Soonwaldsteig – Übernachtung und Wasser
Mit Hängematte ist es natürlich im Wald kein Problem, an beliebigen Stellen über Nacht zu bleiben, mit einem zusätzlichen Zelt (für die Kinder) ist es allerdings gar nicht einfach, entsprechend flache und trockene Stellen zu finden. Auf dem Steig gibt es ein System von insgesamt 5 Trekkingplätzen, die man für kleines Geld online bucht und die sich dann super als Zeltplatz eignen. Nach der Buchung bekommt man die GPS-Angaben per mail, die Plätze liegen sehr abseits und sind nicht ausgeschildert.
Es gibt immer eine Feuerstelle mit Sitzen,
Kompostklo und man kann in einer Kiste bereitgestelltes Wasser kaufen (Vertrauenskasse), was bei den Temperaturen im Juli super war.
Vorteil des Systems ist auch, dass man in der Regel andere Wanderer trifft, was bei der Einsamkeit im Übrigen eigentlich sehr schön ist. Wie haben jedenfalls alle kennengelernt, die auf dem Weg unterwegs waren und uns immer wieder abends getroffen.
Das erste Trekkingcamp lag auf einer Burgruine (Schmidtburg), auf der es einfach nichts zum Aufhängen gab. Ich musste deshalb wohl oder übel auf dem Boden schlafen.
Hier der Trekkingplatz Alteburg
die Ochsenbaumer Höhe
und das Forsthaus Lauschhütte.
Wasser war bei der Hitze tatsächlich ein Problem: es gibt eine Reihe von öffentlichen Wasserhähnen, für die man einen gpx-Track auf http://www.soonwaldsteig.de/ findet, die gibt es aber nicht überall. Man ist deshalb öfters auf Brunnen, Bäche und Quellen angewiesen. Manchmal sind es auch nur Wasserlöcher, jedenfalls war Filtern angesagt: