Beiträge von hangloose

    hangloose : Welche Isomatte, die für die CH geeignet ist, kommt denn auf 400g?

    Ich nutze, was die Temperatur so (absehbar - oder daneben liegend :D) braucht, deshalb ja auch nur ein ungefährer, aber für die Meisten wohl realistischer Range von 4-600g.

    OT: Das heißt im Einzelnen:

    Der ließe sich natürlich auch noch nach unten erweitern, denn da lag ich in Griechenland und im brasilianischen Urwald mit 70g Alumatte, die eher als Moskito-Durchstichschutz denn als Iso dringend angeraten war bereits deutlich darunter, aber ich wollte die Rechnung ja nicht unnötig schönrechnen, sondern eine realistische Einschätzung für hiesige 3-4 Jahreszeiten abgeben.

    Auf Touren bis idealerweise um und bei 5° ist es dann auch gerne mal die angesprochene Faltmatte mit etwas über 400g. Mir macht wie schon öfter hier geschrieben die mangelnde Aussteifung nichts aus, find's sogar ganz charmant.
    Scheint eine Typfrage, muss man wohl probieren.
    Vor allem, wenn ich länger unterwegs bin - und absehbar in nur wenigen Nächten das Limit erreicht ist, schätze ich die Einfachheit und Schnelligkeit ohne Auf- und Abpumpen, das einfache Einsteigen in Verbindung mit dem niedrigeren Gewicht.

    Während Villariba noch pumpt - oder sich von den Strapazen des Transports der fast 700g X-Therm Max etwas länger erholen muss, ist Villabacho noch - oder schon wieder unterwegs Cross Hammock :P  ^^
    Unter 5° brauchts dann gerne mal noch das Sitzkissen unter dem Torso dazu.
    Unter null wird (mir) dann (mit meinem Modell) unangenehm - vor allem, wenn wie hier bebildert, auch noch der dünne Quilt am unteren Ende angelangt ist, was der eigentliche Grund für das frühe Erwachen war.

    Darüber hinaus nutze auch ich Die üblichen TaR Verdächtigen - aber in in Mumienform.
    Auch hier steigt es sich leichter ein als bei den rechteckigen.
    - In Regular geht's, ist mir aber in Rückenlage am Kreuz zu schmal, da muss dann im Schulterbereich ein Sitzkissen dazu.
    - In Large absoluter Luxus - und mit 475g (X-lite) und 580g (X-Therm) ja auch noch voll im angegebenen Range.
    - Die Uberlite habe ich probiert, hat mich bei höherer Konvektion in der Isomatte aber nicht überzeugt, da ist kein Temperatur-Mehrwert gegenüber der Faltmatte gegeben, 100g ließen sich aber in lauen Sommernächten einsparen - wofür ich aber nicht noch eine X-te Matte auf Halde liegen haben wollen würde, aber you do you...

    Torsomatte und Sitzkissen habe ich auch schon gemacht, wenn Gewicht und Platz auf kürzerer Tour wirklich eine Rolle spielt, aber nur selbstaufblasende - war auch besser als erwartet. Der Test mit der X-Lite S steht aber noch aus.

    Ein Topquilt kann nichts, was ein Schlafsack nicht auch kann. Ein Quilt ist ein Schlafsack ohne Rücken, Kapuze und Reißverschluss

    Na jaaa... Jeder kann was, was der andere nicht kann, je nach Machart - also muss man sich ggf. auch innerhalb der Kategorie Schlafsack oder Quilt noch entscheiden.

    - Schlafsack: mit/ohne Kapuze, Zipper, ganz oder nur teilweise, Wärmekragen etc.
    - Quilt - Im Wesentlichen geschlossene Fußbox oder nicht, ggf. Umlaufende Kammern für 'Daunenumverteilung' oder Kopfloch für Manteloption etc.

    Davon abhängig kann dann jeder schon was, was der andere wieder nicht (so gut) kann.

    Schlafsack ohne Zipper hat die wenigsten Kältebrücken, Kapuze hat halt Kapuze, Quilt mit offener Fußbox ist in Sachen Temperaturregulierung wiederum am vielseitigsten etc.

    Mich macht gerade das Mitdrehen eines engen Schlafsacks und das Gefühl des eingeengt seins als rotierender Schläfer irre, da war das Platzangebot im Quilt ein totaler Aha-Moment.

    Am Boden dann auch gerne an der Isomatte befestigt wird es noch komfortabler.

    Das es mal kurz wo rein ziehen kann beim Drehen stört mich wiederum null - und die Temperaturregulierung von komplett offen und kaum zugedeckt bis eng unterm Körper dicht gemacht ist perfekt für mich.

    So verschieden können persönliche Vorlieben sein - und jetzt kommt's auf deine an ;) :thumbup:

    edit: p.s. mit reinen GE-Topquilts kenne ich mich offen gestanden auch so gar nicht aus. Was die dann ggf. auf Grund Ihrer schmaleren Machart wieder können ist ggf. noch mal etwas Gewicht sparen - auf Kosten eines am Boden vernünftig nutzbaren Quilts? Ob's das wiederum wert ist?

    Schön, dass Du so viel mitgenommen und auch dem Mistwetter was abgewinnen konntest!

    Mir schlägt das immer auf die Stimmung und ich trotte dann so unlustig vor mich hin.

    Und ja, Qualitätswanderwege müssen so viele Kriterien erfüllen, dass das quasi immer Wanderautobahnen sind und damit meist eher eine abschreckende Warnung ^^

    Ansonsten sind sie aber extrem bequem, bin sie 20km ohne Blasen eingelaufen. Nächste Tour ging 45km, wieder keine Blasen.

    Wenn das die Benchmark ist, bequem= keine Blasen - das ist doch das Minimum - und so ziemlich jeder Trailrunner der halbwegs zu deinem Fuß passt sollte das erfüllen - zu einem Bruchteile des Gewichts.

    irgendwann mal auch bei der Jacke auf Daune umsteigen

    Oder Dich fragen, für welchen Zweck Du sowohl das sackschwere ungetüm, als auch eine Daunenjacke überhaupt mit nimmst. In Bewegung um diese Jahreszeit zu warm und schwitzig, im Camp tut's der Quilt - I don't get it.

    kann halt nicht mehr ohne

    Die Schere im Kopf - bei so vielem, bis man's einfach tut - und endlich komfortabel läuft ohne den ganzen Plunder.

    Powerbank ist für die Uhr nachts und Netzadapter ist für das Handy irgendwann am Tag mal zwischendurch.

    Mit dem 10.000 mAh komme ich sonst keine Woche zurecht.

    da beißt sich die Katze halt in den Schwanz. Du schleppst so viel mit, dass Du nicht unbeschwert weite Tagesdistanzen laufen kannst - und für 150km eher 5-7 Tage rechnen musst, anstelle 3-5 Tage mit ultraleichtem Gepäck - weshalb Du wiederum mehr mitnehmen musst, um es über die Zeit zu schaffen...

    Das Gewicht der 2L Trinkblase klingt verlockend,

    und ist immernoch viel schwerer als Flaschen, ggf. mit beißventil Aufsatz, wenn man den auf Nuckeln steht...

    Die Seife ist komplett biologisch hergestellt, gewaschen wird sich abseits im Wald und nicht im Wasser, da gibt es laut dem Hersteller keine Probleme.

    Das ist besser als nichts, aber halt auch Hersteller blabla, denn auch derartige Seife hat in der Natur nichts zu suchen, wie andernorts schon mal ausgerollt - und leichter bist Du ohne auch ;)

    Die Nitecore hat doch schon nur ein (zwei) Schockkord(s) dran? Eins entfernen oder wie?

    ah, dann ist die neuere schwerer geworden? Die alte kommt mit Shockcord auf 30g.

    verzichte ich leider ungern

    Das ist ja nicht die Frage. Meinen viele, ich auch - bis man es mal probiert, s.o.

    Kommt gerade erst wieder von einer Tour, bei der ich bei dem Laufpensum wieder heilfroh war, abends nicht noch kochen zu müssen, mit dreckigem topf rum zu schlagen - und für allem alles, was dafür nötig ist denn ganzen Tag auf dem Rücken zu buckeln.

    Bist du dir sicher dass du mit der beschriebenen Kleidung bei den Temperaturen unterwegs sein möchtest? Es sind stand jetzt Temperaturen von 0 (Nachts) bis 18°C gemeldet.

    Klar - bis in den einstelligen Bereich und in Bewegung - 18° ist doch optimal!

    Hast du den 3F Poncho? Wie Robust ist der? Was ist wenn man mal an einem Felsen entlang schrammt?

    Bin auch immer Froh über Reisverschlüsse unter den Armen, darauf werde ich dann auch verzichten müssen oder?

    Ja - robust genug - pauschal k.A. mir ist es noch nicht gelungen, ihn kaputt zu bekommen, und selbst wenn er irgendwann durch sein sollte, so what?

    Auf Tour kleben ist jetzt auch kein Drama?

    Es ist sogar noch besser - es gibt gar keine Arme bei der leichten Version ;)

    Bestens belüftet

    so arg kann ich glaube ich aber noch nicht auf meinen letzten Luxus verzichten

    Der Glauben kann ja im Post mehrmals durch, ich bin da Atheist, empfehle den Praxisversuch - und erfreue mich am Luxus des unbeschwerten Laufens ohne das ganze Gewicht - was nun mal den Grossteil des Tages ausmacht ;)

    HM Setup möglichst leicht für den Temperaturbereich,

    mal ganz grob umrissen:

    Crosshammock Ultralight o.ä. 2-250g

    Dyneema Gurte 40g

    Isomatte 4-600g

    Schlafsack/quilt 4-600g

    Tarp 150-200g

    Also irgendwo um und bei 1-1,5kg

    Ich bin gespannt, was sich auf der Tour als tatsächlich notwendig herausstellt :thumbup:

    Das GE-Setup überlasse ich im Einzelnen anderen - aber das sind fast drei Kilo - und damit nah an meinem gesamt baseweight von letzter Woche! =O

    Bis zum Wochenende ist da natürlich nichts mit ersetzen, wenn nichts leichteres im Haus ist, bleibt noch weglassen: Wasserwaage, Organizer, Kissen, 1x Ohrstöpsel - immerhin über 150g.

    Hygiene:

    Da Du Dich vermutlich nicht auf öffentlichen Toiletten wäscht, kann die Seife auch zu Hause bleiben, tut der Natur nicht gut.

    Aus den denttsbs schließe ich auf 9 Tage Bedava - oder sind etwa zu viele eingepackt und der 'case' Gegenüber einem quasi gewichtsneutralen Mini ziplock unnötig schwer? ;)

    Ein - natürlich halbiertes - Universal spültuch von dm trocknet hervorragend und wiegt die Hälfte.

    Spaten und Klopapier raus, ein Flaschen Deckel mit Löchern rein, Pinzette gegen einen winzigen Zeckenhaken getauscht - und wieder knapp 100g gespart.

    Elektronik:

    Uhr, Adapter und Kopfhörer raus

    Bei der Tourlänge und Zivilisationsnähe - Powerbank ODER Ladegerät, leichter wäre Ladegerät - das dann noch durch ein leichtes ersetzen (Anker nano o.ä.)

    Kopfband der Lampe gegen Shockcord tauschen, noch mal fast 300g leichter.

    Kochen:

    Just don't - 600g weniger auf dem Rücken.

    Essen:

    Gibt doch bestimmt resupply Möglichkeiten etc. und damit ggf. für unnötig lange essen dabei.

    Pro Tag würde mir das auch bei weitem nicht reichen, aber ich mutiere auf Tour auch zur Fressmaschine.

    Flüssigkeit:

    Blase gegen leichte Plastikflaschen tauschen, Filter raus derart zivilisationsnah, meinetwegen ein paar micropur zur Not, Kaffee raus.

    2l halte ich in D, vor allem um die Jahreszeit als Volumen für ausreichend.

    ~450g zu Hause gelassen.

    Kleidung:

    Unterhosen, Weste, longsleeve, Jacke, lange Männer raus.

    Lange Hose gegen kurze tauschen

    Windjacke würde ich einpacken.

    Poncho geht auch um 200g (3F UL)

    Über 1,5 kg erleichtert.

    Rucksack:

    Gern ein Kilo leichteres Teil.

    Das ganze Packsackgedöns raus - das sind neun [!] Stück!

    1. Hilfe - hab ich in D zivilisationsnah wenig bis nichts dabei.

    Kohletabletten - ist meine ich eh nicht mehr der aktuelle Stand, was raus will, soll raus.

    Feuerstahl und Messer raus

    Noch mal ~250g, die zu Hause auf deine Rückkehr warten dürfen.

    So um und bei 3,5kg lassen sich selbst ohne das Hängematten-Setup anzufassen einsparen - und allein dort lauern auch noch mal gut 2kg.

    Nicht mehr alles bis zum Wochenende zu erledigen, aber ich dachte, ich erwähne trotzdem mal alles, was so in's Auge fällt.

    Happy hikes!

    Das ist in der Tat einiges!

    Ein mit Gaffa 'umsäumtes' Polycro wird wahrscheinlich noch mehr aushalten und die Belastung eher auf den Saum geben, aber eben auch um den Preis des Mehrgewichts, größeren Packmaßes, Bastelaufwand etc.

    Zudem ist es in der Praxis ja auch unwahrscheinlich, dass sich die Windlast nicht auf mehrere tieouts verteilt.

    Kann also ganz schön was, so ein echtes Hosentaschentarp!

    Ich hab mal schnell

    Ich bin beeindruckt, wie schnell Du die Flasche leer hast - was für eine beispiellose myog-Selbstaufopferung! :D

    Hatte auch über eine Kerbe und dort aufliegende Schnur nachgedacht - ob das durch die Elastik des Korkens materialschonender ist?

    Etwas kleineres würde es sicher auch tun - ist ja vom Prinzip her wie whipping, wo der Saum schon genügt.

    Ob eine kleinere Unterlage = weniger Polycro Materialauflage/Kantenlänge wiederum nennenswert weniger materialschonend wäre?

    Toller Schönwetter-Sommerplan jedenfalls!

    Erst der Sommerwein, dann das Sommertarp aus den Überbleibseln 8o

    Wenn der Zuschnitt sauber ist, sodass es keine Ecken und minimalen Einschnitte an den Kanten vom Zuschnitt gibt, die unter Last weiter reißen können, was ja bei der so belassenen Bahn der Fall sein dürfte, wahrscheinlich sogar die belastbarste UND leichteste Lösung. :thumbup:

    Ich hatte bei meinem Prototypen damals auch mit diesen Tarp Clips experimentiert, musste aber auch dort etwas unterlegen, sowohl von der Materialstärke her, als auch von der Rutschigkeit. Habe Moosgummi genommen, EVA würde wahrscheinlich ähnlich gut funktionieren und sollte in hiesigen Kreisen gut verfügbar sein.

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    Die Teile von Dutch machen sich in sofern gut, als dass die guyline den Zug auf den den Verschluss weiter gibt.

    Clip on Tarp Pull Outs (Pair) - Dutchware
    The more these clips are pulled – the tighter the grip! They're perfect for gripping to nylon tarps and for pulling out your tarp for your bridge hammock. Shop…
    dutchwaregear.com

    Aber bei Omorotschka 's Tüfteltalent müsste es doch auch ohne fancy Schnickschnack eine ausreichend dicke Schnur (um nicht einzuschneiden) tun? Zur sich zuziehenden Schlaufe gelegt, von unten etwas möglichst rundes analog zu den Clips unter's Tarp unterlegen und von oben die Schlaufe über's Tarp?

    Hmm, kann ja nur für die 90° Fraktion sprechen, aber da hatte ich mit meinem kleinen Tarp einfach auch noch nie Probleme.

    Klar, alles hat Grenzen, aber vielleicht ist das Problem im Kopf erst mal größer als in der Praxis?


    Hast Du uns etwas zu beichten, hangloose ? :/

    OT: Schön wär's, frag mal all die anderen, die nicht mehr dürfen oder wollen... ?(

    Anyways, wir schweifen ab.

    Schwarzwaldine - interessant, kenn ich so nicht, allenfalls wenn die Isomatte von unten nicht mehr ausreicht merl ich das am ehesten im Nierenbereich - da kann dann ein Sitzkissen die Rettung sein.

    In dem Temperaturbereich würde ich vielleicht eine komplette, aber leichte Hose aus Alpha in Betracht ziehen, bei Minusgraden kann ja auch in Bewegung langsam atmungsaktive isolation an den Beinen, ggf. noch in Kombi mit Windhose interessant werden,

    Cross Hammock hatte da neulich etwas präsentiert und kann da bei Bedarf mehr sagen...

    Hatte ich auch gelesen, kann da ja leider nicht mehr schreiben...

    Die Idee finde ich auch smart.

    Je länger ich draufrum denke, ist das Teil glaube ich trotz der vielen Anwendungsfälle glaube ich nicht das optimale für mich.

    Multiuse ist super, wenn es sich ergibt - und dafür etwas weg gelassen werden kann.

    Aber hier ist es glaube ich wie so oft und auch gerade in der UL Telegramm Gruppe diskutiert eher ein bisschen eierlegende Wollmilchsau oder Schweizer Taschenmesser - kann alles ein bisschen - aber nichts so richtig.

    Und weil es ja vermeintlich so viel kann, wandert es dann trotzdem - just in case - für den Fall der Fälle - mit in den Rucksack.

    Klar, wenn eine der Funktionen da 100%ig Kernnutzung für einen ist - sind die anderen netter Mehrwert.

    Aber genau das ist bei mir nicht der Fall.

    1. Kapuze bei Quiltnutzung

    Nie gebraucht. In der Seitlage kann ich den quilt über den Kopf ziehen, Buff, Windstopp bike cap und Daunen Balaclava je nach Temperatur allesamt deutlich leichter.

    2. Weste

    3. Poncho

    In Bewegung mir nicht atmungsaktiv genug und eigentlich immer zu warm, im Camp tut bei Bedarf der quilt diesen Job.

    4. Ärmel

    5. Rock lang

    6. Wickel-Rock kurz

    7. Hose kurz

    8. Chaps lang

    Ähnlich wie 2&3, vor allem, was 4,7&8 angeht. Zudem braucht ja der Torso mehr Wärme als die Extremitäten, deshalb gibt's ja Westen.

    Iso-Röcke dürften ähnlich wie Regenröcke bei der Atmungsaktivität im Vorteil sein - nur hab ich an der Stelle in Bewegung keinen Wärmebedarf, wenn der Torso warm ist.

    9. Mini-Quilt schmal und lang 10. Mini-Quilt breit und kurz 11. Fußsack

    Idealerweise ist der Quilt so gewählt, dass er das erwartete Wetter abdeckt - und was man eh dabei hat ist Not Booster, bei dem man idR nicht mal alles braucht, also noch Puffer hat (Regenjacke, Windhose, Tagesklamotten, sitzpad, Rucksack, ggf. Torso-Iso etc. Etc.)

    Das von vornherein dafür einzupacken halte ich für den falschen Ansatz, da ist das Gewicht in mehr Daune im Quilt um ein Vielfaches besser angelegt, was Wärme angeht.

    12. Muff/Handwärmer

    In Bewegung ein echter Darwin-award, im Camp bestimmt nett, da tut's aber auch die Hosen/Jackentasche/Quilt - dafür extra mitnehmen sehe ich ebenso wenig.

    wenn's eh absehbar so kalt wird, dass man sich beim Laufen was braucht, sind ja eh Handschuhe dabei.

    13. Schlauchschal/Schal/Rollkragen

    Analog zu 2&3, eher Buff.


    Bin gespannt, ob sich bei anderen eine der Funktionen als must have herausstellt offer sogar andere Ausrüstungsgegenstände verdrängt - oder sich nicht doch zusätzlich in die Gearlist schleicht :)

    Wo kommt die Kälte denn her?

    Von oben, da Arm aus dem TQ raus?

    Da tut's kongenial loftige Iso wie eine Jacke.

    Von unten, da nicht mehr vom UQ abgedeckt?

    Da komprimiert dann auch Jackeniso und ich würde eher etwas Eva unterlegen - oder den UQ anders positionierten. -

    Oder sowohl als auch?

    benutzte, angeschädigte Spanngurte vom letzten Motorradtransport

    Die sollten ja noch mal ganz andere Bruchlast haben eigentlich - oder meint beschädigt nur noch ein seidener Faden übrig? Ansonsten würde ich bei dauerhafter Montage draußen eher UV Schädigung vermuten, die man je nach Material und Expositionsdauer nicht vernachlässigen sollte.

    An dyneema Gurten lässt sich schlicht nur noch wenig sparen.

    Ich habe mich aus 2mm in Loops gespleiste dyneema Schnur als Gurte, die halten sich problemlos, aber nennenswert leichter ist es kaum.

    Beim Baumgurt Teil habe ich zu einemb genähten Schlauch aus ripstop Nylon gegriffen. Das Original von myerstech war allerdings in der Tat zu schwach (war aber auch ein komischer Stoff) und hat mir ein paar Abstürze beschert.

    Zugegeben auch mit ungünstigem Hängewinkel (noch ein Punkt, den es bei diesem Thema zu beachten gilt)

    Aus -ich meine 60D ripstop halten die neuen nun schon eine ganze Weile.

    Auch die hammocktent Gurte aus dyneema Schnur (siehe Marktplatz :saint:) sind nicht mehr viel leichter.

    Wo ich allerdings durchaus ab und an unfreiwillig ein race to the bottom in Sachen Sicherheitspuffer betreibe, sind die Aufhängepunkte. Wo nicht viel ist, ist nicht viel Puffer, also was tun?

    Ehe ich freiwillig aufund mich zu Boden begebe, Versuche ich es halt mal.

    Wenn es berechtigte Zweifel gibt, hänge ich entsprechend tief, den Boden sollte man sowieso mal grob checken - und ich habe halt auch eher niedriges Eigengewicht.

    Aber ich hänge schon öfter an Bäumchen, die andere eher als Strauch bezeichnen, Ästchen - oder ganze Strauch-Ast-Büschel, Würzeln etc. etc. alles bisher problemlos.

    In Hütten lässt sich aufgrund des steilen hängewinkels auch ganz formidabel an erstaunlich dünnen, kurzen Nägeln hängen. Ich biege sie so weit möglich nach oben, damit der Gurt möglichst dicht am Eintrittspunkt anliegt für minimalem Hebel, idealerweise Zugrichtung vom Kopf weg zur Nagelspitze, aber auch in die andere geht.

    Gerade erst vorletzte Nacht wieder propagiert - Platz ist in der kleinsten Hütte.

    Es gab tatsächlich einen Abflug nachts - allerdings nicht auf der Nagelseite, sondern der Türseite. Die Tür fiel nicht mehr ins Schloß, war also nicht durch die Klinke zu öffnen/schließen, und damit nur durch den Zug des Gurts mit (zugegeben sehr kleinen) Ast-toggle gehalten.

    Ich erinnere mich noch, dass ich mich im Halbschlaf recht ruckartig gedreht habe, es folgten das quietschende Türöffnen und die Landung auf Hinterteil - und reflexartig - Ellbogen.

    Etwas tiefer aufgehangen hatte bei Betonboden nicht geschadet, war jetzt kein angenehmes Erwachen, aber auch kein Drama. Der Schreck des Geräuschs einer sich öffnenden Tür mitten in der Nacht alleine in einer Gipfel-Nothütte auf 2000m war ehrlich gesagt größer.

    Im Nachgang fand ich das ganze physikalisch allerdings durchaus interessant und aufschlussreich,

    Allein die sekundenbruchteilhafte Entlastung der einen Seite durch die Drehung - obwohl ja weiterhin mit vollem Gewicht in der Matte hängend, hat gereicht, um ausreichend Zug von der Tür zu nehmen, um sie sich minimal öffnen zu lassen - und den toggle heraus springen zu lassen, bzw. sich in den minimalen Türspalt zu zwängen - und sich so durch den erneuten Zug weiter durch zu arbeiten und durch zu rutschen.

    Nach dieser Erfahrung kann ich mir vorstellen, dass es bei Cross Hammock ggf. ein ähnliches Phänomen zugange war.

    Waldläufer70
    23. Juli 2018 um 12:13

    Den Rest der Nacht (ich habe mich wieder genauso aufgehangen), habe ich mich eher behutsam bewegt, was ich eigentlich bei fragwürdigen Konstruktionen eh tue.

    Ein weiterer Punkt, der beim Sicherheitspuffer eine wichtige Rolle spielt, denn es macht in der Belastung einen ordentlichen Unterschied, ob ich ruhig in der Matte liege, oder förmlich drin rum hüpfe.


    Und damit noch mal zum Ausgang.

    Ich verstehe das Anliegen - wenn es um die Frage geht, wie weit man Gurte ggfm unterbieten kann.

    Aber

    Dyneema Gurte

    sind doch nun wirklich voll und ganz innerhalb eines sehr ordentlichen Puffers.

    Und auch eine selbst genähte Schlaufe halte ich (je nach Machart) für unproblematisch. Da würde ich mich eher damit auseinandersetzen, wie diese am besten zu vernähen ist, da gab es irgendwo - hier? auch mal Infos zu Belastbarkeit verschiedener Optionen.

    Und für alles andere unterhalb von dyneema Gurten, zumal es sich gewichtstechnisch kaum lohnt - wie Du selbst sagst

    sind meine Spots immer auch mal risikobehaftet. Safety first heißt also die Devise

    Über einen Abgrund würde ich mich vermutlich nicht an 1mm dyneema oder irgendwelche Schnüre gänzlich unbekannter Bruchlast hängen, ganz einfach.

    Und für alles andere nach Belieben und Schmerzgrenze - wobei Beachtung der genannten anderen Punkte, die einen Einfluss auf die Belastung haben - und Vorkehrungen für den Fall der Fälle da mindestens genauso wichtig sind als der alleinige Blick auf die Bruchlast, die ja bei ganz anderen Belastungswinkeln gilt.