Beiträge von hangloose

    Hatte ich auch gelesen, kann da ja leider nicht mehr schreiben...

    Die Idee finde ich auch smart.

    Je länger ich draufrum denke, ist das Teil glaube ich trotz der vielen Anwendungsfälle glaube ich nicht das optimale für mich.

    Multiuse ist super, wenn es sich ergibt - und dafür etwas weg gelassen werden kann.

    Aber hier ist es glaube ich wie so oft und auch gerade in der UL Telegramm Gruppe diskutiert eher ein bisschen eierlegende Wollmilchsau oder Schweizer Taschenmesser - kann alles ein bisschen - aber nichts so richtig.

    Und weil es ja vermeintlich so viel kann, wandert es dann trotzdem - just in case - für den Fall der Fälle - mit in den Rucksack.

    Klar, wenn eine der Funktionen da 100%ig Kernnutzung für einen ist - sind die anderen netter Mehrwert.

    Aber genau das ist bei mir nicht der Fall.

    1. Kapuze bei Quiltnutzung

    Nie gebraucht. In der Seitlage kann ich den quilt über den Kopf ziehen, Buff, Windstopp bike cap und Daunen Balaclava je nach Temperatur allesamt deutlich leichter.

    2. Weste

    3. Poncho

    In Bewegung mir nicht atmungsaktiv genug und eigentlich immer zu warm, im Camp tut bei Bedarf der quilt diesen Job.

    4. Ärmel

    5. Rock lang

    6. Wickel-Rock kurz

    7. Hose kurz

    8. Chaps lang

    Ähnlich wie 2&3, vor allem, was 4,7&8 angeht. Zudem braucht ja der Torso mehr Wärme als die Extremitäten, deshalb gibt's ja Westen.

    Iso-Röcke dürften ähnlich wie Regenröcke bei der Atmungsaktivität im Vorteil sein - nur hab ich an der Stelle in Bewegung keinen Wärmebedarf, wenn der Torso warm ist.

    9. Mini-Quilt schmal und lang 10. Mini-Quilt breit und kurz 11. Fußsack

    Idealerweise ist der Quilt so gewählt, dass er das erwartete Wetter abdeckt - und was man eh dabei hat ist Not Booster, bei dem man idR nicht mal alles braucht, also noch Puffer hat (Regenjacke, Windhose, Tagesklamotten, sitzpad, Rucksack, ggf. Torso-Iso etc. Etc.)

    Das von vornherein dafür einzupacken halte ich für den falschen Ansatz, da ist das Gewicht in mehr Daune im Quilt um ein Vielfaches besser angelegt, was Wärme angeht.

    12. Muff/Handwärmer

    In Bewegung ein echter Darwin-award, im Camp bestimmt nett, da tut's aber auch die Hosen/Jackentasche/Quilt - dafür extra mitnehmen sehe ich ebenso wenig.

    wenn's eh absehbar so kalt wird, dass man sich beim Laufen was braucht, sind ja eh Handschuhe dabei.

    13. Schlauchschal/Schal/Rollkragen

    Analog zu 2&3, eher Buff.


    Bin gespannt, ob sich bei anderen eine der Funktionen als must have herausstellt offer sogar andere Ausrüstungsgegenstände verdrängt - oder sich nicht doch zusätzlich in die Gearlist schleicht :)

    Wo kommt die Kälte denn her?

    Von oben, da Arm aus dem TQ raus?

    Da tut's kongenial loftige Iso wie eine Jacke.

    Von unten, da nicht mehr vom UQ abgedeckt?

    Da komprimiert dann auch Jackeniso und ich würde eher etwas Eva unterlegen - oder den UQ anders positionierten. -

    Oder sowohl als auch?

    benutzte, angeschädigte Spanngurte vom letzten Motorradtransport

    Die sollten ja noch mal ganz andere Bruchlast haben eigentlich - oder meint beschädigt nur noch ein seidener Faden übrig? Ansonsten würde ich bei dauerhafter Montage draußen eher UV Schädigung vermuten, die man je nach Material und Expositionsdauer nicht vernachlässigen sollte.

    An dyneema Gurten lässt sich schlicht nur noch wenig sparen.

    Ich habe mich aus 2mm in Loops gespleiste dyneema Schnur als Gurte, die halten sich problemlos, aber nennenswert leichter ist es kaum.

    Beim Baumgurt Teil habe ich zu einemb genähten Schlauch aus ripstop Nylon gegriffen. Das Original von myerstech war allerdings in der Tat zu schwach (war aber auch ein komischer Stoff) und hat mir ein paar Abstürze beschert.

    Zugegeben auch mit ungünstigem Hängewinkel (noch ein Punkt, den es bei diesem Thema zu beachten gilt)

    Aus -ich meine 60D ripstop halten die neuen nun schon eine ganze Weile.

    Auch die hammocktent Gurte aus dyneema Schnur (siehe Marktplatz :saint:) sind nicht mehr viel leichter.

    Wo ich allerdings durchaus ab und an unfreiwillig ein race to the bottom in Sachen Sicherheitspuffer betreibe, sind die Aufhängepunkte. Wo nicht viel ist, ist nicht viel Puffer, also was tun?

    Ehe ich freiwillig aufund mich zu Boden begebe, Versuche ich es halt mal.

    Wenn es berechtigte Zweifel gibt, hänge ich entsprechend tief, den Boden sollte man sowieso mal grob checken - und ich habe halt auch eher niedriges Eigengewicht.

    Aber ich hänge schon öfter an Bäumchen, die andere eher als Strauch bezeichnen, Ästchen - oder ganze Strauch-Ast-Büschel, Würzeln etc. etc. alles bisher problemlos.

    In Hütten lässt sich aufgrund des steilen hängewinkels auch ganz formidabel an erstaunlich dünnen, kurzen Nägeln hängen. Ich biege sie so weit möglich nach oben, damit der Gurt möglichst dicht am Eintrittspunkt anliegt für minimalem Hebel, idealerweise Zugrichtung vom Kopf weg zur Nagelspitze, aber auch in die andere geht.

    Gerade erst vorletzte Nacht wieder propagiert - Platz ist in der kleinsten Hütte.

    Es gab tatsächlich einen Abflug nachts - allerdings nicht auf der Nagelseite, sondern der Türseite. Die Tür fiel nicht mehr ins Schloß, war also nicht durch die Klinke zu öffnen/schließen, und damit nur durch den Zug des Gurts mit (zugegeben sehr kleinen) Ast-toggle gehalten.

    Ich erinnere mich noch, dass ich mich im Halbschlaf recht ruckartig gedreht habe, es folgten das quietschende Türöffnen und die Landung auf Hinterteil - und reflexartig - Ellbogen.

    Etwas tiefer aufgehangen hatte bei Betonboden nicht geschadet, war jetzt kein angenehmes Erwachen, aber auch kein Drama. Der Schreck des Geräuschs einer sich öffnenden Tür mitten in der Nacht alleine in einer Gipfel-Nothütte auf 2000m war ehrlich gesagt größer.

    Im Nachgang fand ich das ganze physikalisch allerdings durchaus interessant und aufschlussreich,

    Allein die sekundenbruchteilhafte Entlastung der einen Seite durch die Drehung - obwohl ja weiterhin mit vollem Gewicht in der Matte hängend, hat gereicht, um ausreichend Zug von der Tür zu nehmen, um sie sich minimal öffnen zu lassen - und den toggle heraus springen zu lassen, bzw. sich in den minimalen Türspalt zu zwängen - und sich so durch den erneuten Zug weiter durch zu arbeiten und durch zu rutschen.

    Nach dieser Erfahrung kann ich mir vorstellen, dass es bei Cross Hammock ggf. ein ähnliches Phänomen zugange war.

    Waldläufer70
    23. Juli 2018 um 12:13

    Den Rest der Nacht (ich habe mich wieder genauso aufgehangen), habe ich mich eher behutsam bewegt, was ich eigentlich bei fragwürdigen Konstruktionen eh tue.

    Ein weiterer Punkt, der beim Sicherheitspuffer eine wichtige Rolle spielt, denn es macht in der Belastung einen ordentlichen Unterschied, ob ich ruhig in der Matte liege, oder förmlich drin rum hüpfe.


    Und damit noch mal zum Ausgang.

    Ich verstehe das Anliegen - wenn es um die Frage geht, wie weit man Gurte ggfm unterbieten kann.

    Aber

    Dyneema Gurte

    sind doch nun wirklich voll und ganz innerhalb eines sehr ordentlichen Puffers.

    Und auch eine selbst genähte Schlaufe halte ich (je nach Machart) für unproblematisch. Da würde ich mich eher damit auseinandersetzen, wie diese am besten zu vernähen ist, da gab es irgendwo - hier? auch mal Infos zu Belastbarkeit verschiedener Optionen.

    Und für alles andere unterhalb von dyneema Gurten, zumal es sich gewichtstechnisch kaum lohnt - wie Du selbst sagst

    sind meine Spots immer auch mal risikobehaftet. Safety first heißt also die Devise

    Über einen Abgrund würde ich mich vermutlich nicht an 1mm dyneema oder irgendwelche Schnüre gänzlich unbekannter Bruchlast hängen, ganz einfach.

    Und für alles andere nach Belieben und Schmerzgrenze - wobei Beachtung der genannten anderen Punkte, die einen Einfluss auf die Belastung haben - und Vorkehrungen für den Fall der Fälle da mindestens genauso wichtig sind als der alleinige Blick auf die Bruchlast, die ja bei ganz anderen Belastungswinkeln gilt.

    Verlängerung des Ponchotarps mit einem Regenrock

    Wie viel Verlängerung braucht's denn bei den üblichen Poncho Maßen?

    Macht es da nicht eher Sinn, über eine permanente Verlängerung nachzudenken, indem man einfach noch ein Stück anklebt - und das im Poncho Modus hoch rafft/mit kam snaps hoch schlägt o.ä.?

    Myog ist natürlich auch eine Option.

    Bis auf die Kapuze ja eher simpel.

    Auch schon drüber nachgedacht, aber bei einem einfachen rechteck Tarp ginge mir dann die windstabile Halbpyramiden-Form verlustig, das ist mir den trade-off bisher nicht wert.

    Das Gatewood Cape darf hier natürlich nicht fehlen.

    bieber1 hat es mal um ein Dreieck erweitert über der 90° versucht, aber das ist schon äußerst sportlich...

    Im UL Forum hatte mal jemand zwei der leichten 3F Ponchos an der Kurzseite aneinander geklebt - und dann beide übereinander getragen, fand ich smart.

    Immer wieder schön Neuware sofort mit dem Dremel zu bearbeiten 😅

    Sin miedo!

    (Also ohne Angst, wie der Spanier sagt, wenn ordentlich hingelangt werden soll ^^ )

    Klett hatte ich anfangs, aber unter dem panel wird die Bank ja noch wärmer als so schon, das ist für die Zellen nicht der Hit.

    Hab ein etwas längeres Kabel, das vom Panel bis zur Seitentasche oder in den Rucksack reicht.

    Bei Regen hat man ja eh keinen(nennenswerten) Ertrag, da kann man es auch verstauen. Allerdings Vorsicht, Stauchen und biegen ist gefährlich, Mikrorisse in den Zellen sieht man nur mit UV und mehr nicht direkt, wenn ein Teil ausfällt.

    Ich hab es meist in etwas robusterer A4 Klarsichtfolie, die ich beim A5 Panel noch umschlagen kann.

    Wo liegt denn der Ausgang?

    Beim schwarzen A5 Panel liegt er wir geschrieben auf der Langseite, ich positioniere ihn nach unten, das Panel ragt leicht drüber wie ein kleines Vordach, dem würde ich so auch etwas Regen zutrauen, das ist ja der einzige empfindliche Punkt.

    Und als Poncho Nutzer kommt mein Rucksack da eh mit drunter, auch mit Panel, falls es nach einer kürzeren Schlechtwetterlage aussieht.

    Bin gespannt, was Du berichtest. Hast Du die Möglichkeit, zu messen?

    Es macht was es soll....lädt sowohl Powerbank als auch das Handy direkt. Auch ohne Einbußen durch Wärme/Überhitzung.

    Hast Du nachgemessen, ob es auch in etwa die Leistung liefert, die es soll - oder ob es überhaupt funktioniert?

    Das oben beschriebene Problem ist ja eher ersteres...

    glaube ich nicht, dass vernünftig geladen wird, wenn man mal mit und mal gegen die Sonne oder auch mal im schattigen Wald läuft. Für mich ist das was stationäres.

    schwer zu sagen, was vernünftig ist, wenn Du bereits stationär mit einer 10.000er Powerbank an einem 28w Panel über den Tag zufrieden bist, die man im Sommer selbst mit einem 6w Panel unterwegs über den Tag voll bekommt.

    Aber falls Du mit 'das' dein panel meinst, hast du wohl Recht. Denn auch vom Gewicht ab führen die vier (oder sind's fünf?) in Reihe geschalteten Paneele dazu, dass sich die Leistung immer am schlechtesten ausrichtet - und die alle kriegt man unterwegs nun mal nicht vernünftig ausgerichtet, da bringt ein einzelnes 6w oben auf dem Rucksack in der Mittagssonne vermutlich meist sogar mehr...

    Das sieht auch so hochglanz nach eher weichem, Gummi-ähnlichen Material aus, wie man es von billigen, durchsichtigen Duschvorhängen und ähnlichem kennt (noch eine mögliche Quelle) - was meistens einen Geruch absondert. Natürlich reine Vermutung, aber unter sowas würde ich - falls dem so sein sollte - eher ungerne pennen...

    Das ist mwn eher ein Problem bei mancher Powerbank (und Smartphones sowieso, aber die will man ja wegen der Schwankungen eh lieber nicht direkt dran hängen).

    Panelseitig wäre mir das neu, wüsste als Laie auch nicht, wodurch, ist ja weiter keine Ladeelektronik drin.

    Aber ist bei den Panels, die ich durch habe auch nie ein Problem gewesen :thumbup:

    am meisten

    Und wie viel Ampere waren's?

    Dazu als Hinweis - das sagt leider noch nichts über die Performance bei weniger idealen Bedingungen (in Bewegung auf dem Rucksack) aus.

    Manche haben die leicht bessere peak performance, fallen aber deutlich stärker ab als andere wenn es weniger optimal wird.

    Btw. Wenn wir grad beim Messen sind - Anker hat scheinbar auch keine bessere Qualitätskontrolle als bei noname Paneelen.

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    Da sollten die Anker-Neubesitzer hier schleunigst innerhalb ihrer Widerrufsfrist oder Gewährleistungsfrist mal nachmessen, ob auch wirklich das raus kommt, was raus kommen soll...

    Die USB Messgeräte kosten ja absolut keine Welt mehr - und sind auch zum durchtesten von Kabeln und Netzteilen sinnvoll, um sich da dann keine anderen Flaschenhälse in's Ladesetup zu bauen.

    Ich wollte es nicht schreiben, aber jetzt hast Du es getan. Also mein 10W Panel wiegt gestript 92 Gramm. Deines müsste nach Deinen Angaben um die 60 Gramm wiegen. Das kann ich mir kaum vorstellen. Zeig her! ;)

    Die weißen, länglichen mit zwei Zellen und USB out auf der Kurzseite, die überall gut verfügbar sind/waren?

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    Genau, da kam ich auch auf etwas unter 100g.

    Machen sich ganz ordentlich, mochte das Mehrgewicht und die ungünstige Kabelführung auf dem Rucksack nicht so, aber tut absolut, was es soll.

    Das schwarze Panel im A5 Formfaktor, usb out auf der Langseite, inzwischen schwerer zu bekommen und mit verschiedenen Arten an Zellen bestückt, die scheinbar nicht alle so dolle performed, siehe verlinkter Panelthread im UL Forum, habe ich inklusive Shockcord Befestigung und Haken mit 70g in der Liste. Bin mir nicht sicher, ob bereits mit der abgesägten Lochheftung, waren aber auch mit Unterschiede im einstelligen Grammbereich.

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    Inzwischen scheint diese Bauform recht verbreitet - was die taugt, keine Ahnung.

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    Mit einem Anstieg der Temperatur geht der Ladestrom in den Keller.

    hmm, wäre mir neu, kann ich von meinem 6w auch nicht bestätigen, dass das einen Einfluss auf den Ladestrom hätte...

    Wäre ja auch interessant, was das nominell bedeutet, um wie viel das einbricht - und in wiefern das dann für den benötigten Ladestrom überhaupt relevant ist.

    Aber selbst das Mini ist ja im Vergleich zu den günstigen 'Möchtegern' 10w, nominal 6w Paneelen, die ich hier schon öfter in den Ring geworfen habe, viel[!] (Meint fast 3*) zu schwer, weshalb mit ohnehin nicht klar ist, weshalb man das im Erwägung ziehen sollte - vom 3-6-fachen Preis ganz abgesehen...