Das wäre echt super. Danke. ![]()
Beiträge von Waldläufer70
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Das fände ich super. Dann kann man seine «Broken Links» gleich reparieren, wenn man einen schön markiert in einem Post vorfindet und braucht nicht selber ein externes Programm darüber laufen zu lassen. Würde die Markierung dann sofort verschwinden oder einfach, wenn dein Skript das nächste Mal drüber läuft? Ich tippe aufs sofortige Verschwinden.
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Ich würde den Satz mit dem leichten Gewicht weglassen. Der suggeriert schon wieder, dass man mit einem Hängematten-Setup besonders leicht fährt. Das stimmt so nicht. Man kann damit leichter fahren, muss aber nicht. Es kommt darauf an, welche Ausrüstung man konkret verwendet. Wer die Hängematte wählt, erlebt für sich damit mehr Komfort. Das Gewicht dürfte kaum den Ausschlag gegeben haben.
Ich habe es mit meiner Ausrüstung noch nie geschafft, mit der Hängematte leichter unterwegs zu sein als mit dem Zelt. Klar, wenn es sicher trocken bleibt und ich das Tarp zuhause lassen kann, dann schon. Aber dann kann ich auch ein Netzzelt verwenden oder einfach unter freiem Himmel auf einer Matte schlafen.
Ich selber habe inzwischen etwa zehn Hängematten, nach wie vor aber nur ein Zelt (wenn ich mal über mein altes Baumwollzelt wegschaue, das ich nur mit dem Auto irgendwohin mitnehmen würde). Mein Rucksack ist immer schwerer, wenn ich mit der Hängematte unterwegs bin (und Tarp und Moskitionetz mit dabei habe). Aber das hängt auch damit zusammen, dass ich festere Hängemattenstoffe und relativ lange Hängematten bevorzuge und mir 2010 ein sehr leichtes Tarptent gekauft habe. Wenn ich mir mein erstes Zelt selber genäht habe, wird es für die Hängematte gewichtstechnisch ein bisschen besser aussehen, denn dieses wird bestimmt schwerer, bietet dann aber auch mehr Raum und mehr Wetterschutz als mein jetziges, was sich vor allem im Frühling und Herbst positiv auswirken dürfte.
Wegen dem «Gewichts-Thread» habe ich etwas Bedenken, NochSoEiner. Es gibt dermassen viele Produkte auf dem Markt, dass ein Vergleich sehr schwierig ist. Ich weiss nur aus meiner Erfahrung, dass man in beiden Bereichen das Gewicht stark drücken kann, wenn man die leichtesten Materialien verwenden möchte oder kann. In meinem Fall kann ich bei der Hängematte das Gewicht aus Komfortgründen nicht gleich weit drücken wie bei einem Zelt. Ich bekomme sonst Rückenschmerzen, weil ich elastische Stoffe und (zu) kurze Hängematten nicht mag. Aber das ist individuell.
Das mit den Wurzeln und Steinen ist auch wieder so eine Sache. Klar kann man darüber seine Hängematte aufspannen. Aber sollte man das auch tun? Mir wäre es zu riskant, denn man kann auch abstürzen. Da möchte ich nicht auf einem Stein oder einer Wurzel landen. Sicher richtig ist aber, dass man keinen ebenen Untergrund benötigt. Und das ist ein echter Vorteil. Da bin ich beim Zelt extrem heikel.
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Danke, Hammock Fairy. Du hast es gut auf den Punkt gebracht. Es ist schwierig, die beiden Kategorien pauschal (in einer Tabelle) zu vergleichen. Letztlich kann man nur ein konkretes Hängematten-Setup mit einem konkreten Zelt-Setup vergleichen.
Schwierig wird ein Vergleich ganz besonders, wenn man die Top-Produkte (z.B. diverser Cottage Companys) mit den Produkten aus dem Massen-Markt vergleicht. Ein solcher Vergleich geht immer schief, egal aus welcher Warte man ihn anstellt.
In einem Vergleichsartikel könnte man allenfalls sagen, in welcher Umgebung Hängematten und wo Zelte ihre Stärken optimal ausspielen können und wo die Schnittbereiche der Nutzung liegen. Der Schnittbereich ist sehr gross und hängt von individuellen Vorlieben und der zur Verfügung stehenden Ausrüstung ab.
Weiter könnte man vergleichen, welche Bestandteile der beiden Welten einander entsprechen und welche Möglichkeiten es gibt, die gewünschten Funktionen umzusetzen.
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Muss ich mir mal überlegen. Ich denke, es ist eher schwierig, hier wirklich alles auf eine Tabelle mit zwei Spalten zu reduzieren, wenn man wirklich bei den Fakten bleiben möchte. Es müsste vielleicht fast ein Artikel mit anschliessender Tabelle sein.
Bei deiner Einführung finde ich zum Beispiel schön, dass du schreibst, dass das Hängematten-Camping den Pflanzenbewuchs weniger schädigt als beim Zelt-Camping. Das scheint mir objektiv. Derek Hansen schreibt in diesem Zusammenhang, dass beim Zelt-Camping der Boden stärker verdichtet werde. Das halte ich für falsch: Die grösste Verdichtung des Bodens verursachen wir beim Gehen (Gewicht auf kleiner Fläche), nicht beim Liegen. Da man auch bei der Hängematte nicht darum herumkommt, an den Ort zu gehen und das Camp aufzubauen, scheint mir die Bodenverdichtung in beiden Fällen vergleichbar.
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Ich finde den Artikel jetzt viel besser. Er beschränkt sich aufs wesentliche Faktum: In der Hängematte ist man vom Boden weg. Finde ich so topp!
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Jetzt haben wir wohl gerade übers Kreuz geschrieben. Ja, weglassen finde ich gut. Oder sonst weiter unten im Artikel ein fairer Vergleich in einer Tabelle. Derek Hansens Vergleich sehe ich übrigens auch eher pro Hängematte und nicht in jedem Punkt ganz objektiv.
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Das klingt schon deutlich besser!
Ich finde aber immer noch, dass hier zwei völlig verschiedene Welten verglichen werden. Hier im Forum die Topprodukte, dort das Billigzelt. Ein solcher Vergleich stimmt nicht und ist unfair. Stell dir mal die umgekehrte Situation in einem Zeltforum vor!
Abgesehen von den Stangen besteht ein Zelt zudem aufgrund der Abmasse aus weniger Material. Ein Doppelwandzelt müsste man ja mit einer Hängematte mit Wintercover vergleichen. Bei einem Produkt für eine gleich grosse Person bei vergleichbaren Materialien würde ich deshalb ein Fragezeichen setzen.
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Man könnte den Vergleich auch einfach weglassen, was ich persönlich am adäquatesten fände. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle, um die beiden Welten in einem Satz vergleichen zu können.
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In meinem Hauptpunkt stelle ich die Frage, ob man eine Hängematte (ein Stück Stoff mit Aufhängung, evtl. mit integriertem Netz) einem Zelt (ein Boden, ein Dach und ein Moskitonetz) gegenüberstellen und dann vergleichen könne. Das Tarp wird im Artikel ja erst nach diesem Vergleich genannt. Dieser Vergleich ist aus meiner Sicht deshalb sachlich falsch.
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Das mit dem «optimalen Liegewinkel» von 90° hatte ich überlesen. Da hat barfuß auch aus meiner Sicht völlig recht.
Wenn ich bisher richtig beobachtet habe, dann wären 90° nur dann der optimale Liegewinkel, wenn du – wie in meinen beiden Grafiken oben – beide Enden der Hängematte am gleichen Ort einhängst. Allerdings ist das keine gute Lösung. Das andere Extrem wäre es, die Hängematte maximal zwischen den beiden Aufhängepunkten zu spannen. Dann wäre der «optimale Liegewinkel» 0° zur Längsachse; etwas anderes wäre da auch gar nicht möglich. Dieses Extrem ist aber völlig absurd und würde zudem das Material maximal belasten.
In Wirklichkeit verhält es sich so, dass ein relativ kleiner Winkel gegenüber der Längsachse die beste, da flachste Liegeposition bietet. Je länger die Hängematte im Verhältnis zur eigenen Körpergrösse ist, desto steiler wird man sie tendenziell aufhängen und desto diagonaler wird die ideale Liegeposition tendenziell sein. Vom Hängewinkel her bewegen wir uns dabei im Bereich von knapp 30° bis vielleicht – bei einer im Vergleich zur Körpergrösse sehr langen Hängematte – 45°. Entsprechend wird bei einer klassischen Hängematte (Gathered-End) nie ein Liegewinkel von 90° ideal sein.
Deine Grafiken und was du mit der Ellipse meinst, habe ich nicht verstanden.
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Unter Umständen finden sich noch da und dort kaputte Links. Einige davon mögen intern sein (vom Hängemattenforum aufs Hängemattenforum verweisend), einige führen aber auch auf Websites ausserhalb des Hängemattenforums und sind inzwischen nicht mehr gültig.
Es gibt diverse Webservices, um solche «Broken Links» zu finden. Ich schlage hier mal das folgende Angebot vor:
Einen einfachen Durchlauf habe ich mal angefangen und dann abgebrochen. Das sah dann so aus:
Hinter den Zahlen links verstecken sich die nicht mehr funktionierenden, toten Links. Hinter «url» jeweils die Fundstelle im Hängemattenforum, in der sich der tote Link befindet.
Wer diesen oder einen vergleichbaren Service mal übers Hängemattenforum oder auch nur einen Teilbereich davon laufen lässt und ahnt, dass ein fehlerhafter Link sich in einem eigenen Forenbeitrag befinden könnte, könnte ja vielleicht den einen der anderen korrigieren.
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Danke, Furbrain, dass du den «archivierten» Artikel von Wikipedia hierher transferiert hast. Wieweit du ihn dabei noch erweitert oder ergänzt hast, weiss ich nicht. Jedenfalls vielen Dank für die ganze Arbeit.
Einen Punkt möchte ich infrage stellen, den ich schon damals auf Wikipedia nicht habe nachvollziehen können:
«Da im Gegensatz zum Zelt keine Stangen zum Aufbau benötigt werden und Hängematten allgemein aus einer geringeren Menge an Material bestehen, sind sie oftmals deutlich leichter und kompakter als ein Zelt.»
Ja, das mit den Stangen stimmt beim klassischen Zelt sicher. Aber gerade bei Zelten fürs Trekking, die hier der eigentliche Bezugspunkt darstellen, fehlen die Stangen oft und werden durch die Trekkingstöcke ersetzt. Zudem gibt es auch Hängematten-Typen, die nur mit Stangen funktionieren (Brücken-Hängematten).
Vor allem aber, so finde ich, kann man nicht so in einem Satz wie im Artikel ein Zelt einer Hängematte gegenüber stellen: Ein Zelt beinhaltet einen Boden (analog zur Hängematte), ein Regendach (analog zum Tarp) und ein Innenzelt / Moskitonetz (analog zu einem Mückenschutz bei der Hängematte). In diesem Zusammenhang davon zu sprechen, dass die Hängematte (mit Tarp und Moskitonetz) aus weniger Material bestehe als ein Zelt für die vergleichbare Anzahl Personen, halte ich für irreführend und wenn nicht sogar falsch. Ich würde sogar behaupten, dass fast immer die Zeltlösung aus weniger Material besteht und auch leichter ist. Ein Zelt – zumindest wenn man für den Aufbau Trekkingstöcke verwendet – ist vom Packmass her auch eher kompakter als eine Hängematte, die ja aus Hängematte, Tarp und – allenfalls auch wieder separat – einem Moskitonetz besteht. Wenn man dann noch ein Zweier-, Dreier- oder ein noch grösseres Zelt der entsprechenden Anzahl Hängematten gegenüber stellt, wird die Aussage vollends absurd.
Ich hätte jetzt auch nicht gerade auf die Schnelle einen Verbesserungsvorschlag, kann mir da aber mal Gedanken machen, falls mein Einwand grundsätzlich Zustimmung finden sollte.
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Noch kurz wegen dem fehlenden Nutzen zusätzlicher Breite bei einer zu kurzen Hängematte:
Ich hoffe, man kann es auf den beiden folgenden Grafiken erkennen:
Links siehst du eine 350cm lange und 175cm breite Hängematte, rechts eine nur 300cm lange, aber ebenfalls 175cm breite Hängematte.
Du hast die beiden Enden der Hängematte am gleichen Punkt aufgehängt (oranger Punkt), packst die beiden Seiten und ziehst sie auf die volle Breite von 175cm auseinander (blaue Farbtupfer). Dabei blickst du vom Kopf- oder Fussende her auf die Hängematte.
Ich denke, man kann erkennen, dass die Liegefläche der längeren Hängematte links eine geringere Kurve beschreibt als die der kürzeren Hängematte rechts. Je kürzer die Hängematte bei gleicher Breite geschnitten ist, desto stärker wird die Biegung der Liegefläche.
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Wie genau sind die Gewichtsangaben zu verstehen ? Sind die Grenzen erfahrungsgemäß eher eng zu betrachten ?
Danke, Steve.
Wenn du nicht gerade einen superleichten Hängemattenstoff einlagig wählst und auch nicht mit scharfkantigen oder spitzen Gegenständen in die Hängematte liegst, dann ist eher die Aufhängung der begrenzende Faktor als die Hängematte selber. Und die Aufhängungen sind in der Regel auf mindestens 120kg Lebendgewicht ausgelegt. Falls dort eine Bruchlast (nicht zu verwechseln mit der Nutzlast) angegeben ist, dann teile die Bruchlast durch fünf, um die Nutzlast zu ermitteln.
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Kürzlich habe ich mit fünf Erwachsenen erneut Hängematten genäht. Die Kosten für 5 Yard Stoff (4.57m in extrabreit) und die Aufhängung (Gurtband und Schnallen) und alles weitere Zubehör belief sich samt Porto und Zoll (Bestellung aus den USA) auf deutlich unter CHF 80.-. Wenn du in Deutschland selber bestellen kannst, fällt der Zoll weg und das Porto ist auch bedeutend geringer. Da bleibt noch etwas fürs Moskitonetz übrig. Ich denke, dass dir da sogar CHF 100.- für alles reichen sollten. Das wären umgerechnet etwa 90€. Und dann hast du die vergleichbar professionellen Materialien, wie sie Warbonnet, Dutch oder DreamHammock verwenden. - Und wenn du auf die Tipps von Furbrain hörst, dann ist sie auch genau so bequem wenn nicht sogar aufgrund der grösseren Maße sogar noch etwas bequemer.
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Nimm das Angebot von Furbrain an. Nähen macht Spass (finde ich). Ich habe es von einer Schneiderin gelernt, weil wir zusammen mit Jugendlichen Hängematten genäht haben. War ein tolles Projekt. Dann kannst du dir gleich eine schön lange Hängematte nähen. Ein Bottom-Entry-Net ist übrigens auch keine Hexerei. Habe ich auch schon genäht und hier im Forum vorgestellt.
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Die Länge wirkt sich ähnlich aus wie die Speichen bei einem grösseren Rad. Je grösser das Rad, desto geringer ist die Krümmung der Felgen (da der Umfang grösser wird).
Die Breite wirkt sich – Hammock Fairy hat es bereits geschrieben – nur positiv aus, wenn du auch über die entsprechende Länge verfügst. Ist die Breite deutlich grösser als die Hälfte der Länge, so bringt dir diese zusätzliche Breite nicht viel.
Wenn deine Hängematte 335cm lang ist (11 Fuss), dann bringt dir eine Breite von mehr als – sagen wir – 175cm keinen grossen Gewinn.
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Hätte ich gemacht, wenn ich den Versuch nicht noch «rasch» unternommen hätte, bevor ich zur Arbeit musste.
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Ich hatte heute morgen noch versucht, die Fotos meiner Frühlingstour in einem eigenen Album (nur für mich sichtbar) hochzuladen. Leider kam es dabei zu zahlreichen Fehlermeldungen und die meisten Bilder kamen nicht im Forum an (Auflösung 800x600). Ich wollte einfach mal für mich die Funktionen testen, um mir ein Bild von der Galerie machen zu können.
Ich werde es ein weiteres Mal versuchen, vielleicht dann gleich mit einer Auflösung von 1000x750 Pixel. Falls es gelingt, kann ich gerne mal taggen und die Bilder (vorübergehend) öffentlich stellen.