Beiträge von hangloose

    Zu leicht und dünn

    dünn ist wahrscheinlich egal, bei leicht habe ich das öfter schon gehört, wobei das wohl auch an der Wicklung liegen muss, denn wieder andere schwören drauf.
    Hab auch schon gesehen, das jemand ein paar Centstücke mit Klebeband am Saum unten angebracht hat, was angeblich geholgen hat.

    Polycro wäre die leichteste Option. Gibt Unterschiede in der Haltbarkeit. Das Gossamer Gear hält bei mir schon ewig.
    Unter der Hängematte ist das Groundsheet ja nicht belastet wie wenn man drauf liegt - wahrscheinlich müsstest Du es entweder beschweren oder die Ecken mit Tape verstärken und Ösen oder Loops vernähen zum fest staken im Boden. Hab sogar mal ein Tarp draus gemacht mit Loops, hat lange gehalten und ist nicht daran kaputt gegangen.
    Regenrock daraus dann eher wie ein Saunahandtuch um den Wanst wickeln - und mit einer Kordel fest machen.
    So sehr ich das Ansinnen eines kleinen, sauberen, sicheren Vorgärtchens verstehen kann, wäre es mir im Tradeoff die daraus resultierende steigende Komplexität, vor allem, wenn Befestigung nötig wird - mehr Zeug, mehr Aufbau etc. dann in der Praxis nicht wert und mir reichen da dann doch meist die Schuhe - und sei es nur drauf stehend, um diese Rolle zu übernehmen.

    Herrlich, wie hier munter am laufenden Band andere vom Beckenrand in's kalte audiophile Nass geschubst werden :D

    Wie sagte dieser viel zu früh verstorbene Polit-Podcaster doch gleich, dessen Name mir gerade nicht einfallen mag?

    Frag nicht, was Dein Podcast für Dich tun kann, sondern was Du für Deinen Podcast tun kannst oder so ähnlich?

    ;)

    Jetzt traut sich doch keiner mehr auf den Podcast-Präsentierteller der Hängematten-Hobbylinguisten:D Man hat ja so schon immer ein gespaltenes Verhältnis zur eigenen Stimme auf Band.

    (Wo dieser Mittagsfrost wohl eigentlich herkommen mag - das konnte ich so gar nicht verorten :saint:)

    Besonders toll die historische Verortung der Hängematte bei den Pfadfindern inklusive Originalquelle:huh::thumbup:

    Ich sehe schon die Zitierbarkeit in wissenschaftlichen Abhandlungen zur Hängologie!

    Furbrain, L. (2021). Zwischen Bäumen: Der Podcasts für die deutschsprachige Hängematten Community (ZB005). haengemattenforum.de.


    Wobei ich erst beim Versuch des halbwegs korrekten Zitierens gerade zweierlei bemerkte: Die explizit deutschsprachige 'Community' :S (Wobei sich mir bei Gemeinschaft u.ä. sprachlichen Verkrampfungsübungen die Nackenhaare aufstellen würden, also no offense hier).

    Und zudem der Umstand, dass Furbrain die Folgenzahl schon mal selbstbewusst dreistellig angelegt hat. Da sag noch mal einer, das Thema ist so nischig - freuen wir uns auf viele weitere Episoden8)

    Halt uns gerne auf dem Laufenden interessehalber.

    Nicht, dass ich jemals auf die Idee käme, auch nur irgendetwas entfernt dieses Formats und Gewichts zur Fortbewegung mittels Muskelkraft mitzunehmen :S

    Ansonsten - wie gesagt, Handarbeit aus Europa in kleiner Produktionsmenge im Familienbetrieb - für einen mittleren zweistelligen Eurobetrag [!]

    Was da anscheinend unter Verarbeitungsqualität rubriziert wird (und ja noch immer nicht explizit benannt ist) erscheint mir eher realitätsfern.

    Ich find's eigentlich ganz reizvoll, der ein oder anderen Stelle diese Fertigung anzusehen.

    Keine Ahnung, was da bemängelt wird. Wird halt weitestgehend mit nicht automatisierten Maschinen gefertigt. Die Frage ist ja auch immer, welche praktischen Auswirkungen die vermeintlich schlechte Fertigung haben soll - oder ob wir hier von der kosmetischen Optik der Schweißnähte einer Kaffeemaschine sorgen... Only in Germany...:rolleyes:

    den Boiler durch einen Bialetti-Boiler zu ersetzen

    Was schwebt dir da genau vor?

    Die große Oberfläche des Boilers in Kochfeldgröße hat konstruktiv schon einen Grund ;)

    als 90°-Lieger kann ich mir schon vorstellen, dass der Rand zu vernachlässigen ist.

    Denn wenn sich die 90° in selbigem Bereich rafft, ist das vergleichbar mit strammer sitzender Naht - und das stört deshalb nicht, weil im Kniebeugenbereich kein Gewicht aufliegt, sondern das weiter hinten und vorne (Oberschenken und Waden) lagert.
    Da sehe ich den Unterschied zum in der GE sitzen - da hängen die Beine herunter und das Hauptgewicht der Beine liegt auf dem hochgezogenen Saum.

    Aber ja - Ausprobieren geht über Hängemattentheorie studieren.
    Wer der GE-lieger knüppert uns da was zusammen? :saint:

    Das Kleben der Eckverstärkungen leuchtet mir noch nicht so ganz ein.

    Corespun dichtet auch bei dünnen Stoffen noch erstaunlich gut - und ansonsten kann man die Naht ja immernoch abdichten.

    Und wenn die Dichtigkeit Sorge bereitet, lässt sich mit elastosil auch komplett kleben statt nähen.

    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/45…en-von-silnylon

    Aber Achtung - der Kleber fällt durchaus in's Gewicht, wie ich als bekennender Nählegastheniker beim Gang zur Waage leider feststellen musste . Für die Firstverbindung super, Eckverstärkungen würde ich aus dem Grund weiter nähen statt kleben.

    Btw. Die Eckverstärkungen würde ich für maximale Stoffentlastung auf den gefalteten Saum aufbringen, nicht darunter.

    Die Konstruktion des dreifachen gurtbands leuchtet mir auch noch nicht ganz ein.

    Wenn es wirklich leicht werden soll, tut es übrigens auch grossgrain statt Gurtband.

    Und die Plasteösen wiegen natürlich auch ;)

    Danke, mal sehen, ob es hält. Der Querteil des prusik, der das alles auf Spannung hält, sitzt bei einem losen Ende zwar nicht ideal fest, aber wenn man das lose Ende nicht zu kurz macht, sollte auch das kein Problem sein.

    Zumindest für meinen nicht sicherheitsrelevanten Anwendungszweck.

    Oha oha - ich kannte den Prusik nur aus einer bestehenden continuous loop gebunden und war mir nicht sicher, ob das auch hält, wenn nur ein Ende belastet wird. Habe gerade mit Knoten im Kopf einen Prusik mit einem Ende gebunden, scheint zu halten.
    Vielleicht setze ich an das lose Ende trotzdem noch einen Knoten gegen durchrutschen.
    Danke!

    Ich möchte an einem eher breiten Steg einer Schnalle an einem Rucksack eine eher dünne Schnur befestigen, ohne, dass diese in Richtung der Enden/Ecken der Stegschnalle rutscht, sondern der Knoten mittig auf dem Steg sitzt.
    Gibt es etwas wie einen Prusik mit einem Ende, bei dem das belastete Ende mittig sitzt?
    Danke!

    Witzig, mir sind die Leguanos durch die dicken, elastischen "Böppel" viel zu unnatürlich und Marshmallow like. Das ist mir zu wenig ground feel.

    Flexibel sind sie, keine Frage, aber das ist ja nur ein Aspekt des barfuß ähnlichen Laufens.

    Denn wie oben angesprochen - mit genügend ground feel läuft man automatisch eher wie barfuß. Da fällt einem der Hackenaufsatz gar nicht erst ein. Und auch Steine, Nüsse oder ähnliches werden dadurch bereits beim aufsetzen schon vor der Gewichtsverlagerung und dem rein bohren registriert und man ist in der Lage, das Gewicht fast reflexartig noch umzulagern und zu verteilen, um das schmerzhafte 'all in' zu vermeiden.

    Gleiches gilt für rutschenden Untergrund, Geröll etc. Man registriert sofort, dass da Bewegung drin ist, kann reagieren und Stürze und Umknicken vermeiden.

    Btw. Kenne die swimrun Sohle nicht, aber sollte mich wundern, wenn die völlig anders als andere vivos ist, da gibt es eigentlich nur drei, vier verschiedene. Und die Sohlen werden schnell noch flexibler mit dem Einlaufen - too late. Einlegesohlen, falls drinnen, lassen sich raus nehmen, da die Schuhe so gearbeitet sind, dass das ohne störende Nähte/Stöße möglich ist.

    Die enge Socke ist wohl ein Feature, wenn man an Schuhe denkt, mit denen man nahtlos und wiederholt von Laufen direkt in's Wasser und wieder an Land wechselt und Zeit verlieren und Ausziehen und sediment entfernen keine Option ist.

    Aber gut, wie schon gesagt - all die z.T. eher entgegenlaufenden Kriterien im Optimum zu erfüllen kommt der Quadratur des Kreises gleich. Nun musst Du für dich ausloten, wo der Fokus liegen soll. Viel Erfolg jedenfalls - halt uns auf dem laufenden, was es wird

    Die Wildlinge haben halt alle kein Profil, mit dem ich mich in anspruchsvolleres Gelände bewegen würde...
    Ist bei der nicht durchgehenden Sohle nicht auch z.T. das Leder unten ungeschützt? Wie ist es da mit Nässe?

    welche hohen Leguanos sind's denn da geworden?

    Geenau.
    Nun könnten wir diskutieren, wie schnell "sehr schnell" ist, oder ob einer der Faktoren zu priorisieren ist und die anderen nur als 'best effort' unter Bedingung deses Faktors mitlaufen. Aber wenn man schnellstmöglich trocknend sucht, ist man erst mal bei Mesh.
    Und damit wären wir wieder bei leichten Mesh Trailrunnern, im Extrem dem Altra Vanish XC, der ist so löchrig, der wird quasi gar nicht erst nass. Und derartiges kenne ich bei Boots nicht, da eben untypisch für einen Boot, der nicht wie ein Trailrunner als möglichst leichter, atmungsaktiver Schuh mit möglichst viel Mesh konzipiert ist, sondern eher vermeiden soll, dass sich Staub, Dreck etc. im Schuh sammelt.

    Und dazu kommt ja auch noch die implizit mitgedachte vierte Komponente, der eigentlichen Grund für Boots - Zecken.
    Auch da wäre ein komplett "durchlöcherter" Mesh Stiefel so es ihn denn gäbe dann wieder sinnfrei und man könnte ihn sich zugunsten von Trailrunnern gleich sparen.

    Ich bin gespannt, in Richtung welcher Faktoren des Spinnennetzdiagramms sich der letztendliche Kompromiss verschieben wird. Eine bull's eye Lösung, die alle Faktoren voll befriedigt halte ich wie gesagt für nicht existent.

    Xero hat inzwischen auch boots, die vivo trekking boots sind bekannt nehme ich an.

    Ansonsten hier mal durchgraben
    https://www.google.de/search?q=boot+…rthdayshoes.com


    Aber wie barfuß schon schrieb, beim Dreieck aus minimalschuh-boot-"wassergeeignet" werden denke ich höchstens zwei der drei Faktoren realisierbar...

    Und - das 'nirgends' relativiert sich nach einer einfachen Googlesuche auch ;)
    https://www.google.de/search?q=vivo+swimrun
    e.g. https://www.sportsshoes.com/de-de/produkt/…-schuhe-~-aw20/

    Ist mir irgendwie ganz entgangen bisher...
    Hat das jemand in Betrieb?
    Wenn ich das richtig sehe, sind um und bei 52"-56" oder 132-142cm ja die maximale Länge (korrekt Schaumkuppel ?), damit ist die 90° Matte zwar eh raus, aber interessanter Denkansatz.
    Eine ähnliche Konstruktion mit einer passenden 90° Höhe wäre dann wohl aber sowohl vom Gewicht, als auch von der Länge her eher indiskutabel.

    Meine Trekkingstöcke liegen zwar eher bei der Hälfte der diskutierten 600g, ganz so schöngerechnet bekomme ich es also ohnehin nicht mit Mehrgewicht von 880g für nur einen, aber dem Charme, zumindest einen Aufhängepunkt improvisieren zu können, kann ich mich trotzdem kaum entziehen :love: