Beiträge von Cross Hammock

    Ich nutze meistens Therm-a-Rest NeoAir XTherm und neuerdings XLight Matten. Früher oder später gehen die kaputt. Die Matten haben aber eine Lifetime Warrenty und werden ohne Kaufnachweis ersetzt. Letztens hatte ich trotzdem viel Pech. Zuerst wurde mir als Ersatz für eine nach anderthalb Jahren undichte Matte keine rechteckige, sondern mumienförmige Matte zugeschickt. Die habe ich verkauft und mir eine neue Xterm Max SV gekauft. Die wiederum ist nach zwei Monaten delaminiert, wie die von Waldläufer70. Das Geld wurde erstattet. Danach habe ich mir wieder eine neue gekauft und die ist undicht. Sehr ärgerlich! Seit Jahren zuverlässig ist meine Downmat 9 LW, aber die wiegt 1,2 Kilogramm. Dass Isomatten in der Hängematte schneller kaputt gehen, kann ich aber eigentlich nicht bestätigen. Eine sehr lästige Neuerung ist meiner Meinung nach das Speed Valve von Therm-a-Rest. Ich blase die Matten grundsätzlich mit Blasesack auf, damit keine Feuchtigkeit ins Innere gelangt. Das SV ist also bei mir funktionslos - und außerdem finde ich die SV-Beule am Kopf sehr lästig.

    Ich bin zwar nicht sonderlich verfroren, aber ich finde schon auch, dass die angesprochenen Nutzungsfehler beim Quilt eigentlich unvermeidlich sind, wenn man sich nachts dreht und dabei unbeabsichtigt aufdeckt. Da hält ein ganz normaler Schlafsack die Wärme besser am Körper. Vorletzte Nacht hätte ich im Schlafsack wohl nicht gefroren, während ich die Zugluft im Quilt verwünscht habe.

    Da die Lehrer unserer Schule spontan beschlossen haben, dass 14 Tage Osterferien nicht ausreichen, sondern mit zwei Brückentagen auch der 1. Mai noch mit eingefangen werden kann, hatten unsere Kinder noch eine halbe Woche länger frei als alle anderen Schulkinder in Berlin und Brandenburg. Die Gelegenheit habe ich mit meiner Tochter und deren Schulfreund für drei Tage Hängemattencamping genutzt. Es gibt schließlich keinen besseren Weg, Kinder mit dem Leben in der Natur vertraut zu machen - besonders jetzt im Frühling!

    Also wurden die Fahrräder gepackt und auf ging es mit dem Regionalexpress nach Fürstenberg, inmitten der brandenburgisch-mecklenburgischen Seenplatte. Von dort sind wir knapp 10 km durch den Wald bis zum Naturcampingplatz am Ellbogensee geradelt.

    Den oben geschilderten Umständen entsprechend waren wir fast die einzigen Gäste auf dem weitläufigen Gelände und haben uns ein Plätzchen mit etlichen Bäumen im passenden Abstand gesucht. Ihr Setup haben die Kinder soweit es ging selber aufgebaut.

    Die Hängematten - eine Cross Hammock Protection und eine Hammocktent Beta - habe ich dann aufgehängt. Für die Hammocktent musste ich ziemlich hoch an den Baum, aber das ließ sich mit dem dagegen gelehnten Fahrrad gut machen. Ich selber habe im Prototyp der Cross Hammock Standard geschlafen, die ich jetzt seit 2 Jahren im Dauereinsatz nutze.

    Da wir wussten, dass es regnen würde, mussten natürlich auch noch Tarps drüber aufgespannt werden. Und auch das Hot Tent habe ich mitgenommen, denn im Regen ohne weiteren Schutz nur unterm Tarp zuzubringen, kann man Kindern schlecht zumuten, ohne dass die Stimmung in den Keller geht. Und wie man sieht, habe ich auch den Zeltofen angemacht, der auch im Frühling noch Gold wert ist und sich als wahre Rettung erwies, als es in der zweiten Nacht viel kälter wurde als angesagt. Der Betrieb eines Zeltofens auf dem Campingplatz ist natürlich ein heikler Punkt, weil man sich vorstellen kann, dass nicht viele Betreiber damit einverstanden sind. Wir hatten jedoch großes Glück und das holländischen Paar, das den Zeltplatz seit 12 Jahren unterhält, hatte nichts dagegen - wohl auch weil es keine anderen Gäste gab, die sich hätten gestört fühlen können.

    Am zweiten Tag haben wir eine Wanderung bis zum Stechlinsee unternommen - durch einen herrlich frisch-grünen Buchenwald.

    Die große Herausforderung kam in der zweiten Nacht, als es nicht wie vorhergesagt 8°C kalt wurde, sondern bis knapp über den Gefrierpunkt abkühlte. Gegen 3:00 Uhr, noch im Stockdunkeln, wurde eine Krisenkonferenz einberufen, ob wir den Ofen gleich anmachen oder noch mal mit allen Klamotten in die Schlafsäcke und Hängematten kriechen sollten. Und so geschah es, bis 5:30 der Kuckuck alle weiteren Schlafversuche zunichte machte.

    Doch schon wenig später begann die Sonne die Luft aufzuheizen und man konnte zum Frühstück wieder draußen Platz nehmen.

    Danach galt es schon wieder einzupacken und mit dem Fahrrad zurück nach Fürstenberg zu radeln. Etliche Sachen haben wir gar nicht benutzt, z.B. das Packraft, das ich auch noch mitgenommen hatte. Ihre komplette Ausrüstung haben die Kids aber selber transportiert - und hoffentlich an diesen Tagen mehr gelernt als in der Schule.

    Ob ein Schlafsack Vorjahresmodell ist oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. Bei dem von dir angesprochenen Modell fällt mir folgendes auf: Der Sack wiegt 1050 g, die Füllmenge des Gemischs beträgt 140 g, d.h. nur ein Achtel ist Isolationsmaterial. Bei meinem oben gezeigten Schlafsack (Modell 1) sind 300 g Daune in Top-Qualität drin, der Stoff selbst wiegt nur 200 g. Und damit kann man bis etwa 5° übernachten. Bei dem Millet kann ich mir nicht vorstellen, dass er bei diesen Temperaturen noch angenehmen Komfort bietet.

    Ich war Ostern mit Familie auf Hiddensee und habe dort eine Woche im vor dem Ferienhaus aufgebauten Carbon Tree in der Cross Hammock geschlafen und relaxt.


    Wir waren - wer es kennt - in Neuendorf, dem südlichsten Ort, der eigentlich eine Streusiedlung aus Häusern auf der grünen Wiese bildet, 100 m vom Strand.

    (Bin gespannt, ob noodles wieder das Buch rauskriegt, in dem ich gerade lese.)


    In den ersten Nächten gab es mächtig viel Tau. Zunächst dachte ich, dass ich den mit dem Tarp abwehren kann, aber das hat überhaupt nichts gebracht, deshalb habe ich das Tarp in den Folgenächten weggelassen. Der außen nasse Schlafsack war nach dem Frühstück immer schon wieder trocken.

    In der letzten Nacht zu heute gab es viel Wind und auch Regen. Das DCF-Tarp mit Türen hat mich perfekt geschützt. Zunächst konnte ich allerdings nicht einschlafen, weil ich mir ausgemalt habe, dass der Sturm mir den Ständer umreißt. Aber das ist nicht passiert - dank der 4 Orange Screws (kleine Größe). Mein Zutrauen zu dieser Konstruktion ist damit noch mal gewachsen.

    Ich bringe folgende Cross Hammocks mit:

    • Cross Hammock Standard
    • Cross Hammock Protection
    • Cross Hammock 2 in 1
    • Cross Hammock Isolation (mit Daune isoliert)
    • Cross Hammock Isolation (mit Climashield Apex isoliert) - beide letztgenannte Hängematten sind Prototypen, die ich bislang nicht anbiete
    • Carbon Tree Hängemattenständer
    • Hängemattenständer (Schema Tensahedron) aus Eichenholz
    • GE-Hängematte 3,70 m lang aus Monofil
    • DCF-Tarps mit und ohne Türen

    Die traditionsreichen Außentermine der Berliner Sektion sind um eine Zusammenkunft erweitert worden - diesmal sogar mit prominenter Unterstützung aus der Schweiz! Teilgenommen haben Waldläufer70 , Furbrain , Omorotschka , zwei Nicht-Foristen und ich.

    Vorbesprechung im Biergarten am Bahnhof Grunewald.

    Waldläufer70 erlebt einen spirituellen Moment :saint: beim Probeliegen in der Cross Hammock Isolation (die jetzt auch ein daunenisoliertes Fußteil hat).

    Die GE-Gemeinde ist vertreten mit einem Schweizer DIY-Projekt aus orangefarbenem Hexon 1.6 und Furbrains superbequemer Extex-Matte mit Scandinavien-Wooki.

    Ein echter DIYler repariert seine Sachen übrigens nicht zu Hause, sondern unter freiem Himmel.

    Das weiße Schlafzimmerchen ganz rechts habe ich ursprünglich für Bodenschoner aufgebaut, der uns aber diesmal leider nicht beehrt hat. Danke aber für das frische-Brötchen-Angebot! Als es mir nach Mitternacht ohne Isomatte im Ständer zu ungemütlich (aber nicht zu kalt!) wurde, war ich froh, hinüberwechseln zu können.

    Es gab wieder ein fulminantes Mondlicht, das hier leider durch die Überbelichtung etwas verfälscht wird.

    Was hier die Morgensonne in ganzer Eleganz erstrahlen lässt, ist der Hängemattisten-Frühjahrs-Look 2019: Man trägt zu hellgrauem Overquilt-Poncho einen dezent in Oliv abgesetzten Underquilt-Kilt.

    Andere lassen die Sonne erst ganz herauskommen, bevor sie sich aus den Daunen schälen.

    Oder sie warten noch länger, bis die Sonne ihnen direkt ins Gesicht scheint.

    Danke für die rege Beteiligung, trotz winterlicher Kälte in den Morgenstunden hat es wieder mal viel Spaß mit euch gemacht!

    Ich finde schon, dass sich Polyestergurte dehnen. Leider auch die Spider/Polys von Dutch. Ich persönlich nutze nur noch Dyneema-Gurte, die freilich sehr teuer sind. Und deshalb bin ich vielleicht verwöhnt. Mein Anspruch ist, dass ich die Matte auf genau die Höhe einstelle, auf der ich dann liegen will. What you set is what you get. Das geht nur mit Dyneema. Aber darüber haben wir uns ja schon manches Mal unterhalten.

    A: Ich konnte nirgendwo herausfinden, aus welchem Material das Seil gemacht ist.

    Ich leider auch nicht. Das Seil sieht aber genauso aus, wie das Schlitzseil, das seinerzeit meiner Exped Ergo beilag. Das war aus Nylon und dehnte sich wie ein Gummi.

    B: Die sieht brauchbar aus, ist allerdings sehr schwer

    490 g - wer soll sowas tragen? Anderthalbfaches Gewicht meiner Hängematte! Nur mal zum Vergleich: 2 x 3 m Spider Poly Webbing von Dutch mit Austria-Alpin Dreisteg (das Setup, das ich verwende) wiegt nur 122 g.

    C: Noch schwerer und noch kürzer, bei weniger Einstellungsmöglichkeiten als B.

    Sehe ich auch so. Ärgerlich ist besonders die Bezeichnung "kein Ausdehnungspolyester". Die Gurte sind aus Polyester und folglich dehnen sie sich, Punkt.

    Ich war heute gerade bei Extremtextil und hab den Leuten in den Ohren gelegen, sich mal nach brauchbarem dyneemahaltigem Gurtband umzutun. Damit wäre der Hängemattencommunity ein Riesendienst geleistet - und ich bräuchte endlich in den USA überhaupt kein Material mehr zu bestellen.

    Auf jeden Fall kommen weniger Krabbelviecher auf dich zu als auf die Bodenbrüter. Um eine Isolation wirst du (auch im Sommer) aber nicht herum kommen, wenn du darin übernachten willst. Und was die Länge betrifft, da kommt es sehr drauf an. Bananenhängematten sollten über 3,30 lang sein, aber es gibt ja auch noch andere...

    Meine Tochter hat sich auf einem Ausflug am Wochenende 2 Zecken eingefangen, die wir erst heute früh bemerkt haben. Rausgeholt habe ich sie mit der Pinzette meines Schweizer Taschenmessers, die dafür besser geeignet ist als alle Zeckenzangen und -karten. Ich selber habe schon seit Ewigkeiten Borrelien und lebe damit bisher beschwerdelos.