Hmm - also so richtig einleuchten will mir das nicht...
Was soll da ausleiern? Und wie sollte das dazu führen, dass wenn belastet der Knoten durchrutschen kann?
Wie sieht denn der Knotenkopf aus? Dass der sich langsam verschleißt, verschiebt, konisch wird? Dann wäre das schon eher denkbar...
Was ich mir eher vorstellen kann wäre der dritte Punkt, den Waldläufer70 benennt.
Denn wenn derdiedas Loop nicht belastet ist, und die "Schenkel" damit nicht unter Spannung, kann der Knoten durchaus heraus rutschen.
Wer weiß, wann der Knoten beim ersten Malheur raus gerutscht ist und ob das Setup tatsächlich vier Tage so hing...
Bereits beim Aufbau? Bei einem der zahlreichen ein- und Ausstiege, bei denen dann doch mal der Knoten selbst vom Matten-Eigengewicht kurz entlastet wird?
Btw. Wie die Matte dann am offenen Loop gehalten hat ist mir auch noch unklar.
Gleiches gilt ja auch für den zweiten Fall.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Knoten unter Belastung durch die Schenkel geschoben hat. Auch hier würde ich eher vermuten, dass sich das ähnlich wie beim ersten verhalten hat und bereits vor der Belastung passiert sein muss - oder zumindest nach erneuter Entlastung. Vielleicht bist Du nachts doch noch mal irgendwann raus, Bier wegtragen, wobei sich das ganze geöffnet hat und abermals wieder nur offen in der Schlaufe hing und dann so noch eine Weile gehalten hat?
Ich kann mir das raus rutschen einfach nach wie vor nur in Entlastung vorstellen.
Was da aber hinzu kommen könnte und das Herausrutschen ohne Last ggf. begünstigt könnte die gewisse Steifigkeit des Materials in Kombination mit der bei dir ja recht hohen Nutzungsdauer/Frequenz sein.
Derdiedas Loop wird mit ordentlich Gewicht belastet, Baumgurt auf der einen und die Schlaufe der Hängematte auf der anderen Seite ziehen das Teil also ordentlich im Form, es ergeben sich also quasi "Faltungen/Falzungen" der Loop an den beiden Zugpunkten, die die Loop halbieren.
Das Material ist da nach Belastung gefaltet und eher oval bis länglich statt rund.
Wenn dann entlastet - oder gar irgendwie in Bewegung entgegen der Zugrichtung die beiden Zugenden der Loop "zusammen-geschoben/gedrückt" werden, reicht diese Steifigkeit vielleicht bereits aus, dass sich die Schenkel der Loop wieder über den Kopf schieben.
Und bei häufiger Nutzung wird es vielleicht wahrscheinlicher, dass die beiden Zugenden von Baumgurt und Hängemattenschlaufe in der Loop immer wieder in den selben stellen zum liegen kommen und diese Faltung dauerhafter wird?
Das muss ergründet werden! Wir brauchen einen Versuchsaufbau!
Cross Hammock weiter als Mattengewicht, befüllt mit reichlich Bier für eine realistische Zahl nächtlicher Ein- und Ausstiege und Kameras mit Nachtsicht und slow motion, bis es wieder rummst!
Alles für die Wissenschaft - alles für die Hängemattologie! 