#2 Nimm ausreichend Wasser mit auf deine Tour.
In einem wasserreichen Gebiet, in dem überall Trinkwasser fliesst, könnte man theoretisch ohne Wasserreserven auskommen, eine ½-Liter-Flasche würde ich persönlich aber in jedem Fall mit dabei haben wollen. Sobald man nicht regelmässig über Trinkwasser stolpert, braucht man mehr Reserven. Je nach Gegend ist es sinnvoll, sich so einzurichten, dass man unsicheres Wasser aufbereiten kann. An einem heissen Sommertag kann ich beim Wandern tagsüber durchaus mal vier bis fünf Liter Wasser trinken.
Wer zu wenig trinkt, riskiert einen massiven Leistungseinbruch, die Gedanken können schwerfällig werden, die Zurechnungsfähigkeit nimmt ab, es kann Schwindelgefühl aufkommen, auch Übelkeit ist denkbar. Mit einer Dehydratation ist nicht zu spassen!
Gelber und erst recht dunkelgelber Urin sind ein Zeichen dafür, dass man zu wenig getrunken hat. Der Urin sollte stets blassgelb oder noch besser nahezu farblos sein.
Hat man zu wenig Trinkwasser zur Verfügung und ist sehr durstig, eines darf man nie: aus einer unsicheren Wasserquelle unbehandeltes Wasser trinken. Denn Durchfall (oder Schlimmeres) macht die Dehydratation und die daraus hervorgegangene körperliche und psychische Beeinträchtigung noch schlimmer.