Beiträge von Cross Hammock

    Weil das Rad nicht mehr ins Auto passte, bin ich heute aus dem Allgäu nach München geradelt und fahre jetzt mit dem Zug nach Hause. Schöne Radwege gibt es im Alpenvorland!

    Die Ammer, schade, dass ich kein Boot dabei hatte…

    Zeit für eine ausgiebige Pause am Ammersee blieb auch noch.

    Ebenso wie für ein Bier im Botanischen Garten. Die Kellnerin: „Nach 17:00 verkaufen wir nur noch ganze Maß Bier“. Zum Glück fuhr der Zug erst 19:00…

    Auch im vollen ICE kann man ein demontiertes Rad unterbringen.

    Ich hab schon den Hang Dinge eher überdimensioniert zu basteln

    Mir kommen deine 4-mm-Schrauben eher unterdimensioniert vor. Ich persönlich habe die Aufhängeplatten für die Hängematte mit jeweils vier 6-mm-Schrauben an meinen Altbau-Ziegelwänden befestigt und hätte auch 8-mm-Schrauben genommen, wenn diese durch die Bohrlöcher gepasst hätten.

    jenshelge Ja, die Berge sind schon auch sehr schön. Besonders, wenn bei den Höhenlagen unter 2000m immer noch grüne Matten - und Seen! - die Landschaft prägen. Das einzige was nervt, sind die Kühe, die nicht nur ständig bimmeln, sondern mit ihrem Gewicht lauter Terrassen in die Hänge latschen. Deshalb fände ich es gut, wenn noch mehr Bauern ihre Weidetiere umstellen würden…

    Damit es im Urlaub auch mal einen Tag ohne Hängematte gibt, bin ich heute bei Sonnenaufgang mit einem Freund zu einer kombinierten Radtour und Wanderung zu vier Seen in den Allgäuer Alpen aufgebrochen.

    Die Anfahrt zum Ausgangspunkt fand noch im Schatten und bei Nebel statt.

    Am Vilsalpsee haben wir die Räder abgestellt und konnten die erste Stunde noch im Kühlen zurücklegen.

    Eine Stunde später lag der See tief unter uns.

    Nachdem die Passhöhe genommen war, kam bald der Schrecksee in Sicht.

    Wenn man sich auf ein Bad darin einlässt, wird einem die Bedeutung des Namens schlagartig klar.😉

    Weiter ging es zum nächsten Pass, hier ein Blick zurück.

    Zwei Stunden später tauchte bei km 20 die Lake mit der Landsberger Hütte auf - die erste Einkehrmöglichkeit, die wir natürlich nicht ausgelassen haben.

    Von dort ging es nur noch bergab, vorbei am Traualpsee…

    … bis wieder der Vilsalpsee im Tal auftauchte.

    Der Gasthof dort wird gerade neu gebaut, sodass man dort nur das Bergpanorama genießen kann, das wir heute umrundet haben.

    Dann ging es mit dem Rad zurück. Fazit: auch ein Tag ohne Hängematte kann ein gelungener Tag sein.

    Achhisan DCF kommt zwar ursprünglich aus dem Segelsport, aber die Ultraleicht-Trekking-Gemeinde nutzt eine abgespeckte und extrem leichte Grammatur dieses Materials, die nur 18 g / m2 wiegt. Vor Jahren hat Extremtextil eine Ausschusscharge davon verkauft, die nur 17 g wiegt und folglich noch etwas leichter/empfindlicher ist. Mein daraus gefertigtes Tarp hat zwar schon einiges abgehalten, aber der Sturm von der offenen See war mir gegen Morgen einfach zu heftig.

    Das Hauptproblem (das war auch die Frage von hangloose) resultierte aber daher, dass der Sturm die Daisy Chains, also die Aufhängebänder zum Vibrieren brachte, sodass ich mich in der Hängematte (die diese Schwingungen übertrug) wie in einer Rüttelmaschine fühlte. Da blieb dann nur das Zelt…

    Die Isomatte ist auch nur halb aufgeblasen, kein Wunder, dass er kaum wieder rauskommt. Was mich aber noch interessieren würde: kann man das Haven Tent tatsächlich ohne extra Tarp wetterdicht aufhängen, sodass man darin auch eine stürmische Zeit abwettern kann? Das habe ich letzte Woche an der Ostsee vermisst, und es ist in der Cross Hammock wohl auch nur schwer möglich.

    Meine Daisy Chains sind nur 8 Fuß lang (von Dutch mit 2,30 m sehr knapp abgelängt). Und ich verkürze die Dogbones aus Amsteel in der Mehrzahl der Fälle auch in der von Mittagsfrost beschriebenen Weise (und kann bei 1,30 m noch etwas feiner justieren als er). Mit der Gesamtlänge von 9 m (minus Baumdurchmesser) bin ich bisher immer hingekommen - außer beim Segeln und bei den Rekordversuchen, die wir vor Zeiten hier mal angestellt haben.

    Danke für eure Resonanz! Hängen kann ich tatsächlich unter verschiedenen Gegebenheiten. Aber diesmal habe ich doch festgestellt, dass bei starkem Wind das Hängemattencamping an seine Grenzen kommt. In zwei Nächten musste ich gegen Morgen auch im Zelt Zuflucht suchen. Einmal, in Altefähr, weil es zu regnen begann und ich kein Tarp aufgespannt hatte, und einmal auf Hiddensee, weil der Wind einfach zu stark wurde.

    Die Sachen wurden durch den Wind immer recht schnell wieder trocken, aber es war schon merkwürdig, von Freunden und Verwandten zu hören, dass sie im Mittelmeerraum wegen Waldbränden ihren Urlaub abbrechen mussten, während man selbst mit Regen und Temperaturen unter 20 Grad zu kämpfen hat.

    Nachdem ich letztes Jahr nicht mit dabei sein konnte, war diesmal die Vorfreude auf das Segeln wieder groß.

    Begonnen hat die Tour wieder in Altefähr, an der Südseite von Rügen, wo die Crew hinter dem Hafen abends die Zelte aufschlug - ich habe mich an zwei Bäumen fixiert, leider war es dann für ein Bild schon zu dunkel.

    Das Wetter war ziemlich durchwachsen, aber dafür gab es viel Wind, mit dem wir in einem Rutsch bis Hiddensee durchsegeln konnten.

    Die Hängematte habe ich wie üblich an den Masten zwischen zwei unserer Katamarane aufgebaut, was aber nur mit 5 m langen Bändern möglich ist.

    Später kam noch ein Wintertarp dazwischen, weil es nicht nur reichlich Regen, sondern auch richtigen Sturm gab.

    In seiner Art war das einer der spektakulärsten Sonnenuntergänge, die ich erlebt habe.

    Am nächsten Tag kam endlich die Sonne raus.

    Weil der Wind immer heftiger blies, habe ich mich am nächsten Tag hinter die Kiefern verkrümelt.

    Das Flehen zum Wettergott hat uns zwar nur wenig Sonne, aber dafür reichlich Wind beschert.

    Und so ging es einmal um die Insel herum zur Boddenseite, wo der Hafenmeister mir einen unkonventionellen Platz genehmigt hat.

    Auch hier war wieder ein Tarp vonnöten, das nachts im Sturm heftig schlug.

    Am nächsten Tag stand die längste Segelstrecke um das Kap Arkona herum an. Bei phänomenalem Wind waren die 50 km in knapp drei Stunden abgesegelt.

    Am dortigen Anlegeplatz herrschte trotz Windstärke 4 nahezu Windstille, weil das Steilufer die Bucht abschirmt.

    Auch hier waren die Boote wieder meine Aufhängung.


    Direkt am Strand war aufgrund der Nässe auch ein Feuerchen vertretbar.


    Am nächsten Morgen.



    Die letzte Segelstrecke nach Sassnitz fand noch mal bei bestem Segelwind statt.


    … und führte um die schönen Kreidefelsen des Nationalparks Jasmund herum.

    Mein Fazit: Obwohl ich hier schon oft unterwegs war, wird mir die diesjährige Tour wegen der spektakulären Winde noch lange in Erinnerung bleiben!

    Auch wenn ich leider nicht dabei bin, kann man auf dem Wasserwanderrastplatz abhängen und wenn ja zu wievielt?

    Falls keiner Bescheid weiß hoffe ich auf Augenzeugenberichte am WE.

    Auf dem Wasserwanderrastplatz selbst gibt es keine Hängeplätze. Am Rand gibt es eine Baumgruppe, die zur Not funktioniert, auf dem Platz selbst nutzt man sein Hängemattengestell ;) .