Danke für deine Ausführungen, Siebenschläfer . Das von dir bezeichnete "Erntemaschinenmonster" wurde mir im Rahmen eines Waldpädagogik-Seminars von den Diplom-Forstleuten mit dem englischen Terminus "Harvester" vorgestellt, was ziemlich nah an deiner Wortwahl liegt ![]()
Schön finde ich auch deine Erwähnung des Soziologen Hartmut Rosa und seinem Ansatz der "Resonanz", der ja aus seinen Ausführungen zu "Beschleunigung" hervorgegangen ist. Ketzerisch könnte man fragen, ob es ein ironischer Zufall ist, dass diese Begriffe einerseits soziologisch als eine Erklärung für das aktuell erneut wachsende Bedürfnis der Menschen nach Natur und Wald genutzt werden, als auch der Terminus "Resonanz" – back to topic – ganz trivial das Problem der Bodenverdichtung durch Maschinen und Windräder bezeichnet.
In den Berliner Forsten legen die Forstarbeiter übrigens tote Äste und Stämme quer über den Waldboden, wenn sie mit dem "Erntemaschinenmonster" durch die Rückegasse fahren, um die Verdichtung der Böden an diesen Stellen zu reduzieren. Das ist vermutlich vergleichbar mit den Reisigmatten, die dawoidler bereits erwähnte, und es erinnert mich an die Technik beim Tarpspannen, mit senkrechten Stöckchen zwischen Ridgeline und Baumrinde den Druck besser zu verteilen und diese dadurch zu schützen.