Bäume pflanzen und einen Moment warten, bis die Größe reicht
... und hoffen, dass die Windrichtung über Nacht nicht ändert, was sie häufig zu tun pflegt.
Bäume pflanzen und einen Moment warten, bis die Größe reicht
... und hoffen, dass die Windrichtung über Nacht nicht ändert, was sie häufig zu tun pflegt.
Schau mal hier. Das ist ein anderer Beitrag mit einem sehr ähnlichen Thema. Ich denke, da werden einige deiner Fragen beantwortet.
Ich habe vor einiger Zeit eine Broschüre entdeckt, die sich mit dem Problem von Schäden an Bäumen durch Hängematten, Slacklines und Baumzelte beschäftigt*. Dabei ging es immer auch um die potenzielle Gefahr der Parkbesucher durch geschädigte Bäume. Leitend war die Frage, in welcher Form man etwas gegen die Schäden unternehmen soll. Es wurden drei Möglichkeiten vorgeschlagen:
Eine kurze Zusammenfassung auf einer Seite findet man hier.
*Es geht in den Dokumenten konkret um die Parks in und um Minneapolis, für die das «The Minneapolis Park and Recreation Board» zuständig ist. Diese Institution hat die Studie auch in Auftrag gegeben.
Für uns interessant dürften die folgenden Aspekte sein:
Unter der Option «Aufklärung mit Empfehlungen» werden die folgenden Punkte genannt:
Potenzielle Schädigung von Bäumen:
Richtlinien:
Bei der Option «Regelwerk mit einigen Verordnungen und Regeln» werden zusätzlich zur Filzunterlage explizit Baumgurte genannt, die breiter als 5cm sein sollen!
PS: Die Maße habe ich jeweils in das bei uns gebräuchliche dezimale SI-System umgerechnet.
Mapy gibts auch für IOS.
Ist auf der Liste oben nun auch drauf.
Danke, Der olle Hansen, hab's oben drauf genommen.
Oui, oui, absolument !
Vom Dienstag auf den Mittwoch habe ich nördlich von Lugano einen schönen Häng-Platz gefunden. Es hat praktisch die ganze Nacht geregnet. Teilweise hatte es so viel Nebel, dass man kaum fünf Meter weit sah und eine geheimnisvolle Stimmung entstand. Aufgrund des zunehmenden Windes wurde es gegen Morgen etwas kühl. Der nächste Tag empfing mich mit Sonnenschein und kaltem Wind.
Es könnte natürlich auch am Hängewinkel liegen. Ich habe aufgrund der Beschreibung den Verdacht, dass der Schnitt «falsch» ist. Ich stelle mir das so vor:
Wenn bei einer Hängematte der Stoff bis zu den Enden die volle Breite einnimmt, dann wird auch die ganze Breite gestützt / getragen. Dabei spielt es keine Rolle, wenn man die Enden entlang der orangen Linie zusammenrafft. Wenn der Stoff hingegen gegen die Enden hin zusammenläuft, dann wird eben nur noch dieser zentrale Bereich gestützt / getragen. Liegt man nur wenig ausserhalb dieses Bereiches, so kippt man weg.
Jetzt suche ich noch eine Dose ohne nach innen gebogenen Rand, wo ich Windschutz, Trangia, usw. gut verstauen kann.
Sehr schön geworden!!!
Velleicht auch noch ein 12-10-Brenner à la Traildesigns. Der wiegt rund 10% vom Trangia, russt kaum und ist im Konus wohl auch die effizientere (sparsamere) Lösung.
Wäre toll, wenn ihr beim Treffen Fotos der belasteten Hängematte exakt von der Seite machen könntet. Am besten aus etwas Distanz und mit dem Zoom herangeholt, dann gibt es – so denke ich – geringere Verzerrungen. Dann könnte ich eure Messungen mal mit den geometrischen Skizzen und Berechnungen vergleichen. Ich fände das interessant.
Lustig, ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass alle meine Victorinox-Messer sehr scharf waren, als ich sie neu gekauft hatte. Diese Schärfe haben sie jeweils auch sehr lange behalten. Die Opinels sind natürlich auch sehr scharf, ganz besonders die mit der etwas dünneren Karbon-Klinge.
Dosenfutter nutze ich höchst selten, der Dosenöffner der Victorinox-Messer funktioniert aber wirklich sehr gut. Besonders finde ich an denen, dass man sich quasi vorwärts um den Rand der Dose arbeitet.
AmSteel Blue 7/64" hat durchschnittlich 1'600 lbs. (725kg) Bruchlast, 1'400 lbs. (635kg) minimale Bruchlast und 8 Faserbündel beim Hohlgeflecht.
AmSteel Blue 1/8" hat durchschnittlich 2'500 lbs. (1'135kg) Bruchlast, 2'300 lbs. (1'043kg) minimale Bruchlast und 12 Faserbündel beim Hohlgeflecht.
Hier die technischen Daten der Hersteller-Website.
Whoopie Slings reduzieren die Bruchlast um etwa 30%, es bleiben also nur etwa 70% der oben angegebenen minimalen Bruchlast übrig. Rechne dein Körpergewicht mal fünf (Sicherheitsfaktor), dann weisst du, welches Material für dich besser ist. In der Regel reicht 7/64"er völlig aus.
Whoopie Slings vergrössern den minimalen Baumabstand, da sie eine gewisse Mindestlänge haben. Man kann sie aber auch zweimal durch den Tunnelzug der Hängematte ziehen, dann relativiert sich das wieder.
Ich selber habe Whoopie Slings schon genutzt, nutze aktuell aber nur noch Baumgurte mit Dutch Clips oder Evo Loop und einer Schnalle. Da komme ich näher an die Hängematte ran und habe weniger Einzelteile.
Hier die Anleitung für Whoopie Slings von Samson Rope, hier mein Whoopie-Sling-Rechner.
Wobei günstiger und besserer Stoff relativ sind. Ein günstiger Stoff kann für dich der bequemste sein. Und ein teurer Stoff muss nicht der für dich angenehmste sein. Probeliegen ist auf jeden Fall eine gute Idee.
Allenfalls würde ich – abhängig von deiner Körpergrösse – die Angaben von echinotrix noch etwas verlängern oder verkürzen. Die Länge der Hängematte ist für den Komfort nicht unerheblich. Kleiner gewachsene Menschen kommen mit einer kürzeren Hängematte aus, längere Personen mögen oft etwas mehr Länge. Mit vier Metern Stoff fährst du schon mal gut. Lieber zu lang als zu kurz, kürzen kannst du immer noch...
Ich würde gerne noch OruxMaps ins Feld werfen
Danke. Ist in die Liste aufgenommen. Hatte auch schon Gutes davon gehört.
Ich bin ja bekennender Anhänger guter topografischer Landeskarten. Daran wird sich auch nichts ändern...
Nun habe ich aber an den letzten Wochenenden auf meinen Ausflügen festgestellt, dass es im Jura zahlreiche kleine Wege gibt, die auf den offiziellen Schweizer Landeskarten nicht eingezeichnet sind, auf OSM aber schon. Da zeigt sich, dass OSM dank der Integration der einzelnen Nutzer schneller und teilweise auch detaillierter auf (sich ändernde) Begebenheiten reagieren kann als die offiziellen Landeskarten. Das ist gut zu wissen und sehr erfreulich.
Nichts desto trotz ist das topografische Bild, das die Landeskarten vermitteln, dennoch viel präziser und gerade die Navigation in schwierigem Gelände damit deshalb viel einfacher und vor allem sicherer, so dass ich diese Karten dennoch niemals würde missen wollen.
So nutze ich – wenn ich auf ein elektronisches Gerät setze – auch immer beide Karten zur Orientierung und Navigation. Dann steht mir das Beste aus beiden Welten zur Verfügung.
der ganzen Belegschaft
Wow, das ist natürlich wirklich grosszügig. Das hätte ich von so einem Weltkonzern jetzt nicht erwartet!