Dem stimme ich nicht ganz zu.....
Du hast völlig recht. Hier ging es ja um eine Gathered-End-Hängematte und genau die hatte ich bei meiner Aussage vor Augen. – In einer Querhängematte ist das möglich, wenn die Seile entsprechend eingestellt sind!
Dem stimme ich nicht ganz zu.....
Du hast völlig recht. Hier ging es ja um eine Gathered-End-Hängematte und genau die hatte ich bei meiner Aussage vor Augen. – In einer Querhängematte ist das möglich, wenn die Seile entsprechend eingestellt sind!
Probiere mal, das Fussende etwas höher zu hängen. Du bleibst dann etwas besser eingemittet oder liegst sogar etwas näher beim Kopfende. Es macht nichts, wenn du mit der Hand das Kopfende der Hängematte erreichen kannst. Oft ist das sogar recht bequem, weil dann die Beine von der grösseren Distanz zum Fussende profitieren und damit etwas flacher zu liegen kommen.
Du wirst in einer Hängematte nie flach liegen. Zum einen ist die Cocoon dafür zu kurz. Eine halbwegs "flache" Liegeposition erreichst du aus meiner Erfahrung frühestens, wenn die Hängematte rund doppelt so lang ist wie du selber gross. Dazu kommt, dass der Stoff der Cocoon relativ dehnbar ist. Das führt dazu, dass dein Torso deutlich stärker einsinkt als die Beine. Das verstärkt die durchgebogene Liegeposition zusätzlich. Einige finden das bequem, für andere ist ein stark dehnbarer Stoff deshalb eher unbequem und sie steigen auf einen festeren Stoff um.
Der «Nachteil» einer Aufhängung aus UHMW-PE (Dyneema & Co.) ist die geringe Elastizität. Die ist natürlich zuerst einmal positiv, denn wir wollen ja möglichst auf der Höhe hängen, die wir eingestellt haben, ganz unabhängig von der Luftfeuchtigkeit und Nässe. Das macht UHMW-PE ganz formidabel.
Doch gerade wenn es um starke Belastungsschwankungen geht, gibt eben ein dehnungsarmes Material weniger nach. Dadurch ergeben sich im Vergleich zu Polyester deutlich stärkere Belastungsspitzen. Wenn man diese dann mit der relativen Rutschigkeit des Materials kombiniert, so können sich daraus die von »Triple Nickel Outdoors« gezeigten Probleme ergeben.
«Evo Loops» sind nicht allzu schwierig selber herzustellen, gerade wenn du das Prinzip des «Improved Soft Shackles» verwendest. Und auch ein «Dog Bone» ist kein Hexenwerk. Ein gefalteter Draht (1mm Durchmesser) reicht als Werkzeug völlig aus.
Einige scheinen den Faktor bereits als Regel zu verstehen. Das war aber nie meine Absicht. Faustformel trifft es eher.
Ich wollte die 11 Fuss (335cm) als Grösse M verwenden und habe dann aufgrund von den Angaben mancher Vielhänger hier im Forum und ihrer Körpergrösse den Faktor 1.9 meinen Grössenangaben für Hängematten zugrunde gelegt. Für viele scheint das tatsächlich ein recht guter Anhaltspunkt zu sein, aber eben längst nicht für alle.
Es sieht anders aus als Muletape, aber wenn es sich so gut knoten lässt, könnte das quasi zur europäischen Alternative dafür werden.
Sorry, ich habe gar nicht darauf geachtet, in welchem Unterforum wir da gerade sind. Habe vorhin vor und nach dem Einkaufen die Hände desinfiziert. Reicht das auch?
Umreifungsband habe ich noch so 500 lfm
Gut, dass du sowas hast, Stefan. Ich habe keine Ahnung: Wie fühlt sich das denn an? Ist das eher steif oder doch weich genug, dass man es problemlos knoten kann? In dem Fall wäre es möglicherweise ungefähr das gleiche wie Muletape.
1,9 x Körperlänge bei entsprechender Breite wird oft angeraten.
So langsam wird es mir fast unheimlich... ![]()
Man darf diesen Faktor keinesfalls als Regel verstehen. Man kann unter Umständen auch mit einer kürzeren Hängematte glücklich werden. Menschen und auch Stoffe sind sehr unterschiedlich. Aber der Faktor 1.9 kann einem bewusst machen, dass es durchaus sinnvoll sein kann, es mal mit einer "etwas" grösseren Hängematte zu versuchen.
Du wärst nicht der erste, der mit etwas mehr Länge glücklicher wird.
Viele finden längere Hängematten angenehmer. Einige bemängeln auch die Nähkünste der DD-Hängematten. Das bedeutet aber keineswegs, dass man damit nicht zufrieden sein kann.
Ich selber hatte nur für ganz kurze Zeit die SuperLight und die war mir einfach viel zu eng. Für mich war die nichts und so habe ich mit einem Freund einen Tausch gemacht: Sein altes Smartphone gegen die SuperLight. Inzwischen hat er eine Blackbird XLC und eine Traveler XL (beides Warbonnet Outdoors). Die SuperLight hat er mal auf einer Reise auf den Philippinen verschenkt.
Ich kann dir den Unterschied nicht sagen. Ich selber habe noch einiges vom 1'250lbs. Muletape von DutchWare hier rumliegen, das ich nicht mehr benötige.
Das hat allerdings zwei Haken:
Falls sie noch welches hat, wärst du bei ihr vermutlich besser dran. Ansonsten kann ich mal schauen, wie viel ich noch habe und was ich dafür haben wollen würde.
Das mit den vergessenen Baumgurten ist mir bisher zum Glück noch nie passiert. Aber kürzlich habe ich den Rucksack aufgesetzt und wollte mich schon auf den Weg machen, als mein Blick auf die Baumgurte am Baum fiel. So konnte ich sie zum Glück noch einpacken. Ich denke, es ist schneller passiert, als man denkt.
Danke für den unterhaltsamen Bericht!
PS: Ich glaube, ich hätte die «Regenbogen-Baumgurte» genommen (falls Polyester). Eine farbenfrohe Geschichte. ![]()
Ich habe ihn gefunden, aber dort geht es eher um die Frage nach unseren besondersten Hängeplätzen.
Es ist erst kürzlich ein alter Faden mit kuriosen Hängeplätzen ausgegraben und weitergenutzt worden hier im Forum. Ich kann ihn aber nicht mehr finden.
Bei solchen Aktionen an "brüchigen" Stützelementen kommt mir immer das folgende Video in den Sinn:
Klar, der "Hängewinkel" ist da noch flacher, aber genau das kann passieren, wenn man von einem Schornstein hängt. Es muss nicht, aber es kann.
Ich würde sie auf jeden Fall mal Probeliegen. Kostet ja nichts. Und wenn Meister Cross Hammock nicht gerade der gesamten Belegschaft frei gegeben hat, findet sich bestimmt mal eine Möglichkeit. Wenn du dich mal einem Berliner Stammtisch anschliessen solltest, könntest du auch viele andere Hängematten ausprobieren. Der Stammtisch trifft sich immer wieder einmal. Und sie sind immer offen für Neue, sogar für "Ausländer" wie mich...
Ein sehr netter und hilfsbereiter Haufen!
Hier gibt es noch ein paar gute Ideen für Tarps mit Türen:
Willkommen im Forum!
Irgendwie kommt mir da gerade die »Cross Hammock« in den Sinn:
Die Form ist natürlich ungewohnt. Aber bestimmt berät dich Cross Hammock gerne. Einen Blick ist sie auf alle Fälle wert.
Ich habe diese Dinger schon immer als Gesichtshängematten bezeichnet...
Vom Albulapass zu den Lais digl Crap Alv (die ersten Fotos). Am nächsten Tag über die Fuorcla Crap Alv ins Val Bever.
Fuorcla bedeutet "Furke", also Passübergang. Hier findest du alles:
https://map.geo.admin.ch/ (Suchfunktion)
Könnte auch im Himalaya sein....
Da war ich noch nie. Aber die Alpen im Kanton Graubünden sind oft recht steinig mit viel Geröll. Vielleicht ist es das; man wähnt sich dann weiter oben, als man eigentlich ist.
Schon okay: du kannst ja nichts dafür, dass es dort keine Bäume gibt
Naja, immerhin bin ich freiwillig dorthin gereist. ![]()
Tatsächlich hatte es ganz in der Nähe, wo ich das Tarp aufgebaut hatte, ein paar Lärchen, die zwischen 10cm und 120cm gross waren. Also Bäume gäbe es schon...