Allenfalls könnte man oben (auf ca. 2.5m Höhe) noch Querbalken anbringen. Dann würden die Balken auch sicher nicht/kaum nachgeben. Zudem würde man damit - sofern man hochkommt - noch die Hängemöglichkeiten erweitern.
Beiträge von Waldläufer70
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Vier Meter würde für meine Brücken-Hängematten nicht reichen.
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Über der Kante der Holzplattform würde ich nicht hängen wollen. Wenn man da abstürzen sollte, würde man mit der Wirbelsäule / dem Rücken auf der Kante landen. Ansonsten wäre diese Anordnung natürlich schon sinnvoll und platzsparend. Allenfalls die Stützen etwas weiter von der Plattform weg.
Oder man trennt Stützen und Plattform. So kämen sich Boden- und Hängemattenschläfer auch nicht in die Quere.
Aufhängewinkel (Belastung, Baumabstand und Aufhängehöhe):
- Querhängematten: ca. 60° (geringste Belastung, geringster Baumabstand, höchste Aufhängepunkte)
- Gathered-End-Hängematten: ca. 30° (mittlere Belastung, mittlerer Baumabstand, mittlere Aufhängepunkte)
- Brückenhängematten: ca. 20-25° (stärkste Belastung, grösster Baumabstand, tiefste Aufhängepunkte)
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Trekkingstöcke als Baumersatz
Davon hatten wir es auch hier im Forum schon recht ausführlich: Hängematte mit 1 Baum und 2 Trekkingstöcken aufhängen
Diese Lösung wäre natürlich - wenn man ohnehin mit Stöcken unterwegs ist - ideal. Leider kann ich diese Lösung nur bedingt empfehlen. Was man dazu wissen muss:
- Stellt man die Stöcke ordentlich aufrecht (75° bis 90° zum Boden), so hängt man ziemlich knapp über dem Boden (10-20 cm über dem Boden), braucht aber recht lange Abspannleinen, um den Zug auf den Heringen tief zu halten.
- Kippt man die Stöcke stärker (ca. 60° zum Boden), so hängt man deutlich zu tief oder sitzt bereits auf dem Boden auf. Hier könnte man dafür mit vernünftig kurzen Leinen auskommen.
- Stöcke mit fixer Länge sind ein ganzes Stück stabiler. Meistens dürfte man aber mit verstellbaren Stöcken unterwegs sein: Die halten weniger Druck aus. Sollte man auf die Idee kommen, sie etwas länger einzustellen, um höher zu hängen, so werden sie noch wackliger.
- Auf jeden Fall benötigt man (relativ schwere) Schraubheringe, da normale den starken Zug oft nicht aushalten.
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Inzwischen nenne ich schon einige Zeit ein aktuelleres Smartphone mein Eigen und konnte so schon einige Natur-Apps ausprobieren:
- «Naturblick» wurde bereits genannt.
- «Seek»: Kann Pflanzen und Tiere erkennen. Die Erkennungsrate ist aber nicht so hoch wie bei den beiden folgenden Apps:
- «PlantNet»: Finde ich sehr gut. Die App erkennt eine Vielzahl von Pflanzen sehr gut und listet die besten Treffer auf. Man kann die Kamera wie auch Bilder aus der Galerie nutzen und hat auch einen Katalog zur Verfügung, um Pflanzen zu bestimmen. (PS: PlantNet kann man auch am Computer / im Browser nutzen: https://identify.plantnet.org/de)
- «Flora Incognita»: Die App verfügt über eine sehr gute Erkennungsrate. Man kann die Kamera wie auch Bilder aus der Galerie nutzen und hat auch einen Katalog zur Verfügung, um Pflanzen zu bestimmen.
- «BirdNet»: Kann Vogelstimmen relativ gut erkennen. Die Türkentaube kann ich so gut nachahmen, dass die App mich für einen solchen Vogel hält.

Hier noch ein Buschwindröschen mit acht Blütenblättern. Eher eine Seltenheit:
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Nächstes Projekt mit einer 2 mm Alu Lochplatte,
und als Ständer ein stabilen Alu Telekop Angelrutenständer ,
von oben gekontert mit einer Flachkopfschraube , mit breitem Kopf,
und oben unten unterlegscheiben.
Ken Click (YouTube) hat in seinen älteren Videos oft ein altes Nummernschild auf sein Fotostativ geschraubt, Tischdecke drauf, und dann darauf das Essen vorbereitet und genossen. Das hat mir immer gut gefallen. (Hier sieht man es schön.)
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PS: Die Apps «Flora Incognita» und «PlantNet» erkennen beispielsweise das Buschwindröschen recht zuverlässig.
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Ja, das sind Buschwindröschen.
Das weiss ich noch genau, weil wir in der Primarschule / Grundschule (dritte oder vierte Klasse) zu dritt darüber einen Vortrag machen mussten. Wir zählten die Blütenblätter und kamen auf sieben. Die Lehrerin war entsetzt, weil diese Blume doch sechs Blütenblätter habe, was wir doch überall hätten nachschlagen können. Heute weiss ich, dass das Buschwindröschen zu den Hahnenfussgewächsen gehört und entsprechend keine feste Anzahl Blütenblätter hat. Von sechs bis acht kommt alles vor (selten sogar mehr), am häufigsten sind es sechs oder sieben (wie man auf dem Foto oben auch schön sehen kann).
Das Buschwindröschen gehört zu den Frühblühern im Laubwald (wie. z.B. auch der Bärlauch). Das heisst, dass die Pflanze den gesamten Wachstums- und Blühprozess durchlaufen muss, bevor die Laubbäume den Waldboden mit dem Schatten ihrer Blätter überziehen und deshalb am Waldboden nur noch wenig Licht für die Fotosynthese zur Verfügung steht.
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Danke für die neue Folge. Wie immer sehr angenehm anzuhören.

Übrigens habe ich mal einen Rechner gemacht, bei dem man die Höhe und auch die Länge der Aufhängung am Kopf- und Fussende unterschiedlich einstellen kann. Das funktioniert grob, ist aber letztlich wohl eher eine Spielerei.
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Ich spanne die Firstleine des Tarps nicht allzu stramm vor. Das kommt aber immer darauf, wie die Situation vor Ort aussieht. Wenn ich das Tarp höher aufhänge, spanne ich den First etwas stärker vor. Möchte ich das Tarp aber eher tief über der Hängematte haben, so spanne ich weniger vor und bringe das Tarp durch die Abspannung nach unten in die passende Position. Dadurch kommt dann auch wieder mehr Spannung auf den First.
Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich das Tarp meistens mit kleinen Prusik-Schlaufen direkt an der Hängematten-Aufhängung befestige.
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Berner Wuerstel
Lustig, noch nie davon gehört, aber natürlich sofort nachgeschlagen.

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Danke für deine Ausführungen. Ich mag dir da für alle überschaubaren Wanderungen in einer Jahreszeit und weitgehend gleichbleibender Klimazone / Höhenlage zustimmen. Im Herbst im Gebirge sieht das schon etwas anders aus.
Ich habe aber bei meinen Fragen stets meine Wanderung vor Augen, auf die ich - inzwischen ist es etwas länger her - im Spätsommer aufbrach und im Januar das Ziel erreicht habe. Da ist im Tageslauf und vor allem über die Monate ziemlich viel zwischen dem Rucksack und dem Körper hin und her gewandert: Vom Wandern in T-Shirt und kurzer Hose bis hin zum tagelangen Wandern in T-Shirt, mehreren Schichten Merino-Kleidung, Windjacke und Regenbekleidung war da alles dabei. Das Gewicht der Kleidung am Körper hat sich da immer wieder deutlich mehr als verdoppelt und wieder um diesen Faktor reduziert. Da war von Wandern bei 37 °C bis runter zu -5 °C so ziemlich alles dabei. (Für die Wintermonate hatte ich mir etwas zusätzliche Kleidung zuschicken lassen und im Gegenzug anderes nach Hause geschickt.)
Ich habe übrigens kein Problem damit, wenn andere mit dem Basisgewicht nur ihren Rucksack im Blick haben und die am Körper getragene Kleidung / Ausrüstung separat verrechnen. Wenn das für andere einen Sinn ergibt und sie das machen wollen, ist das doch super und ich tue da überhaupt nichts ab. Es ist einfach so, dass mir diese Unterscheidung keinen zusätzlichen Nutzen bringt. Vielleicht geht es ja anderen auch so wie mir. Ich vermute, ich bin da nicht der einzige. Und deshalb wollte ich meine Überlegungen dazu einbringen. Es gibt - wie eigentlich überall - nicht nur eine «Wahrheit» oder nur eine Möglichkeit, an ein Thema heranzugehen.
Vielleicht werde ich auch mal mit einer Packliste hier im Forum vorstellig, weil ich merke, dass ich meistens zu viel mitnehme. Das hängt dann aber nicht damit zusammen, dass ich meine Ausrüstung weniger strikt oder etwas anders in diverse Kategorien einteile.
PS: Ich habe gerade mal noch meine Packlisten angeschaut. Ich liste durchaus das Gewicht der Ausrüstung, die ich standardmässig im Rucksack verstaue, und die am Körper getragene Ausrüstung/Kleidung separat auf. Nur rechnet meine Tabelle eben die gesamte Ausrüstung ohne Verbrauchsgüter zum «Basisgewicht» zusammen - einfach, weil mir diese Zahl mehr sagt.
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Klar, am Schluss ist es sicher sinnvoll, beides, das Gewicht des Rucksacks und das der getragenen Kleidung, beide angemessen tief zu halten. Ist das aber gewährleistet, dann ist eben mein Basisgewicht (von beidem) ideal tief. Und dieses Gewicht muss ich dann tragen. Der Unterschied für die Knie ist vorhanden, aber gering.
Wird das Wetter während der mehrtägigen Wanderung kälter, dann wird das Basisgewicht (des Rucksacks) kleiner und das Gewicht der getragenen Kleidung höher, wird es plötzlich deutlich wärmer, verhält es sich umgekehrt. Welches Szenario lege ich nun dem Basisgewicht / dem Gewicht der getragenen Kleidung zugrunde?
Auch wenn sich Kleidung am Körper angenehmer trägt als im Rucksack, so wandere ich dennoch lieber bei Wetter, bei dem möglichst viel Kleidung im Rucksack verbleibt, weil da der Körper weniger Energie in den Temperaturhaushalt stecken muss.
PS: Ich verstehe letztlich auch nicht wirklich, warum die meisten bei diesem Thema die englischen Begriffe verwenden, aus den 10 lbs (Grenze, unter der das Ultraleichtwandern beginnt) dann aber meistens grosszügig 5 kg gemacht werden, obwohl 10 lbs eigentlich nur 4,536 kg sind. Aber das ist ein anderes Thema.

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Im Januar haben zwei Deutschschweizer im Tessin draussen übernachtet und ein Feuer gemacht. Das bei absolutem Feuerverbot im Freien. Leider haben sie das Feuer nicht vollständig gelöscht und es ist ein Waldbrand entstanden, der ein paar Tage gewütet hat:
- Ein paar Weiler mussten evakuiert werden.
- Die Strasse nach Italien (Grenzübergang) wurde geschlossen.
- Es standen Löschhelikopter im Einsatz.
- Löschflugzeuge aus Italien «eilten» zu Hilfe.
Ich möchte nicht in der Haut der beiden Wildcamper stecken.
Und einmal mehr zeigt sich: Wer sich draussen nicht gewissenhaft verhält, verspielt schnell den Ruf derer, die gerne draussen in der Natur sind.
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Für mich hat es noch nie einen Sinn ergeben, das, was ich am Körper trage, nicht zum Basisgewicht zu zählen. Tragen muss ich es ja auch. Zähle ich das am Körper Getragene nicht, so muss ich einfach alle Kleidung aus dem Rucksack tragen, und kann mir dann wunderbar einreden, dass mein Rucksack gaaanz leicht ist.

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wuppitom, danke! - Ich habe mich noch gewundert, wie deine Karabiner so weit weg vom Baum halten. Jetzt ist es klar!

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Fahrrad und Wandern sind nachts (naja, nicht nur nachts) zwei Paar Schuhe. Das hat mit dem Tempo und oft auch mit dem Terrain zu tun. Beim Wandern komme ich nachts oft (fast) ohne Licht aus. Mit dem Fahrrad würde ich das nicht riskieren.
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Eigentlich kann der Winter nun gehen (meine Meinung), aber diese Bilder sind auf jeden Fall traumhaft!
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Die Idee mit dem Ankerstich für die Weich-Schäkel finde ich ganz toll. Und wie "heissen" deine ultraleichten Gurte (vielleicht habe ich's überlesen)?
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Ich weiß nur nicht, was ich mit all dem Gespleißten dann machen soll...

Website basteln (nochmals basteln!) und zum Verkauf anbieten.
