Beiträge von Cross Hammock

    Achhisan DCF kommt zwar ursprünglich aus dem Segelsport, aber die Ultraleicht-Trekking-Gemeinde nutzt eine abgespeckte und extrem leichte Grammatur dieses Materials, die nur 18 g / m2 wiegt. Vor Jahren hat Extremtextil eine Ausschusscharge davon verkauft, die nur 17 g wiegt und folglich noch etwas leichter/empfindlicher ist. Mein daraus gefertigtes Tarp hat zwar schon einiges abgehalten, aber der Sturm von der offenen See war mir gegen Morgen einfach zu heftig.

    Das Hauptproblem (das war auch die Frage von hangloose) resultierte aber daher, dass der Sturm die Daisy Chains, also die Aufhängebänder zum Vibrieren brachte, sodass ich mich in der Hängematte (die diese Schwingungen übertrug) wie in einer Rüttelmaschine fühlte. Da blieb dann nur das Zelt…

    Die Isomatte ist auch nur halb aufgeblasen, kein Wunder, dass er kaum wieder rauskommt. Was mich aber noch interessieren würde: kann man das Haven Tent tatsächlich ohne extra Tarp wetterdicht aufhängen, sodass man darin auch eine stürmische Zeit abwettern kann? Das habe ich letzte Woche an der Ostsee vermisst, und es ist in der Cross Hammock wohl auch nur schwer möglich.

    Meine Daisy Chains sind nur 8 Fuß lang (von Dutch mit 2,30 m sehr knapp abgelängt). Und ich verkürze die Dogbones aus Amsteel in der Mehrzahl der Fälle auch in der von Mittagsfrost beschriebenen Weise (und kann bei 1,30 m noch etwas feiner justieren als er). Mit der Gesamtlänge von 9 m (minus Baumdurchmesser) bin ich bisher immer hingekommen - außer beim Segeln und bei den Rekordversuchen, die wir vor Zeiten hier mal angestellt haben.

    Danke für eure Resonanz! Hängen kann ich tatsächlich unter verschiedenen Gegebenheiten. Aber diesmal habe ich doch festgestellt, dass bei starkem Wind das Hängemattencamping an seine Grenzen kommt. In zwei Nächten musste ich gegen Morgen auch im Zelt Zuflucht suchen. Einmal, in Altefähr, weil es zu regnen begann und ich kein Tarp aufgespannt hatte, und einmal auf Hiddensee, weil der Wind einfach zu stark wurde.

    Die Sachen wurden durch den Wind immer recht schnell wieder trocken, aber es war schon merkwürdig, von Freunden und Verwandten zu hören, dass sie im Mittelmeerraum wegen Waldbränden ihren Urlaub abbrechen mussten, während man selbst mit Regen und Temperaturen unter 20 Grad zu kämpfen hat.

    Nachdem ich letztes Jahr nicht mit dabei sein konnte, war diesmal die Vorfreude auf das Segeln wieder groß.

    Begonnen hat die Tour wieder in Altefähr, an der Südseite von Rügen, wo die Crew hinter dem Hafen abends die Zelte aufschlug - ich habe mich an zwei Bäumen fixiert, leider war es dann für ein Bild schon zu dunkel.

    Das Wetter war ziemlich durchwachsen, aber dafür gab es viel Wind, mit dem wir in einem Rutsch bis Hiddensee durchsegeln konnten.

    Die Hängematte habe ich wie üblich an den Masten zwischen zwei unserer Katamarane aufgebaut, was aber nur mit 5 m langen Bändern möglich ist.

    Später kam noch ein Wintertarp dazwischen, weil es nicht nur reichlich Regen, sondern auch richtigen Sturm gab.

    In seiner Art war das einer der spektakulärsten Sonnenuntergänge, die ich erlebt habe.

    Am nächsten Tag kam endlich die Sonne raus.

    Weil der Wind immer heftiger blies, habe ich mich am nächsten Tag hinter die Kiefern verkrümelt.

    Das Flehen zum Wettergott hat uns zwar nur wenig Sonne, aber dafür reichlich Wind beschert.

    Und so ging es einmal um die Insel herum zur Boddenseite, wo der Hafenmeister mir einen unkonventionellen Platz genehmigt hat.

    Auch hier war wieder ein Tarp vonnöten, das nachts im Sturm heftig schlug.

    Am nächsten Tag stand die längste Segelstrecke um das Kap Arkona herum an. Bei phänomenalem Wind waren die 50 km in knapp drei Stunden abgesegelt.

    Am dortigen Anlegeplatz herrschte trotz Windstärke 4 nahezu Windstille, weil das Steilufer die Bucht abschirmt.

    Auch hier waren die Boote wieder meine Aufhängung.


    Direkt am Strand war aufgrund der Nässe auch ein Feuerchen vertretbar.


    Am nächsten Morgen.



    Die letzte Segelstrecke nach Sassnitz fand noch mal bei bestem Segelwind statt.


    … und führte um die schönen Kreidefelsen des Nationalparks Jasmund herum.

    Mein Fazit: Obwohl ich hier schon oft unterwegs war, wird mir die diesjährige Tour wegen der spektakulären Winde noch lange in Erinnerung bleiben!

    Auch wenn ich leider nicht dabei bin, kann man auf dem Wasserwanderrastplatz abhängen und wenn ja zu wievielt?

    Falls keiner Bescheid weiß hoffe ich auf Augenzeugenberichte am WE.

    Auf dem Wasserwanderrastplatz selbst gibt es keine Hängeplätze. Am Rand gibt es eine Baumgruppe, die zur Not funktioniert, auf dem Platz selbst nutzt man sein Hängemattengestell ;) .

    Hammock Fairy In den letzten Jahren gab es auch noch zwei große Blechkayaks auf der Insel; damit könnten früher Ankommende dich am Donnerstag abholen. Vielleicht sollten wir noch mal angeben, wann wir jeweils ankommen. Ich komme erst Donnerstag Abend gegen 20:00.

    Der Beamer kann mit dem Handy per Screen Share über den Miracast-Modus, USB-C Kabel oder vom USB-Stick bertrieben werden. Cross Hammock hat die Organisation dafür übernommen. Bitte stimmt Euch mit ihm dazu ab.

    Strom gibt es auf der Insel nicht.

    Wie noodles angekündigt hat, wollen wir als optionalen Programmpunkt diesmal die Präsentation verschiedener Berichte per Akku-Beamer mit aufnehmen. Das könnten Reiseberichte eurer (Hängematten)Touren sein oder vielleicht auch das Vorzeigen von Bildmaterial zu spannenden MYOG-Projekten. Wichtig fände ich, dass das überschaubare und fokussierte Darbietungen sind von nicht mehr als 30 Bildern, denen man gerne 10-15 Minuten folgt (viel länger hält wohl auch der Akku nicht). Ich besorge dafür ein Stück Tyvek (1,50 x 2,00 m), das wir aufspannen, um darauf die Bilder am Freitag und/oder Samstag nach Einbruch der Dämmerung zu projizieren.

    Wichtig: der von noodles angesprochenen Miracast-Modus funktioniert nicht mit Apple-Geräten und seit Version 6.0 auch nicht mehr mit Android. Ihr müsstet also die Bilder auf einen USB-Stick (mit klassischer USB-A-Klinke, noodles ?) ziehen, damit sie gezeigt werden können.

    Wer eine Idee hat, spricht mich gerne an, damit wir das zeitlich organisieren können.

    Danke für dein Interesse an der Cross Hammock, Demmscher ! Was deine Fragen angeht:

    Die Ultralight habe ich bisher eher verhalten beworben, weil sie leider sehr aufwendig und folglich teuer und dennoch empfindlicher als andere Cross Hammocks ist. Inzwischen bin ich mir aber sicher, dass ich sie jemand, der nicht mehr als 75 kg wiegt, empfehlen kann. Ich selber wiege knapp 80 kg und nutze sie seit einem Jahr ausschließlich.

    Was die Dehnung betrifft, musst du dir keine Sorgen machen. Der Stoff wird quer verarbeitet - d.h. es sind nur 1,50 m statt 3,30 m, die sich dehnen können, was die Dehnung schon mal um 50% reduziert. Und dann kommt noch dazu, dass der Stoff unterm Gesäß doppelt verarbeitet wird. Das hat zur Folge, dass man wirklich nahezu gerade darin liegt, egal ob man 1,75 m

    oder 1,86 m lang ist.

    Topquilt oder Schlafsack ist für mich eine Frage der Umgebungstemperatur. Im Winter nehme ich immer den Schlafsack, ab jetzt bin ich bis zum späten Herbst mit Quilt unterwegs.

    Was die Bilder auf der Webseite angeht, komme ich mit dem Aktualisieren nicht nach. Die 2 in 1 wird noch mit dem ersten Monofil-Material bebildert, das ich aber nicht mehr verwende, weil etliche Matten daraus zerrissen sind, denn der Stoff weist keine genügend hohe Querstabilität auf. Die ist bei dem Material von Schwarzwaldine s Matte aber gegeben. Aber dieser Stoff wiegt ebenso viel wie Hexon 1.6, ist viel teurer und und kann leider nicht so gut komprimiert werden. Aber er hat die schöne Transparenz.

    Mit einer TR Neoair Xlite Max SV Large machst du garantiert nichts falsch. Ich nutze sie seit vier Jahren und bin davon begeistert - und wenn sie doch mal kaputt gehen sollte, wird sie von TR (hoffentlich) durch eine NXT ersetzt.

    Moch Danke, ich habe selber gestaunt, wie flott es über den Brenner voran ging. Wenn man einmal oben ist, hat man nicht mehr viel zu tun, außer bremsen. Auch auf die Gesamtstrecke gesehen, ist die Tour eine Abfahrt (München 520m, Gardasee 65m), was man sich vorher gar nicht so vorstellt, wenn man nur an die Alpenüberquerung denkt. Ins Sarcatal (das für den berühmten Surfwind am Gardasee verantwortlich ist) habe ich aber nur reingeblickt, das wäre eine eigene Tour wert.