Beiträge von DL1JPH

    Da ich ja zur absoluten Schusselfraktion gehöre habe ich mein Setup mittlerweile auf "keine losen Teile" optimiert... Die Baumgurte sind fest mit der Hängematte verbunden, ebenso alle Tarpleinen mit dem Tarp. Die Isolation bleibt in der Hängematte, bzw. der Hängemattensocke. Reißverschluss zu, Baumgurte von Baum abmachen, einpacken, Tarp einsammeln, fertig.

    Zu 1: Viel zu kurz. Die DDs sind eigentlich alle Kinderhängematten...

    Zu 2: Spar' dir das Geld. Eine Isomatte in der Hängematte ist bestenfalls eine Notlösung (Querlieger/Bridges ausgenommen!), da sie in der Regel eine erhebliche Tendenz zum "Wandern" hat und gleichzeitig verhindert, dass der Stoff sich "sortieren" kann. Je nach Isomatte ist auch die Lebensdauer ein ziemliches Problem. Auf der Seite liegen geht auch so.

    Zu 3: Ein Topquilt ist grundsätzlich eine gute Option, gerade wenn's warm ist nehme ich oft einfach einen Underquilt ohne Decke. Der Underquilt ist bis ~20° nicht wirklich optional...

    Zu 4: Üblich wäre, die Aufhängung auf ~30° zur horizontalen zu bringen. Bei den meisten Hängematten kommt das hin, manchmal muss man etwas spielen. Das Fußende sollte ~10-15cm höher als das Kopfende sein, sodass man mit dem ausgestreckten Arm gerade das Ende der Hängematte erreicht. Das funktioniert natürlich nur bei entsprechender Länge.

    Zu 5: Ich würde bei meinem "Bett-Setup" bleiben: Warbonnet Wooki-Underquilt, Blackbird XLC als Hängematte (zu Hause habe ich eine Traveller XL, aber das Moskitonetz ist am Fenster...) und einen Cumulus Topquilt oder eine Decke, nach Belieben.

    Wenn du auf einem Campingplatz mal richtig auffallen willst, stell' einfach ein paar Hängematten auf. Funktioniert erstaunlich gut... Vor Allem, wenn du einen halbseitig abgespannten Tensa als Aufhängung nimmst und die Abspannung in der Hecke versteckst. Da kapiert dann erstmal keiner, wie das Teil überhaupt stehen bleibt... :D

    Willkommen im Forum.

    Solange die Wände kein Gasbeton oder Gipskarton (bzw. hohl) sind, wirst du kaum Probleme bekommen. Ein paar ordentliche Schrauben und Dübel, passt. Bei Gasbeton bzw. hohlen Wänden solltest du die Last über mehrere Punkte verteilen - diverse Lösungen in der Richtung sind in Forum vorgestellt worden (Holz- oder Aluschienen) und entsprechendes Material (Es gibt spezielle Dübel dafür) verwenden. Bei Gipskarton gibt's nur noch die Möglichkeit, die Streben drunter zu finden und da rein zu schrauben.

    Sonst kannst du natürlich auch immer auf ein freistehendes Gestell zurückgreifen, gerade bei Mietwohnungen ist das ggf. eine gute Idee, manche Vermieter finden es nicht so klasse, wenn man mehrere größere Löcher in die tragenden Wände bohrt...

    Das Problem mit dem Herbsttreffen ist eher leicht zu lösen (wenn du einfach mal lieb in die Runde fragst, hast du garantiert mehr Hängematten als Nächte auf dem Treffen :D ), aber stell' doch einfach mal einen Eintrag in Marktplatz ein, vielleicht hat jemand eine Idee... Auch wenn Warbonnet-Ausrüstung eher selten verkauft wird.

    Sonst kannst du mal @Bernd Odenwald fragen, der hat gute Beziehungen zu Ticket to the Moon, oder mal bei Hammock Fairy im Shop vorbei schauen, sie hat so ziemlich alles andere (Lesovik?).

    Wenn ich mir überlege, wie sehr ich mit meinem Hightech-Monster bei der Hitze gekämpft habe, kann ich nur sagen Respekt! Bei der elenden Hitze (und der Mückenplage nach auch Feuchtigkeit) hätte ich wahrscheinlich gute Lust gehabt, das ganze am nächsten Bahnhof zu beenden...

    Immerhin hätte ich so oder so nicht zu Boden gehen müssen :D .