Beiträge von Furbrain

    Ersteinmal auch ein Hallo von mir an dich, Bozou :) Dann gleich einmal die Bitte an sie Admins diesen Faden in das passende Unterforum zu verschieben, da dieser hier der Vorstellungsfaden ist, und weitere Ratschläge und inhaltliche Fragen an anderer Stelle besser aufgehoben sind.

    Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle meine Meinung zu den drei Hängematten abgeben, die in der Auswahl stehen:

    Die Amazonas hat mich nie interessiert, da will ich nichts zu sagen.

    Von den DD's rate ich persönlich ab, die Frontline habe ich bei 178 cm Körpergröße nach einem Jahr abgegeben.

    Viele sind wohl mit Hennessy eingestiegen, wenngleich auch mit wachsenden Erfahrungen und Ansprüchen "herausgewachsen".

    Wenn du unbedingt eine von den dreien nehmen willst, würde ich der Hennessy die meisten Props geben. Allerdings solltest du besser eine mit Seiteneinstieg wählen. Mittagsfrost hat im Podcast von seinen Erfahrungen mit "Isomatte auf Muttermund" erzählt - eher eine Anekdote als echte Funktionalität. Isomatte ist ohnehin die nervigere Lösung (Stichwort: Underquilt).

    Stöbere im Lexikon in den Einführungsartikeln und benutze die Suchfunktion im Forum. Hier sind schon einige von uns mit ähnlichen Wünschen und Erwartungen gestartet ... Viel Erfolg!

    Am ersten Sonntag des Monats (hmm, guter Termin eigentlich :/) präsentiere ich euch eine weitere Folge von "Zwischen Bäumen": ZB002 Die perfekte Hängematte - Gibt es die "perfekte" Hängematte?! Wie muss sie aussehen und welche Eigenschaften sollte sie haben? Hammock Fairy und Furbrain reden über Hängerwünsche, Kriterien und Optionen. Enjoy!

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    In den Hängematten-FAQ im Lexikon gibt es einen Absatz, wo bereits weitere Trekkingplätze in anderen deutschen Wäldern und Mittelgebirgen verlinkt sind. Da könnte auch der Odenwald dazu.

    Mittelfristig könnte man auch eine eigene Seite mit Trekkingplatz-Adressen im Lexikon einrichten. Nur sind es leider noch nicht sooo viele. Unterseiten für Kartenmaterial, -Apps und Navigation oder auch DIY-Quellen liegen ja dort auch schon ...

    Das ist scheiße, wenn man wegen "Eigenbedarf" aus der Wohnung raus muss. Nicht nur in Berlin, aber aufgrund der Wohnungssituation in dieser Stadt im Besonderen. Mein Mitgefühl. Bisher habe ich alle Umzüge selber gewuppt, aber mittlerweile würde ich aus Knochenschutzgründen vielleicht auch ein Umzugsunternehmen beauftragen wollen. Als erstes würde ich bei Synanon nachfragen. Bei Google kommen sie mit 4.5 von 5 Sternen bei 50 Rezensionen ganz gut weg.

    Keine Ahnung wie teuer Synanon ist. Eine Kalkulation im Vorfeld scheint kostenlos zu sein: https://www.synanon-aktuell.de/files/synanon/…ugsratgeber.pdf Vielleicht willst du einfach mal anrufen, um das Preisspektrum zu erfragen?

    Viel Erfolg!

    Irgendwo auf einer britischen Homepage habe ich mal diese Faustregel gelesen: Angegebene Grenztemperatur + 20°C = sichere Komforttemperatur. Die Angaben bei den Amis lese ich immer als Grenztemperatur und damit bin ich bisher als männlicher Kaltschlafender (ich fröstel recht schnell) gut gefahren.

    Auch wenn die Kraft, die auf die durchgehende Tarp-RL wirkt, wesentlich weniger ist als die einer besetzten Hängematte auf die Baumgurte, habe ich auch über einen schonenden Einsatz nachgedacht.

    Da kommen viele Faktoren zusammen und widersprechen sich auch teilweise. Es ist einerseits die Frage, wie lange die Rinde dem Druck ausgesetzt wird. Wenn über Tage die Schnur an der Rinde reibt und es stürmt, ist das bestimmt problematischer als wenn es nur für eine Nacht bei relativer Windstille ist. Ich denke, dass eine grobe Rinde wie Eiche, Linde oder Robinie sehr wohl diese Kräfte aushalten kann, problematisch wird es eher für dünne und gleichmäßige Rinden wie Birke oder Buche.

    Hier im Forum haben mal ein paar Leute mit Schläuchen experiementiert, durch die ggf. die Tarp-RL gezogen werden konnte. Druckausgleich durch senkrechte Holzstäbchen rings um den Stamm wurden ja auch immer wieder diskutiert. Im Endeffekt geht es um die Kraftableitung auf eine größere Fäche. Daher gebe ich persönlich den Schläuchen nur halbe Zustimmung, ggf. suche ich mir bei Bedarf Holzstückchen vom Boden, um damit die Rinde bei Bedarf vor dem direkten Kontakt mit der Tarp-RL zu schützen.

    Baumgurte sind natürlich noch besser, was die Kraftablenkung angeht, man muss sie aber mitschleppen, was sich beim Wandern bzgl. Gewichtsersparnis beißt. Muss man halt wollen.

    Dementsprechend würde ich bei meinen 178 cm ja bei einer Breite von 182,5 ( Länge/2 ) bzw 169,1 ( 95 % Körperlänge ) liegen.

    Ich bin auch 178 cm lang. Meine bequemste Hängematte ist aus 1.6 Hexon W, was eine Lieferbreite von 71.5 inches bzw. 181,61 cm hat. Nach dem Säumen hängen die Ränder noch ein wenig über meine Füße hinaus, was sie auch warm hält, da sich dort die Luft sammelt ;) Die gewählte Rohlänge von 372 cm für die Hängematte ist am Ende nach Tunnelnähen und Warbonnetwhip bei 344 cm rausgekommen.

    Damit kann ich sehr angenehm im Winkel von ca. 20° - 25° diagonal liegen, 30° sind aber auch noch angenehm.

    Wenn die RL der HM die Länge vorgibt, dann müsste das Tarp doch (vielleicht mit einem Spanner) mit etwas Überstand in die Aufhängung der H&M eingehängt werden können.

    Ihr könnt ja mal schauen, wie Hennessy das bei seinen Setups umgesetzt hat. An meinem Sommertarp habe ich eine Tarp-Befestigung an den Baumgurten angebracht, wobei ich noch damit am Experimentieren bin.

    An den beiden Baumgurten habe ich jeweils einen Whoopie Hook mittels einer Schlaufe an den Gurt "geprusikt" und hänge das Tarp mit seinen Ringen an der Ridgeline dort ein. Somit hängt das Tarp jetzt an der Aufhängung und nicht mehr selbstständig am Baum. Die Prusiks ziehe ich soweit am Baumgurt hoch, bis die Ridgeline des Tarps auf Spannung ist, es aber weiterhin sauber waagerecht hängt.

    Das Problem dabei ist, dass sich der Abstand zwischen den Haken verändert, wenn man sich in die Hängematte legt. Wenn man nicht aufpasst, droht das Tarp sich erst straffer zu spannen und dann ggf. an der Ridgeline zu reißen. Das ist jedoch abhängig vom Hängewinkel. Wie Riippumatto-Joerg weiter oben schreibt, kann das Tarp auch erschlaffen, wenn der Winkel über 45 Grad hinaus geht.

    Dagegen habe ich mir eine Stretchcord-Schlaufe an das eine Ende des Tarps gemacht, die dann die Dehnung aufnehmen soll, so dass das Tarp immer noch leicht gespannt ist, ohne dass es droht zu reißen. Nachteil dabei ist, dass es durch die Stretchcord-Schlaufe nicht mehr genau mittig über der Hängematte hängt. Man könnte natürlich auch eine Schlaufen an beiden Enden nehmen, nur habe ich das noch nicht ausprobiert.

    Weiterhin hat das Tarp durch die Befestigung an den Baumgurten einen festen Abstand zur Hängematte. Dieser Abstand ist wiederum abhängig von der Länge der Hängematte zur Länge des benutzten Tarps. Das Tarp z. B. bei schlechtem Wetter tiefer zur Hängematte abzuspannen ist nicht möglich ohne Durchhang zu produzieren.

    Ebenso muss auch an den seitlichen Abspannungen Stretchcord eingesetzt werden, damit die Flanken des Tarps auch weiterhin noch unter Spannung stehen, nachdem man sich in die Hängematte gelegt hat und damit das gesamte Setup ein wenig nach unten gesunken ist.

    Kein Grund für mich, es im Sommer nicht so zu nutzen. Wenn ich aber mit meinem Wintertarp draußen bin, bevorzuge ich immer noch das unabhängige Abspannen von Tarp und Hängematte. Alleine die Option, das Tarp beim Aus- und Einpacken als erstes aufzubauen bzw. als letztes abbauen zu können, wenn das Wetter schlecht ist, ist mir es wert.