebnis sein, wo die Hängematte nur mit dabei war oder eine nicht unrelevante Rolle gespielt hat ;)

    Ich muss jetzt erstmal selber nachdenken, daher darf auch gerne ein anderer bzw. eine anderere "Erste(r)" schreien und hier etwas schreiben ... 8o

    Kalendercheck hat ergeben: Ich muss bis genau auf diese beiden Tage (28./29.12.) zwischen den Feiertagen arbeiten. Daher sind das die einzigen Tage, wo ich familiäre "Qualitytime" zelebrieren kann. Somit werde ich nicht mitkommen, sondern auch auf den Januar hoffen.

    AUSBLICK: Bitte schon einmal zur Kenntnis nehmen und ggf. diskutieren – in meinem Terminkalender habe ich das lange Wochenende 24. - 26.01. für einen potentiellen regionalen Winterhang eingetragen, an dem auch BoundryWaters evtl. Interesse hatte teilzunehmen, wenn er tatsächlich im Land sein sollte. An dem Wochenende scheint auch irgendein Outdoor-Treffen parallel im Harz stattzufinden, Omorotschka weiß da vielleicht näheres??! Vielleicht kann man das verbinden bzw. sollte man eventuelle Parallelitäten in der Terminplanung berücksichtigen ... wir sollten frühzeitig genug darüber sprechen 8)

    Alle die zwischen den Jahren wieder draußen sind, wünsche ich eine schöne Zeit. Ich werde (wieder einmal nur) in Gedanken mit euch sein (boah, klingt das Jedi-like 8o)

    Wie wahr, Furbrain in Gedanken :( Bin seit Freitagmorgen um 4 Uhr ausgeschaltet. Dachte zuerst, es wäre wieder ein Migräneanfall, aber ich habe mir wohl irgendeinen Infekt zugezogen und bin auch nach vier Tagen immer noch kaltgestellt. Ich habe mich sooooo auf den Onenighter gefreut und wollte doch so gerne mein selbstgenähtes DIY-Wintertarp ausprobieren ;(  Omorotschka meinte noch am Telefon, ich könne ja auch aus der Hängematte göbeln (muss ja nicht immer nur "Coffee from the hammock" sein), aber die Vorstellung wirkte zu dem Zeitpunkt dann doch nicht so attraktiv auf mich ... <X

    Aber natürlich hoffe ich, dass ihr auch ohne mich einen gemütlich-winterlichen Waldabend hattet ;) Ich wünsche mir, dass ich zu Weihnachten zumindest wieder auf dem Damm bin, sonst wird es ernsthaft lästig ... Grüße an alle und auf ein nächstes Mal im Januar!

    Auf ein Dazukaufen wird es wohl hinauslaufen ... allerdings ist es so horror-teurer Camo-Stoff von RBTR, den ich vor ein paar Wochen während ihrer "Black-Friday"-ähnlichen Reduzierungsphase günstiger erworben habe. Habe mich halt verrechnet X/ Muss wohl erstmal wieder sparen und ggf. eine weitere Angebotsphase abpassen, um aufzustocken. Geduld ist halt eine Tugend ...

    Ich hänge mich mal mit meiner Frage an diesen Faden dran:

    Muss ein UQP eigentlich aus atmungsaktiven Material bestehen? Ich habe hier noch ein paar Meter Silpoly, was ja nun als Tarp-Material wasserundurchlässig ist. Kann man das auch für einen UQP nutzen? Oder sollte die äußerste Schicht unter der Hängematte zwar wasserabweisend und winddicht sind, aber eben nicht wasserdicht?

    Hm, für eine Notlösung ist mir das Material von RBTR zu wertvoll :( Habe halt überlegt, etwas minimalistisch-kompaktes für den Sommer zu nähen, aber mit dem Anspruch auf volle Funktionalität. Sind dummerweise nur 4 Yards, da kann man nichts mit zwei Seiten und einer Firstnaht draus machen ...

    Hat hier jemand schon einmal ein asymmetrisches Tarp aus einer 150 cm breiten Stoffbahn gebastelt? Auch wenn Hennessy sein Asym-Tarp wohl sehr schmal geschneidert hat, komme ich auf keinen grünen Zweig über die verfügbare schützende Breite beim Abspannen, nachdem ich mit mal ein verkleinertes Modell aus Papier ausgeschnitten und gefaltet habe (bei einer Ridgeline von 365 cm / 12 ft) .

    Ob die Breite einer 150 cm Stoffbahn als Aysm-Tarp ausreicht, um eine Warbonnet Blackbird XLC mit abgespannter Seitenablage halbwegs abzudecken ...? Dutch hat ja das Xenon Wide für sein Asym-Modell benutzt, was (wieder einmal) aufgrund seiner Breite von über 70 inches wesentlich mehr Spielraum an den Seiten mitbringt X/

    Hat jemand in diesem Forum bereits Erfahrungen mit superschlanken Tarps gemacht?

    Hallo, alle! Vielen Dank für euer positives Feedback :)

    An einigen Stellen (4. und 5. Bild) sieht man zwar, dass du gegen den Transporteur gekämpft hast, was nie gut ausgeht, aber das sind ästhetische Feinheiten, die den Gebrauchswert nicht schmälern.

    Ich muss zugeben, dass ich gerade bei den Catcuts meine Konzentration darauf gelegt habe, eine halbwegs saubere Naht hinzukriegen. Beim Betrachten der Säume danach habe ich auch festgestellt, dass diese sich in sich "zusammengezwirbelt" haben und – wenn man die Nähte längs auseinander zieht und wieder loslässt – den Eindruck machen zu federn. Nicht schön (gerade bei einem hell-transparenten Stoff) aber erträglich.

    Was ich aber nicht verstehe, ist das von den Warbonnet-Tarps übernommene einzöllige Gurtband, das dann zur Hälfte lose flattert oder eben absteht. Das ist doch materialtechnisch ein Overkill.

    Da stimme ich Waldläufer70 zu. Einerseits habe ich mich nicht getraut das Band mit der Schere zu schmälern, weil ich nur ein Feuerzeug habe zum Veröden und befürchtete, dass das nicht ausreicht, um ein Ausfransen zu vermeiden. Andererseits bin ich beeindruckt von dem ökonomischen Ansatz von WB. Im Vergleich zu verstärkenden Dreiecken aus HyperD 300, wie sie RBTR in der Anleitung empfiehlt, ist es weniger Materialeinsatz und durch das einfache Umlegen auf 90° superschnell aufzubringen.

    Mein Eindruck ist aber auch, dass WB mehrere Versuche ausgetestet haben muss, wie die Naht auf dem Grosgrain am besten verlaufen soll. Ich kann es nicht begründen, aber mein Gefühl sagt mir, dass dieser Bogen, den WB näht anstatt direkt diagonal über das Band zu gehen, die Kräfte, die auf den Tarpstoff wirken, irgendwie besser in die Abspannringe ableitet und dabei die Nähte nicht so strapaziert ... :S Ästhetisch stimme ich dir zu, Cross Hammock – diese Bänder sehen immer scheiße aus, wenn sie beim Auspacken zerknittert und faltig sind und rumflattern.

    Heute hatte ich die Gelegenheit mein selbstgenähtes Wintertarp aufzuhängen und meine Schneiderei auf Herz und Nieren zu überprüfen. Soweit bin ich zufrieden. Es ist vollständig aus Material hergestellt, dass ich hier in Deutschland bei Extremtextil eingekauft habe. Der von mir genutzte Stoff ist der Ripstop-Nylon 6.6, Zeltstoff, silikonbesch., 30den, 40g/qm. Hier die Bilder und ein paar Kommentare dazu:

    Das Tarp habe ich auf der Basis der vier Forumsberichte von Fagorian (Forumsfaden hier) , echinotrix (hier), Mittagsfrost (hier) und Waldläufer70 (hier) geschneidert. Bei den Maßen habe ich die Vorgaben von RBTR genutzt, die Abspannungen und Verstärkungen jedoch von meinem Warbonnet Thunderfly abgeschaut. Beim Arbeiten war das Bügeleisen mein bester Freund, da meine Klammern auf dem glitschigen Silnylon so gar nicht hielten und ich nicht Nadeln wollte. Bei sehr niedriger Temperatur kann man mit dem Bügeleisen Falten in das Silnylon bügeln, an denen man sich beim Nähen dann orientieren kann. Gerade beim Säumen der Kettenkurven war das sehr hilfreich!

    Mein "Sunny Cloud" hat nach dem Säumen eine Firstlänge von 355 cm (das entspricht in etwa 11.5 ft) und die Seiten habe ich mit Kettenlinien versehen. Beim ersten Aufbau habe ich gemerkt, dass die in Deutschland übliche Stoffbahnbreite von 150 cm einen spürbaren Effekt auf die Proportionen der Türen hat, wenn man ansonsten die Maße aus der US-amerikanischen Anleitung übernimmt (die genutzten Stoffbahnen der Amis sind wohl mit 62 inch ein bisschen breiter). Somit muss ich meine Türen mit Shockcord nicht an dem seitlich gegenüberliegenden Dreiecksring der Abspannung einhängen, wenn ich die Türen faltenlos und straff verschließen will, sondern direkt am Hering auf der gegenüberliegenden Seite des Eingangs.

    Das korrekte Verhältnis zwischen Stoffbahnbreite und Flügeltür-Maße bekommt man wohl nur, wenn man dafür je nach Stoffbreite für die Berechnung der Winkel die Anleitung von Jellyfish nutzt. Sowohl Dutch als auch RBTR arbeiten allerdings mit absoluten Werten/Maßen in ihren Anleitungen. Bin aber zu blöd für höhere Mathematik und habe die Maße dumpf abgeschreiben, d. h. die Maße von RTBR weitestgehend übernommen, obwohl meine Stoffbahnen schon vor dem Säumen etwas schmaler waren.

    Hier die verstellbaren Shockcords, um die Türen ggf. nach innen "einzuklappen", wenn man wetterbedingt nur ein Hextarp braucht bzw. seine Socken trocknen will :P

    Wie man hier sehen kann, habe ich auch die französische Naht mit Satinband-Abdeckung bei der Ridgeline von Warbonnet übernommen. Das von mir genutzte 18 mm breite Satinband (eine Seite matt, andere Seite glänzend) von ebay war allerdings so dünn, dass ich die Enden der Ridgeline nicht nur je Seite 10 cm länger gemacht und umgeschlagen habe, sondern lieber noch eine weitere Lage drüber gefalten und vernäht habe. Damit hoffe ich die Spannung besser abzufangen, die auf der Firstschnur liegt. Auch die in den Kamm der Ridgeline eingenähte Verstärkung auf der Unterseite mit einem Streifen Satinband habe ich von WB übernommen (das ist die graue Naht am First). Kommen wir zu den Großaufnahmen:

    Das ist eine Eck-Abspannung des Hex-Körpers. Interessant ist, dass man gut überlegen sollte, in welche Richtung man den Ring annäht. Ich habe mich am Thunderfly orientiert und den 90° Winkel der Laschen so positioniert, dass das Dreieck leicht schräg nach vorne zeigt. So spanne ich auch die Schnur zum Zelthering ab, um die Kettenkurve straff zu kriegen. Hätte ich den Dreiecksring als Verlängerung der Tarptür angenäht, sähe das Abspannen jetzt definitiv anders aus. Wenn man D-Ringe nutzt, ist diese Entscheidung vermutlich nicht so wichtig.

    Hier die Unterseite der Abspannung. Man kann durch den Faltenwurf ganz gut sehen, wo die Kräfte am Stoff anliegen und wie sie durch den im Winkel gelegten Unterstoff in Richtung Schnur abgeführt werden.

    Das ist die Unterseite der Abspannung an der Tarptür. Der Winkel des untergelegten Stoffes musste hier anders gewählt werden als bei den Seitenabspannungen. Abgesehen davon habe ich die Spitze der Kettenlinien am Türenrand eingeschlagen, bevor ich mit der Schlaufe den Dreiecks festgenäht habe.

    Soweit, so gut! Ich plane noch ein Paar Panel Pull-outs zu ergänzen. Der Innenraum ist zwar jetzt schon recht geräumig, aber als Wind auf der einen Seite lag, drückte der Stoff bei der großen Fläche ganz schön nach innen. Das hoffe ich mit den Tarp Pole Mods ein wenig aufzufangen.

    Hmm, ich mach ja tatsächlich eine Liste, wo ich alle Ausgaben für Outdoor-Produkte über das Jahr dokumentiere. Damit erschrecke ich mich selber, wie teuer so ein Hobby sein kann (obwohl die Natur zu genießen ja eigentlich kostenlos ist :/)

    Furbrain 's

    Ich habe mir vor ein paar Wochen auf ebay-Kleinanzeigen 2 kg Kapok (mehr zu den Eigenschaften hier) besorgt und will das mal für einen UQ antesten, den ich für den Heimeinsatz zu nähen plane. Wenn du willst, kannst du das Zeug gerne mal live und direkt in die Hand nehmen und anschauen. Wohnst ja in Berlin ;)

    Da die meisten Produkte inkl. des Portos über der magischen Grenze von 150 Euro liegen, musst du noch zu der Umsatzsteuer von 19% (bezogen auf Ware + Porto = Gesamtpreis zu versteuern) entsprechend der Ware Zoll bezahlen. Dafür gibt es detaillierte Listen auf der Zoll-Homepage.

    Das wurde auch schon einmal im Forum unter "Zoll und Mehrwertsteuer bei Bestellungen aus den USA" diskutiert. Vielleicht hilft dir das weiter. Bei Hängemattenstoff waren es 8 Prozent Zoll, bei fertigen Hängematten oder Underquilts liegen die Zollgebühren anders. Ich habe sie leider nicht mehr drauf, vielleicht kann hier jemand aushelfen, der vor kurzem solche Waren in den USA gekauft hat?

    Bin heute mehrere Stunden auf dem Boden rumgerobbt und habe den Rohschnitt für mein 12 ft. langes DIY-Wintertarp aus Silpoly zurechtgeschnippelt. Nein, keine Fotos! Sieht auch nicht anders aus als bei den anderen vor mir ;) Aber alter Schwede, es ist gar nicht so einfach neun Meter Glibberfolie zu bändigen. Extra dafür ein drei Meter langes Maßband mit Inches gekauft, damit ich die Anleitung von RBTR nicht immer umrechnen zu müssen. Mannomann – meine Knie knacken, mein Rücken schmerzt ... wie heiße ich überhaupt??!

    Immerhin: die Papp-Schablonen für den Cat-Cut sind jetzt auch fertig. Nächste Woche geht's weiter mit Kettenkurven anzeichnen und Ridgeline nähen. Hoffentlich werde ich damit im Dezember fertig. Will es in diesem Winter noch ausprobieren ...

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    Musste ich posten. Konnte nicht anders. Wer mich kennt ... 8o