Beiträge von Cross Hammock

    Hammock Fairy In den letzten Jahren gab es auch noch zwei große Blechkayaks auf der Insel; damit könnten früher Ankommende dich am Donnerstag abholen. Vielleicht sollten wir noch mal angeben, wann wir jeweils ankommen. Ich komme erst Donnerstag Abend gegen 20:00.

    Der Beamer kann mit dem Handy per Screen Share über den Miracast-Modus, USB-C Kabel oder vom USB-Stick bertrieben werden. Cross Hammock hat die Organisation dafür übernommen. Bitte stimmt Euch mit ihm dazu ab.

    Strom gibt es auf der Insel nicht.

    Wie noodles angekündigt hat, wollen wir als optionalen Programmpunkt diesmal die Präsentation verschiedener Berichte per Akku-Beamer mit aufnehmen. Das könnten Reiseberichte eurer (Hängematten)Touren sein oder vielleicht auch das Vorzeigen von Bildmaterial zu spannenden MYOG-Projekten. Wichtig fände ich, dass das überschaubare und fokussierte Darbietungen sind von nicht mehr als 30 Bildern, denen man gerne 10-15 Minuten folgt (viel länger hält wohl auch der Akku nicht). Ich besorge dafür ein Stück Tyvek (1,50 x 2,00 m), das wir aufspannen, um darauf die Bilder am Freitag und/oder Samstag nach Einbruch der Dämmerung zu projizieren.

    Wichtig: der von noodles angesprochenen Miracast-Modus funktioniert nicht mit Apple-Geräten und seit Version 6.0 auch nicht mehr mit Android. Ihr müsstet also die Bilder auf einen USB-Stick (mit klassischer USB-A-Klinke, noodles ?) ziehen, damit sie gezeigt werden können.

    Wer eine Idee hat, spricht mich gerne an, damit wir das zeitlich organisieren können.

    Danke für dein Interesse an der Cross Hammock, Demmscher ! Was deine Fragen angeht:

    Die Ultralight habe ich bisher eher verhalten beworben, weil sie leider sehr aufwendig und folglich teuer und dennoch empfindlicher als andere Cross Hammocks ist. Inzwischen bin ich mir aber sicher, dass ich sie jemand, der nicht mehr als 75 kg wiegt, empfehlen kann. Ich selber wiege knapp 80 kg und nutze sie seit einem Jahr ausschließlich.

    Was die Dehnung betrifft, musst du dir keine Sorgen machen. Der Stoff wird quer verarbeitet - d.h. es sind nur 1,50 m statt 3,30 m, die sich dehnen können, was die Dehnung schon mal um 50% reduziert. Und dann kommt noch dazu, dass der Stoff unterm Gesäß doppelt verarbeitet wird. Das hat zur Folge, dass man wirklich nahezu gerade darin liegt, egal ob man 1,75 m

    oder 1,86 m lang ist.

    Topquilt oder Schlafsack ist für mich eine Frage der Umgebungstemperatur. Im Winter nehme ich immer den Schlafsack, ab jetzt bin ich bis zum späten Herbst mit Quilt unterwegs.

    Was die Bilder auf der Webseite angeht, komme ich mit dem Aktualisieren nicht nach. Die 2 in 1 wird noch mit dem ersten Monofil-Material bebildert, das ich aber nicht mehr verwende, weil etliche Matten daraus zerrissen sind, denn der Stoff weist keine genügend hohe Querstabilität auf. Die ist bei dem Material von Schwarzwaldine s Matte aber gegeben. Aber dieser Stoff wiegt ebenso viel wie Hexon 1.6, ist viel teurer und und kann leider nicht so gut komprimiert werden. Aber er hat die schöne Transparenz.

    Mit einer TR Neoair Xlite Max SV Large machst du garantiert nichts falsch. Ich nutze sie seit vier Jahren und bin davon begeistert - und wenn sie doch mal kaputt gehen sollte, wird sie von TR (hoffentlich) durch eine NXT ersetzt.

    Moch Danke, ich habe selber gestaunt, wie flott es über den Brenner voran ging. Wenn man einmal oben ist, hat man nicht mehr viel zu tun, außer bremsen. Auch auf die Gesamtstrecke gesehen, ist die Tour eine Abfahrt (München 520m, Gardasee 65m), was man sich vorher gar nicht so vorstellt, wenn man nur an die Alpenüberquerung denkt. Ins Sarcatal (das für den berühmten Surfwind am Gardasee verantwortlich ist) habe ich aber nur reingeblickt, das wäre eine eigene Tour wert.

    Um nach dem Winter wieder in Schwung zu kommen, habe ich mich kurz entschlossen Anfang der Woche mit einem Kumpel von München aus über die Alpen in Richtung Gardasee aufgemacht. Dabei habe ich auch eine neue Rahmentasche mit zwei Fächern eingeweiht, die ich mir angefertigt habe, weil meine bisherige nur ein großes Fach enthielt, was der Übersicht beim Packen nicht immer zuträglich war.

    Unten kam das Werkzeug rein, oben Verpflegung, Elektronikzeugs, Verbandszeug und ein paar Klamotten.

    Da die Strecke großenteils über asphaltierte Straßen gehen würde, hatte ich mich im Vorfeld auch dazu entschlossen, die 40er Gravelreifen gegen 32er Rennradreifen einzutauschen, die ich auch wieder tubeless aufgezogen habe.

    Die letzte Vorbereitungsbastelei bestand aus einer Tasche, in der ich das Rad verstauen kann, um alle Züge nutzen zu können. Das war schon bei der Anreise nach München nötig, denn der früheste (und schnellste) Zug nimmt keine undemontierten Räder mit.

    Gegen 10:30 sammelte mich am Montag der Kumpel in München auf und nach dem Zusammenbau konnte die Radelei beginnen.

    Nach ein paar Stunden zeigten sich bei Bad Tölz die Berge und es wurde anstrengend - vor allem wegen der vielen Motorradfahrer, die den Ostermontag für Ausfahrten um den Sylvensteinspeicher herum nutzten.

    Leider gibt's auf der Strecke nur sporadisch Radwege, sodass man eine gewisse Leidensfähigkeit braucht. Man muss sich halt mit dem Ausblick auf den See entschädigen.

    Ruhiger wurde es dann am Achensee, an dem ein von der Straße getrennter Radweg entlangläuft. Danach ging es über die steilste Strecke der gesamten Tour hinab ins Inntal, wo sich der Freund einen Gasthof suchte,

    während ich mir in der Nähe einen Hängeplatz auserkor.

    Da es trocken bleiben sollte, verzichtete ich auf ein Tarp, das aber griffbereit parat lag, falls es doch zu regnen beginnen würde. Aber ich hatte Glück und konnte mir den Auf- und Abbau sparen.

    Am nächsten Morgen trafen wir beim Bäcker wieder zusammen und starteten gegen 8 Uhr den Anstieg zum Brenner. Hier mal das (leider viel zu) bepackte Rad: Hinten in der Arschrakete das Übernachtungssetup aus Schlafsack, Hängematte, Isomatte und Tarp, in der (ebenfalls neuen) Oberrohrtasche steckten Lebensmittel, Geld, Schloss, Lampenakku und vorn in der Rolle Klamotten, normale Schuhe, Thermounterwäsche und Regenzeug (die letzten beiden Sachen hätte ich mir sparen können). Im Hintergrund sieht man übrigens, dass nicht nur im Harz der Nadelwald stirbt, sondern auch in den Alpen.

    Mittags waren wir bereits oben und konnten uns auf die lange Abfahrt freuen.

    Zugleich beginnt oben auf dem Brenner auch die bis Rovereto führende Fahrradstrecke ohne nennenswerte Straßenberührung. In Brixen verabschiedete sich der Freund, der zurück nach München musste ...

    ... und ich genoss das erste italienische Eis.

    Nicht ganz einfach gestaltete sich die zweite Schlafplatzsuche, weil das Eisacktal extrem dicht besiedelt ist, bzw. landwirtschaftlich genutzt wird. Direkt am Flussufer fand ich schließlich einen Spot; oberhalb von mir verlief der Radweg.

    Aber nach dem Tagespensum habe ich mir über etwaige Passanten, die mein Schlafzimmer von oben begutachten könnten, nur noch wenige Gedanken gemacht.

    Am nächsten - und letzten - Tag der Tour prägten über 120 km endlose Apfelplantagen

    und unterhalb von Trient schließlich Weinanbaugebiete die Szenerie. Aber insgesamt waren das locker abgespulte Kilometer,

    sodass ich zwei Tage, drei Stunden und 380 km, nachdem wir in München gestartet waren, schließlich den Gardasee erreichte.

    Am Erholungstag, den ich in einer Pension verbrachte, hat mich dann allerdings das bisherige Wetterglück verlassen und es goß in Strömen.

    Erst am Abreisetag kam wieder die Sonne raus. Aus dem Zugfenster auf der Rückfahrt konnte ich dann eine komplett veränderte Landschaft erblicken, denn in den Alpen hatte es nicht geregnet, sondern noch einmal ordentlich geschneit.

    Mein Fazit: ein toller Start in den Frühling, der hoffentlich jetzt bald Einzug halten wird!

    Ich hatte ursprünglich auch die Orange Screw in Verwendung, auch als Abspannung für den Carbon Tree. Einem Kunden ist eine davon gebrochen und bei mir selbst ist ein Kind im Garten drüber gestolpert und die Schraube brach direkt unterhalb des Kopfes ab. Seitdem benutze ich sie weder noch biete ich sie weiterhin an. 30 cm Titanheringe wiegen nur 70 g und halten garantiert besser. Für ein Tarp allerdings mögen sie ausreichen.

    Ich möchte mich auch für den schönen Bericht und die wunderbaren Bilder bedanken! Was mich besonders beeindruckt: BoundryWaters kommt in der Cross Hammock mit einer normal langen Isomatte von 1,83 m aus (die allerdings 63 cm breit ist). Ich selber nutze ja eine 1,96 m lange Isomatte und empfehle das auch so auf der Webseite, aber es geht anscheinend auch mit einer kürzeren Isomatte. Voraussetzung ist dann aber natürlich, dass man unter 1,80 lang ist. Und die Isomatte sollte in jedem Fall 63 cm breit sein.

    Schade, ich habe ja einige Zeit in Braunschweig gelebt und wäre gerne auch mal wieder im Harz unterwegs gewesen. Zumal der Spot vom letzten Treffen von den Bildern her einen super Eindruck macht. Aber so klappt das leider nicht. Na ja, dann vielleicht ein anderes Mal.

    Normale Underquilts (Wookie & Co) passen aufgrund ihrer Form nicht ohne weiteres unter die Cross Hammock. Ich habe aber verschiedentlich ausprobiert, die Cross Hammock selbst zu isolieren, z.B. mit Wolle oder auch mit Daune. Die Isolation selbst funktioniert in beiden Fällen sehr gut. Was aber nicht so gut klappt, ist das Übernachten darin (jedenfalls bislang bei mir - hangloose sieht das anders und könnte ja mal probieren, ob er es eine Nacht darin aushält).

    Der Grund dafür ist darin zu suchen, dass die Isomatte nicht nur eine wärmedämmende Funktion hat, sondern die Cross Hammock außerdem ausspreizt. Nach einigen Stunden - die ich schon oft in einem isolierten Modell verbracht habe - empfinde ich den Stoffdruck an Kopf und Füßen unangenehm, und wenn ich mich auf die Seite drehe, hängen die Füße runter. Aus diesen Gründen habe ich das Projekt dieses Fadens nicht weiter verfolgt. Als Chill-Matte nutze ich die isolierten Cross Hammocks aber fast täglich.

    Danke an alle für die netten Kommentare! S. Auerteig Für mich war die Entdeckung, dass es Zeltöfen gibt, ein Gamechanger. Trotz des Aufwandes hat man am Ende einen Raum, der einem auch in tiefstem Winter mollige Wärme spendet. Ich zweifle sehr, dass es schneller ginge, ein richtiges Lagerfeuer zu entfachen (für das man einfach noch viel mehr Holz vom Eis befreien müsste), ganz zu schweigen davon, dass ein Feuer einem gegen die Kälte kaum nützt. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Schnee schmelzen geht am Feuer auch nicht schneller als mit der Brennkammer des Ofens. Wenn ich dann noch an die angekokelten Stellen auf dem Waldboden denke, ist die Bilanz eines Zeltofens in so ziemlich jeder Hinsicht besser.

    barfuß Wenn es erst einmal soweit ist, dass ich in den Schlafsack rutsche, kann eigentlich nichts mehr passieren, denn der ist sehr warm. Aber beim Aufbau von Zelt und Ofen habe ich schon mit der Kälte gehadert, besonders als die Dunkelheit hereinbrach und ich nicht sicher war, ob ich das Feuer ankriege.

    hangloose Die Loipen sind dort oftmals in keiner exquisiten Verfassung sodass man von daher weniger zu befürchten hat. Ich musste bei bei Omorotschka s Anmerkung aber daran denken, dass ich auf einer Wintertour im Harz, die ich vor Jahren mit Toboggan unternommen habe, immer wieder auf die Leiche angesprochen wurde, die ich da hinter mir herziehe.

    Levi und hangloose haben das schon richtig beantwortet. Vielleicht kann ich noch ergänzen, dass ich mittlerweile nur noch je eine Schnur nach links und rechts benutze, wie auf den Bildern 2 und 3. Das macht die Abspannung noch etwas einfacher. Da der Tensa etwas längere Stangen hat (2,65?m) als der Carbon Tree (2,50) würde ich den Abstand der Bodenberührungspunkte (bei mir 1,50 m) etwas vergrößern, damit der V-Winkel nach oben nicht zu stumpf wird.

    Omorotschka Die Verbindung von Berlin ins Erzgebirge ist ganz gut. Man ist in vier Stunden an der Loipe. Hier ist ein Plan fürs Loipennetz: https://www.wintersport-im-erzgebirge.de/wp-content/upl…n_Altenberg.pdf

    Pulka wäre schon möglich, wenn man die komischen Blicke erträgt, denn man ist in der Gegend nicht allein unterwegs. Ich würde das nächste Mal wieder mit Rucksack losziehen, aber etliche Sachen weglassen: Klappstuhl, Schneeheringe, Wasserflasche (Thermoskanne reicht). Weil meine Langlaufschuhe sehr unbequem sind, habe ich noch ein zweites Paar Schuhe mitgehabt, aber darauf würde ich nicht verzichten. Es bleibt eine gewisse Plackerei.